Der Mehrhundehalter- Laberthread.

  • Geht ihr immer mit allen zusammen, oder teilt ihr sie auf beim Spazieren gehen? Oder mal so mal so wie ihr gerade Zeit und Lust habt ?

    Hier wird nach Alter aufgeteilt; eine Jungspundgruppe mit längerem Spaziergang und eine Seniorengruppe mit eher gemütlicher"heute laufen wir um die Ecke-Runde". Zeitlich versetzt, oder aber auch mal hintereinander. So, wie es die Zeit zu lässt.

  • Auch nochmal eine allgemeine Frage in die Runde: Inwiefern habt ihr euch bei der Wahl des Zweithundes am Ersthund orientiert? Also inwiefern habt ihr berücksichtigt, mit welchem potenziellen Zweithund der Ersthund am besten klar kommen bzw. am meisten spielen/interagieren/was auch immer würde, habt ihr eure Entscheidung davon beeinflussen lassen oder gar nicht? Habt ihr vllt den Zweithund rein nach eigenen Kriterien ausgesucht und gar nicht danach, wie es dann mit dem Ersthund harmoniert? (von genereller Verträglichkeit einmal abgesehen, geht mehr um die Interaktion beider Hunde)


    =)

  • Geht ihr immer mit allen zusammen, oder teilt ihr sie auf beim Spazieren gehen? Oder mal so mal so wie ihr gerade Zeit und Lust habt ?

    Ich hab' "nur" zwei Hunde und die allermeisten Runden gehe ich mit beiden zusammen. Einzige Ausnahme: wenn wir mehrere Tage hintereinander wirklich große Spaziergänge oder allgemein körperlich anstrengende Sachen machen, gibt's für den Senior zwischendrin immer mal wieder Ruhetage mit kleineren Runden, also z.B. einen Tag Wandern mit beiden, nächsten Tag Radfahren nur mit dem jüngeren und mit dem großen eine kleine Runde zu Fuß, tags darauf dann wieder mit beiden einen größeren Waldspaziergang, usw.

    Das ist aber dem Altersabstand geschuldet, vom Traingsstand oder so her macht das für mich keinen Unterschied, ob ich mit ein oder zwei Hunden unterwegs bin – und am liebsten habe ich sie beide dabei, man ist dann irgendwie "komplett". :smile:

    Auch nochmal eine allgemeine Frage in die Runde: Inwiefern habt ihr euch bei der Wahl des Zweithundes am Ersthund orientiert?

    Teils, teils. Ich mag einen bestimmten Typ Hund und hatte da beim Zweithund sehr genaue Vorstellungen, insofern war schon klar, dass das von der ungefähren Richtung her gut zum Ersthund passen würde. Ähnliche Größe, ähnliches (Spiel-)Verhalten, ähnliche Beschäftigungsmöglichkeiten waren da u.a. Kriterien, die in die Entscheidung mit eingeflossen sind.

    Was ich aber nicht gemacht habe und auch zukünftig nicht vorhabe, ist, die schon vorhandenen Hunde den Neuzugang "aussuchen" zu lassen. Wenn ich hier einen Welpen mitbringe, dann wird der eh akzeptiert, da muss ich mir keine Sorgen machen und würde die Hunde auch nicht "fragen" oder vorher schon mit zum Züchter oder so nehmen. (Bei einem schon erwachsenen Hund aus dem Tierschutz wär's vermutlich anders, da wäre mir ein vorheriges Kennenlernen der Hunde ev. wichtiger.)

    Und ganz knallhart gesagt: der Ersthund hat(te) hier eindeutig mehr Privilegien und Vorrang – wenn das mit dem Zweithund überhaupt nicht geklappt hätte (was unwahrscheinlich war, aber man soll ja nie 'nie' sagen...), wäre der wieder ausgezogen und dementsprechend war auch der Plan B organisiert. In der Hinsicht hätte ich mich dann auf jeden Fall am Ersthund orientiert und das getan, was für den die beste Lösung gewesen wäre. Das aber nur so als Was-wäre-wenn-Szenario.

  • @Trace
    In erster Linie ist der Zweithund für mich eingezogen. Meine Kriterien waren aufgeschlossen, unerschrocken, nicht zu sensibel, neugierig, eher Draufgänger, nicht zu ruhig, Lust an der gemeinsamen Arbeit. Fenja ist eher das Gegenteil, oft unsicher. Da wäre ein weiterer unsicherer Hund sehr kontraproduktiv gewesen. Aber das hat sich gut ergänzt, ich wollte einen Hund, für den alles ein Abenteuer ist, zeitgleich passt es zu Fenja sehr gut. Also ja, etwas habe ich darauf geachtet. Aber da Fenja sonst keine Baustellen hat, hatte ich da auch ziemlich viel freie Hand. Aber auf potentielle Spielpartner oder dergleichen hab ich nicht geachtet. Aber wahrscheinlich passt es dennoch so gut mit den beiden, weil sie auf der einen Seite recht unterschiedlich sind und auf der anderen Seite ich mit beiden souverän umgehe, weil gerade Abby so ist, wie ich es mir erhofft hatte.

    Getrennt gehen wir hier so gut wie nie, hatte ich mir anfangs vorgenommen. Ist aber einfach nicht nötig und zu dritt finde ich, und glaube auch die anderen beiden, viel schöner. <3

  • Fou war der einzige Hund, bei dem die Verpaarung (und die daraus resultierenden Hunde) passend zum Rest ausgesucht wurde. Klar es gibt keine 100%igr Sicherheit. Aber es gibt einfach Verpaarungen wo mit hoher Wahrscheinlichkeit was nettes oder arschiges rauskommt :p
    Ein Hund vom Typ her wie Kalle haette nicht funktioniert.

  • Mir war das schon sehr wichtig, dass die Hunde etwas miteinander anfangen können. Mit zwei Hunden die sich schlimmstenfalls nicht aufs Fell gucken können oder nur ignorieren, wäre ich nicht glücklich geworden.
    War aber für mich nicht einschränkend, mein Ersthund und ich teilen wohl die gleichen Vorlieben.
    Ich glaube, wäre mein Ersthund eher Marke "ich finde alle anderen kacke" oder "ich brauche niemanden", hätte ich wohl keine Nr 2 angeschafft.

  • Felia kam in erster Linie für mich, aber auch mir war es wichtig, dass die Hunde harmonieren. Damit meine ich nicht "spielen", sondern dass einfach eine grundsätzliche Sympathie da ist.

    Hätte Mexx deutlich gemacht, dass er sie total doof findet (was allerdings auch unwahrscheinlich war), wäre Feli nicht eingezogen.

    Klar ist der zweite Hund für mich, aber ich möchte, dass sich alle wohl fühlen und nicht untereinander leiden bzw habe ich auch nicht die Lust, ein Leben lang zu managen, weil sich die Hunde nicht grün sind.

  • Ich habe insoweit den Welpen für Raja gewählt, dass ich nicht die "krasseste" genommen habe sondern eben die direkt aussortiert habe.
    Zwei Mädels fielen damit sofort raus und dann blieben noch zwei, von denen ich dann meine Favoritin genommen habe.
    "Krasseste" weil die sich nicht die Butter vom Brot nehmen ließen und kaum klein bei gegeben haben, eher noch nachgeschnappt etc. in dem Alter.
    Das wäre hier eskaliert, denn Raja gibt eben auch nicht so leicht auf und brauchte eher was, was nicht auf Konfrontation aus ist.

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