Hundeschule wechseln?
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TanteJu -
23. März 2014 um 12:12
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Zitat
Du kennst es, gut dann brauch ich nicht schicken... ;-)
Was ist denn falsch dran? Worauf sollte ich denn achten?Mir wäre da zu viel Mais drin. Ich finde es auch nicht besonders gut.
Außerdem sollte Dein Hund noch ein Junghundefutter bekommen. Sie ist erst mit circa 1,5 Jahren ausgewachsen.So lange hat sie einen höheren Proteinbedarf. Den kannst Du mit einem Futter für erwachsene Hunde nicht erfüllen. Mangelerscheinungen sind dann die Folge.
Darum wird sie auch so heisshungrig auf Kaninchenkötel sein.
Ich würde sie auf eine natürlichere Ernährung umstellen. Trockenfutter ist generell sehr unnatürlich.ZitatLeider hat sie durch die Woche keine Möglichkeit mit anderen Hunden zu spielen. Bei uns im Ort selber haben wir leider keine Fläche, wo man sich mit Hunden treffen kann und ich gebe zu, da sie immer so wild mit anderen spielt meiden wir andere Hunde wo es nur geht... Ich weiß, ist absolut schlecht, weiß da aber keine wirklich Lösung

Junge Hunde spielen wild. Je seltener sie das Vergnügen haben, umso wilder sind sie.
Abhilfe schafft nur ein regelmässiges Spielen. Das ist jetzt auch unbedingt wichtig für ein späteres gutes Sozialverhalten.Gibt es keine Spielgruppe in eurer Hundeschule? Zum Spielen kann man da ja noch hingehen. Für die Erziehung würde ich mir eine bessere Hundeschule suchen.
ZitatFür sie ist die Hundeschule irgendwie sowas wie ein "Spielplatz", sie findet die anderen HUnde ganz toll und wirft sich eigentlich die erste halbe Stunde nur in die Leine...
Das Verhalten wundert mich nicht, wenn sie so wenig Gelegenheit zum Spiel hat.
Was man "nur" als Spiel ansieht, ist ein wichtiges Lernen des Sozialverhaltens.
Das ist im Moment viel wichtiger, als Sitz, Platz, Bleib und Fuss.Damit habe ich erst angefangen, als meine Hunde circa 6 Monate alt waren.
Und die haben es alle sehr schnell gelernt.Das erste halbe Jahr finde ich ausreichend Spiel, Spaß, freie Bewegung und eine gute Bindung viel wichtiger, als alles andere. Ein Hund, der gerne folgt, weil er es will, lernt schnell und freudig, ohne viele Leckerlies.
Irgendwo hast Du geschrieben, sie dürfe noch nicht so viel laufen, wegen dieser 5-Minuten-Regel. Das ist echt Unsinn.
Wenn ein junger Hund unterfordert ist, was freie Bewegung und Spiel angeht, dann kann er auch nichts lernen. Er muss erst seine überschüssige Energie loswerden. - Vor einem Moment
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Zitat
So lange hat sie einen höheren Proteinbedarf. Den kannst Du mit einem Futter für erwachsene Hunde nicht erfüllen. Mangelerscheinungen sind dann die Folge.
Also diese Aussage finde ich etwas übertrieben, und auch nicht richtig.
Kein Junghund bekommt Mangelerscheinungen von einem guten hochwertigen Adultfutter, es gibt ja einige Hersteller die auf Junghund,- und Welpenfutter in ihrem Sortiment verzichten. -
Uns wurde auch gezielt dazu geraten auf Adultfutter umzustellen da Lea so sehr schnell gewachsen ist und ständig Hunger geschoben hat, das Problem hat sich damals auch dann erledigt (wobei sie immernoch gerne frißt, aber nicht mehr ständig auf der Suche nach Fressen ist). Wir müssen diese Woche zur TÄ und ich werde sie mal auf die Ernährung und das Köttelfressen ansprechen. Lea bekommt auch relativ viel (lt. Futterempfehlung), da sie aber in keinster weise zu dick wird unter der Ration, darf sie lt. TÄ das auch gerne haben (also die große Menge).
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Zitat
Also diese Aussage finde ich etwas übertrieben, und auch nicht richtig.
Kein Junghund bekommt Mangelerscheinungen von einem guten hochwertigen Adultfutter, es gibt ja einige Hersteller die auf Junghund,- und Welpenfutter in ihrem Sortiment verzichten.Ich weiss nicht, wie man in einem Adultfutter die unterschiedlichen Bedürfnisse unter einen Hut bekommt.
ZitatEine ausreichende Eiweißversorgung wachsender Hunde ist mit Beginn der Beifütterung und besonders nach dem Absetzen zu Gewähr leisten. Genauso wie bei Welpen kann auch bei Junghunden ein Eiweißmangel (Mangel an essenziellen Aminosäuren) zu Störungen des Wachstums, Hauterkrankungen oder einer verringerten Abwehrkraft gegen Infektionen führen.
Zitat
Bei Verwendung hochqualitativen Proteins in der Nahrung eines erwachsenen Hundes sollte der Eiweißgehalt bei mindestens durchschnittlich 5 Prozent der Gesamtenergie-Menge der Nahrung liegen.Zitat
Der Eiweißbedarf von wachsenden Hunden liegt naturgemäß höher, da sehr viel Körpersubstanz neu aufgebaut werden muss. Diese Leistung erfordert nach modernen Erkenntnissen einen Eiweißanteil von mindestens 11,4 Prozent an der Gesamtenergie-Menge der Nahrung (NRC 1985). Um den wirklichen Anforderungen des wachsenden Hundes gerecht zu werden, ist ein Anteil von mindestens 20 Prozent empfehlenswert. -
Zitat
Uns wurde auch gezielt dazu geraten auf Adultfutter umzustellen da Lea so sehr schnell gewachsen ist und ständig Hunger geschoben hat
Das ist ein Fehler, siehe mein Beitrag oben.
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Na da bist du ja an einen Paradebeispiel von gestriger und inkompetenter Hundeschule geraten. Kann passieren.
Zitat
ich habe gestern gepostet, dass es mit Lea (6Mon.) kleine Vortschritte gibt, das tut echt mal gut. Heute morgen war ich dann mit ihr zur Hundeschule, leider war ich etwas spät dran und kam etwa 3 Minuten zu spät. Die anderen "saßen" im Kreis und unsere Lea war schon wieder total wild, als wir nur aus dem Auto stiegen. Für sie ist die Hundeschule irgendwie sowas wie ein "Spielplatz", sie findet die anderen HUnde ganz toll und wirft sich eigentlich die erste halbe Stunde nur in die Leine...
Ich bin kein Freund von solchen Gruppenveranstaltungen und dann noch auf dem Hundeplatz. Das Übertragen der Übungen in den Alltag funktioniert schwieriger als wenn man gleich im Alltag übt.ZitatVom Trainer bekommen wir nicht wirklich Tipps, außer ignorieren und versuchen im Sitz/Platz halten.
Lass mich raten - der hat als Qualifikation 20 Jahre Hundeerfahrung vorzuweisen? :)Zitat
Dann machen wir immer die Übung das alle im Kreis sitzen und einer muß dann durch die Reihen gehen, darf nicht auf die anderen zugehen und die die sitzen/platz machen sollen dort bleiben.
Man muss sich immer überlegen dass man einen Junghund hat - 6 Monate. Da ist der Hund in einem Stadium eines Schulanfängers. So eine Übung ist meiner Meinung nach was für die Großen. Vielleicht bin ich da auch etwas leger in meinen Ansichten aber ich bin nicht der Meinung dass ein Hund in dem Alter können muss. Darüber kann man mal reden, wenn der Hund 2 Jahre ist. Nicht umsonst macht man eine BH erst mit einem Hund der 1.5 Jahre alt ist.Zitat
Im Kreis soll man dann mit dem Hund Richtungswechsel machen. Ok, klappt bei uns mal etwas besser oder (wie heute) ziemlich schlecht. Der Trainer und die Gehilfin waren heute selber verwundert, dass das so irgendwie garnicht klappte, meinten, dass wäre doch schon viel besser gewesen...
Auf meine Frage, wie wir dass mit dem Springen in den Griff bekommen sollen meinte er, wir sollen ihr in die Seite/Flanke zwicken/puffen. Ich habe ihm dann erzählt, dass wir das Gefühl haben, das Lea deshalb mitlerweile unseren Händen ausweicht. Er hat das dann getestet und meinte, dass sei kein ausweichen, sie zöge den Schwanz nicht ein, es sei eine Masche von ihr, sie sei dann beleidigt
Ja und irgendwann fängt der Hund an zu reden und Auto zu fahren. Hunde können nicht beleidigt sein. Ich habe früher genau solche Sachen gemacht, den Hund weg geschubst wenn er sprang, ignoriert etc. Das machte den Hund nur noch wilder.
Ich glaube irgendwann hatten wir einfach mal nen Klicker konditioniert und immer geclickt wenn der Hund mit 4 Pfoten auf dem Boden stand.Zitat
Und das Schlimmste sind die Kaninchenköttel. Lea sitzt nur mit der Nase am Boden und sucht/frißt Kanichenköttel, für sie ist es ein Schlaraffenland... Wir sollen sie laut Trainer dann immer mit einem energischen "AUS" mit der Leine hochziehen. Aber sie hört da nicht mit auf. Blendet mich völlig aus.
Ja das kenne ich zu gut. Genau das Alter - mein Hund machte ähnliches ... mit fremden Hundekot (sehr ärgerlich wenn der Hund davon Juckreiz bekommt). Das wurde immer heftiger je mehr wir ärgerlich und wütend worden und sie weg zogen. Sie hat schnell gelernt immer schneller zu fressen und den Hals noch lang zu machen um beim Wegziehen noch mal ordentlich was abzugreifen. Gezeigt hat sie das Verhalten dann öfter in Situationen wo sie Frust bekam. Da klinkte sie sich aus und ging auf "Suche". Hat 1 Jahr gedauert das wieder halbwegs abzugewöhnen. Mittlerweile läufts gut. Jetzt zeigt sie mir die Haufen mit kratzen an und bekommt ein Leckerchen (nicht immer aber bei wirklichen Kandidaten).
Dein Hund hört in der Situation nicht, weil bei deinem Hund in dem Moment des Findens und Fressens Botenstoffe ausgeschüttet werden, die das Verhalten bzw die Verhaltenskette belohnen. Das ist viel belohnender als die Strafe des Rucks.
Übrigens Futterumstellung und Co ist völliger Blödsinn - in so einem Alter fressen Hunde alles an - auch Kötels.
Mach dir also deswegen keinen Kopf ... .
Der Futterbedarf ist für deinen wachsenden Hund natürlich erhöht. Wie hoch der ist entnimmst du am besten der Herstellerempfehlung. Wenn der Hund weiter Hunger hat, kannst du ihm auch noch füllende Sachen wie Salat, Gurken oder Mören geben (sind auch für später mal kalorienarme Leckerchen wenn der Hund dran gewöhnt ist)
Wirklich bedenklich ist Kotfressen nur, wenn der Hund seinen eigenen Kot frisst. Alles andere ist mehr oder weniger unbedenklich (mal von den Würmern und Co abgesehen).Zitat
Zu Hause und wenn wir so spazieren gehen merken wir schon Verbesserungen, haben zum Glück noch viel Gedult und Spucke, aber auf dem Platz geht garnicht...
Du brauchst bei deinem Hund Geduld und Spucke - 2 Jahre lang oder mehr. Ein gut erzogener Hund ist es erst mit 2 Jahren (manche Rassen später) und in der Zwischenzeit hast du ne Mischung aus Vollassi und Musterschüler. Meine Anforderungen an meinen nächsten Hund werden ganz niedrig sein und erst ganz langsam gesteigert werden - wichtig wird mir sein, dass der Hund und ich Spaß haben. Der Hund soll nicht müssen sondern wollen.ZitatJetzt überlege ich, ob ein Schulwechsel was bringen würde? Denn so kommen wir ja nicht weiter...
Hier hast du vielleicht einen kleinen Leitfaden für die Trainerwahl http://www.easy-dogs.net/home/blog/trai…oden_dumke.html -
Hallo,
es war herzerfrischend, Deinen Beitrag zu lesen. Gestatten, meine Hündin (Goldie) 6 Monate 24 kg und ich haben auch schon 2 Trainer "durch".
Zuletzt habe ich noch gesagt bekommen, mit uns beiden stimmt was nicht.
Ich war fix und fertig. Kannst Du alles nachlesen ab 308 bei dem Thread: Fragen, die man sich nicht zu stellen traut.Was Leinenführigkeit angeht, haben wir die verschiedensten Methoden durch. Die letzte war: 3 x sanft am Geschirr (hinterer Ring!) auffordern und dann mit Ruck zu sich ziehen und "Nein!"..
Guuut... darauf wurde es wirklich besser, aber meine Nächte länger, da ich plötzlich Halswirbelsäulenbeschwerden und taube Arme bekam ( hatte vor 25 Jahren HWS Schleudertrauma nach schweren Autounfall).
Nach 3 Wochen lief der Hund an manchen Tagen schon ganz toll, dann gabs wieder Tage da hörte sie gar nicht und ließ die Sau raus...
Und dann ging bei mir im Rücken gar nichts mehr. Arzt, starke Schmerzmittel, Fangopackung.. und mein Hund mußte erst mal im Garten beschäftigt und bewegt werden.
Hundeplatz waren wir nur 2 x.. die Sache mit der Leberwurst und Fuß.... hat sie nicht wirklich begriffen. Der Hund sah nur noch Leberwurst.. kein Kommando mehr.
Dadurch, dass sie dann laufend krank war.. waren wir nicht weiter dort. Und ich überlege ob es überhaupt einen Sinn hat.. .. was kommt nach 1 und 2..was kommt dann ? Muß mein Hund durch zig Methoden durch ?
Woran erkennt man, dass der Trainer nun der Richtige ist ? Da prallen ja zig Glaubenswelten aufeinander. Und man macht es garantiert immer falsch !
Hatte das Clickertraining ins Auge gefasst, habe aber Angst dorthin zu gehen, denn ich denke wir beide sind einfach nicht wohlerzogen genug .

Außerdem ist sie jetzt schon 6 Monate....
seit mir eine gute Seele hier das Buch: Herrchenjahre empfohlen hat, sehen wir beide die Sache allerdings sehr viel entspannter.
Danke nochmals dieser Person !

Kannst mir auch gerne mal eine PN schreiben.
Liebe Grüße
Sissi
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Zitat
Außerdem sollte Dein Hund noch ein Junghundefutter bekommen. Sie ist erst mit circa 1,5 Jahren ausgewachsen.So lange hat sie einen höheren Proteinbedarf. Den kannst Du mit einem Futter für erwachsene Hunde nicht erfüllen. Mangelerscheinungen sind dann die Folge.
Unsinn .... die Junghund-Futtermittel sind zu 99% viel zu protein- und energiereich.
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Zitat
Das ist ein Fehler, siehe mein Beitrag oben.
Ist ja schön, dass Du das immer wieder behauptest - dadurch wird es trotzdem nicht richtiger.
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Zum Ausgangsposting - ich würde die HS wechseln - und mir mögliche Alternativen zunächst mal ohne Hund ansehen.
Grundsätzlich würde ich in keine HS gehen, bei der man mit 6 Monate alten Hunden Rasenformationslaufen übt .... die haben doch normalerweise noch gar nicht die Konzentrationsfähigkeit dafür und lassen sich noch viel zu leicht ablenken.
Kleine Gruppen - max. 3-5 Teams - und die trainieren v.a. für sich und Trainer schaut sich die einzelnen Teams an. Zwischendrin für diejenigen, die gerade nicht dran sind, Pause.
Oder gleich 15 min Einzeltraining.
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