Der Mehrhundehalter- Laberthread.
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Ziggy -
11. Januar 2014 um 13:24 -
Geschlossen
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@asterix99:
Du hast gar nicht geschrieben, dass die Hunde nicht zu deinen Vorstellungen passen. Du schreibst aber für meinen Eindruck recht häufig, wie schwierig die beiden sind. Das hat für mich halt wenig mit einem Second Hand-Hund zu tun, sondern mit einer Auswahl, die scheinbar nicht so arg an deinen Vorstellungen orientiert war.Wenn du das mit der Erziehungskompetenz auf dich beziehen möchte, mach es. Man kann aus meinem Post aber herauslesen, dass es nicht auf dich gemünzt war.
Ich finde das nicht schlimm, wenn man sagt, dass man es gerne einfacher hätte, als mit seinem Second Hand Hund

Ich auch nicht. Schade finde ich, dass vermittelt wird --> Welpe = einfach, Second Hand-Hund = schwierig. Das stimmt so pauschal halt einfach nicht.
Ein überwiegender Teil der Second Hand-Hunde, die ich kennenlernen durfte, ist nicht groß kompliziert.
Dagegen - und darauf war das mit der Erziehungskompetenz gemünzt - wenn ich mir manche Leute hier in meiner unmittelbaren Umgebung anschaue, die ihren Hund als Welpen aufgenommen haben und was daraus geworden ist...
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Ich denke also, da geht sicher noch mehr als nur "höfliche Distanz" bei Deinen :-) Laß ihnen einfach bissel Zeit, und guck drauf, daß es keiner der beiden übertreibt. Der Junge mit Nerven, die Alte mit Zurechtweisen :-)
Danke BieBoss, Zuspruch tut mir momentan richtig gut, weil ich gerade in den ersten Tagen immer wieder an meiner Entscheidung gezweifelt habe.
Gestern hat es hier, als ich kurz nicht aufmerksam war, einmal richtig geknallt. Aus dem Bauch heraus habe aber nicht eingegriffen, sondern die Situation laufen lassen. Der Kleine hat schon vorher ein wenig rumgenervt und ich habe (zu spät) aus dem Augenwinkel gesehen, dass er mit Anlauf auf sie zugerannt und auf sie gesprungen ist. Sie hat sich mit Getöse auf ihn gestürzt, sich über ihn gestellt, lautstark geknurrt, ihn dann aber auch wieder aufstehen und gehen lassen. Mein Rüde hat mit Bürste auf dem Rücken wimmernd bei mir Schutz suchen wollen, aber ich habe das nicht zugelassen. Meine Hündin hat mehrfach versucht, ihn räumlich zu beschränken und seinen Bauch zu beschnuppern. Erst versuchte er, ihr auszuweichen, aber als er endlich stehen blieb, war der Spuk auch schon vorbei. Seitdem empfinde ich ihn als deutlich rücksichtsvoller, sie als entsprechend gelassener und heute gab es das zuvor beschriebene erste ruhige und ausgeglichene Spiel zwischen beiden.
Normalerweise "fragt" mich meine Hündin immer per Blickkontakt, ob ich eingreife, wenn der Zwerg nervt, aber gestern habe ich es wohl übersehen. Vielleicht war es aber auch ganz gut so?
@Cattahum:
Ich finde Welpen auch extrem anstrengend, aber andererseits ist es auch unglaublich schön, einen Hund aufwachsen und reifen zu sehen. Meine Hündin fand ich als Welpen oftmals nervig und war verzweifelt (sagen zumindest meine Liebsten), aber in meinem Gedächtnis war es eine von rosa Wattewölkchen umrahmte Zeit. Nun schreibe ich ja bei Euch mit... wenn ich in einigen Monaten oder Jahren zurückdenke, komme ich mit dieser Art von Selbstbesch*ss ja nicht mehr besonders weit.

@ Swiffer: Ich hatte vorher auch immer erwachsene TS- Hunde und mit meiner Hündin den ersten Welpen. Die Kleinen fand ich wesentlich anstrengender als meine TS- Hunde, aber da war auch kein extremer Kandidat mit großen Baustellen bei. Aber ihren Platz in meinem Herzen haben sich die Chaoten alle gesichert. Egal, wie anstrengend (oder nicht) sie letztendlich waren.

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Mit meinem Nicht-2nd-Hand-Hund hatte ich mehr Arbeit als mit allen TS-Hunden die bei mir sind und waren. Und das waren so einige.
Die Arbeit die mein Züchterhund gemacht hat, war welche, die ich genau so haben wollte. -
Meine Second-Hand-Hunde sind nicht schwieriger und nicht leichter als die, die ich als Welpen bekommen habe. Meine Hunde haben alle ihre Persönlichkeiten und Eigenheiten, das finde ich auch völlig ok so. Deswegen würde ich aber auch nicht verallgemeinern, weder in die eine noch in die andere Richtung. Das fände ich zu einfach. Ich kann aber verstehen, wenn jemand Hunde aufnimmt, die aufwendig sind in der Haltung und einfach überall etwas "mehr" brauchen und für die tägliche Arbeit auch gern mehr Anerkennung hätte. Das hat aber jetzt nicht viel mit Welpe-Nichtwelpe zu tun, sondern damit, ob die tägliche Mühe, Sorge, Zeit und Liebe auch gesehen werden. Normalerweise ist da ja ein Ausgleich, nein meistens geben die Hunde sogar mehr zurück. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es auch Hunde gibt, die das nicht mehr aufbringen können...
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Ok, das kann ich nicht nachvollziehen.
Ich hole mir doch keine Hunde, damit andere Menschen mir Anerkennung geben?!?
Ich hole die nur für mich, meine Familie, mein Leben. -
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Es kommt natürlich letztlich auf jeden einzelnen Hund und seinen Charakter an, so wie auf das Umfeld in dem er leben soll, deshalb hab ich das ja auch nicht allgemein geschrieben à la "mit einem Second Hand Hund", sondern eben "mit seinem Second Hand Hund".
Den Schuh kann sich ja gern jeder anziehen, der meint, er passt ihm. Bei mir passt er halt.Klar, gibts auch einfache Second Hand Hunde und komplizierte Welpen, aber darum gings eben jetzt gar nicht.
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und für die tägliche Arbeit auch gern mehr Anerkennung hätte.
Das finde ich hingegen sehr seltsam.
Wenn ich mich für einmen Hund entscheide, sollte ich das nach reichlicher Überlegung tun und ja, ich kenne - im realen wie im virtuellen Leben - genug Leute, die ständig das Kopfi gestreichelt haben wollen, für die Entbehrungen die sie auf sich nehmen und für die Arbeit mit ihren "Problemhunden".
Wird es von mir defintiv aber nie geben. Wie man sich bettet so schläft man und darüber sollte man sich einfach vorher Gedanken machen. und wer da Applaus für seine Arbeit erwartet, sollte vielleicht seine Motivation überdenken. -
@Shalea
Wo genau hab ich geschrieben, dass die Beiden nicht passen, in welchem Thread?Ich wollte keineswegs andeuten, dass Welpen an sich einfacher sind, im Leben nicht!!
Unsere Familienhunde waren bis auf einen Welpen alles Second-Hand-Hunde und alle waren klasse!!
Speedy und Lissi sind auch tolle Hunde, wenn sie als Welpen hier gelandet wären, dann würden sie anders sein, wie die innerlich und äußerlich kaputten Hunde, die hier angekommen sind, im Alter von 8 bzw. 9 Monaten.Und die Beiden geben sehr viel zurück und erobern alle Herzen

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Aber @asterix99 hat ja geschrieben, dass in beiden Fällen, die Beschreibung nicht mit dem überein gestimmt hat, was dann raus kam.
Und ich glaube das ist auch das schwierigste am "Second Hand Hundekauf". Aus der Masse an Anzeigen schon mal die vernünfzigen raussortieren - die, bei denen die Hunde nicht ausschließlich "dankbar, pflegeleicAber so würde ich sie in einem "Abgabefall" nicht beschreiben, vor allem, wenn sie schnell weg müsste.

Ich finde einfache Hunde auch toll... und würde mir auch wieder einen holen. Allerdings würde mich die Herausforderung eines "schwierigen" Hundes mal reizen würde. Aber nicht momentan. Passt einfach nicht in meinen momentan Alltag. Und ich würde vermutlich zwischendrin mehrfach abkotzen, das ich das getan habe.

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Das finde ich hingegen sehr seltsam.
Wenn ich mich für einmen Hund entscheide, sollte ich das nach reichlicher Überlegung tun und ja, ich kenne - im realen wie im virtuellen Leben - genug Leute, die ständig das Kopfi gestreichelt haben wollen, für die Entbehrungen die sie auf sich nehmen und für die Arbeit mit ihren "Problemhunden".
Wird es von mir defintiv aber nie geben. Wie man sich bettet so schläft man und darüber sollte man sich einfach vorher Gedanken machen. und wer da Applaus für seine Arbeit erwartet, sollte vielleicht seine Motivation überdenken.Ist das auf mich gemünzt?
Falls ja, mir braucht keiner "das Kopfi" streicheln
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