Hund hat Tobsuchtsanfälle

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    Ich habe auch eine Terriermix-Hündin und wir gehen morgens vor dem Alleine-lassen 20-30 Minuten zum Lösen um den Block. Wenn ich vor jeder Episode, in der meine Hündin alleine bleibt, jeweils eineinhalb bis zwei Stunden Gassi einplanen würde, müsste ich teilweise um 4 Uhr nachts aufstehen. Längere Runden und Nasenarbeit gibt es bei uns dann nachmittags.
    Es ist schlichtweg für manche Hundehalter nicht umsetzbar, den Hund völlig auszupowern, bevor er alleine bleiben muss. Ich halte es auch nicht für nötig, wenn das Alleine-bleiben richtig aufgebaut wurde und die Auslastung insgesamt stimmt.

    habe auch nen JRT-Mix und sehe das ganz genauso ! Wir gehen auch morgens nur 20-30 Minuten, die lange Runde (1-2 Stunden) gibts dann nachmittags. Meine Hündin bekommt auch keine Beschäftigung in Form eines Kongs oder so, sie findet es nicht toll alleine zu bleiben, hat es aber gelernt und chillt die ganze Zeit auf meinem Bett. Trotzdem denke ich auch, dass ihr dass Alleine bleiben noch mal richtig aufbauen müsst ,in mini Schritten, und mehr Auslastung stattfinden sollte

  • Ich stehe um 4 auf um meine Hunde auszulasten bevor ich arbeiten gehe.
    Würde ich auch nicht anders handhaben.
    Hund wach-Juchuuu, Start in den Tag, was liegt an?!
    Ach nicht viel, muss erst arbeiten, dann lassen wir's krachen.
    Tür zu.

    Nee, meine Hunde wissen doch nicht wann ich wiederkomme. Also laste ich sie so aus, dass sie ohne Stress und Langeweile allein bleiben können und schlafen, bis ich wiederkomme.

    Will niemandem zu nah treten. Aber ICH handhabe es so.

  • Muss die dann immer 11 bis 12 Stunden einhalten, wenn ihr nur morgens und abends raus geht? :lookwrong:

    Oder wurden zusätzliche Pipirunden nur nicht aufgezählt, weil sie keine Beschäftigung in dem Sinne sind?

  • Zitat

    Ich stehe um 4 auf um meine Hunde auszulasten bevor ich arbeiten gehe.
    Würde ich auch nicht anders handhaben.
    Hund wach-Juchuuu, Start in den Tag, was liegt an?!
    Ach nicht viel, muss erst arbeiten, dann lassen wir's krachen.
    Tür zu.

    Nee, meine Hunde wissen doch nicht wann ich wiederkomme. Also laste ich sie so aus, dass sie ohne Stress und Langeweile allein bleiben können und schlafen, bis ich wiederkomme.

    Will niemandem zu nah treten. Aber ICH handhabe es so.

    Ich denk mal das kommt total auf den Hund an, dein Hund ist vielleicht ein "wach-Juchuuu, Start in den Tag, was liegt an?!" - Typ, meiner würde mir nen Vogel zeigen wenn ich auch nur auf die Idee kommen würde mit ihr vor 6:30 das Haus zu verlassen :p Wenn ich sie nicht zwingen würde morgens die 20-30 Minuten zu gehen, würde sie sofort nach dem Lösen wieder nach Hause laufen, mein Morgenmuffel möchte halt morgens keine Aktion und ist deswegen auch nicht gestresst wenn sie nach "nur" 30 Minuten Spaziergang alleine bleibt

  • Zitat

    Ich stehe um 4 auf um meine Hunde auszulasten bevor ich arbeiten gehe.
    Würde ich auch nicht anders handhaben.
    Hund wach-Juchuuu, Start in den Tag, was liegt an?!
    Ach nicht viel, muss erst arbeiten, dann lassen wir's krachen.
    Tür zu.

    Nee, meine Hunde wissen doch nicht wann ich wiederkomme. Also laste ich sie so aus, dass sie ohne Stress und Langeweile allein bleiben können und schlafen, bis ich wiederkomme.

    Will niemandem zu nah treten. Aber ICH handhabe es so.

    ich glaube, das ist immer so, wie der hund es kennt. wir stehen morgens um fünf auf und haben bis wir dann um sieben alle (zwei erwachsene, zwei kinder) aus dem haus gehen, gut action auch ohne große runderunde. müßte ich täglich schon um vier aufstehen, um mit dem hund ne stunde durch die pampa zu latschen und irgendwelche übungen und spielchen zu machen, würde ich binnen kürzester zeit tot umfallen vor müdigkeit.

    herr hund weiß also, dass morgens nicht mit viel action zu rechnen ist, sondern nur mit einem kleinen gang, um seine geschäfte zu erledigen und erwartet auch nichts anderes. und ich habe nicht den eindruck, dass es ihm damit schlecht geht. ebenso weiß er übrigens auch, dass es mittags, wenn ich komme, erstmal nur vor die tür geht, damit er sich erleichtern kann, weil ich dann erstmal koche und mit den kindern, die kurz nach mir eintrudeln, esse. UND er weiß sehr genau, dass es danach losgeht, denn wenn ich anfange, das geschirr in die maschine zu räumen, steht er in den startlöchern.

  • Wie lange und viel nötig ist, hängt von dem einzelnen Hund ab. In diesem Fall scheint es mir so, dass es zu wenig ist. Zu wenig allgemeine Beschäftigung mit dem Hund am Tag. Ist der Hund am Nachmittag/abend gut ausgelastet, wird er auch morgens nicht sooooo extrem voller Action sein, als wenn am Tag vorher nichts dolles gelaufen ist.

    Bei uns gibt es die Hauptrunden auch nachmittags bzw. abends, wenn ich nach Hause komme. Morgens hängt es davon ab, wann mein Mann los muss zur Arbeit, muss er spät los, gehe ich morgens nur 5 Minütchen zum Lösen raus und er dann am späten Vormittag richtig. Müssen wir beide früh raus, dann ist es morgens max. eine Stunde. Ich habe extrem Angst alleine im dunkeln und kann mich dann nicht überwinden wirklich aufs Feld zu laufen und deshalb machen wir vermehrt Übungen und Spielchen in der Straße und am Weg.

  • Zitat

    Ich stehe um 4 auf um meine Hunde auszulasten bevor ich arbeiten gehe.
    Würde ich auch nicht anders handhaben.
    Hund wach-Juchuuu, Start in den Tag, was liegt an?!
    Ach nicht viel, muss erst arbeiten, dann lassen wir's krachen.
    Tür zu.

    Nee, meine Hunde wissen doch nicht wann ich wiederkomme. Also laste ich sie so aus, dass sie ohne Stress und Langeweile allein bleiben können und schlafen, bis ich wiederkomme.

    Will niemandem zu nah treten. Aber ICH handhabe es so.

    Ich glaube auch, dass man sich da wirklich alles zurechtgewöhnen kann. Klar, wenn die Hunde immer ein volles Tagesprogramm um 4 Uhr nachts bekommen, mäkeln sie rum wenn man sie ohne das Programm alleine lässt. Würde ich meinem Hund aber gar nicht erst angewöhnen... Ich habe noch ein Leben parallel zu meinem Hundehalter-Dasein, das beinhaltet unter anderem einen einigermaßen normalen Tag-Nacht-Rhythmus.

  • Kann ja jeder halten wie er will :D aber meine Jala (und ich selbst auch) würde mir den Vogel zeigen, wenn ich sie (und mich) zu nachtschlafender Zeit aus der Kudde/dem Bett holen würde ;)

    Meine Jala bleibt GsD problemlos alleine - liegt vielleicht aber auch an dem extrem langsamen Gewöhnen. Und zwar egal ob sie morgens 2 Stunden auf Tour war (weil ich erst mittags arbeiten muss) oder nur ne halbe Stunde (weil ich morgens arbeite) :gut:


    Allerdings, lieber Threadstarter ist wie schon von jedem geschrieben, die Gesamtzeit Eures Gassiganges doch extrem kurz - zu kurz! Ich glaub, da würde über kurz oder lang, jeder Hund anfangen die Bude auseinanderzunehmen!
    Geht doch nach der Arbeit ausgiebig mit ihr raus - Suchspielchen, neue Tricks, neue Gegend, Hundebegegungen und -spiel und das Alleine-sein neu aufbauen, ggf. in langsameren Schritten. Du wirst sehen, das wird :gut: Viel Erfolg!

  • Zitat


    Meine Jala bleibt GsD problemlos alleine - liegt vielleicht aber auch an dem extrem langsamen Gewöhnen. Und zwar egal ob sie morgens 2 Stunden auf Tour war (weil ich erst mittags arbeiten muss) oder nur ne halbe Stunde (weil ich morgens arbeite) :gut:


    Es kommt, wie du und einige andere auch geschrieben haben, nicht auf die Uhrzeit an, sondern auf die "Qualitätszeit", die mit einem Hund insgesamt pro Tag verbracht wird.
    Abgesehen von der ersten Morgen- und letzten Abendrunde würde ich meinen JRT- Mix mit bloßem Laufen auch nicht auslasten können. Was und wie viel ich mit ihr mache, mache ich von ihrer Tagesform abhängig, um den Hund weder zu langweilen, noch zu überdrehen.

    Als Anregung für dich, Hyper:
    In der Wohnung beschäftige ich meine Hündin z.B., indem ich sie absitzen lasse, Futter verstecke und sie dann suchen lasse. Oder ich verstecke Futter in einer Decke oder einer Kiste mit Zeitungen und lasse sie wühlen.
    Draußen werfe ich einen Futterdummy, den sie bringen muss oder lasse sie absitzen, verstecke den Dummy und lasse sie dann suchen.
    In der Wohnung übe ich mit ihr Tricks, die sie schon kann oder bringe ihr neue bei. Sinnvoll sind die nicht, aber sie beschäftigen den Hundekopf und machen mir Spaß. :D Z.B. Socken ausziehen, Bettdecke aufschlagen, zerknülltes Papier in den Papierkorb legen, Spielzeug bringen und in eine Kiste legen, winken etc.

    Die wesentliche Erfahrung, die ich mit JRT- Mischlingen gemacht habe: wenn du sie nicht ausreichend beschäftigst, beschäftigen sie sich selbst. ;)

  • Vielleicht sollte man auch mal einen TA Check machen. Blutabnahme ect. das volle Programm auch Schildrüsentest.
    Oder paralell auch mal einen Felltest bei einer Tierheilpraktikerin. Weil nach 3 jahren dann plötzlich so extrem würde ich auf jedenfall auch medizinisch mal alles testen lassen. Es gibt bei THP auch sollte es medizinisch alles ok. sein auch Bachblüten um den Hund zu entressen.

    VG und alles Gute

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