Der Mehrhundehalter- Laberthread.

  • Ich fand zwei Junghunde ziemlich toll. Klar hats Nachteile, die man auch gar nicht zu leugnen braucht. Aber für mich überwiegen die Vorteile ziemlich stark. Zumindest so wie es bei Brix (geb. Juli 2012) und Lena (geb. August 2012) gelaufen ist. Und ich würde es, wenn die Möglichkeiten für zwei Welpen gleichzeitig da sind und die Umstände passen, wieder machen und auch einem Welpen vorziehen :ka: Wobei das nach dem nächsten Duo auch wieder ganz anders aussehen kann, weil es da vllt. völlig anders läuft. Wer weiß.


    Bei einem gehandicapten Hund wäre ich aber z.B. auch um einiges vorsichtiger. Da würde mein Bauchgefühl einfach ganz laut "Nein!" schreien.

  • Also gerade beim Labbi hätte ich so gar keine Lust auf zwei Jungspunde xD Da würde ich mir noch eher zwei Aussies "antun" .
    Aber gut, kann ja gut gehen, wenn alles passt.

    Aber ich sehe das ähnlich, du möchtest einen zweiten jungen Hund, damit dein bereits vorhandener Hund einen Hund zum Toben hat, was dann aber bei einem tauben Hund eher nicht möglich sein wird. Ich hab auch schon taube Hunde kennengelernt, die überhaupt keine Lust aufs Toben mit anderen Hunden hatten, weil sie dafür Frauchen oder Herrchen zu weit aus dem Blick lassen müssen. Oder sie orientieren sich zu sehr und ausschließlich am anderen Hund, was dann den Bindungsaufbau an die Besitzer erschwert, gerade wenns zwei so junge Hunde sind.

  • Danke für eure Meinung! Stichwort taub ist immer schwierig. Aber ich denke, wir hätten´s geschafft. Er spielt jetzt auch schon mit dem Hund der Pflegestelle.
    Aber es hat eh nicht sein sollen. Er bleibt, wo er ist. Sie geben ihn nicht mehr. Es hatte mich sowieso gewundert, dass sie ihn nicht adoptiert haben. Sie haben im Tagebuch so dolle von ihm geschwärmt, dass man dachte, er sei ihr Hund!

    Ich bin schon etwas enttäuscht, aber für den Hund ist es so am Besten.
    Jetzt suche ich weiter. Vielleicht doch ein Welpe? Ich glaube auch, dass die Vorteile überwiegen, auch wenn es viel Arbeit ist.
    Ich halte euch auf den Laufenden!

  • Mir fallen jetzt ehrlich gesagt keine wirklichen Vorteile ein, sich relativ zeitgleich zwei Welpen, bzw Junghunde zu holen. :???: Ausser "ich will aber jetzt genau diesen zweiten Hund" - was jetzt für mich irgendwie rausfällt, wenn man sich erstmal nach einem weiteren Hund umschauen muss.

    Dafür fallen mir eine ganze Reihe Nachteile ein.


    Ansonsten hat man sich hier weitestgehend damit abgefunden, dass es wohl erstmal da bleibt. |)

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  • Rational begründbare, im Vorfeld erkennbare Vorteile kann ich ehrlich gesagt auch keine nennen.
    Es sind mehr Vorteile die sich halt aus dem Alltag ergeben haben, was dann im Zusammenleben mit beiden stark ins Gewicht gefallen ist, was irgendwo dann auch eine "emotionale Ebene" war.
    Klar ist es nichts, was man als Halter nicht auch ausgleichen oder anders regeln kann, wenn man nur einen Welpen hat. Und sicher ist es nicht für jeden etwas und bringt Nachteile mit sich.
    Aber die Vorteile bzw. die Bereicherung die beide zusammen dann füreinander und auch für uns dargestellt haben, überwiegt für mich tatsächlich. Und lässt den Gedanken eines Welpen schon auch negativer darstehen :ka:

  • @quips7
    Ich habe genau die Kombination: zwei Retriever, 6 Monate Altersunterschied. Klein ist jetzt 10 Monate, Groß 14.

    Und ich kann dir sagen: es ist nicht nur ein bisschen anstrengend.
    Natürlich hat es auch Vorteile für die Hunde. Die Betonung liegt allerdings auch auf "die Hunde". Du als Halter kannst dich von schönen Spaziergängen, wie du sie jetzt kennst, verabschieden. Und das für sehr sehr lange Zeit.

    Zum Thema Welpi: mit schön spielen ist erstmal Essig. Der Junghund hat andere Bedürfnisse und eine andere Spielweise als ein 8-Wochen-Welpe. Der wird bloß umgebombt, durch die Gegend gezerrt und plattgekugelt.

    Ich kann dir nur ans Herz legen: warte bis die Hündin immer (!) anständig leinenführig ist und nicht mehr zu Mensch oder Tier durchstartet, bzw der Rückruf problemlos klappt. Oder teilt es im Haushalt so auf, dass jeder Hund eine Bezugsperson hat, die sich um die Erziehung kümmert.

    Andernfalls geht das daneben.

  • wir bekommen ja am Sonntag unser dann 9 Wochen altes welpi er ist dann unser dritter Hund. War denn die Umstellung von zwei auf drei größer als von ein auf zwei oder nimmt es sich nichts?

    Letztes Jahr im August ist bei mir der 3. Hund mit 14 Monaten eingezogen und ich fand den Unterschied von zwei zu drei Hunden viel entscheidender als von einem auf zwei.

    Bei zwei Hunden kannst du in jeder Hand einen Hund halten, bei drei Hunden musst du irgendwie managen, dass du zwei Leinen in einer Hand hälst.

    Auch ist bei drei Hunden beim Spielen immer einer zu viel. Der jeweilige Hund musste bei mir lernen dass dann weder auffordernd gebellt wird und Hund sich auch nicht in das Spiel der anderen Hunde einzumischen hat.

    Nach meiner Erfahrung ist ein 3. Hund nicht einfach ein Hund mehr.

  • Bei mir sind die Jungs und die Mädels jeweils 1 Jahr auseinander (die Jungs fast auf den Tag genau die Mädels sind 10 Monate auseinander). Das geht schon :p Allerdings hätte ich keinen Hund geholt, bei dem der Altersunterschied unter den 10 Monaten zu einem anderen meiner Hunde ist..

  • Zitat


    Zum Thema Welpi: mit schön spielen ist erstmal Essig. Der Junghund hat andere Bedürfnisse und eine andere Spielweise als ein 8-Wochen-Welpe. Der wird bloß umgebombt, durch die Gegend gezerrt und plattgekugelt.

    Das ist aber wirklich rasse-/Typ abhängig!
    Unsere Hunde können sehr wohl unterscheiden, ob der gegenüber nun ein Welpe/Kleinhund ist oder ein gleichalter Spielkamerad.

    Und das hat Layla auch im junghundealter schon hinbekommen.

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