Hund hat Tobsuchtsanfälle
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Mit einer Kamera haben wir sie auch schon 2 Mal beobachtet. Aber als ob sie es wüsste, tapst sie nur durch die Wohnung. Die meiste Zeit aber liegt sie im Korb.Verstehe ich das richtig, dass ihr am Tag 40min-1h mit eurer Hündin raus geht? Ist sie vielleicht nicht genug ausgelastet? Jack Russell-Beagle-Mix ist doch ein richtiges Powerpaket das viel Bewegung und geistige Auslastung braucht. Für Langeweile würde auch sprechen, dass eure Hündin nicht jedes Mal die Wohnung zerlegt (so habe ich deinen Beitrag verstanden)?[/quote]
Das war grad auch mein Gedanke. Also wenn Ihr Euch wirklich täglich auf die o.g. Zeiten beschränkt, dann ist Eurem Hund sicher langweilig und stellt daher jede Menge Unfug an.
Ich würde grad bei einem Hund der beim Alleinbleiben schon auffällig war/ist die Morgenrunde erhöhen und ihn dann sowohl Körperlich als auch Geistig fordern. Achtet darauf, dass zwischen dem nach Hause kommen und bis Ihr die Wohnung verlasst genug Zeit bleibt, damit der Hund zur Ruhe kommen kann und nicht aufgedreht vom Spaziergang alleine gelassen wird.
Bietet ihm wärend Eurer Abwesenheit z.B. eine Kong oder Kauzeugs an, damit er sich beschäftigen kann und gestaltet die restliche Zeit des Tages wenn Ihr wieder da seit interessanter und lastet Euren Hund mehr aus.Ansonsten kann ich nur noch sagen, dass 1h täglich raus und das auch noch auf 2 Spaziergänge verteilt definitiv zu wenig ist, da würde selbst mein Faultier irgendwann am Sender drehen.
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Hallo,
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Ich denke auch, dass das Power-Paket JR nicht ausgelastet ist und sich langweilt.
Und dann nur 1 - 1,5 Std. Auslauf? Da würde mir sogar mein fast 12-j. Yorkie die "rote Karte" zeigen.LG Francisca
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Unser Tagesablauf sieht so aus, dass ich nach dem Aufstehen mit ihr rausgehe. Mindestens 20-30 Minuten. Wie gesagt Wald und Wiesen. Viele andere Hunde. Alle Sinne werden also gefordert. Am Abend noch einmal das selbe Spiel.
zumal es auch wichtig ist, dass ihr euch mit ihr beschäftigt und ihr gezielt Aufgaben gebt, bei denen sie ihre Nase einsetzen muss. Dafür lebt ein Beagle. Und auch ein Jack Russell will Kopft und Nase einsetzen. Da darf es auch mehr sein, als ein paar Leckerchen suchen.
Ein bisschen Schnüffeln lassen in Wald und Wiese fordert den Hund nicht, das sollte selbstverständlich sein.
Schau dich mal da um:
http://www.spass-mit-hund.de/spielefieber/einfach-schnueffeln/Ich denke auch, dass bei euch mehrere Faktoren zusammenkommen. Ein Hund, der nicht ausgelastet ist und zusätzlich das Alleinebleiben nicht richtig gelernt hat.
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Ich würde folgende Maßnahmen ergreifen:
- Mehr Auslastung für eure Hündin, wie hier schon geschrieben. Eigentlich sagt die Faustregel, dass man mit einem erwachsenen Hund insgesamt mindestens zwei Stunden pro Tag spazieren gehen sollte, verteilt auf drei bis vier Gassigänge. Die Spaziergänge sollten Freilauf und Kontakt zur Artgenossen enthalten. Ob das ausreicht oder auch ob ein Hund mit weniger zufrieden ist, ist vom jeweiligen Hundecharakter und dem sonstigen Beschäftigungsprogramm abhängig.
- Die Wohnung richtig hundesicher machen. Router und ähnliche Elektrik müssen unbedingt außer Reichweite montiert werden. An solchen Dingen kann sich eure Hündin einen Stromschlag holen, wenn sie an die Kabel geht. Auch Teppiche und ähnliches können gefährlich sein, wenn der Hund größere Stücke davon beispielsweise schluckt.
- Das Alleine-bleiben kleinschrittig neu aufbauen. Für den Anfang nur wenige Minuten aus der Wohnung gehen, eine Beschäftigung währenddessen anbieten (z.B. ein gefüllter Kong, wurde schon genannt).
- Eine Betreuungsperson finden, bei der euer Hund sich wohl fühlt. Falls sich die Thematik nicht so schnell beheben lässt, wäre es sicher für euch alle entspannter, wenn ihr euch sicher sein könnt, dass in eurer Abwesenheit eure Hündin nicht leidet, sich nicht gefährdet und nichts kaputt geht.
- Den Hund zukünftig nur noch räumlich begrenzt alleine lassen. Vielen Hunden kommt es vor, als müssten sie in Abwesenheit ihrer Menschen die Wohnung bewachen. Dann laufen sie Patrouille und kommen nicht zur Ruhe. Es ist auch einfacher, nur einen Raum richtig zerstörungssicher zu machen. Wobei das bei euch mit den Türrahmen ein echtes Thema werden könnte...
Ihr werdet den Grund für diese plötzliche Verhaltensänderung aller Wahrscheinlichkeit nicht herausfinden können. Wenn eure Hündin vormals zuverlässig und stressfrei alleine bleiben konnte, wird sich das Problem schneller beheben lassen, als wenn sie das (wie hier vermutet wurde) noch nie richtig entspannt konnte.
Ihr müsst das vor allem wirklich durchhalten, wenn ihr jetzt anfangt, daran zu arbeiten. Hunde sind unter Angst und Stress blockiert und können nicht dazu lernen. Deswegen ist es wichtig, das Ganze ruhig und in kleinen Schritten anzugehen. Jedes Mal, wenn sich ein solcher "Tobsuchtsanfall" wiederholt, wart ihr zu schnell und müsst im Grunde wieder bei Null anfangen. Deshalb gönnt euch und eurem Hund die Zeit, die sie braucht. Ich drück euch die Daumen.
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Ich hab sie seit mehr als einem Jahr und 3 Monaten. Hyper war ein Findelkind aus Spanien. Hatte sie auch da aus dem Heim geholt.
Ich bin freiberuflich unterwegs. Und anfänglich hatte ich es so gehandhabt, dass ich bis zum Maximum zu Hause geblieben bin und dann schnellst möglich nach meinem Termin zurück bin. Diese Zeitfenster hab ich gesteigert. Da meine Freundin und ich meist zeitversetzt arbeiten, ist sie selten mehr als 5 Std alleine.
Da keimt bei mir der Verdacht, dass viel zu rasch das Zeitfenster auf die 5 h gesteigert wurde. Und der Hund dadurch immensen Stress hat, der sich nun Bahn bricht. Ob aus Verlassensangst oder Frust - der Hund hat Probleme mit dem allein sein.Kommt dazu, dass sie vermutlich etwas arg wenig Bewegung und kaum Auslastung hat. Warum heisst sie Hyper - ist der Name Programm? Ein hyper frustrierter Hund, stundenlang alleine, kann schon auf destruktive Ideen kommen, um den Stress zu mildern......
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bevor ich das haus verlassen habe, bin ich immer mind. 2h mit meiner hündin durch den wald gestopft. dann bekam sie noch einen gefüllten kong oder sonstige knabbersachen und nach 3h war ich spätestens wieder da. ich glaube, wenige agile hunde würden bei eurem programm nicht die wohnung zerlegen. also, entweder deutlich mehr beschäftigung oder hundesitter engagieren.
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bevor ich das haus verlassen habe, bin ich immer mind. 2h mit meiner hündin durch den wald gestopft. dann bekam sie noch einen gefüllten kong oder sonstige knabbersachen und nach 3h war ich spätestens wieder da. ich glaube, wenige agile hunde würden bei eurem programm nicht die wohnung zerlegen. also, entweder deutlich mehr beschäftigung oder hundesitter engagieren.
Ich gehe morgens vor dem arbeiten keine 2 Stunden Gassi... Meine bekommt auch nicht dauernd was wenn ich weggehe...
Für maximal(!) 5 Stunden braucht man auch keinen sitter...Lieber TS,
Der Hund hat wahnsinnigen Stress wenn ihr nicht da seit und dazu kommt er wohl (wenn ich's richtig versteh) 2x täglich kurz raus (20-30min sind unsere morgen und Abendrunde..).Wenn sie das bisher mitgemacht hat ist das Super, aber jetzt reicht es ihr wohl. Beschäftigt die Kleene und baut das allein sein neu auf, dann wird das :)
Ich könnte ja keinen Tag mehr ruhig arbeiten wenn ich wüsste meinem Hund geht so dermaßen schlecht wenn ich nicht da bin :-/
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Unser Tagesablauf sieht so aus, dass ich nach dem Aufstehen mit ihr rausgehe. Mindestens 20-30 Minuten. Wie gesagt Wald und Wiesen. Viele andere Hunde. Alle Sinne werden also gefordert. Am Abend noch einmal das selbe Spiel.Ich denke auch, das hier ein größer Teil des Problems liegt. Ich habe auch einen Terriermix und wir gehen am Tag extrem selten unter 2 Stunden, meist eher in Richtung 2,5-3 Std. - besonders wenn sie alleine ist! In den Fall muss sie morgens mindestens eine Stunde richtig gefordert werden. Das bedeutet Sprinten, Schnüffeln, eine kurze Übungseinheit (muss echt nicht lange sein, z.B. machen nur 5min schon einen Unterschied) und eine kleine Spieleinheit. Wenn ich weg gehe, dann gibt es was zum kauen; ihren Knochen hat sie immer, beim alleine sein gibt es dann was besonderes, wie z.B. einen Trockenpansen oder gefüllten Kong.
Nur eine Stunde am Tag langt kaum einem Hund und besonders meine würde dann mit Sicherheit auch alles zerlegen. Ich würde echt empfehlen morgens eine bis eineinhalb Stunden zu gehen und dann nachmittags/abends nochmal eine halbe bis eine Stunde dranzuhängen.
Viel Glück! -
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Unser Tagesablauf sieht so aus, dass ich nach dem Aufstehen mit ihr rausgehe. Mindestens 20-30 Minuten. Wie gesagt Wald und Wiesen. Viele andere Hunde. Alle Sinne werden also gefordert. Am Abend noch einmal das selbe Spiel.
Hallo Hyper,Erklärungen für das veränderte Verhalten deines Hundes sind ja schon gesucht worden. Ich möchte aber auf einen ganz anderen Punkt eingehen: wenn das alles an "Programm" ist, was dein Hund bekommt, ist es viel zu wenig. Der Mix, den du dir ausgesucht hast, ist zwar klein, aber vom Wesen her verdammt anspruchsvoll. Ich habe 18 Jahre lang mit diesem Rasse- Mix gelebt und habe mittlerweile wieder einen JRT- Mischling. Beide Hunde können nicht einfach nebenher laufen und waren bzw. sind nur ruhig, umgänglich und ausgeglichen, wenn man sie auch geistig richtig auslastet. Machst du etwas mit deinem Hund in dieser Richtung?
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Ich denke auch, das hier ein größer Teil des Problems liegt. Ich habe auch einen Terriermix und wir gehen am Tag extrem selten unter 2 Stunden, meist eher in Richtung 2,5-3 Std. - besonders wenn sie alleine ist! In den Fall muss sie morgens mindestens eine Stunde richtig gefordert werden. Das bedeutet Sprinten, Schnüffeln, eine kurze Übungseinheit (muss echt nicht lange sein, z.B. machen nur 5min schon einen Unterschied) und eine kleine Spieleinheit. Wenn ich weg gehe, dann gibt es was zum kauen; ihren Knochen hat sie immer, beim alleine sein gibt es dann was besonderes, wie z.B. einen Trockenpansen oder gefüllten Kong.
Nur eine Stunde am Tag langt kaum einem Hund und besonders meine würde dann mit Sicherheit auch alles zerlegen. Ich würde echt empfehlen morgens eine bis eineinhalb Stunden zu gehen und dann nachmittags/abends nochmal eine halbe bis eine Stunde dranzuhängen.
Viel Glück!Ich habe auch eine Terriermix-Hündin und wir gehen morgens vor dem Alleine-lassen 20-30 Minuten zum Lösen um den Block. Wenn ich vor jeder Episode, in der meine Hündin alleine bleibt, jeweils eineinhalb bis zwei Stunden Gassi einplanen würde, müsste ich teilweise um 4 Uhr nachts aufstehen. Längere Runden und Nasenarbeit gibt es bei uns dann nachmittags.
Es ist schlichtweg für manche Hundehalter nicht umsetzbar, den Hund völlig auszupowern, bevor er alleine bleiben muss. Ich halte es auch nicht für nötig, wenn das Alleine-bleiben richtig aufgebaut wurde und die Auslastung insgesamt stimmt. - Vor einem Moment
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