Hundeschule wechseln?

  • Futter: Das sind wieder Glaubenswelten ! Das ist, wie wenn man in ein Wespennest sticht ! Du wirst nie eine einheitliche Meinung bekommen !

    Unsere ist auch viel zu schnell gewachsen ! Ich mache mir deswegen Vorwürfe ! Wenn ich weiß was ich jetzt weiß nach zig Recherchen und Gesprächen, Telefonaten mit Naturfutterherstellern.. hätte ich es anders gemacht.

    Selbst unsere fortschrittliche TA riet mir schon ab 4-5 Monaten zu "Halbe-Halbe" und ich habe sie jetzt seit sie 5 Monate ist umgestellt. Sie bekommt allerdings Futter nach Junghundeplan, den man bei unserem Futterhersteller anfordern kann.

    Aber wie gesagt, eine einheitliche Meinung wirst Du nicht bekommen. Auch nicht zur Hundeschule.

    Aber die Idee von yane, sich die Hunderschule erst mal ohne Hund anzuschauen. Die hat was.. ! :D

    Vielleicht mache ich das auch mal so.

  • Hi,
    die Hundeschule ist nix.
    Was ihr/du brauchst ist eine kompetente Anleitung und evt. noch eine Gassierundengemeinschaft. Kannst doch mal versuchen dich hier übers Forum mit andern zu treffen...

    Mit mir ginge das, kommt aber auf den Wohnort an....

    Alles in allem kannst du die Formel nehmen: Lieber WENIG Hundekontakt als SCHLECHTEN.

    Einen so jungen noch "wilden" Hund in solch ein Training einzubinden ist falsch!
    Ich erinnere mich noch an meinen "Neandertaler" in solch einem Setting :lol:

    Als mein Junghund sich auf dem Hunde Platz losriss und die Agigruppe sprengte und unbedingt mit dem unfreundlichsten Hund vom ängstlichsten Mitglied spielen wollte und partout nicht mehr seinen Namen kannte und mich auch nicht, sahen die Vereinsmitglieder drüber weg, da ich ja schon erzogenen Hunde habe ;)
    Sowas passiert doch jedem mal....Ich fand das schon komisch, dort zu stehen und einen Hund zu haben, der komplett nicht hört....das ist ein Zustand, den ich gar nicht liebe ;)

    Aber ich wusste ja......das wird. Mit Geduld und Spucke. Oder als Neuhundehalter mit jemanden, der die Geduld und Spucke auch für 2 hat. Und vor allen Dingen, weiss wie Hunde ticken und was Hund heute in der Gesellschaft leisten muss....

    Der Weg ist das Ziel und am ENDE steht der freundliche erzogene Hund. Nicht am Anfang ;)

  • Zitat

    Hallo,

    ich habe gestern gepostet, dass es mit Lea (6Mon.) kleine Vortschritte gibt, das tut echt mal gut. Heute morgen war ich dann mit ihr zur Hundeschule, leider war ich etwas spät dran und kam etwa 3 Minuten zu spät. Die anderen "saßen" im Kreis und unsere Lea war schon wieder total wild, als wir nur aus dem Auto stiegen. Für sie ist die Hundeschule irgendwie sowas wie ein "Spielplatz", sie findet die anderen HUnde ganz toll und wirft sich eigentlich die erste halbe Stunde nur in die Leine... :gott: Vom Trainer bekommen wir nicht wirklich Tipps, außer ignorieren und versuchen im Sitz/Platz halten. Dann machen wir immer die Übung das alle im Kreis sitzen und einer muß dann durch die Reihen gehen, darf nicht auf die anderen zugehen und die die sitzen/platz machen sollen dort bleiben. Im Kreis soll man dann mit dem Hund Richtungswechsel machen. Ok, klappt bei uns mal etwas besser oder (wie heute) ziemlich schlecht. Der Trainer und die Gehilfin waren heute selber verwundert, dass das so irgendwie garnicht klappte, meinten, dass wäre doch schon viel besser gewesen...
    Auf meine Frage, wie wir dass mit dem Springen in den Griff bekommen sollen meinte er, wir sollen ihr in die Seite/Flanke zwicken/puffen. Ich habe ihm dann erzählt, dass wir das Gefühl haben, das Lea deshalb mitlerweile unseren Händen ausweicht. Er hat das dann getestet und meinte, dass sei kein ausweichen, sie zöge den Schwanz nicht ein, es sei eine Masche von ihr, sie sei dann beleidigt :???:
    Und das Schlimmste sind die Kaninchenköttel. Lea sitzt nur mit der Nase am Boden und sucht/frißt Kanichenköttel, für sie ist es ein Schlaraffenland... Wir sollen sie laut Trainer dann immer mit einem energischen "AUS" mit der Leine hochziehen. Aber sie hört da nicht mit auf. Blendet mich völlig aus.
    Außer bei der "Bleibübung" ist also seit Wochen nur Chaos angeagt. Komischerweise ist sie bei der Bleibübung die Beste, können schon ganz aus ihrem Blickfeld verschwinden und sie bleibt trotzdem.
    Dieses Spiel spielen wir jetzt seit unzähligen Wochen, Woche für Woche für Woche. Kein Vorrankommen...
    Zu Hause und wenn wir so spazieren gehen merken wir schon Verbesserungen, haben zum Glück noch viel Gedult und Spucke, aber auf dem Platz geht garnicht...

    Jetzt überlege ich, ob ein Schulwechsel was bringen würde? Denn so kommen wir ja nicht weiter...

    Also das klingt alles net so dolle aber das mit dem beleidigt klingt schon starkt nach Amateuren und keinen vernünftig ausgebildeten Hundetrainern.
    Ind ide Seite zwicken sollte auch erst kommen nachdem beharrlcihes Ignorieren und postives Ebstätigen von erwünschtem Verhalten absolut Null Wirkung zeigen. Ich finde, ein Hund muss erst Mal grundsätzlcih verstehen, was man von ihm überhaupt will ehe man Fehlverhalten bestraft.

    Wenn Du ne bessere Schule findest, wechseln, ansonsten geh nicht mehr hin, sondern leiste Dir ab und zu mal ne Einzelstunde mit ner guten Trainerin zwecks besserer Alltagsbewältigung (ich gehöre zur Fraktion, die nicht der Meinung ist, dass ein Trainer erst ran soll, wenn Holland schon in Not ist)
    6 Monate ist noch recht jung. Je nach Hundrasse/-mix wird das mit der fehlenden Frustrationstoleranz und dem Konzentrationsmangel noch ne ganze Weile so weiter gehen. Das wird schon. Dran bleiben!

  • Zitat

    Unsinn .... die Junghund-Futtermittel sind zu 99% viel zu protein- und energiereich.

    Du solltest Dich informieren, bevor Du hier die Leute verunsicherst mit falschen Aussagen.
    Junghunde müssen noch Körpersubstanz aufbauen. Die Bausteine dafür sind die Proteine.

    Zitat


    Eine optimale Protein-Aufnahme ist die Voraussetzung für eine angemessene Wachstumsgeschwindigkeit und die richtige Zusammensetzung des Gewebes. Proteinmangel beeinträchtigt die Entwicklung und führt zu erhöhten Fettablagerungen im Körper. Auch eine Beeinträchtigung des Immunsystems wird durch Proteinmangel im Wachstum erzielt.

    http://www.webvet.de/wissen%20und%20forschung/protein.htm

  • Zitat


    Hatte das Clickertraining ins Auge gefasst, habe aber Angst dorthin zu gehen, denn ich denke wir beide sind einfach nicht wohlerzogen genug . :muede2:


    Der Clicker ist doch nur ein Werkzeug um dem Hund ziemlich genau mitzuteilen, ob er was richtig macht. Der Aufbau kann on-Demand im Alltag erfolgen oder kann explizit konditioniert werden. Wichtig ist dass man immer belohnt und wichtig ist, dass die Belohnung nicht nur Futter ist sodern auch mal Lob, streicheln, Spiel, schnüffeln lassen, Leine ab ... was auch immer den Hund belohnt. Dann reicht der Clicker auch tief ins Hundebewusstsein und ist mit positiven Emotionen verknüpft was ihn im Notfall zu einem positiv aufgebauten Verhaltensunterbrecher macht. Man kann halt mit Clicker arbeiten oder ohne - ich finds für mich sehr sehr praktisch.

  • Bubuka

    Die Einzige, die hier Leute verunsichert und ihr Unwissen weiterverbreitet, bist Du ...

    Mir ist durchaus bewusst, dass ein Junghund Proteine braucht. Im Gegensatz zu Dir habe ich aber oft genug die Folgen von Junghundfutter mit Erhöhten Proteinanteil gesehen ..........

    Bei einem ausgewachsenen Hund im Erhaltungsbedarf geht man bps. Bei einem 10 kg Hund von einem Bedarf von 28,2 g vRP aus. Bei einem 5-6 Monate alten Hund mit ausgewachsen 10 kg liegt der Bedarf errechnet bei 28g vRP.

    O-Ton: eine übertriebene Aufzuchtintensität ist zu vermeiden.

    Wer mal in einer Tierklinik gearbeitet hat, die sich auf Erkrankungen des Bewegungsapparats spezialisiert hat, weiss so was nur zu Genüge.

    Kommentar des Chefs zu einem Patientenbesitzer mit durch zu eiweissreiche Fütterung mit bedingte Schäden am Bewegungsapparat:

    "Diese ganzen Junghundfuttermittel heutzutage mit dem hohen Proteingehalt sind völlig überteuert. Und Sie zahlen gleich mehrfach. Zuerst das teurere Junghundfutter und anschliessend uns Tierärzte". Wir haben jeden gefragt, dder mit einem relativ jungen Hund und Gelenkschäden in die Klinik kam, was er denn so füttert. Rein interessenhalber ... Da war keiner dabei, der Adultfutter, oder zumindest adäquates Futter in Bezug auf den Proteingehalt gefüttert hat. Durch die Bank Junghundfutter mit deutlich überhöhtem Proteingehalt.

    Meine Junghunde sahen im Vergleich immer schlaksiger und ungelenker aus wie so manch gleichaltriger Jungspund, der schon recht "ausgewachsen" wirkte von wegen Muskelmasse .....

    Aber meine Jungspunds hatten und haben trotz exzessivem Sport bis heute Gelenkschäden. Kommentar unseres TA als ich Little Yanta nach über 7 Jahren Agi im Alter von 8 Jahren nochmal komplett habe durchröntgen lassen "bei den Gelenken könnte so mancher Junghund neidisch werden. Die sind so glatt und sauber, das siehst Du ja auch, wenn sie sich jetzt keine Verletzung an einem Gelenk holt, wird sie nie Probleme mit Arthrosen bekommen".

    Zur Info Yanta's Onkel wurde mit 7 Jahren wegen höchstgradiger Spondylose mit Lähmungen eingeschläfert. Und das, obwohl er weit weniger belastet worden ist als Yanta.

    Nele ist jetzt 13 .... Und ihre Gelenke sind noch sauber.

  • Zitat


    Hatte das Clickertraining ins Auge gefasst, habe aber Angst dorthin zu gehen, denn ich denke wir beide sind einfach nicht wohlerzogen genug . :muede2:

    Außerdem ist sie jetzt schon 6 Monate....

    Oh Schreck ... Schon so alt? Na dann wird das ja nichts mehr :D :p

    6 Monate ist doch kein Alter.

    Weder um mit Clickern anzufangen noch um mit Erziehung anzufangen ;)

    Was das Wohlerzogen betrifft ... Ich ziehe junge Hunde vor, die noch relativ unverdorben sind. Junghunde, bei denen man innerhalb kürzester Zeit schon zig Trainigsmethoden durch hat, nichts davon richtig und Hund eigentlich nur verwirrt ist - das ist nicht so schön. Da muss man bereits schon gegen so vieles antrainieren ...

    Ausserdem - das sind Junghunde. Ein 6jähriges Kind ist normalerweise auch noch nicht perfekt erzogen und kann alles. Erwartet doch nicht zu viel von euren Hunden.etwas locker bleiben, freundlich konsequent und nicht gleich in Panik geraten, wenn mal was nicht klappt .... Ok, wenn Hundi nem Hasen nachgeht und sich dabei etwas ungesund einem Dreissigtonner auf ner vielbefahrenen Strasse nähert, ist das mit "keine Panik" leicht gesagt, aber wenn man zielgerichtet übt wird das idR schon.

    Nur eben wie ... Und dabei sollte man schon darauf achten, dass man so trainiert, dass Hundi auch versteht, was man von ihm will.

  • Also ich hab hier einen 9 Monate alten Yorki-Mix. Madame kam vor 3 Monaten zu mir und war schon 3 mal vermittelt. Sie ist ein Terrier-Junghund durch & durch. Aktion, rennen, toben etc. Das einzige was sie an Kommandos wirklich kann ist Sitz und Komm, sowie ihren Namen.
    Vor einem Monat habe ich auf Adult-Futter umgestellt. Da ich aber Teilbarfe gibts hier Morgens Dose und abends roh. Ich habe das Gefühl seit ich umgestellt habe hat sie weniger "überschussige" Energie und kommt besser zur Ruhe.
    Wir haben vor 2 Wochen begonnen auf dem Platz zu trainieren. Ich hatte vorher einfach immer das Gefühl dass sie "noch nicht bereit" ist sich ernsthaft zu konzentrieren. Länger als 5-10 Minuten am Stück zu arbeiten war einfach nicht möglich.
    Jetzt ist sie breit und das gelernter kommt an. Wir arbeiten täglich ca 5 Minuten beim Gassi.
    Von deiner HuSchu würde ich auch Abstand nehmen, den vorherigen Beiträgen habe ich nichts hinzuzufügen, außer vielleicht nicht so kritisch zu sein, weil wie jemand vorher schon gesagt hat, dein Hund ist auf Erstklässler Niveau. Erwartest du von einem Erstklässler dass er nach 3 Monaten lesen und schreiben kann? Es dauert einfach seine Zeit.
    Zum Futter Thema kann und will ich nix beitragen weil ich davon keine Ahnung habe ;-)

  • Zitat


    Weder um mit Clickern anzufangen noch um mit Erziehung anzufangen ;)


    ...

    Zitat


    Nur eben wie ... Und dabei sollte man schon darauf achten, dass man so trainiert, dass Hundi auch versteht, was man von ihm will.


    Warum sollte man bei einem Junghund keinen Clicker verwenden? Du sagst doch selbst, dass man so trainieren sollte dass der Hund einen versteht. Nichts ist präziser und unzweideutiger wie ein gut aufgebautes Markersignal wie der Clicker oder ein Markerwort.

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