(Übliche?) Fragen
-
-
Hallo zusammen.
Am 1. April zieht ein (dann) etwa 9 Wochen alter Welpe ein. Ich freue mich schon total auf den Kleinen, bin natürlich schon seit langer Zeit Bücher und Foren am wälzen und versuche so, mein Wissen über Hunde (und vor allen Dingen den Umgang mit Welpen) wieder auf zu frischen.
Dennoch bleiben mir ein paar Fragen (vermutlich die Üblichen), bei denen ich mir etwas Hilfe von euch erhoffe.Bei meinem Kleinen handelt es sich um einen Mischling aus Leonberger-Schäferhund-Mix und Australien Sheperd-Mix. Das ist natürlich erst einmal eine Mischung, bei der alles heraus kommen kann. (Ich habe aber eher das Gefühl, dass da die Großeltern auch noch durchbrechen, da die Welpen weder typisch Leonberger, noch Aussie aussehen). Die Mutter habe ich selbstverständlich bei dem ersten Treffen mit den Welpen zu Gesicht bekommen. Sie ist der Leonberger Mix aber nicht ganz so groß, wie ich erwartet hatte, eher mittelgroß. Nun ist ein Australien Sheperd ja auch mittelgroß bis groß.
Dementsprechend frage ich mich, welches Futter für den Kleinen am Besten wäre. Mir wurde gesagt, dass den Welpen bisher ein wenig Select Gold gegeben wird. Ich persönlich würde lieber auf Platinum zurückgreifen (hat schon jemand mit dem Futter Erfahrungen gemacht?), aber weiß auch nicht ob es so gut wäre, den Süßen direkt umzugewöhnen. Daher frage ich mich nun, ob ich, falls ich Select Gold weiterfüttere, ihm das für mittelgroß oder groß werdende Welpen geben sollte. Bei Mischlingen ist es ja doch immer recht schwer abzuschätzen, wie groß und schwer sie werden. Wofür sollte ich mich da am Besten entscheiden? Und wie viel sollte ich ihm füttern? Auf den Verpackungen steht meist die Empfehlung daran abgemessen, wie viel der Welpe ausgewachsen wiegen wird. Und da stehe ich schon wieder vor dem gleichen Problem, dass ich dies schlecht abschätzen kann.
Ich hatte auch ernsthaft in Erwägung gezogen, ihn zu barfen. Aber da das mein erstes Mal wäre, dass ich mich an die Rohfütterung herantraue und ich gerade im Welpenalter nichts falsch machen will was die Nährstoffe angeht, möchte ich darauf doch lieber verzichten.
Wie sieht es denn mit der Umstellung aus, falls ich mich später dazu entschließe, ihn zu barfen wenn er ausgewachsen ist? Bringt das große Probleme mit sich?Außerdem bin ich mir noch nicht ganz klar, wie ich ihn zurechtweisen kann, wenn er etwas „falsch“ gemacht hat. Ich weiß, dass in den meisten Fällen Ignorieren das beste und sicher auch humanste Mittel ist. Aber wie ist es, wenn ich ihn z.B. auf frischer Tat dabei ertappe, wie er einen Schuh zerkaut? Ich kann ihn dann doch nicht einfach weiterkauen lassen. Ist es in so einem Fall schon ausreichend, besagten Schuh wegzunehmen und ein scharfes „Nein“ auszusprechen?
Desweiteren habe ich noch eine kleine Frage zur Stubenreinheit. In der Regel soll man mit einem Welpen alle zwei Stunden und nach dem Essen und Spielen nach draußen gehen, damit er sich erleichtern kann. So habe ich es zumindest an vielen Stellen gelesen. Gilt das auch in der Nacht? Ich selbst hätte kein Problem damit, aber will das Tier natürlich nicht aus seinem Schlaf reißen oder raus bringen, wenn er vielleicht gar nicht muss, sondern viel lieber in der warmen Wohnung bleiben würde

Ich hoffe, dass man mir ein paar Tipps geben kann. Danke schon einmal im Vorraus.
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: (Übliche?) Fragen*
Dort wird jeder fündig!-
-
Trick 17 für die Nacht: Welpe kommt in oben offene Kiste oder Pappkarton neben dein Bett. Die Kiste ist mit Decken gemütlich ausgestattet und du kannst zur Beruhigung die Hand von oben reinstecken, dann fühlt er sich nicht allein. Er soll aber nicht von alleine rauskönnen. Welpen wollen ihren Schlafplatz nicht verunreinigen, er wird im Bedarfsfall also merkbar unruhig werden und kann sich nicht einfach still und heimlich zum Pipimachen in ein Eck schleichen.
Wird er nun unruhig, merkst du es sofort und kannst ihn raustragen zum Versäubern - das wird aber nicht alle 2 Stunden nötig sein. Zu wecken brauchst du ihn ganz sicher nicht.Dagmar & Cara
-
Zu der Fütterung kann ich Dir nicht viel sagen, da ich von klein auf an immer schon "normales" Futter gegeben habe und mich nie an die Empfehlungen gehalten habe, sondern mich an der Figur des Hundes orientiert habe.
Warum willst Du einen Welpen zurecht weisen? Er muss doch zuerst einmal lernen, was erlaubt ist und was eben nicht!
Ich habe meine Wohnung so gut es ging "welpensicher" gemacht, also alles weggeräumt, was ihn in Versuchung führen könnte.
Wenn er dann doch etwas "Verbotenes" gefunden hatte, habe ich gegen etwas "erlaubtes" getauscht.
Einfach ganz ruhig "Nein!" gesagt und ihm ein Spielzeug oder Kauteil angeboten.
Später hat er die "verbotenen Sachen" dann auf "Bring!" auch selber gebracht und gegen ein Lecker getauscht.
Heute habe ich "alte" Frau zwei Hilfshunde im Haus, die mir alles aufheben, was mir runterfällt!
Und zum Rausgehen:
Ich hatte die Welpen immer mit im Schlafzimmer, da habe ich gehört, wenn sie unruhig wurden! -
Hallo,
ich würde einen Welpen weder mit Select Gold, noch mit Platinum aufziehen wollen.
ZitatIch hatte auch ernsthaft in Erwägung gezogen, ihn zu barfen. Aber da das mein erstes Mal wäre, dass ich mich an die Rohfütterung herantraue und ich gerade im Welpenalter nichts falsch machen will was die Nährstoffe angeht, möchte ich darauf doch lieber verzichten.
Das Argument hört man häufig. Keine Ahnung, warum alle Welt glaubt, dass ein denaturiertes Trockenfutter der Garant für ein gesundes Wachstum ist.
Wenn Du Dir die lange Liste der künstlichen Zusatzstoffe ansiehst, dann weisst Du, dass dem Futter sämtliche Vitamine und Mineralstoffe fehlen. Darum werden sie in künstlicher Form zugesetzt. Allerdings haben synthetische Vitamine und isolierte Mineralstoffe eine sehr schlechte Bioverfügbarkeit.
Die Liste der Zusatzstoffe Platinum:
http://www.wuffishop.de/epages/6122121…CFSgGwwod61UAeQDein Welpe wird erst seit kurzem an feste Nahrung gewöhnt - neben der Muttermilch. Darum würde ich ihm mit 9 Wochen unbedingt ein hochwertiges Feuchtfutter geben, es gibt z. B. auch Fertigbarf zu kaufen. Oder ein hochwertiges Dosenfutter.
Ein Trockenfutter ist viel zu belastend für solch einen jungen Organismus.
Ich habe noch nie Futter für Welpen abgewogen. Man merkt, ob ein Welpe satt ist, dann zieht er nämlich davon und geht spielen. Du solltest ihn auf jeden Fall 4 mal täglich füttern.
Falls Du ein Fertigfutter nimmst, würde ich auch unbedingt Welpenfutter nehmen.
Ein Welpe hat einen anderen Proteinbedarf, als ein erwachsener Hund.ZitatAußerdem bin ich mir noch nicht ganz klar, wie ich ihn zurechtweisen kann, wenn er etwas „falsch“ gemacht hat.
Ein Welpe macht nichts falsch. Er erkundet einfach die Welt mit den Zähnen.
Das hat ihm die Natur mitgegeben. Die Wohnung solltest Du noch welpensicher machen, Schuhe, Kabel usw alles wegräumen.Ein Welpe muss erst langsam altersgerecht lernen, was er nicht darf. Darum würde ich Dinge, die er nicht kaputt machen darf, freundlich abnehmen und ihn mit etwas anderem ablenken. Meine Welpen haben kein scharfes "nein" kennengelernt.
Wenn sie die Stuhlbeine anknabbern wollten, habe ich ksssst gemacht. Dann schauen sie auf und man kann sie ablenken. Ein Welpe würde nicht verstehen, warum man in hartem Ton mit ihm spricht. Es ist noch ein Baby, er weiss nicht, dass in einer Wohnung Dinge stehen, die Geld gekostet haben.
Das wichtigste ist viel Humor bei der Welpenerziehung.
Zur Stubenreinheit: Nachts "schläft" auch die Blase. Darum muss ein Welpe nachts nicht so häufig raus. Wenn die Kleinen Körperkontakt und Geborgenheit bekommen, dann schlafen sie schnell durch.
Hab viel Spaß mit Deinem Welpen.

-
Danke schon einmal euch Dreien für die Antworten.
Der Trick 17 gefällt mir
Eine wirklich gute Idee, Dagmarjung. Das werde ich auch mal so ausprobieren. Mal sehen, ob es klappt.Das "falsch" war vermutlich blöd formuliert, deshalb hatte ich es extra in Anführungsstrichen geschrieben. Mir ist schon klar, dass ein Welpe noch ein Baby ist und daher die Welt erkundet und natürlich würde ich möglichst versuchen, ihm erst gar keinen Zugang zu "verbotenen Dingen" zu ermöglichen. Der Schuh war ja nur ein Beispiel. Aber den Vorschlag, ihn einfach abzulenken finde ich sehr gut. Merkt er sich dann eigentlich sozusagen, dass das zunächst begehrte Stück nicht interessant ist? Ich bin mir einfach nicht ganz sicher, was er sich so alles merkt und beibehält, wenn er erwachsen ist. Ich habe zwar Erfahrung mit erwachsenen Hunden, aber als Welpe in unserer Familie gehwohnt hat, war ich noch jung und habe dementsprechend auf viele Sachen, die die Erziehung angehen, nicht so genau geachtet. Und das rächt sich jetzt
Ich möchte einfach möglichst wenig falsch machen, damit der Hund gut und fröhlich aufwachsen kann.Daher mache ich mir auch so Sorgen mit dem Futter. Ich weiß, wie viele Zusatzstoffe in Fertigfutter sind. Ich beschäftige mich seit etwa 3 Monaten mit dem Thema Ernährung und zu dieser Zeit war noch nicht einmal genau klar, ob tatsächlich innerhalb der nächsten Zeit ein Hund ins Haus kommt. Aber ich habe das Gefühl, dass das Einzige was ich bis jetzt erfahren habe ist, dass man zwar einerseits bei der Rohfütterung (gerade beim Welpen) unheimlich viel falsch machen kann, man aber andererseits ein schlechter Halter zu sein scheint, wenn man normales Trockenfutter nutzt.
Fertigbarf scheint hingegen auch wieder verrufen zu sein und bei diesem Futter finde ich es ziemlich schwierig herauszufinden, was man denn noch hinzu fügen muss, oder ob dort wirklich alles Nötige drin ist.
Feuchtfutter ist für mich finanziell einfach nicht tragbar, so blöd das auch ist. Spätestens, wenn der Kleine ausgewachsen ist kann ich es nicht mehr bezahlen. Und ihm dann sein lieb gewonnenes Futter abzunehmen ist doch auch nicht so gut. Oder wäre das kein Problem für den Hund, sich anschließend umzugewöhnen? Tut mir Leid, wenn ich so unbeholfen werde. Ich bin nur wirklich etwas überfordert von den vielen verschiedenen Meinungen, was die Fütterung angeht. Früher habe ich meinem Hund einfach Billig Trockenfutter gegeben und war dementsprechend entsetzt, als ich vor Kurzem angefangen habe, mich genauer mit dem Thema auseinander zu setzen.
Ich würde den Kleinen wirklich gern barfen, aber habe eben Angst, dass er hinterher aufgrund meiner Fehler Schaden nimmt, was sein gesundes Wachstum angeht.
Um einen guten Mittelweg zu finden versuche ich möglichst hochwertiges Trockenfutter zu finden. So ziemlich jede Marke, die man im Handel so kaufen kann, habe ich mir angesehen und versucht zu entscheiden, welches von dem Fleischgehalt, dem Calcium-Phosphor Verhältnis usw. her passt. Ich möchte versuchen, es einzuweichen, damit der Welpe es besser aufnehmen kann. Meine Hoffnung ist einfach, dass er so zumindest keine Mangelerscheinungen bekommen kann und sein Wachstum gut über die Bühne läuft. Gerade da ich nicht weiß, wie groß er denn nun werden wird. Aber vielleicht wäre gutes Nassfutter wirklich eine bessere Alternative. Muss man bei der Fütterung von Nassfutter denn irgendetwas Spezielles beachten? -
-
Platinum ist kein richtiges Trockenfutter, es ist eher so "halb feucht". Ich persoenlich halte es fuer qualitativ sehr gut, leider hat mein Hund das Welpenfutter davon aber nicht einwandfrei vertragen (weicher Kot und Furze, mit denen man eine Kleinstadt haette ausraeuchern koennen)
-
Hi,
ich "barfe" seit 1998.
Ich hatte auch Ängste. Ich habe zwei eigenen Welpen mit Barf grossgezogen und würde gerade ! einem Welpen kein kein Trofu als Vollnahrung füttern.Fertigbarf finde ich auch blöd. Man muss schon wissen was man tud.
Wenn du eher ein überänstlicher Mensch bist und dich täglich 3 mal fragst ob du selbst einen Hund füttern kannst, oder ob das nur die Industrie kann, dann fütter Trofu
(für dein Seelenheil)Ansonsten ists wirklich einfach hiernach:
http://mashanga-burhani.blogspot.de/2011/05/barf-m…t-zu-teuer.html
Geh auf die Exel Tabelle und wenn du Fragen hast frag.
Schuhe......wegräumen
Kleine Hunde nehmen alles ins Maul, das ist normal. Nicht normal ist, dass man Tiere in dem Alter in der Wohnung aufzieht. Also der Hund kann nichts dafür, dass er statt im Garten an Stöckchen kauen könnte oder sonstewas in einer voll technisch ausgestatteten Welt einer beheizten Wohnung gross wird. -
Es gibt mittlerweile gute Anleitungen zum Rohfüttern in Büchern und im Internet. So schrecklich kompliziert ist das auch nicht.
Wichtig ist, dass Dein Welpe möglichst langsam wächst. Wenn es ein Fertigfutter sein soll, dann würde ich ein Erwachsenenfutter füttern.
Meist ist Freuchtfutter das selbe wie Trockenfutter, Du bezahlst nur das Wasser mit. Aber es gibt natürlich auch hier Qualitätsunterschiede.
Viele Grüße
Corinna -
Mach dich mal nicht so verrückt mit dem Futter - ich kenn das Problem: je mehr man liest und erfährt desto verwirrter und unsicherer wird man. Und der Wunsch nach der "perfekten" Fütterung ist heute wahrscheinlich so groß wie nie.
Und ja, viele hören das nicht so gerne, aber Generationen von Hunden sind auch ohne Nährwerttabelle u. ä. nicht nur groß, sondern auch alt geworden. Und als ich an diesem Punkt bei meiner Suche nach der "perfekten" Fütterung (für meinen neuen, aber erwachsenen Hund) angekommen war, wurde alles ganz einfach

Bei mir gibts ein hochwertiges Trofu zum Frühstück und als "Fastfood" falls mal meine Zeit klemmt. Ansonsten gibts gemischt: Reinfleischdosen, normales Nafu, gekochtes Fleisch, Milchprodukte, Ei, Fisch, dazu immer Gemüse, Kartoffeln und Co, ab und an fleischige Knochen oder mal ein rohes Huhn oder einen schönen stinkigen Pansenlappen........... dazu Öl und ein paar Zusätze - es ist gar nicht schwer, recht preisgünstig und meistens auch schnell erledigt. Ich koche einfach auf Vorrat oder beim Menschenessen für Hund mit, ich musste mich nur mal mit der "ungefähren" Ausgewogenheit der Nahrung beschäftigen.
Das war jetzt als grundsätzliche Anregung gedacht, daß man vielleicht auch die Fütterung nicht so dogmatisch sehen sollte. Du könntest ja am Anfang ein gutes Welpennaßfutter füttern, vielleicht ab und an schonmal Fertigbarf dazu und dann im Laufe des Hundelebens auf Vielfalt umstelllen.
Wenn du darauf schaust das die einzelnen Komponenten gut verwertbar sind und vor allem "rein" - dann ist eine vielfältige Fütterung ab von Trofu-Säcken und Dosenkram eine tolle Sache. Und es ist wirklich wesentlich günstiger als gedacht !!"Das" perfekte Welpenfutter gibts wahrscheinlich nur von der Hundemama - die anderen Ansprüche haben in erster Linie die Werbung und die Industrie kreiert.............
-
Zitat
Der Trick 17 gefällt mir
Eine wirklich gute Idee, Dagmarjung. Das werde ich auch mal so ausprobieren. Mal sehen, ob es klappt.
Das solltest du schleunigst lassen.
Ich würde einen Welpen, wenn ich mir einen Anschaffen würde, sicher nicht in eine Kiste oder Box setzen nur damit er nichts Anstellen kann! nur weil es vielleich bequemer ist.Lass ihn im bett schlafen das stärkt die Bindung und die Stubenreinheit geht so auch viel schneller vorran da man einfach schneller merkt wenn er unruhig wird.

- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!