• Ich verstehe gar nicht, wieso man da eine Grundsatzdiskussion draus machen soll, ob ein Hund jetzt in einer bestimmten Situation auf den Arm kommt oder nicht. Man kann immer ein Erziehungsproblem auf unterschiedliche Arten angehen und muss das sowieso auf den jeweiligen Hund und Halter abstimmen. Wenn's hilft, isses doch gut.

    Wenn einem auf den Arm nehmen zu affig ist, oder wenn man einen Hund hat, den man nicht tragen kann oder der nicht getragen werden will, dann geht man halt anders vor.

  • genau, ich bin deiner meinung phantomaus. trotzdem, im alltag trifft man dann die hundehalter welche von der vorgeschichte des hundes keine ahnung haben- es aber trotzdem immer besser wissen. das nervt, vor allem wenn diese hundehalter dann noch hunde aus der zucht haben welche seit klein auf begegnungen mit velos, joggern, lärm usw hatten.

  • Selbst wenn ich wollte ( ich will aber nicht ) könnte ich Paula nicht auf den Arm nehmen. Das habe ich auch als sie Welpe war nicht getan. Sie bleibt da, wo sie hingehört : auf dem Boden, der Couch oder ins Bett :lachtot:
    Bei meinen vorherigen Hunden ( Cocker Spaniel ) hätte ich es gekonnt, aber nie gemacht ! Hallo ? Wie sehe ich dann aus ? Im Winter, bei Matsch und Schnee, Regen oder wenn sie sich grade in Sch…. gewälzt haben u.s.w , den Hund auf den Arm nehmen :???: Ne,ne… schön unten bleiben :D
    Und dann wundern sich die HH die ihren Hund auf den Arm nehmen, wenn sie von anderen Hunden angesprungen werden :???:

  • ja, wir haben zeitweise ganz schön schmutzig ausgesehen vom hochnehmen. :D

    wir haben es trotzdem gemacht. ich lass meinen hund nicht in absoluter panik in einer situation. deshalb haben wir gemacht was heute in jeder welpenspielstunde gemacht wird: auf den arm.

    hat super funktioniert.

  • ich habe auhc einen angst hund und pöbeler, nie wäre ich auf die idee gekommen sie desswegen hoch zu holen, hat sie angst geht ich runter (ich könnte sie hoch holen da sie nur 12 kilo hat) auch als welpe hab ich sie nur auf den arm genommen wenn sie nicht mehr konnte (wir sind oft einkaufen und haben den hund mitgeholt und da kann man unterwchs nicht einfach rumdrehen)

    ich finde man sollte zwardie angst des hundes ernst nehmen aber man darf selbst keine haben und solang der hund klein ist muss man schauen dass er so wie kennen lernt wie es geht, unter einem jahr ist das einfacher als wenn der hund erst mal erwachsen ist und sich die angstg gefestigt hat ...

    ich spreche aus erfahrung, hier sucht gerade eine super liebe aber mega ängstlich hündin ein zuhause, in de rtötung geboren von männern schlecht behandelt und mit 3 monaten zu den besitzern gekommen, die 1. nicht mit ihr laufen gingen (haben ja riessen grundstück) sie ausser den vorhandenen hund keine kennen gelernt hat, sie kenn keine autos hat ansgt vor fremden menschen (sie liebt aber menschen im grunde) also im grunde vor allem, sie haben sie nie wo hin mitgeholt weil sie ja so angst hatte ... naja jetzt ist sie 2 und so panisch dass sie nun ein neues zuhause sucht :verzweifelt:

    meine kleine hat auch bis sie zu mir kam nix gekannt, hatte auch angst vor allem und was hab ich gemacht, ich hab sie gerade desswegen überall mit hin geholt, ihr sicherheit gegeben und gut war heute hat sie keine angt mehr vor autos oder vielen menschen geht mit mir einkaufen und entspannt sogar wärend ich shope ...

    man darf den hund nicht nur weil er angst hat nicht mir der angst konfrontieren im gegenteil man muss ihm zeigen dass es nicht schlimm ist und man für ihn da ist, aber nicht indem man ihn betütelt denn das sagt dem hund dass es richtig ist ...

  • ja, man muss ihn konfrontieren, aber bitte kontrolliert!

    wenn ein kind angst vor geistern hat geht man auch nicht ins kino einen horrorfilm gucken! (ich weiss, übler kind-hund vergleich).

  • Hallo zusammen,

    habe jetzt zwar nicht alles gelesen, nur sporadisch überflogen, aber ich muss hier mal meinen Senf dazu geben :headbash:

    Wir nehmen unsere Hündin (ca. 10kg) sogar sehr oft auf den Arm, sie kennt das und es ist absolut kein Problem für sie. Angefangen hat das alles mit einer Verletzung am Sprunggelenk (durch zu wildes Toben auf einer unebenen Wiese entstanden). Demnach wurde sie die Treppen hoch und runter getragen sowie in's Auto hinein und auch wieder heraus gehoben. Am Anfang hatten wir leider kein Kommando dafür, das war nicht so gut, denn plötzliches Hochnehmen ist natürlich Mist! Dann haben wir das ganze aber mit einem Wort angekündigt, so dass unsere Hündin immer wusste, dass sie gleich den Boden unter den Füßen verliert - fortan blieb sie ruhig stehen und ließ sich das Hochheben gut gefallen. Nachdem die Verletzung auskuriert war, blieben wir beim Hochnehmen bzw. auf dem Arm tragen. Das hat uns in sehr vielen unterschiedlichen Situationen schon oft geholfen und einiges erleichtert: z. B. bei (Roll-)Treppen steigen, den Hund beim Tierarzt auf den Behandlungstisch bugsieren, etwaige Hindernisse überwinden und vor allem dabei, unserer Hündin ihre starke Unsicherheit in Bezug auf viele verschiedene Dinge zu nehmen. Letzteres ist unglaublich wichtig für sie und uns - es ist ihre und unsere Art und Weise mit kurzfristigen Panikattacken umzugehen und unserer Hündin die notwendige Sicherheit zu bieten => unsere Hündin leidet hauptsächlich unter starker Geräuschangst und neigt zur Flucht. Daher trainieren wir mit Hilfe unserer Trainerin nun seit etwa einem Jahr rechtzeitiges Abrufen verknüpft mit einem sofortigen Sprung auf den Arm, und es zeigen sich auch schon erste Erfolge => aus der Tendenz die Flucht ergreifen zu wollen, wird nun seitens unserer Hündin immer mehr ein Nähe suchen und um Hilfe bitten in Form von Lautäußerung und Zufluchtssuche bei uns - der Körperkontakt bzw. das auf den Arm genommen und eine Weile getragen werden, beruhigt unsere Hündin ungemein und lässt sie wieder entspannen. Zeigt sie sich entspannt und wieder aufnahmefähig für ihre Umwelt, wird sie wieder auf den Boden gesetzt und kann alleine weiter laufen. So sind wir, aber vor allem unsere Hündin zuletzt sehr gut durch den Jahreswechsel gekommen => die Spaziergänge waren zwar etwas kürzer und die Weile auf dem Arm etwas länger, aber es hat im Vergleich zum Vorjahr super funktioniert! Der Vergleich zum Vorjahr: ein sich die Zunge aus dem Leib hechelnder Hund, der nur mit weit aufgerissenen Augen völlig gestresst die Flucht antreten wollte, wenn ihn Leine und Geschirr nicht mit aller Kraft daran gehindert hätten.

    Unser Fazit: Hier wird ab sofort und schon etwas länger und natürlich in Zukunft sowas von überhaupt nicht mehr und in keinster Weise die Unsicherheit, Angst, Panik (oder was auch immer) des Hundes ignoriert, sondern es wird ganz aktiv Hilfe in Form von Zuwendung praktiziert! Und auch noch ganz wichtig: wir labern dabei unsere Hündin nicht mit trösteneden "ei ei, dutzi, dutzi"-Worten voll, sondern sie kommt auf den Arm, wird getragen und wenn sie sich beruhigt hat, wird sie wieder abgesetzt (und beruhigt sie sich mal nicht, wird sie auch bis zum Auto getragen).

    Btw.: Wir tragen unsere Hündin auch über den Weihnachtsmarkt, natürlich meiden wir große Menschenmassen (ist sowieso nicht so wirklich unser Ding), aber ein bisschen beschauliches Buden gucken, warum nicht? Den Hund zu Hause lassen geht nämlich oft nicht, da wir am Wochenende teilweise sehr lange und für unbestimmte Zeit (spontane Übernachtung bei Freunden und Verwandten nicht ausgeschlossen) unterwegs sind, da ist der Hund auf jeden Fall immer dabei - und alleine im kalten, dunkeln Auto lassen, irgendwo auf einem unbewachten Parkplatz mit der Gefahr, dass sie geärgert oder geklaut wird - never ever!

    Also, uns trifft man eigentlich nur mit Hund- und manchmal ist der Hund dabei sogar auf dem Arm - na und? Andere tragen Kinder, Taschen, Kinder in Taschen oder Hunde in Taschen mit sich herum :rollsmile:

  • Zitat

    Hier wird ab sofort und schon etwas länger und natürlich in Zukunft sowas von überhaupt nicht mehr und in keinster Weise die Unsicherheit, Angst, Panik (oder was auch immer) des Hundes ignoriert

    genau, wie es heute auch in allen welpenschulen etc. praktiziert wird.

  • Ich lese jetzt schon einige Male dass Hundebesitzer selbst schuld sind wenn sie den Kleinhund auf den Arm nehmen und dann von groesseren Hunden angesprungen werden. Ich denke mal dass kein Hund ohne Leine unterwegs sein sollte wenn der Gehorsam nicht sehr gut klappt. Der zeternde Hund auf dem Arm ist da keine Entschuldigung. Belaestigungen fremder Menschen sind ein absolutes no go. Ich habe groessere Hunde und der Terriermix wuerde wenn er die Gelegenheit bekaeme. Die Leine machte ich erst ab als der Gehorsam stimmte.
    LG
    Gila

  • Warum nehme ich meinen Hund hoch, wenn er auf meinem Arm weiterhin Theater macht? :???: Dadurch wird das Problem was der Hund in der Situation hat ja überhaupt nicht gelöst. Die einzige Begründung ist vermutlich, dass sich Frauchen (machen das auch Herrchen? :D ) sicherer fühlt, ihr pöbelnder Minihund wird nicht gefrühstückt. Aber alle anderen mit ihren großen bösen Hunden sollen diese brav erziehen.

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