Der Mehrhundehalter- Laberthread.
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Ziggy -
11. Januar 2014 um 13:24 -
Geschlossen
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bei mir darf man wenn man einen guten Grund hat ruhig seine Meinung äussern aber wer mich als Eigentum betrachtet ist zum Beispiel raus aus dem Spiel und bekommt eine Ansage von mir. wer sich gut benimmt... Gott, ich hab ja 2 Hände und selbst drei Hunde bekomme ich noch gleichzeitig beschmust.
Im allgemeinen lasse ich sie schon selbst ihre Hackordnung klären aber wenn hier wer ungerecht wird oder einfach zu heftig reagiert bei Kleinigkeiten bekommt von mir was dazu.
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20 Wochen alt und die will schon Alpha sein!? Wow.
Unsere Große hat die Kleine eigentlich von Anfang an etwas gemieden und sie recht früh in die Schranken gewiesen. Meine Frau hat da auch immer aufgepasst, dass die Kleine sich nicht unbedingt selbst in eine doofe Situation bringt.
Am besten ist das Verhältnis zwischen den Mädels eigentlich wenn wir unterwegs sind oder sie müde/ausgelastet sind.
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Ich hatte bei meinen beiden das Glück, dass die kleine und jüngere fast nie irgendwas von dem Grossen hinterfragt hat. Futter sowieso schon mal nicht. Nie, nicht auf gar keinen Fall.
Spielzeug - ja, schnell greifen, wenn er grad nicht hinschaut. Dann war es ihm wurscht. Aber manchmal hat er sich ein für ihn völlig uninteressantes Spielzeug gegriffen, sich damit vor sie hingelegt, ein bisschen drauf rumgekaut und als seins demonstriert. Junghündin lag dann vor Spannung fast zitternd davor und hätte es sooo gerne gehabt. Ein kleiner Versuch - deutliche Ansage vom Boss- ist meins. Das hat er so lange durchgezogen, bis sie ganz artig still zugeschaut hat. Und dann hat er es freigegeben, ist aufgestanden und hat sie spielen lassen. Das war genial, die Welpen Spiel stunde hat er ehrlich gesagt besser gemacht als wir.
Seine Lieblingsplätze habe ich verteidigt, von denen hätte er sie manchmal nicht verscheucht, dann hab ich sie von seinem Sofa Platz auch weg geschickt, damit er da liegen kann. Streicheleinheiten waren wechselweise, die kleine sucht generell mehr Kontakt zu uns. Das heisst, sie hat auch mal mehr Kuscheln abbekommen, weil sie mehr eingefordert hat. Das habe ich so laufen lassen. Wenn unser Grosser dann aber auch mal seine Spiel- und Kuschel runde haben wollte, hab ich die Kleine auch mal weggeschickt, damit da auch mal nur er dran ist, und nicht immer das kleine Gewusel dazwischen hüpft. Aber immer je nach Situation, manchmal hat sich nämlich auch daraus ein Spiel entwickelt, bei dem beide mich garnicht mehr brauchten, sondern stattdessen eine Kissen- Spiel-Wälz runde draus gemacht haben.
Aus dem Bauchgefühl würde ich sagen, ich würde unabhängig von der Rudelstellung MEINE Rituale bei behalten und dabei erwarten, dass auch der jüngere Hund sich dran hält und auch zurücksteckt, aber trotzdem nicht in alle Dinge, die die beiden unter sich friedlich regeln, eingreifen.
So, und jetzt nochmal an alle erfahrerenen Mehr-hunde Halter meine Frage - klingt hier schon so durch: Unser grosser, geliebter schwarzer Chef, mein Seelenhund, der mega-souveräne Altrüde, ist seit 2 Wochen nicht mehr da, der Krebs hat leider gewonnen.
Habt ihr die Situation schonmal gehabt? Wir seid ihr damit umgegangen? Die kleine ist eine Bretonin, 2 Jahre, ist mit ihm aufgewachsen, und er war ihr ein und alles. Ihr Beschützer, ihr Vorbild, ihr Spielfreund, sie hat seitdem sie bei uns ist, eigentlich fast immer das gemacht, was er vorgegeben hat.
Zum Schluss in den letzten Wochen seiner Krankheit sind wir natürlich schon mit ihr alleine Rad gefahren, grosse Gassi runden etc... aber da war er immer noch zuhause ihr Ruhepool .Nun ist sie Einzelhund. Ob für immer wissen wir noch nicht, erstmal aber ja. Sie macht es gut, ist sehr artig, viel ruhiger als sonst, ich glaube sie wird grad erwachsen - und trauert. Sie hat reichlich Beschäftigung, Aufmerksamkeit und BEwegung - aber trotzdem ist sie alleine. Wenn sie mit mir bei der Arbeit ist, ist da keiner mehr, den sie mal ein bisschen nerven kann, damit er ne Runde mit ihr spielt. Oder der einfach neben ihr liegt, wenn ich beschäftigt bin.
Sie macht keinen Quatsch, ist nicht unruhig, aber der kleine Wildfang, der sonst Spitznamen hatte wie "Flughund" oder "Eichhörnchen auf Speed" , liegt ganz ruhig in der Ecke und schaut nur mal kurz, ob ich noch da bin. Es tut mir so leid für sie. Wenn ich sie anspreche, will sie auch mit mir spielen - wenn ich arbeite , geht das aber nur kurz - macht das dann Sinn? Oder lasse ich sie lieber in ihrer Ruhe?
Es fällt mir schwer, ich gewöhne mich ja selber erst grad an den Alltag OHNE den grossen schwarzen Chef.
Sorry wenn ich hier so reingrätsche, aber hier sind einfach mehr Leute mit Erfahrung als wenn ich einen neuen Thread eröffne. Würde mich sehr über gute Ratschläge freuen.Lg, Elzbeth
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Andiamo hat ja vor mittlerweile 4 Jahren auch so einen verlust verkraften müssen, er war gerade 3 Jahre alt geworden als uns Resi verließ. Er war auch so wie deine Maus. Eigentlich wirkte er nach einigen Wochen zufrieden aber es fehlte das gewisse Etwas, er war weniger spritzig und fixierte sich dann sehr auf seinen jüngeren Halbbruder der bei meinen Grosseltern lebt. Er freute sich aufeinmal immer wie irre ihn zu sehen. Auch sonst schien er mir ausgehungert nach einer festen Freundschaft. 10 Monate später zog dann Farienlli ein, er fand es toll auch wenn die ersten Wochen für ihn etwas schwer werden weil das Ding so nervte und Andiamo doch niemandem weh tun möchte also hat er fast 10 Tage vorsichtshalber mal durchgebrummelt. Als der Lütte größer wurde wurden sie ein perfektes Team. Ich bin ja der Meinung dass fast jeder Hund einen festen Hundekumpel zum wohlergehen braucht. Man muss nicht mal miteinander spielen aber so ein Freund der auch Hund spricht scheint sehr wichtig. Auch als Resi damals den Tarzan verlor war es so. Sie wurde krank und kränker und schon am Tag nach Andiamos Einzug war ihre Ohrenentzündung endlich wieder am abheilen und sie quietschte wieder vor Lebensfreude. Bei mir bleibt keiner mehr auf Dauer alleine.
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@Lockenwolf das hast Du so schön geschrieben

Ich sehs auch so, gerade diesen festen Hundekumpel halte ich für unersetzlich. Die müssen nicht mal "best friends" sein, aber allein die Anwesenheit von einem anderen, der die selbe Sprache spricht, scheint den allermeisten "normalen" Hunden sehr viel zu geben (auch vorausgesetzt, die Hunde passen zueinander).
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Erst einmal mein Beileid
@ElzbethBei uns war die Situation fast 1:1 dieselbe als der Altrüde ging (sogar der Grund).
Lass die Kleine trauern und widme ihr möglichst viel Zeit. Nala hat geholfen draußen viele Hunde zu treffen und nach zwei Monaten war sie wieder “normal“.
Bei uns ist kein weiterer Hund eingezogen, einfach weil es zeit- und betreuungstechnisch nicht passt. -
Füttert Ihr allen Euren Hunden das selbe?
Oder unterschiedliches?
Und wenn unterschiedlich, wieso?
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20 Wochen alt und die will schon Alpha sein!? Wow.
Würde ich nicht so sehen. Gibt halt kontra, wenn sie sich doof angemacht fühlt und weiß, der Gegenüber ist eh nicht mental oder körperlich stärker. Hat nichts mit Alpha zu tun für mich.
Ansonsten, ich mache es auch so: ich zieh mein Ding durch und wer Ärger macht (das muss nicht der knurrende sein, sondern kann auch der Dazwischendrängler oder Auf-den-Keks-Geher sein) wird zurückgewiesen. Was ich auch geübt habe bei Futter (Grisu ist ja ein oller Ressourcenverteiger bei ungefähr allem
wenn ein Leckerlie runterfällt/es sich jemand anders schnappt, gibt es von mir sofort einen Ersatz! Man muss sich nicht drum prügeln, nur mich anschauen. Hat selbst Grisu verstanden.
Als er die Katze verprügelt hat, als die an meinem Einkaufskorb geschnüffelt hat, ist er schlicht aus dem Zimmer geflogen. Meine Hunde dürfen mitteilen, wenn ihnen was auf den Keks geht, drohen, knurren und gerade bei den "schwächeren" schau ich zur Not auch mit, dass das respektiert wird. Aber drauf stürzen weil sie irgendwas meinen verteidigen zu müssen, was ihnen nicht mal gehört, nö! Bin froh, dass das nur Grisu hier macht und der Rest von sich aus ihn auflaufen lässt oder sich an mich wendet. Und mittlerweile hat Grisu doch sehr verstanden, dass gewisse Dinge einfach nicht toleriert werden.Fütterung: Smilla bekommt glutenfrei, ansonsten gleich.
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Füttert Ihr allen Euren Hunden das selbe?
Oder unterschiedliches?
Und wenn unterschiedlich, wieso?
Arni als Allergiker bekommt "Sonderwurst"
Also im Sinne von Kartoffeln, Rentier/Elch. Mehr haben wir leider nach über einem Jahr Ausschlussdiät noch nicht raus...
Nala bekommt normalerweise was grad so passt. Das heißt in unserem Fall bei mir Barf, bei meiner Mama normalerweise TroFu (dort allerdings grad auch Barf wegen ihrer Blase), jetzt im Urlaub Dose. -
Füttert Ihr allen Euren Hunden das selbe?
Oder unterschiedliches?
Und wenn unterschiedlich, wieso?
Wir hatten bis vor zwei Jahren gleich gefüttert. Dann hatte die Bo über einen langen Zeitraum Blasenentzündungen. Anscheinend verursacht durch Kristalle. Deshalb bekommt sie jetzt dauerhaft RC S/O. Sammy scheint etwas gegen Getreide zu haben. Deshalb haben wir ihn jetzt auf ein Getreidefreies Futter umgestellt. Und da wir auch keine Lust hatten, jetzt auch noch aufpassen zu müssen, wer welches Lecker beim Spaziergang bekommt, haben wir die Leckerchen auf Sam abgestimmt, also getreidefrei und die bekommen sie jetzt beide
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