Unser Zweithund ist da. (...aber wie lange noch?) Hilfe!!!

  • Wenn ein Hund erblindet, ist es anfangs schwer für den Hund, aber mit der Zeit wird die Orientierung mit den verbleibenden Sinnen dann wieder sicherer.
    Abklären solltet ihr es aber dringend.
    Ich drücke euch die Daumen, dass die zwei doch noch zueinander finden. Habt Geduld!

  • ...Zur Info...

    Betty wird bei uns bleiben!

    Unser alter Herr Georgie muss mithelfen und die für ihn sicherlich immer noch recht neue Situation zu akzeptieren lernen. Wir wollen uns bemühen, es unserem Georgie an nichts fehlen zu lassen.

    Alles wird ganz ganz langsam besser... Der Anfang (nichts mehr ist es derzeit...) ist gemacht.

    Grüße in die Runde und nochmals vielen Dank an alle, die uns Mut gemacht haben!

    Oli

  • Wie schön :gut:

    Zum weiteren Mutmachen noch unsere kleine Geschichte:

    Nachdem unser "Kleiner" letztes Jahr aus gesundheitlichen Gründen kastriert werden musste, erhielten wir überraschend das Angebot, auch seine Mutter bei uns aufzunehmen. Ich nahm einige Wochen frei und wir holten Enya erstmal probeweise zu uns.
    In den ersten Tagen ging es mir mehrfach wie Dir...ich war kurz davor, sie wieder zurück zu bringen.
    Bei uns war die Situation allerdings umgekehrt. Enya (damals 5) hat Athos (damals ein knappes Jahr) von vornherein gezeigt, daß sie jetzt der Boss ist. Nicht leicht mit anzusehen...unser "Baby" *heul*

    Wir haben getrennt gefüttert, Kaukram weggeräumt (da Enya sehr stark Ressourcen verteidigt), ansonsten nur eingegriffen, wenn sie ihn allzu arg begrenzt hat.

    Schon nach kurzer Zeit beruhigte sich die Situation weitgehend. Von Woche zu Woche wuchsen die Beiden enger zusammen. Heute sind sie ein Herz und eine Seele <3, Spielen, Schmusen und sind einfach nur süß zusammen.

    Viel Spaß weiter mit den Beiden.

    LG

    Petra

  • Vielen Dank, auch für diese kleine Geschichte mit happy end...

    Tja, Georgie vertreibt unsere blinde Betty leider nach wie vor, wenn sie sich ihm nichtsahnend (...weil nichts sehend) nähert.

    Da unsere Betty an einem "unaufdringlichen" Auftritt nur schwerlich bzw. nur zufällig (nur wenn sie IHN mal rechtzeitig zu riechen bekommt...) etwas ändern kann, bleibt uns für die Zukunft zu hoffen, dass vor allem unser Georgie irgendwann einmal lernt, dass Betty (unabsichtlich!) etwas anders ist...

    Für uns bestehen derzeit nun doch noch einmal zwei gegensätzlich anmutende Fragen:

    1. Georgie agieren lassen und drauf hoffen, dass er der Maßregelei eines Tages einmal überdrüssig wird?

    2. Wo und wann es nur irgend machbar ist, Georgie die Attacken auf/gegen Betty "austreiben", ggf. durch rechtzeitige, vorherige Ansprache?!

    Was meint ihr...?

    Grüße.

    Oli

  • Zitat

    1. Georgie agieren lassen und drauf hoffen, dass er der Maßregelei eines Tages einmal überdrüssig wird?

    2. Wo und wann es nur irgend machbar ist, Georgie die Attacken auf/gegen Betty "austreiben", ggf. durch rechtzeitige, vorherige Ansprache?!

    Was meint ihr...?

    Grüße.

    Oli


    Ich würde den blinden Hund schützen und vorher eingreifen!
    Vielleicht werden ihr ja diese, aus ihrer Sicht, ungerechtfertigten Attacken, mal zu viel und sie wehrt sich heftig.
    Dieses Risiko würde ich nicht eingehen wollen!

  • Da wir nicht ständig bei bzw. zwischen den beiden sein und damit auch nicht jede sich anbahnende kritische Begegnung schon im Vorfeld abwenden können, wird es wohl für die Zukunft notgedrungen eine Mischung aus beiden Varianten werden müssen...

    Will heißen, erkennen wir Georgie's "Anvisierungsphase" versuchen wir diese durch energisches Ansprechen und zum Teil auch dazwischen stehen zu beenden. Das klappt soweit auch...

    Leider müssen die beiden im Alltag aber auch mal für ein paar Stunden alleine klar kommen...

    Kann das jemals etwas werden??? Wir wären mittlerweile schon froh, wenn jemand sagen würde, dass es unser Georgie auch erst in 'zig Monaten versteht und Betty "leben läßt"...

    Kann es Monate oder gar Jahre dauern, bis sich zwei Hunde aneinander gewöhnen, oder gibt es ab einem gewissen Zeitraum keinerlei Hoffnung mehr?

    Grüße.

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