auf den Arm nehmen
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also ich bin herrchen und nehme auf den arm. und oben macht der keinen aufstand.
die situation wird nicht gelöst! zum 100 mal!!

ich erkläre mich nochmals, versuche es so einfach wie möglich zu machen:
ich geh mit meinem hund, an der leine, im quartier spazieren. 100 meter weiter seh ich ein radfahrer welcher in unsere richtung kommt. ich kann den abstand nicht vergrössern, links und rechts der strasse sind häuser.
so, nun weiss ich: meine kleine ist unsicher und will vorbeifahrende fahrradfahrer durch bellen und drohen zeigen: geh weg, tu mir nichts.
2 möglichkeiten habe ich:
ich lasse den radfahrer näher kommen, stelle mich schützend vor den hund. sobald der radfahrer sehr nahe ist bellt der hund. radfahrer fährt natürlich weiter ohne dem hund etwas zu tun. der hund hat ein erfolgserlebnis, lernt dabei: ich muss ja nur bellen und drohen, dann geht der böse radfahrer weg. der hund lernt also ein falsches verhalten, weil es zum ziel führt.andere möglichkeit: ich nehme den hund hoch, dabei fühlt er sich sicher, bellt nicht. da ich weiss dass radfahrer ein problem sind übe ich die sache mit partner/bekannten/freunden, und zwar kontrolliert. zuerst mit grossem abstand, dann kleinerer abstand. zuerst ganz langsam fahren, dann schneller.
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Achso, vielleicht hätte ich das noch dazu schreiben sollen:
Meine Hündin wird nicht hochgenommen, weil es grundsätzlich ein Problem mit anderen Hunden, etc. gibt. Sie wird auf den Arm genommen, wenn sie aufgrund ihrer Geräuschangst verunsichert ist und evt. droht in Panik zu verfallen, so dass sie am liebsten flüchten würde. Oder sie wird aus praktischen Gründen hochgenommen (=> Treppe, Auto, zu viele Menschen um uns herum, etc.). Wenn sie auf dem Arm ist, ist sie ruhig, da interessiert sie sich in der Regel für nichts anderes mehr - manchmal habe ich den Eindruck, sie würde auch einschlafen, wenn man sie nur lange genug herumträgt - ist irgendwie mit einem Baby

Aber sollte es die Situation erfordern, würde ich sie auch auf den Arm nehmen, sollte sich ihr ein anderer Hund in offensichtlicher Beschädigungsabsicht nähern. Abgesehen davon ist es ansonsten für uns aber auch kein Problem, ungebetene Gäste wie unfreundliche heranstürmende oder anderweitig aufdringlich werdende Hunde abzublocken - da haben wir mittlerweile Übung drin, und wir werden von Mal zu Mal besser

Und ungebetene Gäste sind andere Hunde immer dann, wenn wir uns mit unserer Hündin gerade offensichtlich in einer Übung (z. B. Fuß laufen mit Anhimmeln) befinden, unsere Hündin läufig ist, unsere Hündin aufgrund ihres Angstproblems psychisch gerade nicht in der Lage ist, sich von einem anderen Hund "Hallo sagen" zu lassen, zu spielen oder sonst was

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achja, im vollen bus nehme ich die kleine natürlich auch auf dem arm. ist sonst schon unsicher bei fremden menschen, da braucht sie nicht noch einen vollen bus, und ich will nicht dass ihre unsicherheit wächst weil sie getrampelt wird.
busfahren übe ich am liebsten am wochenende, da ist der bus nicht ganz so voll.
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Ja richtig, in öffentlichen Verkehrsmitteln nehmen wir unsere Hündin auch auf den Arm und sie sitzt dann auf unserem Schoß. Da ist sie dann ruhig und es fasst sie auch so leicht keiner an. Irgendwo da unten im Gewusel der ganzen Beine rücksichtsloser Menschen und auf dem dreckigen Boden in die letzte Ecke gequetscht - nö danke, müssen wir und unser Hund nicht haben

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Mein Beitrag bezog sich auf die aggressiven Kleinhunde. Da macht das Hochnehmen relativ wenig Sinn. Ansonsten kann von mir aus jeder seinen Hund tragen, aus welchen Gründen auch immer. Habe ich aber einen keifenden kleinen Hund auf erhöhter Position, dann ändert dass ja nichts an seinem Problem (ausgenommen, es kommt eine Gefahr entgegen, aber die habe ich auch als Halter von normal gewachsenen Hunden).
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ja, ich glaube agressive kleinhunde werden dadurch nur verstärkt, die sind plötzlich ganz kleinlaut wenn sie am boden sind...

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Hallo,
wir haben auch einen kleinen Hund (Yorkie 2,9kg) und er ist sehr umgänglich mit allen Hunden. Es ist auch ok das er Kontakt zu grossen Hunden und so hat. Seine Freundin ist eine Dogge und die gehen so liebevoll miteinander um. Allerdings wenn wir mal in der Stadt oder in überfüllten Gebäuden sind kann es schon mal sein das ich ihn hochheben. Die Menschen schauen ja nicht ständig auf den Boden und da wird er auch gerne mal übersehen. Aber ansonsten bleibt er auf seinen 4 Füssen stehen. Er ist auch sehr selbstsicher
.LG
Nicole -
ich denke solange das hochnehmen nicht als eine art "thron" angesehen wird wovon man dauernd runterkeiffen und pöbeln muss ist das ok.
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Ich habe auch zwei kleine Hunde, aber die bleiben auf dem Boden. Pinsel bellt im Moment zwar auch gerne Radfahrer oder Jogger an, aber da stelle ich mich vor sie und damit ist es dann auch gut. Kommentarlos hochgenommen wird sie nur, wenn sie meint im Garten schnell mal abzuwitschen, um irgendwas gaaanz "Leckeres" in Ruhe fressen zu können.
Auch wenn sie klein sind, es sind trotzdem vollwertige Hunde. -
Ich nehme Finya hoch, wenn ich nicht ausweichen kann und weiß, dass die Situation sie überfordern wird. Das kann alles mögliche sein: schnell rennende und schreiende Kinder, Hunde, Fahrt in den Öffis, etc.
Sie kennt das von Anfang an (wenn auch zu Beginn aus anderen Gründen) und mittlerweile wird sie gern getragen.
Wenn große Hunde auf uns zurennen, nehme ich sie niemals hoch, die werden geblockt. Rennen kleine Hunde auf uns zu, dann kommt sie auf den Arm, denn die könnte ich schlicht nicht blocken. Vor ein paar Wochen ist eine 5er Gruppe Chihuahuas auf uns zugelaufen. Finya hat am Boden ziemlich böse angefangen zu knurren, ich hab sie dann hochgerissen und sie war sofort still.
Sie geifert niemals von oben runter und würde sie es versuchen, säße sie sofort wieder am Boden. - Vor einem Moment
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