Auswirkungen: Welpe zu oft im Flur

  • Zitat

    Ich bin nicht der Meinung, dass er ein Problem mit der Stubenreinheit hat. Das hab ich falsch formuliert. Die Stubenreinheut stellt für meine Mutter ein Problem dar - so isses besser formuliert. Mir ist es schon bewusst, dass er noch seine Zeit braucht. Ich hab kein Problem damit. Nur meine Familie sieht es nicht ein, dass er in die Küche und ins WOhnzimmer macht und das führt dazu, dass er isoliert wird. Und das will ich einfach nicht akzeptieren. Man kann ihn doch ned einfach mal deshalb in den Flur abschieben

    Wir haben einen Golden Retriever - Appenzeller/Border Collie Mischling. Für sein Alter kann er das mit der Stubenreinheit eigl eh ziemlich gut :) Wenn er bei mir ist, dann kratzt oft mal an der Tür wenn er raus muss. Nicht immer, aber manchmal :)

    Ehrlich gesagt wäre es wohl sinnvoller gewesen, sich nicht unbedingt einen Welpen zu holen. Ein älterer Hund, der schon stubenrein gewesen wäre, wäre wohl die besserer Wahl gewesen.
    Bordercollie-Mix stelle ich mir auch für eine weitere "Flurhaltung" spannend vor.

    Und wenn man Goldies nicht wirklich mag - warum dann so einen Mix?

    Meine derzeitige Meinung - ehrlich: Gebt ihn besser heute als morgen ab und dem Kleinen damit eine Chance, irgendwo ein Zuhause zu finden, wo man ihn Welpe sein und ordentlich groß werden läßt. Wo man Verständnis und ein Herz für ihn hat. So wird er vermutlich irgendwann einen seelischen Knacks haben - insbesondere, wenn du vielleicht nicht mehr laufend daheim bist und dich um ihn bemühst.
    Sorry, dass ich es so deutlich sage. Aber der Hund tut mir einfach nur leid.

    edit:
    Wenn du ihn demnächst mitnehmen kannst, wäre das - wenn er bei euch bleibt - vermutlich das Beste für ihn. Wenn du deinen Alltag so organisieren kannst, dass ein Hund mit viel Bewegungsdrang da "rein paßt".

  • Schlabberhund, ja im November waren wir noch auf Hundesuche. Nachdem wir uns aber für paar Tage nen Hund unseres Cousins in Haus geholt haben, als er im urlaub war (Labrador), fanden wir, dass er nicht zu groß ist. Es hat bestens gepasst. Doch, wir hatten von Anfang an vor, dass er im Haus sein soll. Meine Mutter entschied sich vor ca 2 Wochen, dass sie das mit der Küche und dem Wohnzimmer jetzt streicht.


    Das war im November, dass ich schreib, dass wir kein Fan der Rasse waren. Wir haben einige Besitzer von Goldies kennengelernt und dann sahen wir, dass die Rasse eigl bestens passt und wir einfach immer nur falsche Erfahrungen mit der Rasse machten und zu voreingenommen aufgrund des Hundes meiner Tante waren

    Nein, nur weil meine Familie und ich momenatn nicht einer Meinung sind werde ich ihn nciht weggeben. Wie gesagt, ich nehm ihn so oft es geht (wenn ich halt eben nciht in der Schule bin und nicht gerade was für die Schule machen muss) zu mr hoch. Ich liebe ihn über alles. Wegen meiner Familie lass ich mir das von ihnen nicht verderben. Und vor allem will ich nicht, dass er dadurch "verdorben" wird indem er zum Problemhund durch fehlende Integration wird.

  • Das du die Stubenreinheit nicht als Problem ansiehst hab ich schon rausgelesen und finde das natürlich klasse. :gut:
    Ich bin aber wirklich verwirrt davon, dass deine Mutter (und der Rest deiner Familie?) das als ein solches ansehen. Die wussten ja vorher, dass ein Welpe nicht in ein paar Tagen stubenrein wird...

    Ich denke übrigens auch, dass ihr euch für eine potentiell ziemliche Powermischung entschieden habt und hoffe ihr findet einen Weg, den Hund gut auszulasten und in euren Alltag vernünftig zu integrieren.

  • Zitat

    Wenn du ihn demnächst mitnehmen kannst, ..

    Demnächst ist ja aber nicht geplant:

    Zitat

    Nach dem Abi bleib ich erst mal 1 Jahr lang hier und dann kommt er so wies jetzt ausschaut mit mir mit.

    Der Hund lebt ja schon seit ca. 2 Wochen isoliert und wird es auch bis zum geplanten Besuch der Hundeschule erst mal bleiben. Ob diese "Schäden" dauerhafte Auswirkungen haben? Gut ist es sicher nicht.

    Was, wenn die Mutter in weiteren 2 Wochen plötzlich entscheidet, der Hund darf auch nicht mehr in den Flur, weil er zuviel Dreck macht?

    Irgendwie scheint Ihr vor der Anschaffung nicht wirklich darüber gesprochen zu haben, wie die Hundehaltung aussehen soll und ob das für das Tier auch wirklich artgerecht ist. Das solltet Ihr jetzt schnellstens nachholen, um Entwickungsschäden bei dem Welpen zu vermeiden.

  • Die ersten Wochen und im vorhinein meinten sie, dass es ihnen egal sei, dass er reinmacht. Nur nach ner Zeit ist der Boden aufgequollen und dann änderte sich ihre Meinung. Ihnen ist schon klar, dass es noch dauern wird bis er richtig stubenrein ist, nur wollen sies nicht mehr in den beiden Räumen mit Holzböden. Im Mai bin ich zwar mit der Schule fertig, aber die Zeit bis dahin ist mir ehrlich gesagt viel zu lang dass man die jetzige Situation so lassen könnte. So klappt das nicht. Mit Baby und Kleinkindern geht das ja auch nicht.

    Danke für eure Atworten. Jetzt hab ich bestätigte Gründe, dass das zu Problemhunden führt. Auf mich werden sie wohl kaum hören, aber auf die Frau von der Hundeschule wird meine Mutter sicher hören. Ich glaub es ist das beste, wenn ich ihr sag, sie soll meiner Mutter mal das erklären was ich ihr andauernd schon sag.

  • Also ich hab mit Holzboden meinen Welpen auch groß bekommen - und so oft hatte sie gar keine Gelegenheit zu pieseln das der Boden hätte aufquellen können.

    Wie oft geht ihr denn mit ihm raus?

    Das sinnvollste ist alle 2 Std. sowie nach jedem Schlafen, spielen und fressen und/oder wenn Welpi einen Platz sucht bzw. einen konzentrierten Gesichtsausdruck bekommt ;)
    Nach und nach werden die Zeitabstände immer größer bzw. Hund lernt sich bemerkbar zu machen wenn er muss!

  • Er lebt nicht völlig isoliert. Ab dem Nachmittag ist er bei mir. Ich geh dann mit ihm Gassi, zu Freunden oder er kommt mit mir in mein Zimmer. Ich leb halt mit ihm.
    Vormittags läuft das seit 2 Wochen anders ab. Ich bin nicht da, also ist er wenn meine Mum drinne ist im Flur. SIe geht zwar mit ihm Gassi, streichelt ihn, aber das reicht meiner Meinung nach definitiv nicht. Er soll mit einem leben. Wenn sie raus geht, nimmt sie ihn zwar mit raus, aber meistens ist sie vormittags eher in der Küche. Und das ist so wies gerade läuft nicht ok.

  • Ich geh mit ihm nach jedem mal Fressen, wenn er schlief und wieder aufgewacht ist, wenn er unruhig wird und wenn er seit 2 std nimmer draußen war. Manchmal kratzt er dann sogar an meiner Zimmertür :)))

    Ich glaub, dass es einfach so lief, dass meine Mum nicht oft genug mit ihm raus ging und er dann natürlich in die Küche machte.

  • Könnt ihr nicht die Küche mit einem Gitter vom Wohnraum abtrennen?
    Oder wenigstens einen Teilbereich im Wohnzimmer abtrennen, dass der Hund in eurer Nähe sein kann und du dich auch zu ihm setzten kannst?
    Das ist zwar nicht ideal, aber er ist wenigstens nicht so isoliert wie im Flur. Vielleicht wäre das ein Kompromiss.

  • Man kann die Küche mit ner Schiebetür zum Wohnzimmer abtrennen. Es ist halt so, dass meine Mum vormittags eher in der Küche als im Wohnzimmer ist und dann wär das dasselbe wie mit dem Flur. Vom Flur sieht er auch nach drinnen, aber das bringt nichts. Er sollte sie nicht nur sehen, sondern immer bei irgendwem leben.

    Das einzigste was was bringen würd ist es glaub ich, wenn jemand anderes sie überzeugt. Morgen erzähl ich ihr davon, dass ich recht damit hatte, dass die Situation zu Problemverhalten führen kann, weil Erfahrene Leute auf nem Hundeforum mir das auch sagten :) und wenn das nichts bringt, dann nehm ich sie zur Hundeschule mit und sie soll sich das von der Frau dort erklären lassen.

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