• Wir haben hier in NL keine hohe Hundedichte auf den Plätzen, und wir trainieren ganz viel genau da, wo andere Gassi gehen.
    Was ich mir aber eben sehr gut vorstellen kann, sind die vielen kleinsten Verletzungen, die unsere Hunde sich ständig holen. DA dürfte das Problem liegen.

    Wenn ich nur so einfach Sachen nehme, wie das Revieren nach einem Gegenstand. Da sind wir mitten im Nichts unterwegs, eben da wo andere wandern. Aber Hund schießt wie blöde durch den Wald, wendet heftigst und steht dann nicht nur bellend auf der Holzkiste, sondern kratzt völlig ungehemmt und rutscht mit der Pfote natürlich in den Dreck. Verletzungen sehen tut man in der Regel nicht, aber nach dem Auftritt sind da zu 100 % feinste Risse voller Erde, die nicht bluten. Besser kann es das Virus nicht treffen.
    Oder das nach dem Sprung schon ins Platz rutschen. Viele unserer Hindernisse haben aber in den Absprung- und Landezonen Betonflächen. Auch da entstehen garantiert minimale Wunden.

    Das schaffen natürlich auch ganz andere Hunde auf ganz normalen Spaziergängen. Aber ich denke, ihnen passiert das nicht so häufig und so regelmäßig. Deshalb eher die Sporthunde.

  • kann man denn einfach so zum Tierarzt gehen und den Hund gegen Tetanus impfen lassen?
    Weils ja eigentlich im 'Impfplan' gar nicht vorgesehen ist...

    in welchen Abständen würde das dann geimpft?

  • Zitat

    Ich vermute mal, es liegt an der hohen Hundedichte auf den Plätzen und der erhöhten Verletzungsgefahr? Wenn sich das rumspricht, kann es früher disgnostiziert werden oder vorsoglich geimpft werden. Otto-Normal-Familienhund kommt aber wahrscheinlich nicht so schnell in den Kontakt mit.

    Kann ich nicht bestätigen. Es waren alles Hunde, die nicht oder nicht mehr sportlich geführt wurden und sich die infizierte Verletzung außerhalb des Hundeplatzes zugezogen hatten. Bloß das Netzwerk der Besitzer untereinander und zu Hundesportlern hat zur richtigen Diagnose geführt. Die eine Besitzerin hat die Symptome am Fr festgestellt, wurde vom TA zum Mo bestellt und hat zufälligerweise die Sprache Sa bei einer HF drauf gebracht. Die hat sich den Hund angesehen und die Besitzerin veranlaßt, sofort in die Notfall-Sprechstunde am Sa zu fahren.

    So gesehen, waren ausschließlich Familienhunde ohne direkten Hundeplatz betroffen, ich weiß aber auch von 2 Fällen, wo es aktive Sporthunde erwischte. Meines Wissens ist auch der Erreger flächendeckend verbreitet, weswegen ja auch Menschen den Tetanusschutz ernst nehmen sollten.

    Anne, Deinem Hund wünsche ich schnelle Genesung!

  • Huch, Fehler!

    Also das Bakterium fühlt sich wohl, so!

    Impfen beim Hund geht problemlos, es braucht (ähnlich wie bei Leptospirose wie bakteriell) 2 Impfungen zur Gundimmunisierung. Lt. Hersteller soll die Auffrischung jährlich erfolgen.
    Genutzt wird der normale Impfstoff für Pferde, Equilis T ist auch für Hunde, Schafe, Schweine und Kühe zugelassen

  • Zitat

    Kann ich nicht bestätigen. Es waren alles Hunde, die nicht oder nicht mehr sportlich geführt wurden und sich die infizierte Verletzung außerhalb des Hundeplatzes zugezogen hatten. Bloß das Netzwerk der Besitzer untereinander und zu Hundesportlern hat zur richtigen Diagnose geführt. Die eine Besitzerin hat die Symptome am Fr festgestellt, wurde vom TA zum Mo bestellt und hat zufälligerweise die Sprache Sa bei einer HF drauf gebracht. Die hat sich den Hund angesehen und die Besitzerin veranlaßt, sofort in die Notfall-Sprechstunde am Sa zu fahren.

    So gesehen, waren ausschließlich Familienhunde ohne direkten Hundeplatz betroffen, ich weiß aber auch von 2 Fällen, wo es aktive Sporthunde erwischte. Meines Wissens ist auch der Erreger flächendeckend verbreitet, weswegen ja auch Menschen den Tetanusschutz ernst nehmen sollten.

    Anne, Deinem Hund wünsche ich schnelle Genesung!

    Das klingt wirklich nach sehr vielen Hunden in deiner Umgebung :???:
    Egt heißt es, das Bakterium sei hier in unseren Breitengraden sehr selten und die Chance, an Tetanus zu erkranken ist durch allegemeine Hygiene fast gegen 0 gesunken. Die Chance, an einem Blitzschlag zu sterben sei sogar höher :schockiert: Und das bezog sich auf Menschen, Hunde und Katzen sollen noch viel weniger anfällig sein.

  • Danke für deine Antwort, Pakwerk, dann werde ich das beim Impftermin demnächst ansprechen.

    Ist es nicht so, das in Pferdekot vermehrt Tetanus-Bakterien zu finden sind?
    Mia kommt fast täglich mit zum Stall. Daher denke ich, das sie da ein höheres Infektionsrisiko hat als so manch anderer Hund.

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