Wie viele Hunde sind händelbar?

  • Die Hundehalter mit 3 oder mehr Hunden die ich kenne sind entweder:

    -Hundetrainer
    -haben Huskys und betreiben Zughundesport und witmen ihre ganze Freizeit den Hunden
    -Unternehmer, welche die Hunde als Wachhunde auf dem Grundstück halten und nicht spazieren gehen
    -jung und haben nicht viel Lebenserfahrung
    -Rentner
    -Menschen die sich die Hunde mit dem Partner oder Kindern teilen
    -Züchter, wo die Hunde nur draussen leben, aber sonst nicht ausgeführt werden
    -Hunde haben, die alle unter 5kg wiegen und somit auch gemeinsam gut ausgeführt werden können
    -Leute die uralte Hunde haben

    Wobei ich sagen muss, dass es z.B. in Brandenburg verboten ist mit mehr als 3 Hunden spazieren zu gehen. Wie das in anderen Bundesländern ist, weiss ich nicht.

  • Zitat

    Meinst du mich? :???:

    Quatsch. Ich war nur zu schnell mit dem abschicken, deswegen fehlt das Zitat. Ich bezog mich darauf:

    Zitat


    Meinem Hund sollte es gut sein und somit soll er nur positivem Stress ausgesetzt sein :-) alles andere fände ich egoistisch.


    Wieso kommt denn die Auslastung zu kurz? Aktuell habe ich einen alten Hund und 2 junge Hunde hier (Juri wohnt ja wo anders). Die jungen Hunde werden im IPO geführt, einer davon soll so weit oben wie möglich zu laufen. Die 2 jungen Hunde werden jeden Tag gearbeitet. Die brauchen aber keine 3 Stunden Larifari-Bespaßung, sondern gezieltes Training. Das passiert über den Tag verteilt in 15 - 45 Minuten. Am WE kommt an 2 Tagen die Fährte und der SD dazu.
    Soviel Zeit hat ja wohl jeder normale HH.

    Zusätzlich gibt es Gassi und da trenne ich eben kaum, weil es dazu keinen Grund gibt. Was hier jede Woche passiert, ist ein Tag an dem es 'Frauchen Zeit' gibt und da geht nur ein Hund mit mir alleine raus. Auch das kann jeder HH schaffen, zumindest wenn die anderen an diesem einen Tag eben ein kl. bisschen weniger bekommen (die laufen dann zusammen und können über die Wiese fetzen, miteinander zocken, etc.)

  • Nur weil Du eine persönliche Grenze bei 3 Hunden ziehst, soll ich mich erklären, warum es hier 5 sind?
    Woher weißt Du, dass die individuelle Beschäftigung zu kurz kommt?
    Das wieso/weshalb/warum ist doch jedem selber überlassen....

  • Zitat

    (...)
    Für mich stellt sich auch die Frge, warum man zwingend so viele Hunde benötigt, wenn diese nicht für den Broterwerb eingesetzt werden? Sicherlich ist eine Hundegruppe oder gar ein Rudel schöner, als ein einziger, aber reichen da nicht auch 3?
    Ist es nicht eher die Befriedigu g für den Menschen, die im Vordergrund steht? Verantwortung zu übernehmen oder Mitleid zu befriedigen, weils dem Hundi bei mir besser geht, als bspw. im TH?

    Für mich ist klar, dass jeder meiner Hunde eine Möglichkeit zum Rückzug haben muss, ich sie auch allein lassen können muss und sie alle zufrieden und gesund sind. Allein lassen, heißt für mich, dass ich keine Gruppe haben wollte, in der sich zwei aufs Messer bekriegen und nicht aufs Fell kucken können. Wenn die Hunde auch nicht dem Broterwerb dienen, haben sie aber trotzdem ihren Job und für den werden sie irgendwann zu alt oder zu krank sein. Sollte ich dann weiterhin einen Hund für dieselben Zwecke benötigen, dann bleiben die Alten und Kranken aber trotzdem. Außerdem gehe ich mit jedem Pflegling das Risiko ein, dass einer kleben bleibt. Fünf Hunde sind bei uns von Seiten der Stadt das Maximum pro Haushalt.

    Zu deinem Eingangspost: du gehst auf keines der Argumente der Halter mit mehr als vier Hunden ein. Ich frage mich, weshalb du überhaupt danach fragst.

  • Das es bei einer Diskussion zu pro und contra kommt ist doch wohl klar. Ich vertrete einfach meinen Standpunkt, so wie ihr euren vertretet.
    Meine Argumente werden doch auch lediglich mit anderen Beispielen versucht zu widerlegen.
    Mich interessiert einfach nur, wie man so etwas managet und ich bin eben der Meinung, dass nicht alle Mehrhundehalter es so gut managen, wie behauptet wird.
    Neben Hunden, gibt es eben noch die Arbeit, Hausarbeit( bei 5 Hunden mehr als bei 2), evtl. Kinder (denen ihr Hobby evtl. Fußball ist), Familie, andere soziale Kontakte, Einkuf und und und

  • Ind ich möchte meinen Eingangspost korrigieren: ich könnte mir es mit 4+ Hunden im Alltag nicht vorstellen. Die Stigmatisierung war ein Fehler meinerseits ;-)

  • Es könnte nun jeder seinen exakten Tagesablauf aufschreiben und wie es so läuft im Alltag mit mehr als 3 Hunden. Oder man glaubt es den Menschen einfach ;) Immerhin muß sich hier keiner in einem öffentlichen Forum irgendeinem User gegenüber rechtfertigen ;)

  • Ich bewundere die Leute die 2 & mehr Hunde locker gemeistert beommen. Ich denke je mehr Hunde, desto besser muss der Gehorsam sein.
    Ich habe 2, beides totale Jagdschweine, beide erst 1 1/2 Jahre und 10 Monate. Für mich ist es im Moment Stress mit beiden Hunden offline gassi zu gehen. Die Ältere ist gerade so weit dass sie eigentlich fast immer offline gehen kann, aber nur wenn ich sie im Blick habe und auf jedes Anzeichen reagieren kann, bevor sie durchstartet. Außerdem muss ich die Gegend scannen um Wild vor ihr zu sehen.
    Die Jüngere würde gerne mal noch im Wald verschwinden, zwar nur 10Sekunden, aber trotzdem Mist. D.h. Ältere Offine, jüngere Online. Die Jüngere würde noch zu gerne beim Passieren von anderen Hunden hingehen und "Hallo" sagen, gleichzeitig muss ich bei Jogger aufpasse ,weil ihr die suspekt sind, dass sie nicht vor ihnen wegläuft.
    Gleichzeitig will die Ältere Hündin arbeiten, d.h. Unterordnung, Leckerlies Suchen, kleine Tricks . . . sonst kommt aus Langeweile ihre Jagdleidenschaft wieder durch. D.h. im Moment noch etwas stressig und deutlich einfacher wenn mein Mann und ich gemeinsam unterwegs sind. Wenn die Jüngere mal so weit ist wie die Ältere dann wird vermutlich totzdem der Gedanke nach einem 3. Hund kommen, vielleicht als Pflegestelle. Mehr als 3 Hunde könnte ich mir nicht vorstellen, ich will den Hunden auch noch gerecht werden und individuell mit ihnen arbeiten können.
    Ich wüsste gernicht wie ich so viele Hunde transportieren sollte, geschweige den Urlaub, Betreuung usw. Ne, das wäre mir zu viel Stress, zu viel organisation.
    Ich finde es auch schwerer 2 Hunde zu schützen als nur einen. Einen kann ich vielleicht noch hinter mir halten, bei zwei wird das dan schon etwas schwerer, vorallem wenn mehrere größere Hunde in nicht so netter Absicht auf einem zugestürmt kommen. Aber vielleicht hätte man das Problem nicht wenn man 4 oder mehr Hunde mit je mehr als 30kg hat.

  • Mit 2 Jagdschweinen, die noch nicht weit genug im Gehorsam stehen, o.ä. würd ich auch nen Vogel bekommen. So habe ich einen Hund der jagt und der ist im entsprechenden Gelände eben an der Schleppleine. Der Rest guckt der Beute entweder nicht mal nach oder er hat gelernt nicht darauf zu reagieren.

    Deswegen meinte ich ja.. Problembereiche betreffen hier nur einzelne Hunde und somit ist für mich völlig easy.

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