Wie viele Hunde sind händelbar?

  • Nimm mich mit auf:

    Brandenburgerin
    4 Hunde, einer ist leider verstorben, ich bleibe nun aber erstmal bei 3
    Nicht Rentner
    Nicht jung
    Lebenserfahrung vorhanden
    Hunde von 20 Kilo und 33
    7,8 und 2 Jahre alt
    Arbeitshunde
    Ich arbeite auch ;)
    Keine Huskys
    Keine Firma mit Wachhunden

    Ich teile meine Hunde nicht ;)

    Ich gehe mit allen.
    Ich habe einen Pöbelfritzen, der aber händelbar ist, der jungspund musste aber viel einzel geführt werden, damit er eben cool blieb.

    Der Plan ging auf.
    Ich erhalte auch viel Lob, vom Förstern, Jäger, allen Joggern und Radlern. die wir treffen (bis auf den einen, den meine "die macht das nicht" verfolgt und angebellt hat) ;)

    Ich bin kein Hundeflüsterer und muss mir den Respekt und den Gehorsam recht geduldig erarbeiten.
    Einfach finde ich das nicht, wobei meine Hunde bis zum 4. auch nicht einfach waren...

    Und nun habe ich den Wundercollie mit Abitur :D (redlich verdient)

    Ach so: ich bin komplett Hundeverrückt!

  • Zitat

    Ind ich möchte meinen Eingangspost korrigieren: ich könnte mir es mit 4+ Hunden im Alltag nicht vorstellen. Die Stigmatisierung war ein Fehler meinerseits ;-)


    ist halt die Sache jedes einzelnen

    ich könnte mir z.B. nur einen Hund nicht mehr vorstellen, ein Dritter darf irgendwann gerne einziehen und Hunde von Freunden nehm ich auch gerne dazu

    solange man auf 1 oder 2 wirklich achten muss, weil die anderen hören, sehe ich da kein Problem

  • Ich war heute mit 4 Hunden unterwegs und es war stressig. Aber nur, weil zwei davon nicht meine sind (aber regelmäßige Sitterhunde), die meinten, nicht hören zu müssen. Daher kamen die zwei an die Leine und gut ist. Auf meine beiden kann ich mich verlassen und daher ging das.
    Von daher sehe ich das genauso, wie die meisten hier: Es kommt auf die Erziehung an. Wenn alle Hunde hören, ist die Anzahl der Hunde relativ egal. Extreme jetzt vielleicht mal ausgeschlossen.

  • Drei erzogene Hunde? Kein Problem...

    Drei unerzogene Hunde? Niemals!

    Ich geh immer mit meinen 3en und es ist quatsch, dass man nur weil man kleine Hunde hat weniger Arbeit hat. Die müssen genauso hören und man muss zudem gucken, dass sie nicht über den Haufen gerannt werden :hust:

    Und ich:
    - besitze eine gewisse Lebenserfahrung,
    - die Hunde sind kein Kindersatz und ich teile sie mir auch nicht mit sonstwem
    - ich bin kein Hundetrainer ( hören tun sie aber trotzdem...)
    - ich züchte nicht
    etc.

    Zum auslasten... Mit dem einen Chihuahua mache ich Agi, mit den anderen spaßenshalber ZOS, sie laufen am Pferd mit und arbeiten als Therapiehunde. Ich gehe so 2x 1 - 1 1/2 h mit den Mädels Gassi und meist immer woanders, einmal am Tag auch auf die Hundewiese oder verabrede mich mit anderen Hundebesitzern. Und nebenbei arbeite ich noch und hab ein eigenes Pferd... Okay, in Urlaub fahr ich selten: bei mir gibts immer Abenteuerurlaub in Form von wandern oder Wanderreiten :D

  • Zitat

    Quatsch. Ich war nur zu schnell mit dem abschicken, deswegen fehlt das Zitat. Ich bezog mich darauf:

    Ok, ich wunderte mich auch schon ein wenig... weil ich hingegen das von dir zitierte noch nicht gelesen hatte :lol:

    Zitat

    Wieso kommt denn die Auslastung zu kurz? Aktuell habe ich einen alten Hund und 2 junge Hunde hier (Juri wohnt ja wo anders). Die jungen Hunde werden im IPO geführt, einer davon soll so weit oben wie möglich zu laufen. Die 2 jungen Hunde werden jeden Tag gearbeitet. Die brauchen aber keine 3 Stunden Larifari-Bespaßung, sondern gezieltes Training. Das passiert über den Tag verteilt in 15 - 45 Minuten. Am WE kommt an 2 Tagen die Fährte und der SD dazu.
    Soviel Zeit hat ja wohl jeder normale HH.

    Zusätzlich gibt es Gassi und da trenne ich eben kaum, weil es dazu keinen Grund gibt. Was hier jede Woche passiert, ist ein Tag an dem es 'Frauchen Zeit' gibt und da geht nur ein Hund mit mir alleine raus. Auch das kann jeder HH schaffen, zumindest wenn die anderen an diesem einen Tag eben ein kl. bisschen weniger bekommen (die laufen dann zusammen und können über die Wiese fetzen, miteinander zocken, etc.)

    Ja, mit einem normalen Job könnte das in der Tat jeder schaffen, da geb ich dir recht. Allerdings muss ich persönlich eben sagen, dass ich es derzeit (habe einen normalen Job und bis selbstständig mit dogwalking/training) kaum schaffe meine zwei Hunde regelmäßig individuell zu beschäftigen. Das liegt allerdings auch an der Jahreszeit und der damit verbundenen wenigen Zeit, die einem im hellen bleibt. Im Sommer ist das wenigstens kein Problem. Trotzdem geht es mir nach insgesamt ca. 10-11 Stunden Arbeit täglich persönlich so, dass ich ganz froh bin, wenn ich auch mal was machen kann, was nichts direkt mit den Hunden oder mit Hausarbeit zu tun hat (ein Buch lesen z.B., hier was tippseln oder auch einfach nur mal auf dem Sofa rumgammeln) und das schaffe ich schon selten genug. Ich freue mich für jeden, der die Zeit und Energie aufbringen möchte (und kann!) mehr als drei Hunde auszulasten, aber könnte mir durchaus vorstellen, dass es auch anderen Leuten in ähnlicher Situation wie ich (Single, ganztags berufstätig) so geht. Und die sollten sich dann tatsächlich auch eher nur einen oder zwei Hunde anschaffen.

    @Cocsiii:
    Aus egoistischen Gründen halten wir letztendlich alle Hunde... ob nun, weil wir einen Vorteil dadurch haben, dass sie unsere Arbeit erleichtern oder gar erst ermöglichen, oder weil sie uns ein gutes Gefühl geben, wenn wir sie aus dem Tierschutz haben.
    Trotzdem gibt es selbstverständlich Leute, die mehr als vier Hunde auslasten und handeln können. Die hier z.T. aufgeführten Extremsituationen a la "es stehen plötzlich zwei Raufer in der Gruppe" empfinde ich ehrlich gesagt nicht als Grund weniger Tiere zu führen. Denn mit Aufmerksamkeit und vorausschauendem Handeln lassen sich solche Situationen eigentlich komplett vermeiden. Und guten Gehorsam der Hunde sowie selbstbewusstem Eingreifen im Normalfall auch lösen. Nur weil eventuell was passieren könnte ist für mich kein Grund etwas nicht zu tun. Dann könnte ich die Hundehaltung auch gleich komplett an den Nagel hängen.
    Von einem bin ich allerdings überzeugt: Leute, die schon im Vorhinein daran zweifeln, ob sie mit mehr Hunden klar kommen, sollten tunlichst die Finger von der Mehrhundehaltung lassen. Denn nichts ist bei Meuteführung wichtiger als selbstbewusstes und souveränes Auftreten und Handeln.

  • Ich gehe beim Spazieren nur spazieren.. würde nicht auf die Idee kommen da was zu machen.^^ gearbeitet wird auf dem Platz.
    Und ja, 4 Hunde gehen ohne Problem. Drei habe ich täglich. Verstehe den Eingangspost nicht so ganz ;)


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  • Ich denke wie immer hat auch hier alles positive und negative Seiten.
    Wenn ich arbeiten bin ist meiner bei meine schwiegereltern dort ist tagsüber noch der Berner von mein Schwager und jetzt ihr eigener Welpe.
    Mein Mops hört nur leider nicht gut auf meine schwiegereltern (woran ich ja nix ändern kann wenn er bei mir hört)
    Aber der Zwerg orientiert sich am Berner von mein Schwager.
    Und nur wenn er dabei ist darf meiner frei laufen da wird der große gerufen und der andre wuselt hinterher.
    Ansonsten ist er an der Leine.
    Für mich selbst wir das nix wobei ich denke es kommt einfach auf die Rasse den Charakter und die Menschen an.
    Und oft wenn man einen richtig gut erzogenen chef daheim hat orientieren sich die anderen an ihm.
    Und auslasten muss man die Rudel hunde oft nicht so extrem weil wenn die über die Wiese toben sind die genug ausgelastet. Halbe Stunde toben ist meist mehr Auslastung wie 1ne Stunde gassi allein.

  • Ich habe bei der Überschrift automatisch Frauchen mit ihren 8 oder 10 knöchelhohen Wischmops im Kopf :D
    Scheint eine Züchterin zu sein, jedenfalls hat sie all diese Hunde an 2 Meter-Leinen plus einen Tibet Terrier, der vorneweg freiläuft und dabei quasi den Weg für das Kleinhundeknäuel frei kläfft. Ob diese Spaziergänge in dem Leinen-Hunde-Gewusel in weit übersichtlichem Gelände für die Hunde wirklich eine Freude sind? Ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen. Von daher sind die Hunde für die Hundehalterin wohl händelbar, für mich wäre es nichts ;-)

    Wir gehen normalerweise zu zweit mit 3 Hunden, von denen normalerweise 2 frei laufen. Wenn ein Pflegehund bei uns lebt, sind es 4 Hunde. In Zeiten, wo einer von uns unterwegs ist, laufen wir auch alleine mit den 3 oder 4 Hunden. Jedoch immer so weit außerhalb, dass das Risiko, einem anderen Hund zu begegnen, gleich Null ist. Denn meine Hunde kann ich einschätzen und händeln, aber ich brauche keinen Fremdhund, der nur mal Hallo sagen will :roll: .

    Getrennt laufen kommt drauf an, wie die Hunde vom Laufbedarf zusammenpassen. Da kann es schon mal sein, dass ich eine kurze und eine lange Runde laufe oder wir getrennt laufen und einer von uns die kurze und der andere die lange Runde.

    Je nachdem, wie die eigenen Hunde ticken und wo man lebt, ist es durchaus möglich, mit mehreren Hunden zu laufen.

    Fies ist, wenn einer der freilaufenden Hunde genau den Moment abpasst, wo man das Häufchen des an der Leine laufenden Hundes eintütet, um durchzustarten :motz: Aber das passiert nur einmal. Gleiches gilt, wenn der Hund an der Leine losrennen will, während man das Häufchen des Freigängers aufhebt. Da kippt man schon mal vornüber - und mit Pech direkt ins Häufchen hinein :ugly:

  • Freunde von mir hatten 9 Hunde gleichzeitig, davon 5 im Sport geführt bzw. 3 im Sport und 2 im Aufbau für den Sport (und ich meine nicht kleine Turniere... Die sind auf der DM gestartet), einen der 'nur' gearbeitet wurde aber nicht auf Prüfungen lief und eben die anderen 3. Alle haben ihre Gassigänge bekommen und keiner wurde irgendwie vernachlässigt. ;)

  • Ich habe hier 4 Hunde, zwei kleine Rüden (Malteser, Westi) und zwei HSH-MixDamen. Für mich ist diese Gruppe zuverlässig händelbar.
    Ich bin voll berufstätig, allerdings in der eigenen Firma, die sich zusammen mit unserem Wohnhaus auf einem Grundstück befindet. Das macht mich natürlich unabhängiger. Ich muss niemanden um Erlaubnis fragen, wenn einer der Hunde mit ins Büro kommt (max. nehme ich zwei mit - die anderen beiden üben das Alleinsein).
    Gleich neben unserem Grundstück beginnt die Natur mit Wald, Feldern und Wiesen. Hier sind wir natürlich täglich unterwegs. Ich kann mir den Tag so einteilen, dass ich morgens, mittags und abends ausgiebig Zeit für die Hunde habe. Der Preis dafür ist, dass ich eben auch mal abends um 23Uhr noch arbeite.
    Klar ist mein Alltag auch stressig. Ich möchte jedem gerecht werden, das nehme ich sehr ernst. Gerade die beiden HSH-Mixe brauchen ihrer Veranlagung entsprechende Bedingungen. Sie werden nicht einfach als Wachhund gehalten, sondern sind vollwertige Mitglieder unserer Familie. Die Hunde haben auch unterschiedliche gesundheitliche Bedürfnisse. Der Malteser (12) baut immer mehr ab, Jule hat Probleme mit der Schilddrüse, .... all das muss man berücksichtigen.
    Komplett Offline läuft bei uns nur der Westi. Er ist absolut gehorsam und verlässlich. Den Jagdinstinkt der beiden HSH-Damen habe ich leider noch immer nicht 100% im Griff. Daher gehe ich hier auf Nummer sicher (Schleppleine). Unser Malteser kann aus körperlichen Gründen nicht mehr mit den anderen zusammen gehen. Das wäre zuviel für ihn. Also geht er getrennt, langsam und gemütlich - so wie es ihm entspricht.

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