Der Mehrhundehalter- Laberthread.

  • Bei der Uelzener gibt es einen Tarif ab 2 Hunden. Wie viele man da versichern kann weiß ich nicht auswendig.

    Habe unsere beiden so versichert und es ist einen Tick billiger, als jeden einzeln.

  • ich hab meine über den DVG versichert, günstiger geht einfach nicht und ich kann da bis zu drei Hunde für den gleichen Preis reintun. Aber das geht nur wenn man eben Mitglied im DVG ist.

  • Ich bin Mitglied im DVG.


    Schaue mir das gleich mal an, danke!
    3 sind zwar zu wenig, aber je nach Ersparnis sind sie halt dann unterschiedlich versichert.


    *edit*
    Ich finde die Preise nicht ^^ Ich bin blind!

  • Pipi lecken erlaube ich zum Teil. Ich erwarte, dass ein normales 'weiter' reicht, damit der Kerl sich von der Stelle loest. Gibt es da Probleme oder wird sich reingesteigert, wird Pipi lecken untersagt.

    Innerhalb des Rudels lass ich sie machen. Wenn es den Maedels zuviel ist, sagen sie den Jungs schon Bescheid und bekommen bei Bedarf Unterstuetzung von mir ;)

    So handhaben wir es auch. Schnuppern und kontrollieren wie weit Toffee ist, ist erlaubt soweit sie es zulässt, nur ausgiebig putzen darf sie selber, da muss Loki (der wie gesagt auch Pipi schlecken darf solange er ansprechbar ist) keine Bakterien einschleppen.

  • Wir sind auch über den DVG versichert. Bei uns wurde es so gemacht, dass Hund 1-3 über mich versichert sind und Joey über Frank. Das hat funktioniert... Joey gehört ja auch Frank laut Papieren und Impfpass...

  • Hier ging es ja schon häufiger um die Frage wie ihr Aggressionen/Eifersüchteleien und ressourcenverteidigendes Verhalten zwischen euren Hunden managed.

    Ich hätte ganz gerne mal eure Meinung zu meiner konkreten Konstellation.

    Sumi (Border Collie Hündin, 20 Wochen) bereichert nun seit 11 Wochen mein Leben und kam zu Kito (Mischlings Rüde, 19 kg, kastriert, 6 Jahre) und Smilla (Mischlingshündin, 7 kg, kastriert, 4 Jahre).

    Mit Kito gibt es bislang keine Probleme und ich erwarte auch keine. Er ist der nette Onkel, lässt sich vielleicht manchmal etwas viel gefallen, weiß aber wie man im Spiel die Notbremse zieht und hat allgemein mit keinem Hund ein Thema. Aus Streit hält er sich völlig raus.

    Smilla ist mit fremden Hunden immer eher unsicher, zickt oft bei der ersten Begegnung, kommt dann aber eigentlich mit jedem Hund gut klar. Zwei Hündinnen gibt es im Bekanntenkreis, die es etwas auf sie abgesehen haben, sie massiv kontrollieren wollen und wo sie dann den kürzeren zieht.
    Als Sumi einzog, musste sie sich schon ab und an von Smilla maßregeln und anzicken lassen, aber je besser sich die beiden kannten, desto seltener kamen von Smilla kraußgezogene Nase und Schnappen. Auch spielen sie regelmäßig, besonders Rennspiele.

    Eine Situation mit Aggressionspotential von Smillas Seite ist heute eigentlich nur noch, wenn ich sie streichele und Sumi sich dazu drängt. Da knurrt sie schonmal und fast in Sumis Fell - ich unterbreche dann das Streicheln für beide.

    Wichtig für Smilla und Sumi ist Futter. Schon seit Wochen beobachte ich dabei, dass Smilla sich von Klein-Sumi Kaustangen und Karotten vor der Nase wegschnappen lässt. Smilla tritt dabei nur einen Schritt zurück und schaut doof. Ich gebe also Kauartikel nur noch gezielt und schaue, dass jeder an seinem Knochen bleibt. Füttern tue ich sowieso getrennt.

    Sonderfall Katzenfutter:
    Sowohl Smilla als auch Sumi dürfen nicht ans Katzenfutter, was sie auch akzeptieren. Allerdings durfte Smilla schon immer nach Freigabe die leeren Teller abschlecken, was ich bei Sumi auch eingeführt habe. Ergebnis: Sumi stürzt hin und Smilla geht nicht mehr dran. Ich bleibe nun dabei und gebe Smilla den Teller, während Sumi den Boden sauberlecken darf.
    Eigentlich sollte ich es einfach für beide Tabu machen, aber etwas geht immer daneben und ich müsste schon nach jeder Fütterung richtig putzen um es wirklich uninteressant zu machen...

    Warum ich den ganzen Roman schreibe?
    Weil heute das erste Mal die Situation draußen so gekippt ist, dass sich die beiden Mädels in der Wolle hatten. Um was es genau ging weiß ich nicht, aber ich vermute, dass Smilla, die genau neben mir stand Sumi, die um sie herumwuselte, angeknurrt und vielleicht auch ins Fell gefasst hat.
    Es gab einen kurzen Kampf, bei dem Smilla schnell im Dreck landete und Klein-Sumi knurrend und zähnebleckend über ihr stand. Ich habe das ganze schnell beendet, indem ich Sumi von Smilla heruntergepflückt und einen kurzen Anraunzer losgelassen habe. Danach war alles wieder normal.

    Ich glaube ja, dass über kurz oder lang Sumi die Hosen in der Beziehung anhaben wird. Smilla, als eher unsichere Hündin, gibt ja im Alltag jetzt schon oft klein bei. Ich will da die sich ausbildende Rangordnung zwischen den beiden auch nicht künstlich ändern, d.h. die ältere Hündin bevorzugen, weil es mir richtig vorkommt, bzw. die junge Hündin künstlich kleinhalten. Ich will sie weiterhin mit gutem Gewissen zusammen alleine lassen können. Seht ihr irgendwo einen grundsätzlichen Fehler bei mir? Gibt es etwas, was ihr anders machen würdet? Wie sind eure Einschätzungen? Muss ich mich auf mehr Ärger gefasst machen oder sind solche Rangeleien normal und die Situation findet sich meist?

    Für mich hat Sumi jedenfalls nun eindeutig den Schritt vom Welpen zum Junghund überschritten.

  • Ich glaube, du wirst hier sehr unterschiedliche Antworten bzw. Ansätze zum Umgang mit der Situation bekommen. Bei uns war es sehr ähnlich und ich gebe zu, ich habe regulativ eingegriffen... ich habe meiner älteren Hündin Privilegien eingeräumt, die ich auch "verteidigt" habe und ich habe die Junghündin deutlich in ihre Schranken verwiesen, wenn sie es mal wieder zu dolle trieb. Ich gehöre zu den Menschen, die "den Anfängen wehren", weil ich hier keinen Zickenkrieg will. Die zwei lieben sich definitiv nicht, achten sich aber und ja, eine Restunsicherheit wird wahrscheinlich immer bleiben. Ich bin allerdings auch sehr gespannt auf die Ratschläge anderer...

    LG. Bea

  • ich würde die Streichelsituation anders lösen.
    Wenn ich einen streichele hat sich nicht unbedingt jemand dazwischen zu drängen. Heißt, ich habe Maggie auch mal weggeschickt, wenn ich Ole gestreichelt habe.
    Wenn ich es zulasse, hat der andere Hund allerdings seine Klappe zu halten, wenn er es nicht tut, gibt es ne Ansage. Ich streichele aber weiter, denn ich möchte, dass die Situation akzeptiert wird und ich auch später mal beide gleichzeitig kuscheln kann. Ich würde also nicht aufhören mit dem streicheln.

    Dein Neuzugang scheint recht resolut zu sein. Ich würde da schon ein wenig dagegen steuern, auch wenn sie später vllt den "höheren" Rang haben sollte. Aber immernoch unter dir. Also mach es so, wie du es gern haben möchtest.

  • Ich glaube, du wirst hier sehr unterschiedliche Antworten bzw. Ansätze zum Umgang mit der Situation bekommen.

    ja, das glaube ich auch. Es ist doch auch immer wieder eine situative Entscheidung und man sollte auch immer wieder auf sein Bauchgefühl hören. Meist ist der erste Impuls nicht so verkehrt :)

  • ich würde die Streichelsituation anders lösen.
    Wenn ich einen streichele hat sich nicht unbedingt jemand dazwischen zu drängen. Heißt, ich habe Maggie auch mal weggeschickt, wenn ich Ole gestreichelt habe.
    Wenn ich es zulasse, hat der andere Hund allerdings seine Klappe zu halten, wenn er es nicht tut, gibt es ne Ansage. Ich streichele aber weiter, denn ich möchte, dass die Situation akzeptiert wird und ich auch später mal beide gleichzeitig kuscheln kann. Ich würde also nicht aufhören mit dem streicheln.

    Dein Neuzugang scheint recht resolut zu sein. Ich würde da schon ein wenig dagegen steuern, auch wenn sie später vllt den "höheren" Rang haben sollte. Aber immernoch unter dir. Also mach es so, wie du es gern haben möchtest.

    Das ist ein guter Einwand: Mir ist auch daran gelegen, dass Smilla nicht alleine aus dem Grund knurrt, weil sie gelernt hat, dass das Streicheln vorbei ist, wenn Sumi kommt.
    Ich habe bisher versucht immer wieder gemeinsames Streicheln in ruhiger Atmosphäre zu konstruieren (man klingt das doof). Aber ich könnte natürlich auch Sumi auf Abstand halten, wenn ich mit Smilla beschäftige, um ein Drohen schon im Vorfeld zu vermeiden.

    Ich steuere ganz gezielt gegen, wenn Sumi Smilla ihren Knochen streitig machen will. Auch wenn Sumi Smilla grob anspielt, diese aber offensichtlich nicht spielen will, gibt es einen Abbruch für das junge Gemüse.

    Es stimmt schon, vieles passiert aus dem Bauch raus, aber ich will mir eben nicht ungewollt eine Situation basteln, in der ich die Hunde ständig trennen muss. 100% Sicherheit hat man wohl nie, dass es harmoniert, aber ich will einfach so viel wie möglich richtig machen.

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