Unser Zweithund ist da. (...aber wie lange noch?) Hilfe!!!
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Okay, werd' ich heute gleich mal so probieren. Da hab' ich beim Weggehen auch ein besseres Gefühl...
Danke!
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Hallo,
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Schön, dass Du kleine Fortschritte bei Deinen beiden Hunden sehen kannst! Aber auch, wenn die beiden mal ganz entspannt und friedlich zusammen alleine bleiben könnten, ändert das leider nichts daran, dass Betty eben nicht allein sein kann! Da hilft ein zweiter Hund meistens (wenigstens in den ersten Monaten) nicht viel. Betty möchte nicht von ihren Menschen getrennt sein, da ist Georgie kein Ersatz dafür.
Ihr müsst mit Betty das Alleinebleiben (also ohne EUCH sein) wie bei einem Welpen für Sekunden, dann für Minuten gezielt üben. In zwei Wochen einen Hund bereits 4,5 Stunden alleine bleiben lassen, der das vorher nicht schon problemlos gekonnt hat, ist wohl nicht so wahrscheinlich. Ich würde Dir deshalb wirklich dringend raten, für Betty einen Hüteplatz während Eurer Abwesenheit zu suchen und parallel dazu das Alleinebleiben ganz ganz gut üben.
Auch wenn die beiden Hunde während Deiner Abwesenheit räumlich getrennt sind und sich so nicht in die Quere kommen können, wird Betty verzweifelt weinen, kratzen, heulen, evtl. anfangen, Dinge zu zerstören. Für die Harmonie innerhalb der Familie ist das aber nicht sehr förderlich, weil Betty so nicht "ankommen" kann, sondern täglich einem grossen Stress (Verlustangst) ausgesetzt sein wird.
Sorry, ich will nicht schwarzmalen, aber das Alleineseinkönnen von Betty ist die zweite, wohl grössere, Baustelle bei Euch.
Liebe Grüsse Irène
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Hi,
das klingt eigentlich vollkommen normal. Ich zweifel etwas an der dargestellten Dramatik....
Hunde, die ernsthaft BEISSEN, die beissen auch. Da wäre schon was passiert.Ein Woche ist wirklich noch nicht viel. Vertraut mal eurem alten Hund. Er verschafft sich Respekt und Abstand. Hat doch geklappt.
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Zitat
Schön, dass Du kleine Fortschritte bei Deinen beiden Hunden sehen kannst! Aber auch, wenn die beiden mal ganz entspannt und friedlich zusammen alleine bleiben könnten, ändert das leider nichts daran, dass Betty eben nicht allein sein kann! Da hilft ein zweiter Hund meistens (wenigstens in den ersten Monaten) nicht viel. Betty möchte nicht von ihren Menschen getrennt sein, da ist Georgie kein Ersatz dafür.
Ihr müsst mit Betty das Alleinebleiben (also ohne EUCH sein) wie bei einem Welpen für Sekunden, dann für Minuten gezielt üben. In zwei Wochen einen Hund bereits 4,5 Stunden alleine bleiben lassen, der das vorher nicht schon problemlos gekonnt hat, ist wohl nicht so wahrscheinlich. Ich würde Dir deshalb wirklich dringend raten, für Betty einen Hüteplatz während Eurer Abwesenheit zu suchen und parallel dazu das Alleinebleiben ganz ganz gut üben.
Auch wenn die beiden Hunde während Deiner Abwesenheit räumlich getrennt sind und sich so nicht in die Quere kommen können, wird Betty verzweifelt weinen, kratzen, heulen, evtl. anfangen, Dinge zu zerstören. Für die Harmonie innerhalb der Familie ist das aber nicht sehr förderlich, weil Betty so nicht "ankommen" kann, sondern täglich einem grossen Stress (Verlustangst) ausgesetzt sein wird.
Sorry, ich will nicht schwarzmalen, aber das Alleineseinkönnen von Betty ist die zweite, wohl grössere, Baustelle bei Euch.
Liebe Grüsse Irène
Ich meinte auch nicht, dass das Alleinsein automatisch klappt wenn man sie trennt.
Deshalb schrieb ich ja auch "und übt mit Betty in einem anderen..."
Natürlich muss sie das lernen; nur würde ich persönlich die beiden noch nicht zusammen allein lassen, selbst wenn sie es könnte. Solange da noch soviel Spannung in der Luft liegt, wäre mir das zu unsicher. Darum mache ich das ja selbst auch noch nicht
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Zitat
......
Heute morgen wählte unser Georgie den direkten Weg auf Betty zu, ging an ihr auf der Couch vorbei und ließ sich letztlich 1m neben dran, ebenfalls auf der Couch, nieder. Beide warteten dann auf den Beginn des gemeinsamen Gassi-Ganges. .....Na, also - geht doch ;-)
Jetzt atmet alle beide mal gaaaanz tiiiief durch - je mehr Streß Ihr Euch macht, desto aufgeregter werden die Hunde. Der erste Schritt ist doch schonmal gemacht, siehe oben! Ein erstes Interesse an ihr, wobei er vielleicht auch -nachdem Du geschrieben hattest, daß er nur selten auf die Couch geht- an der Stelle demonstrieren wollte, daß es auch sein Platz ist. Aber auf friedliche Art und Weise! Er hat sie weder attackiert noch sonstwas, obwohl sie sich einen erhöhten Liegeplatz rausgesucht hatte, sondern sich danebengelegt.
Ich glaube, daß Ihr in dieses Wegschnappen ein bißchen zu viel reininterpretiert habt. Ich selbst bin ja auch eher jemand, der erst später eingreift, wenn 2 Hunde sich angifteln.
Gestern im Park erst wieder, kam ein Yorkie mit Leine (ohne Halter *gg) auf meinen frei laufenden Bossi kläffend zugestürmt, schon etwas herausfordernd in seiner ganzen Art, beide haben sich etwas grummelnd (Terrier halt ;-) ), aber eigentlich schon freundlich begrüßt - bis die inzwischen hergerannte Halterin (Teenie-Mädel) nach der Leine greifen wollte. Hätt ich sie in dem Moment nicht gehindert, hätten wir die schönste Klopperei am Laufen gehabt, die Situation wäre in dem Moment gekippt in Richtung der unfreundlichen Seite. So aber haben sich die zwei beschuppert, und anschließend hat Bossi den frechen Zwerg bellend zum Spiel aufgefordert. Ich glaub, das Mädel war auch kurzfristig ins Schwitzen geraten *gg
Was ich damit sagen will: mit ein bißchen Erfahrung werdet Ihr schon lernen, bis wann Ihr die zwei machen lassen könnt, und ab wann es besser ist, einzugreifen, um Eskalationen zu vermeiden. Bis dahin würde ich auch lieber mal zu früh eingreifen und splitten, wie beschrieben, und damit die Wogen glätten bzw. dem Georgie die Grenzen setzen. Dann kommt Ihr nicht in die Verlegenheit, entscheiden zu müssen, ob Ihr eingreifen müßt oder nicht, bzw. wann eine Begegnung zu eskalieren droht. ;-) Das kann man anfangs einfach noch nicht so gut erkennen, zumal, wenn der zweite Hund noch ganz neu bei Euch ist. Wenn Ihr beide dann gut kennt, wird´s leichter - bzw. kommt´s dann wahrscheinlich eh nimmer vor.....Was viel hilft: beschäftigt Euch mit dem Thema Körpersprache des Hundes, dann könnt Ihr solche Situationen leichter einschätzen. Das hier kann ich Euch dazu sehr empfehlen, hat auch mir, die ich ja schon seit einigen Jahren mit mehreren Hunden lebe, noch Etliches Neues gebracht:
. Das ist ein Seminarmitschnitt und dauert 5,5 Stunden insgesamt - aber die Zeit ist gut investiert, die Erklärungen sind klasse!
Viel Spaß noch mit den beiden Räubern, Ihr schafft das schon!
PS: Zum Alleinbleiben: das würd ich auch erstmal mit der Kleinen alleine üben. Bei meinem Bossi hatte es auch ohne geklappt, beim Vorbesitzer hatte er alleine Terz gemacht, und bei mir war er dann mit Biene zusammen, ich hab nie extra geübt, das hat einfach geklappt. Ihm hat das gereicht. Aber so, wie die Kleine sich bei Euch zeigt, würd ich das mit ihr getrennt üben, und nen Sitter uchen (oder in die Arbeit mitnehmen), bis es klappt.
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Eine kleine Hilfe könnten auch Rescue-Tropfen oder -Bonbons aus der Apotheke sein. Die könnt ihr und die Hunde nehmen (ins Futter, Wasser oder direkt ins Mäulchen), ihr Menschen mehrfach am Tag 5 Tropfen (oder 1 Bonbon), die Hunde 3 Tropfen (ins Wasser ein Paar mehr, wg der Verdünnung, weil das Wasser ja nicht alles ausgesoffen wird). Das kann man einige Wochen so machen, oder mal ein Fläschchen lang (falls ihr offen für Bachblüten seid, sonst einfach den Tipp vergessen).
Wg des Alleinseins von Hunden, die man unbeaufsichtigt eigentlich getrennt halten will: Vielleicht ein Türgitter, damit sie sich sehen, aber nicht richtig angreifen können?
(Vorher ausprobieren, während ihr dabei seid.)
Vielleicht kann man auch eine Art Schleuse bauen, dass sie sich nicht durchs Gitter (bzw. dann zwei Gitter) angehen können.Ich würde das die Hunde auch nicht selbst austragen lassen. Die meisten Rüden kuschen (irgendwann) vor Hündinnen (Spruch dazu: 'Wer f.... will muss freundlich sein'
) Bei zwei gleich großen Hunden kann ein Kampf ziemlich unerbittlich sein. Wenn sie mal übereinander herfallen, ist das kein Drama. Aber dann würde ich sie halt trennen und ihnen vermitteln, dass Kämpfen unerwünscht ist. Normalerweise haben Hunde auch keine Lust auf Gestresse untereinander, sie wollen sich arrangieren. Das kann etwas dauern. Aber wirklich unverträgliche Hunde sind selten, insofern möchte ich euch Mut zusprechen.Fürs Alleinbleiben würde ich mir auch einen Plan B überlegen, falls die Hündin das nicht packt, ihr der Rüde (durchs Gitter) nicht zur Beruhigung reicht.
Trainingsanleitung fürs Alleinsein gibt es hier, kannst du über die Suche finden. Aber binnen 1 Woche, puh...klingt unrealistisch für einen Hund, der Verlassensängste hat bzw. noch vom Wechsel seiner Lebensumstände mitgenommen ist.
Könnte sie denn bei den Vorbesitzern alleine sein?Alles Gute euch, dass bald Frieden herrscht bei euch!
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Zitat
Ich meinte auch nicht, dass das Alleinsein automatisch klappt wenn man sie trennt.
Deshalb schrieb ich ja auch "und übt mit Betty in einem anderen..."
Natürlich muss sie das lernen; nur würde ich persönlich die beiden noch nicht zusammen allein lassen, selbst wenn sie es könnte. Solange da noch soviel Spannung in der Luft liegt, wäre mir das zu unsicher. Darum mache ich das ja selbst auch noch nicht
Ich habe wirklich nicht Deinen Kommentar gemeint. Dass die Hund noch räumlich getrennt werden müssen, stimme ich mit Dir absolut überein. Aber die TS erwähnt, dass sie nächste Woche (nach nur 2 Wochen Eingewöhnung) die Hunde 4,5 Stunden alleine lassen muss. DAS finde ich sehr problematisch und bin der Meinung, dass sie unbedingt eine Lösung für Betty finden muss.
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Zitat
Ich habe wirklich nicht Deinen Kommentar gemeint. Dass die Hund noch räumlich getrennt werden müssen, stimme ich mit Dir absolut überein. Aber die TS erwähnt, dass sie nächste Woche (nach nur 2 Wochen Eingewöhnung) die Hunde 4,5 Stunden alleine lassen muss. DAS finde ich sehr problematisch und bin der Meinung, dass sie unbedingt eine Lösung für Betty finden muss.
Da hast du recht.
Ihr findet sicher jemanden, der euch da helfen kann, bis sie allein bleiben kann. Oder besteht evtl. die Möglichkeit, die mit zur Arbeit zu nehmen? -
Hallo zusammen.
Zuerst einmal wieder vielen Dank für die vielen Tipps!
Könnte sein, dass die Beschreibung der Auseinandersetzung durch mich durchaus einwenig zu dramatisch beschrieben wurde. Ggf. passiert sowas bei dem ein oder anderen nahezu täglich, ohne das darüber größeres Aufhebens gemacjt wird. Könnte sein...
Ich darf erste Erfolge beim Alleinlassen-Training vermelden: Betty folgt mir nicht mehr immer zur Tür und beim nach Hause kommen, hör' ich kein Gebell mehr. Allerdings werde ich wie immer bereits an der Tür empfangen. Bestenfalls könnte es sogar so sein, dass sie die Zeit vom Einparkgeräusch des Autos vor dem Haus, das Türschlagen und letztlich das Aufschließen der Haustür erst zum an die Tür kommen nutzt und ansonsten vielleicht bzw. hoffentlich auf ihrem Ruheplatz im Wohnzimmer verbleibt?! Naja, da wird wohl eher der Wunsch Vater des Gedanken sein...., aber egal, ich klammere mich natürlich gern an solche Hoffnungsschimmer.
Thema kritische Zeit der Fütterungsvorbereitung/Fütterung und ca. 20 Min. danach...
Könnte da eine Transportbox helfen, in der wir Betty für diese Zeit separieren und ihr dort drin such das Futter reichen könnten?
Danach könnte sie auch alsbald wieder raus. Und, es wäre nur für die Zeit der Eingewöhnung/Annäherung der beiden Tierchen gedacht, als technische Hilfe sozusagen?!
Übrigens, während des Alleinsein-Trainings haben es bereits von Anfang an, also seit voriger Woche "gewagt", die beiden in unserer leider völlig offenen EG-Ebene unseres Hauses gemeinsam zu belassen. Es schien da augenscheinlich zu keinem ernsthaften Kampf gekommen zu sein...
Könnte es sein, dass unser Georgie gar nur "Theater" vor bzw. für uns mit der Betty aufführt? Wenn ja, ist dies dann ein gutes oder eher schlechtes Zeichen?
Ach Gott, die Fragen reißen nicht ab...
Grüße.
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Zitat
Thema kritische Zeit der Fütterungsvorbereitung/Fütterung und ca. 20 Min. danach...
Könnte da eine Transportbox helfen, in der wir Betty für diese Zeit separieren und ihr dort drin such das Futter reichen könnten?
Für die kurze Zeit der Fütterung und danach kann man das machen.
ZitatKönnte sein, dass die Beschreibung der Auseinandersetzung durch mich durchaus einwenig zu dramatisch beschrieben wurde. Ggf. passiert sowas bei dem ein oder anderen nahezu täglich, ohne das darüber größeres Aufhebens gemacjt wird. Könnte sein...
Vielleicht kannst Du die beiden mal filmen und das Video hochladen.
Man kann das natürlich besser beurteilen und Tipps geben, wenn man die Situation gesehen hat. - Vor einem Moment
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