Der Mehrhundehalter- Laberthread.

  • Ich habe anfangs schon die Hoover bevorzugt. Was aber daran lag, dass sie a) futterneidisch war und b) eh keinen Bock auf den Welpen hatte. Aus dem Grund hatte sie auch Privilegien, die das Schaf sich erst verdienen musste (Bett und Sofa).

    Aber nach ein paar Tagen war das gegessen und ich entscheide, wer wann was bekommt. Wenn hier ein neuer Hund einziehen würde, dann würde ich es wieder so machen. Hoover ein paar Tage ihr Krönchen lassen, bis sie merkt, das neue Fellteil nimmt ihr nichts weg.... Lolek und den_die "Neue" würde ich aber gleich behandeln.
    Und bei Besuchshunden manage und trenne ich. Alles andere wäre mir mit meiner Schnappschldkröte einfach zu anstrengend.

  • Und wie hat man die Hunde getrennt? Hast Amelie schmal aufgegeben oder hätten sie sich noch ewig gefetzt? Das war unser Problem im eigenen rudel - keiner hat nachgegeben und ich bin nicht zimperlich aber ich weiß beim besten Willen nicht wie man sowas beendet.
    Als üblichen Situationen waren es nicht, Futter war kein Problem, spielzeug wenn sie herunlag auch nicht. Engstellen im Haus waren welche und beutespiele unter den beiden die gekippt sind, aber das könnte ich vermeiden. Das beide an der Leine aufeinander losgehen und das aus dem Nichts nicht.

  • Und wie hat man die Hunde getrennt? Hast Amelie schmal aufgegeben oder hätten sie sich noch ewig gefetzt? Das war unser Problem im eigenen rudel - keiner hat nachgegeben und ich bin nicht zimperlich aber ich weiß beim besten Willen nicht wie man sowas beendet.Als üblichen Situationen waren es nicht, Futter war kein Problem, spielzeug wenn sie herunlag auch nicht. Engstellen im Haus waren welche und beutespiele unter den beiden die gekippt sind, aber das könnte ich vermeiden. Das beide an der Leine aufeinander losgehen und das aus dem Nichts nicht.

    Ich habe die gar nicht getrennt - warum auch? Bylvie ist ja eine sehr souveräne Hündin, die das eben selber sehr gut und sauber klären kann. Das ging mich ja nichts an - es passierte jedesmal, wenn ich nicht im Raum war - kam ich dazu, war schon alles geklärt und Bylvie hat nur noch gewartet, dass Amelie sich entspannt und sie dann frei gegeben.

    In meiner Gegenwart hat es noch nie gescheppert.

  • Noch eine kleine Ergänzung - komme ich dazu, kann ich jederzeit hingehen und die jüngere Hündin nehmen - meine Leithündin geht sofort von der anderen Hündin weg, wenn ich sie dazu auffordere und überlässt mir das weitere vorgehen. Das habe ich bisher nur einmal gemacht, als meine Leithündin krankheitsbedingt nicht auf der Höhe war.

  • Ich staune immer, wenn ich lese, dass die Hunde, die in einem Haushalt leben, sich (ernsthaft) kloppen.
    Ich dachte immer, so etwas sei eher eine Ausnahme, aber in letzter Zeit lese ich das echt häufig.

    Ist das denn bei den meisten so, dass gemanaget werden muss, Spielzeug und Futter weggelegt usw, um Konfrontationen zu vermeiden? :???: Das interessiert mich wirklich.

    Ich kenne das mal so gar nicht. Ganz selten wird mal gemotzt, wenn der eine ein tolles Buddelloch oder so hat, aber so etwas ist bei uns noch nie in einer Klopperei oder Eskalation geendet.

  • Also bei mir auch nicht. Es gab mal mahnende Blicke oder eine ganz leicht gekräuselte Schnautze wenn es wirklich in was ging. Aber das hat als Kommunikation schon gereicht. Ne Klopperei gab's noch nie- auch kein gezicke-zum Glück!

  • Also bei meinen beiden (wenn auch nur die zwei da sind und keine Gast Hunde) muss ich eigentlich gar nichts managen. Spielzeug ist gar kein Thema, Futter im Prinzip auch nicht.

    Einmal haben sie sich ganz kurz (wenige Sekunden) "gekloppt", was aber auf eine Schmerzreaktion zurückzuführen und keine "Normalsituation" war.

    Hier findet ansonsten halt normale Kommunikation statt, die auch mal Knurren beinhaltet, aber in der Regel ist es sehr harmonisch und absolut ruhig. Die zwei interagieren völlig unaufgeregt und mögen sich, beschädigen würden sie sich im Alltag bestimmt nicht.

  • Hier knallte es wie gesagt dreimal zwischen den beiden Hündinnen. Hündin 1 (Chefin) ist seit Welpenbeinen bei uns - zwischen ihr und meinen Labrador knallte es übrigens nie. Hündin 2 kam mit 13 Monaten aus schlechter Haltung zu uns und kannte nur "Beiß oder Stirb" - die hat es in den ersten 9 Monaten dreimal versucht. Von ernsthaft kloppen würde ich da nicht reden. Das ganze ging keine 10 Sekunden lang und war lediglich eine klare Maßregelung der Leithündin ohne auch nur einen klitzekleinen Kratzer.

    Das letzte mal ist jetzt auch schon 9 Monate her, da war meine Leithündin krank und sie hat es ein letztes Mal versucht.

    Ich finde das nicht ungewöhnlich, das junge Hunde versuchen aufzusteigen innerhalb des Rudels - gerade wenn sie von klein auf keine klare Strukturen kannten. Solange das geklärt wird und die Struktur wieder hergestellt wird, sehe ich da kein Problem. Inzwischen kann die junge Hündin sehr gut kommunizieren und hat Manieren innerhalb eines Rudels gelernt und es gibt keinerlei Probleme mehr.

  • Als ich noch zwei Hunde hatte war es super harmonisch bei mir und es gab nie Zoff. Ich dachte, dass das die Mehrhundehaltung so ist.

    Der Einzug des 3. Hundes hat mir dann gezeigt, dass Mehrhundehaltung auch anders sein kann. Es hat bis jetzt 2 bis 3 mal „geknallt“.Es wurde aber nur laut und gab nie einen eindeutigen Anlass dafür. Einmal bin ich nachts um 2 Uhr vom lauten Geknurre der Hunde wach geworden.

    Der letzte Zoff ist jetzt sechs Wochen her. Mal gucken ob es so bleibt.

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