Auswirkungen: Welpe zu oft im Flur

  • hi,
    unser Welpe ist nun 14 Wochen alt und seit ca 2 Wochen führte meine Mum eine neue Regel ein, bei der ich nicht weiß, ob sie sich schlecht auf unseren Hund auswirken könnte. Ich wollte einfach mal Leute nach ihrer Meinung fragen, die sich auskennen.
    Da er Probleme mit der Stubenreinheit hat, haben wir ihm verboten in die Küche zu gehen (wegen dem Holzboden) und auch in Zukunft wird er dort stubenrein nicht mehr rein dürfen - das ist meiner Meinug nach ja noch sehr sinnvoll.
    Die Sache ist nur die: Dadurch, dass er nicht in die Küche darf, darf er nun auch nicht mehr ins Wohnzimmer. Übrig bleiben unten nur noch das Klo und der Gang. Nun ja, wir sind meistens in der Küche und im Gang und ich will nicht, dass er so ausgeschlossen wird oder isoliert ist. Er soll doch wie ein Familienmitglied akzeptiert sein - natürlich gehören Grenzen dazu, jedoch führen sie dazu, dass er nur noch dann bei uns sein kann, wenn ich ihn mit in mein Zimmer hochnehm (was ich tu, wenn ich daheim bin und nicht Zeugs für die Schule machen muss), wir mit ihm draußen im Garten sind oder Gassi gehen. Es führt einfach dazu, dass er zu oft isoliert ist.
    Ich will schnellstens eine Lösung finden, nur ist das natürlich schwer, wenn eine Familie unterschiedliche Meinungen diesbezüglich hat. Um überhaupt meine Familie überzeugen zu können, dass sich das nicht sehr gut auf den Hund auswirken könnte, brauche ich Informationen, inwieweit und in welcher Form sich das negativ auf den Hund auswirken kann? vll übertreib ich auch und meine Famile hat recht, dass es ihm nichts ausmachen wird...das weiß ich nicht.

    danke & LG

  • Hallo erstmal :smile: Euer Welpe ist 14 Wochen alt, natürlich ist er noch nicht stubenrein. Er hat da gar kein Problem, sondern das ist völlig normal ;)

    Dass der Hund nicht in die Küche soll, find ich an sich in Ordnung. Mein Hund darf auch nicht in die Kinderzimmer. Aber dass er so ja scheinbar fast total isoliert wird, find ich das sehr problematisch. Der Hund sollte ein weiteres Familienmitglied sein und auch als solches behandelt werden. Ich formuliere mal überspitzt: meine Tochter ist erst seit kurzem "stubenrein" :D Aber ich wäre niemals auf die Idee gekommen, sie deswegen zu isolieren. Ist natürlich kein wirklich guter Vergleich... trotzdem. Der Welpe ist noch so klein, orientiert sich an seiner Familie und möchte sicherlich nichts lieber, als ständig in eurer Nähe sein. Inwieweit es ihm schadet, werden dir sicher noch erfahrerene HH beantworten. Aber förderlich für ihn ist es sicher nicht.

    Ich hoffe sehr, dass deine Mutter sich das noch einmal gut überlegt :???:

  • Ein so junger Welpe braucht gaaaaanz viel Nähe und menschliche Gesellschaft!
    Er kann seine Blase schlichtweg noch nicht kontrollieren und ich finde es schon recht unfair ihn deshalb einfach aus den Hauptwohnbereichen zu verbannen. Es wird dem kleinen so deutlich schwerer Fallen eine Bindung und Vertrauen zu euch aufzubauen und das macht dann auch die Erziehung deutlich anstrengender und schwieriger.
    Ich hoffe ihr findet eine andere Lösung!

  • danke für die Antwort.

    Ja, dass er nicht in die Küche darf find ich ja an sich auch gut. Es führt aufgrund der Raumaufteilung im Haus halt einfach nur dazu, dass er zu oft isoliert ist. Ich versuch ihn so oft wie möglich mit zu mir zu nehmen, aber ich bin auch nicht immer da. Ich geh noch zur Schule und momenatn ist Abizeit, natürlich kann ich ihn nicht andauernd durchgehend zu mir mithochnehmen.
    Ich hoffe, meine Mum sieht es ein, dass es auf Dauer nicht gut für ihn sein kann, vor allem weil er noch ein Welpe ist. Vll les ich ja paar Antworten, die mir beschreiben was passieren kann, sodass ich meine Mutter überzeugen kann, dass es auf Dauer so nicht weiter gehen kann.

  • Ich gebe dir völlig recht - das ist sicher für den kleinen Kerl alles andere als schön und er wird sich dort sehr einsam fühlen. Ehrlich gesagt kann ich auch nicht ganz verstehen, dass man sich einen Hund ins Haus holt, der dann keinen Zutritt ins Wohnzimmer haben soll. Um ihn in Flur und Bad zu halten. Jetzt kümmerst du dich ja um ihn und nimmst ihn mit in dein Zimmer. Was passiert denn, wenn du dein Abi hast und auch arbeitest oder studierst. Sitzt er dann bis auf die Gassigänge und die Zeit im Garten alleine im Flur?

    Schade, dass du als Heranwachsende hier gegen deine Mutter, die es als Erwachsene eigentlich besser beurteilen können müßte, hier tätig werden mußt. Dass ein kleiner Welpe nicht auf den Schlag stubenrein wird, weiß man doch eigentlich vorher. Sich dann einen holen und ihn dann, wenn er nicht sofort "funktioniert", im Flur zu parken, finde ich gelinde gesagt extrem ätzend.

    Woher ist der Welpe denn? Vom Züchter? Falls ja, fänd der das sicher ganz toll, dass sein kleiner Hund jetzt so gehalten wird. Ich denke, kein Züchter und auch kein Tierschutzverein würden jemandem einen Welpen geben, der sagen würde, dass der Hund in Zukunft nicht in den eigentlichen Wohnbereich darf, sondern der Flur sein Aufenthaltsort sein soll.

    Habt ihr vielleicht im Verwandten- oder Bekanntenkreis andere Leute mit Hund, die evtl. mal mit deiner Mutter reden könnten? Und ihr klar machen, dass es so nicht geht? Ehrlich gesagt wäre es dann fast besser, ihr gebt den Kleinen ab in ein Zuhause, wo er mehr "Familienmitglied" sein darf als bei deiner Mutter. Aber vielleicht gibt´s ja ne noch ne Lösung.

  • 1. Die Erziehung macht ihr euch wahrscheinlich schwerer, wie ich oben schon geschrieben habe.

    Zitat

    Es wird dem kleinen so deutlich schwerer Fallen eine Bindung und Vertrauen zu euch aufzubauen und das macht dann auch die Erziehung deutlich anstrengender und schwieriger.


    2. Es könnte zu massiven Problemen mit dem Alleinbleiben später kommen, sollte er jetzt schon so negative Erfahrungen damit machen.
    3. Ich behaupte auch mal er wird so noch deutlich langsamer stubenrein werden, da ihr nicht sofort seht, wenn er mal muss und mit ihm raus könnt.

    Wie kommt ihr überhaupt auf die Idee, dass der Hund ein Problem mit der Stubenreinheit hat? 14 Wochen ist ja echt noch gar nichts, viele Hunde brauchen bis zu ihrem 5-7 Monat dafür, obwohl vorbildlich alle 2 Stunden rausgegangen wird. Das war deiner Mutter, bzw. euch, doch bestimmt bewusst, wenn ich mal ganz vorsichtig fragen darf? :ops:
    Was für einen Hund habt ihr überhaupt? =)

  • Ich bin nicht der Meinung, dass er ein Problem mit der Stubenreinheit hat. Das hab ich falsch formuliert. Die Stubenreinheut stellt für meine Mutter ein Problem dar - so isses besser formuliert. Mir ist es schon bewusst, dass er noch seine Zeit braucht. Ich hab kein Problem damit. Nur meine Familie sieht es nicht ein, dass er in die Küche und ins WOhnzimmer macht und das führt dazu, dass er isoliert wird. Und das will ich einfach nicht akzeptieren. Man kann ihn doch ned einfach mal deshalb in den Flur abschieben

    Wir haben einen Golden Retriever - Appenzeller/Border Collie Mischling. Für sein Alter kann er das mit der Stubenreinheit eigl eh ziemlich gut :) Wenn er bei mir ist, dann kratzt oft mal an der Tür wenn er raus muss. Nicht immer, aber manchmal :)

  • Zitat

    Ich hoffe, meine Mum sieht es ein, dass es auf Dauer nicht gut für ihn sein kann, vor allem weil er noch ein Welpe ist.

    Du hast ja selbst im November dies hier geschrieben:

    Zitat

    Wegen Golden Retriver: Die Rasse konnt ich einfach noch nie in mein Herz schließen. Meine Tante hat einen und ja der isn ganzn Lieber, aber er ist einfach so unglaublich "dab". Meine Mum war erst für einen, aber selbst sie ist mittlerweile unbegeistert von ihnen und findet ihn als Hund, der im Haus wohnt vielleicht auch bisschen zu groß und massig. WIr waren noch nie ein großer Fan von der Rasse- charakterlich war er für uns immer so naja...nicht so der Traumhund, aber vielen dank für den Vorschlag :)

    Und nun habt ihr einen Golden Retriever(-Mischling).
    War das nicht abzusehen, dass er nicht im Haus sein soll?

  • Nach dem Abi bleib ich erst mal 1 Jahr lang hier und dann kommt er so wies jetzt ausschaut mit mir mit. Eigl hatten wir vor, dass er hier bleibt. Aber ich bin seine erste Bezugsperson, in mich hat er das meiste Vertrauen, mich mag er am liebsten und ich könnte es einfach nicht, ihn nicht mitzunehmen. Dafür hab ich ihn zu lieb :D

    Ich hatte gerade ne Idee, ich frag die Frau von der Hundeschule zu der ich demnächst mit ihm gehen werd, dass sie mit meiner Mum reden wird

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