Ist Heute jeder ein Trainer?!
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Mir egal ob und wer sich da jetzt angemacht fühlt.
Es schreibt/nennt sich Pubertät. PUBERTÄT! Nicht Pupertät, nicht Paupertät, .... Pubertät!
JA, ich fühle mich angemacht!
Nein, Spaß, ist mir gar nicht aufgefallen das ich mit Autokorrektur Paupertät daraus gemacht habe
Leichte Legasthenie und so.Klar, man muss offen sein für neues, aber die meisten Trainer sind dies ja leider nicht,
und haben halt ihren Leitpfaden.
Bin ja auch für alles offen, sofern man mir es Verständlich erklären kann und es dann auch Sin ergibt.
Wie sagt man so schön, man Lernt nie aus, und von unseren Wuffs können wir wohl noch jede menge lernen!
@ angel_jyl
Stimmt, die Preise sind manchmal echt zum Augenreiben!@ MyBubble
Sollte man auch machen, sich Wissen aneignen, sich weiter Bilden,
Seminare Besuchen uvm.
Aber Manche meinen ja scheinbar, nur weil sie 10-20 Jahre lang 1-2, evtl 3 Hunde hatten,
das Wissen förmlich mit dem Bagger gefressen zu haben.
Ich habe seid jetzt gut 22 Jahren Hunde, und ich lerne immer noch dazu.
Wie oben erwähnt: von unseren Wuffs können wir wohl noch jede menge lernen! - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Ist Heute jeder ein Trainer?!*
Dort wird jeder fündig!-
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Zitat
Ansonsten: Ja es kann sich (noch) jeder Depp Hundetrainer nennen
Jupp, die Bezeichnung hat für mich keinerlei wert, man muss schon sehen was und wie der jeweile "Trainer" praktiziert.
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Zitat
Mir egal ob und wer sich da jetzt angemacht fühlt.
Es schreibt/nennt sich Pubertät. PUBERTÄT! Nicht Pupertät, nicht Paupertät, .... Pubertät!
Danke und das hier geht auch nicht
Zitat... hat er auf jeden Fall ein Traumata!
entweder hab ich ein Trauma oder mehrere Traumata
und zur Sache: Ist halt kein geschützter Begriff. Muss man halt ein bißchen genauer hinsehen, bei der Wahl eines Trainers und unter Umständen auch mal das eigene Gehirn einschalten.

Da hilft die "Alle-sind-unfähig-und-ich-habs-erkannt"-Beweihräucherung auch nichts.
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Deshalb finde ich zT blösd, wenn jemand hier ein Problem schildert und dann einfach gesagt wird:
"Such dir einen Trainer."
Wenn ich dann nicht weiss wo einer ist der passt... -
Zitat
Deshalb finde ich zT blösd, wenn jemand hier ein Problem schildert und dann einfach gesagt wird:
"Such dir einen Trainer."
Wenn ich dann nicht weiss wo einer ist der passt...Es gibt aber Probleme, bei denen wirklich nur vor Ort geholfen werden kann. Wer hier fragt dem werden
doch auch Trainer genannt. Ob die dann passen, das muß eh jeder selber entscheiden und sich die
Mühe machen selber Kontakt aufzunehmen. -
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Also....
Wenn man bedenkt , wie lange Hunde schon Gefährten des Menschen sind.....Was haben die Leute nur früher gemacht ??
Kein Clicker,kein Trockenfutter,keine Hundeschule usw.Der Trend , alles zu optimieren (Freizeit,Aussehen,Figur,Kinderbetreuung und und und) hat uns soweit gebracht.
Perfektionismus ist angesagt.Und um noch mehr Informationen zu sammeln gibt es für so ziemlich alles Foren im Internet.Wie auch hier.
Ich habe hier viel mitgelesen, aber je mehr ich lese,desto verwirrter ,unsicherer und frustrierter werde ich.
Ich will natürlich auch gerne alles richtigmachen,aber aus dieser Fülle von Informationen das für mich (und meinen Hund ) Richtige zu finden ist schwer.
Möglicherweise ist das die Erklärung für so viel Bedarf an Trainern.Meine Hoffnung ist ,dass mich meine Hundetrainerin aus diesem "Dschungel " wieder herausführt.

Liebe Grüße ,Bruni
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Zitat
Der Trend , alles zu optimieren (Freizeit,Aussehen,Figur,Kinderbetreuung und und und) hat uns soweit gebracht.
Perfektionismus ist angesagt.Und um noch mehr Informationen zu sammeln gibt es für so ziemlich alles Foren im Internet.Wie auch hier.
Ich habe hier viel mitgelesen, aber je mehr ich lese,desto verwirrter ,unsicherer und frustrierter werde ich.
Ich will natürlich auch gerne alles richtigmachen,aber aus dieser Fülle von Informationen das für mich (und meinen Hund ) Richtige zu finden ist schwer.
Möglicherweise ist das die Erklärung für so viel Bedarf an Trainern.Das ist mit Sicherheit ein Punkt, den ich auch kritisch sehe. Auf der anderen Seite ist aber auch einfach nicht von der Hand zu weisen, dass die Anforderungen an unsere Hunde, die durch die Gesellschaft vorgegeben werden, gegenüber "früher" deutlich gewachsen sind.
Das heißt: in Punkto Erziehung muss heutzutage schon mehr geleistet werden als in der "guten alten Zeit", um nicht irgendwo anzuecken.
Viele Grüße
Frank -
Das Problem ist der soziale Druck, der immer größer wird. Man DARF nicht negativ auffallen, sonst drohen Sanktionen in jeglicher Abstufung, man MUSS sich an die gesellschaftlichen Regeln und Erwartungen anpassen, sich selbst und seine Umwelt immer unter Kontrolle haben, immer perfekt seine "Rolle" spielen, sei es als Elternteil, im Beruf oder eben als Tierhalter.
Besonders das Verhalten im öffentlichen Leben ist stark im Blick, schlicht dadurch, weil VIELE Andere sehen, was man tut.
Als Hundehalter ist man ja genau mit diesem öffentlichen Faktor stärker konfrontiert als z.B. Ein Katzen- oder Kleintier-Halter.Ebenso wächst eben auch die Erwartung an die Anpassung des Hundes, um (je nach Lebenssituation des Halters) nicht aufzufallen. Und da für diese Integration in die Gesellschaft der Halter zuständig ist, sind wir wieder beim steigenden sozialen Druck,
Menschen sind nunmal so, dass sie sich in unsicheren Situationen an (angebliche) Autoritäten wenden und dabei oftmals blind Vertrauen statt zu hinterfragen. Den meisten Menschen fehlt das Bauchgefühl und auch das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, da in der heutigen Gesellschaft eben Anpassung gefragt ist und es leider eher weniger Bestätigung für eigenes Handeln und Denken gibt.
Das Ergebnis ist eben das, was man hier sieht: immer mehr angebliche Spezialisten, an die die Unsicheren (und das ist nichts schlimmes und keine "Schwäche" sondern gesellschaftlich gemacht!) sich wenden können und wollen.
Nur mal meine Meinung als Soziologie-Studentin :)
[Tapatalk-Gekritzel]
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Angebot und Nachfrage. Heutzutage Rennen die Leute ja schon zum Trainer weil ihr Hund nicht geradeaus läuft. Logisch, das da jeder der mal ein Buch gelesen hat versucht damit Geld zu verdienen. Das wird sich wohl auch erst dann ändern, wenn der Großteil der Hundehalter wieder ein gesundes Verhältnis zur Hundehaltung/Erziehung entwickelt.
Und wenn man dann auch noch in diversen Foren (dieses eingeschlossen) mal überschlägt, wie viele verkappte Hundeerziehungsgenies sich da tummeln, die jeden Pups analysieren und diverse Theorien zum besten geben, wen wundert's, wenn dann gleich alle aus Verunsicherung Trainer Krause anrufen. Und wenn Krause Hundi zu fest anpustet wird er angezählt weil das geht ja nunmal garnicht und der nächste Trainer muss dran glauben. Solange bis Mami dann den richtigen fürs Wauzilein gefunden hat. Bei so lockeren Taschen.....Da will jeder ein Stück vom Kuchen. -
Das "Hundetrainer" wie Pilze aus dem Boden schießen ist, so denke ich, auch das Ergebnis der Nachfrage. Wenn man sich vor Augen hält, welche Bedeutung der Hund vor 100 Jahren hatte und welche er jetzt inne hat, wird eigentlich sehr deutlich, dass durchaus der Bedarf da ist.
Meine Mutter ist auf einem Gestüt aufgewachsen und der Hof wurde von drei Kettenhunden bewacht. Abends, wenn die Arbeit getan war, wurde der Hof dicht gemacht und Hunde wurden losgelassen. Wehe dem, der dann noch einen Fuß in den Hof setzen wollte/musste. Die Hunde erfüllten ihre Aufgabe stets sehr pflichtbewusst.
Wie schauts heute aus? Der heutige Hund hat selten, wenn überhaupt, eine Aufgabe zu erfüllen. Und vielen Hundehaltern ist gar nicht bewusst, dass in so manchem Hund ein gewisses Grundbedürfnis an Aufgabe ruht. Sehr schnell wird der Kangal als aggressiv und unberechenbare Waffe abgestempelt und der Australian Shepherd als schwierig zu händeln.
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