Die drei Fragezeichen...

  • Hier ist der Z&B Artikel, den du bestimmt meinstest
    https://www.dogforum.de/zeigen-und-benennen-t128830.html

    Diese 320 Seiten werden dann mal meine Nachtlektüre für heute sein.
    Soweit schon mal danke.

    Zitat

    AnnetteV


    Darüber hat meine Frau mich letztens auch angesprochen. Was soll ich nun sagen.. die Wahl der Camera ist sooo schwierig *spaß*
    Guter Hinweis. Wird wohl doch akuter, als geplant.
    *notier* Camera kaufen */notier*

    Zitat

    Ist das wirklich immer ein anderer, gibt es da gar kein Muster?

    ich hab mich bei meinem Weibchen nochmal rückversichert:
    Kein Muster. Aber: Überwiegend Spitz und Grinch .. der jack ist der entspannteste. Menschen interessieren den nur den Blick.. Hunde kommt es drauf an. Weibchen findet er toll, mänchen so lala .. auf Entfernung wird auch nur geschaut .. Anderer Tag: Hund gesehen: Bellt der jack als erster.. (wenn auch recht selten) und dann ist wieder terror

    Wie ich ja erwähnte.. zuviel Pflaster auf nasser Haut in der Vergangenheit :(
    Trotzdem danke.. also noch deutlicher schauen.

  • Lieben dank. Vermerkt und ausgedruckt.
    Auch wenn ich dabei das Gefühl habe, das wir es nicht anders tun, als du es beschreibst :???:
    Aber das kann ja nicht sein, sonst hätten wir das Problem ja nicht.

    Also.. nochmal Danke :gut:
    (Etwas zu glauben, es zu tun und etwas zu lesen und es mit dem tun zu vergleichen, sind schon zwei unterschiedliche paar Schuhe)

  • Kurz eingeworfen: der Anstifter muß nicht zwangsläufig der sein, der zuerst bellt.
    Als wir unsere zweite Hündin aufgenommen haben, habe ich mich doch sehr gewundert, daß dieser sehr soziale Hund plötzlich andere Hunde anging. Während unsere ältere, nicht so wirklich verträgliche, brav, wie bereits anerzogen, die Klappe hielt und erst dann einstieg, als ich nicht mehr "Frau der Lage" war.
    Nach mehrmaligem "Wasserskifahren" auf trockenen Feldwegen habe ich genauer beobachtet.
    Es ist die ältere, die die Jüngere anstiftet. Und zwar wirft sie ihr nur einen Blick zu, so nach dem Motto "mach DU mal" und das Jungvieh startet durch.
    Jetzt wird die ältere unter Kontrolle gehalten, sprich, sie darf das Gegenüber nicht fixieren und nicht den leisesten Zug auf die Leine ausüben. Vielmehr ist "schau mir in die Augen Kleines" gefordert.
    Ihr solltet also nicht darauf achten, wer zuerst lospoltert (und wenn einer poltert, hat der Leinenhalter schon zu spät reagiert), sondern das Kleingedruckte zwischen den Hunden lesen. :smile:

  • :lachtot: :lachtot: :lachtot:

    Möglicherweise ist der der Initiator?
    Ok.. like Sherlock Holmes:
    Wenn alle Möglichkeiten unwahr sind, muss die Lösung das Unmögliche sein.

    Also werden wir auch dort mal genauer hinschauen.

    Hier bin ich jedoch emotional kompromitiert ...

    *spaßmode*
    niemand macht mir meinen Jack madig

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    */spaßmode*

  • Zitat


    Es gab am Anfang eine Zeit, wo wir .. wie beschreibe ich es unmissverständlich.. nicht ausreichend konsequent in der Erziehung waren und den Hunden somit die Möglichkeit einräumten, ausweichverhaltensweisen zu entwickeln, die wir dann (aus heutiger Sicht) dummerweise als eine Art „wow ist der Schlau.. wenn er mich so austricksen kann, bin ich selbst schuld.. guter Hund“ ansahen.

    Das nun hat zur Folge, dass wir Hunde haben, die gekonnt Erziehungsversuche als Beispiel „aussitzen“ .. und da reden wir davon, das wir (dient nur als fiktives Beispiel) ihnen Sitz beim Essen beibrachten. Dieses 3-6 Wochen lang, bis wir sicher waren, dass es sitzt. 7te Woche, stehen sie wieder beim Essen und wenn man was sagt, schauen sie uns an, als hätten sie das noch nie gemacht.. (aber vergessen ist das nicht!! )

    Das sind die Dinge, die mir beim Lesen aufgefallen sind und wo ich gerade heraus sofort dachte: die Hunde haben sich als Hundegemeinschaft/eingeschworenes Rudel verselbständigt! Sie haben sich die mangelnde Konsequenz für sich selbst zu Nutze gemacht.

    Da jeder einzelne Hund im Gehorsam gut händelbar ist, tendiere ich dazu, das Gesamtkonzept, nämlich die 3 Hunde, zu trainieren. Und zwar im 3er Pack! Kein Einzeltraining!

    Ich würde erst einmal zuhause mit dem 3er Pack arbeiten und zwar täglich kurze Einheiten, dafür öfters. Unterordnung mit 3 Hunden zusammen (schwierig, aber möglich). Alle Absitzen lassen, einzeln abrufen, oder auch mal zusammen usw.

    Die Hunde sollen dadurch lernen, dass Du Hundeführer und Chef bist und Du das 3er Paket anführst.

    Wenn alles gut klappt, muss mit Ablenkungen (andere Hunde/Menschen - erst einmal mit großem Abstand und den immer wieder verkleinern) gearbeitet werden.

    Erst wenn das funktioniert sollen die Hunde im Alltag als Rudel/Gesamtpaket im öffentlichen Raum auftreten.

    Die 3 Hunde sollen lernen, dass Du diejenige bist, die das 3er Paket anführt und sie sich unterordnen müssen.


    Ich sehe keinen eigentlichen Initiator und bin fest davon überzeugt, dass diese Rolle sehr schnell von einem anderen Hund übernommen werden würde.

    Für mich liest es sich als deutliche Missachtung Deiner Chefposition. Du solltest in dieser Funktion immer deutlich und konsequent sein und auch dauerhaft bleiben!

  • Huhu Grinsekatze

    Das wäre die CM Variante..

    Dem gegenüber steht das Verhalten außerhalb der Thematik.
    Sie akzeptieren als Beispiel zu hause alles, ob einzeln oder gemeinsam, was wir sagen.
    Das Sofa ist unseres und sie legen sich auf die "Decke" .. von alleine.
    Und wenn Frau und ich meinen, ok, Kuschelzeit, geben wir ein "kommt hopp" .. und die drei legen sich wo platz ist (nicht auf uns)
    Haben wir nach 15 Minuten als Beispiel keine Lust mehr drauf, ist zu warm (heiße Sommer) oder was auch immer, und geben ein "Runter , Bett" legen sie sich wieder auf ihre Decke.

    Auch im Bereich Futter oder sonstigem gibt es keine Anzeichen dafür, das sie sich eine Führerrolle nehmen.
    Auch im Bereich "Masse" .. also Stadt, Dorf, Eisdiehle oder vergleichendes sind sie "zahm" .. Da können dann auch Hunde rumrennen ..

    Nur auf Weiter Flur (und dabei ist es egal, ob das Gebiet bekannt oder unbekannt ist) haben sie dieses extrem..
    Das macht es für uns ja so schwierig..
    Sehen sie dann einen einzelnen, geht es los.
    Kommt eine Schulgruppe aus dem Wald, wird kurz geschaut, vielleicht kommt ein Wuff (sehr selten) und das wars ...

    Auch auf Hundetreffen läuft alles gesittet ab. Aufregung klar, aber kein Terror.. vor allem kein Unbändiger..

    Zitat


    Das sind die Dinge, die mir beim Lesen aufgefallen sind und wo ich gerade heraus sofort dachte: die Hunde haben sich als Hundegemeinschaft/eingeschworenes Rudel verselbständigt! Sie haben sich die mangelnde Konsequenz für sich selbst zu Nutze gemacht.

    Japp.. sehe ich "ähnlich" .. jedoch ist unsere Konsequenz seit einem Halben Jahr beständig.. das ist auch noch das einzige, was "stört" .. da es so extrem ausartet..


    Trotzdem Danke für deinen Hinweis. Ich werde dem explizit noch mal für uns nachgehen..

    Gruss und Respekt
    Fango

  • Hallo Fango,
    ich muss gestehen, dass ich dir nicht wirklich helfen kann. ABER, ich habe hier einen Parson-Mix und würde dir auch raten, dir den JRT genauer anzuschauen. :D Wenn meiner mit einem "befreundeten" Rudel unterwegs ist, gibt er das erste Zeichen aber die anderen beiden legen los.
    Ich werde weiter still mitlesen und wünsche dir ganz viel Erfolg und gute gute Nerven :gut:

  • Ja ja der Gruppenzwang.

    Ich kenne das bestens. :roll:
    In fremden Gebieten kein Problem, bei mir in der Umgebung benimmt sich Emmy-Kleinteil wie die Axt im Wald. Oh welch Wunder, sie ist ein JRT. :lol:

    Ich schreibe dir mal meine Beobachtungen die ich über die zeit mit Emmy gemacht habe.

    Als Einzelhund gab es nie Probleme. Mit Laila hatte sie einen grossen Partner an der Seite, was sie natürlich nutzte um zu pöbeln. Mit Maya hat sie auch wieder einen Partner und Maya lernt von Emmy " Oh cool, wenn ich mich gross mache hat der andere Respekt vor mir".
    Bin ich wandern in Gebieten die nicht zu ihrem " Territorium " gehören, passiert gar nichts.

    bin ich in Berlin mit meiner Freundin und ihren Hunden unterwegs, hat man das Gefühl, Bonny, die Hündin von meiner Freundin ist der Akteur. Nein ist sie nicht. Es sind ganz kleine Interaktionen zwischen Bonny und Emmy die erkennen lassen, das Emmy der Auslöser ist.
    Das sind wirklich so Kleinigkeiten wie, sie schauen sich kurz an, die Ohren gehen in eine bestimmte Richtung, Emmy läuft auf einmal anders. Nicht mehr entspannt, sondern zu Bonny hingewandt.
    Da heisst es dann wirklich Bonny rausnehmen und die Hunde abrufen.

    Bin ich mit mehreren Hundehaltern unterwegs interessiert sich Emmy überhaupt nicht für andere Hunde.

    Was bei Emmy sehr gut hilft, ist ablenken. Also Spieli vor die Nase. Dann ist jeder andere Hund egal.

    Zur Zeit trainiere ich über den Clicker noch zusätzlich. Ist der andere Hund noch weit genug weg, kommt sie und ich kann sie rannehmen. An der Leine funktioniert es aber weiterhin nur mit Spielzeug.

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