Erster Hund, starke Bedenken!

  • Die Pubertät beginnt um den 8. Monat rum:
    http://www.tophundeschule.de/blog/tipp-des-…i-hunden-438609

    Das Alleinsein und die Stubenreinheit aufzutrainieren sehe ich bei dir aber als das größere Problem als die Pubertät an.
    Also noch mal: Wenn der Welpe nachts schläft (wie deine Freundin), wird er nicht von 6-13 Uhr durchhalten, ohne in die Bude zu machen. Und er kann auch nicht so lange alleine bleiben auf Anhieb, das muss man langsam auftrainieren.
    Was willst du in der Zeit, während du schläfst, mit dem Hund machen, wo soll er da sein, wer passt auf ihn auf oder geht mit ihm raus? (Erst ab ca. 5-6 Monaten können Hunde ihre Blasen muskeltechnisch kontrollieren.)

  • Zitat

    Die Pubertät beginnt um den 8. Monat rum:
    http://www.tophundeschule.de/blog/tipp-des-…i-hunden-438609

    Das Alleinsein und die Stubenreinheit aufzutrainieren sehe ich bei dir aber als das größere Problem als die Pubertät an.
    Also noch mal: Wenn der Welpe nachts schläft (wie deine Freundin), wird er nicht von 6-13 Uhr durchhalten, ohne in die Bude zu machen. Und er kann auch nicht so lange alleine bleiben auf Anhieb, das muss man langsam auftrainieren.
    Was willst du in der Zeit, während du schläfst, mit dem Hund machen, wo soll er da sein, wer passt auf ihn auf oder geht mit ihm raus? (Erst ab ca. 5-6 Monaten können Hunde ihre Blasen muskeltechnisch kontrollieren.)

    Genau das dachte ich mir eben auch, und ich glaube daran wird es wahrscheinlich scheitern :-(

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  • Naja bei jedem Hund ist das vielleicht ein bisschen anders.

    Unsere beiden Hunde waren mit 4 Monaten komplett stubenrein und haben von abends 19 bis morgens 6 Uhr durchgehalten.

    Natürlich müsstest du am Anfang ein bisschen weniger Schlaf in Kauf nehmen aber wenn du den in der Früh richtig auslastest und vielleicht noch 1 oder 2 mal raus kannst (kurz aufstehen dann weiterschlafen) würde es schon gehen.

    Allerdings schlafen unsere Hunde im Schlafzimmer. d.h. sie konnten sich immer gleich bemerkbarmachen. Immerhin ist der Welpe ja "schon" 12 Wochen. Viele Welpe sind bei Abgabe ja erst 8 Wochen. LG

  • Ganz ehrlich wenn ihr morgends (dem Alter entsprechend) spazieren geht, vll noch ein bissel spielt und dann gibts was zu knabbern auf seinem Platz und alle fangen langsam an zu ruhen. Wenn er im gleichen Zimmer sein darf wie du kann er sich ja auch melden wenn er muss und du kannst eben mit ihm raus gehen (kommt drauf an was du für einen Schlaf hast und wie leicht du wieder ein schlafen kannst, die ersten Wochen werden sicher etwas ermüdend) Ihr werdet sicher schnell euren Rhythmus finden.

    Zum Thema Pubertät:
    Lass dich bloss nicht verrückt machen!!
    Wenn ihr von Anfang an mit liebevoller aber konsequenter Erziehung arbeitet werdet ihr das sicher schaffen.
    (oft (nicht immer, Ausnahmen bestätigen die Regel ;) ) lag nämlich bei solche extrem Problematiken schon vorher was im argen).

    Es ist normal das sie phasenweise schlechter hören, es einem scheint als wenn einfache Kommandos einfach vergessen wurden oder einfach an manchen Tagen die Konzentrationsfähigkeit einer Scheibe Toast vorliegt.
    Dann müssen wir sie halt einfach wieder dran erinnern und die Ruhe bewaren. Am nächsten Tag klappt vll alles schon wieder viel besser.

    Natürlich kann man auch Pech haben. Aber wenn man sich vorher informiert weiß man ja im groben was auf einen zu kommt und was sich rassetypisch ausprägen kann (z.B. Schutztrieb etc.). Zur Not sucht man sich einen kompetenten Trainer und arbeitet an auftretenden Problemen. ;)

    Wenn du ein bissel was positives lesen möchtest:
    Unsere Maus im Moment 1 Jahr 5 Monate hat bis jetzt garkeine Probleme gemacht. Absolut nix. Außer das sie ab und zu ihre Toastbrot-Tage hat (schnell abgelenkt und unkonzentriert). Das ist dann am nächsten Tag aber auch schon wieder ganz anders.
    Also nur Mut.! :gut:

  • ich glaube auch das das bei jedem Hund anders ist und das man das nicht so verallgemeiern kann.
    Mia kam mit 4 Monaten auf ihre Pflegestelle und war da von Anfang an komplett stubenrein.
    Wir haben sie mit 4 1/2 Monaten bekommen, da konnte sie PROBLEMLOS 4 Stunden aushalten.
    Und auch da hat sie sich nicht gemeldet, sondern ich bin von mir aus mit ihr raus.

  • Mein Mann arbeitet ebenfalls in schichten, also auch nachts. Da war unsere (mit 16 Wochen bekommen) auch den Vormittag zu Hause mit ihm. Ich bin vor meiner Arbeit mit ihr raus gegangen, dann hat sie erst mal sowieso gepennt.
    Gut, sie hat auch ein paar Sachen zerkaut, die nicht gut weggeräumt waren, aber an den Rhythmus hat sie sich schnell gewöhnt. Die "Nachtschicht-Wochen" mag sie inzwischen besonders: den ganzen Vormittag mit Herrchen im Bett kuscheln ;)

  • Versteh mich nicht falsch - ich will Dir Deine Vorfreude auf das Hundebaby nicht madig machen....

    Aber: ich hab das Gefühl, als würdest Du annehmen, das der Kleine, wie bei einigen wenigen hier, nach maximal 4 Wochen bei Dir so gut wie stubenrein ist...
    Was machst Du aber, wenn er 5, 6 Monate alt werden muss, bis er es kann? Das ist nämlich gar nicht so selten - eher sogar die Regel!

    Dann: Ja, Welpen schlafen viel - aber eben nicht unbedingt durchgehend von 8:00 - 13:00 wenn sie schon die ganze Nacht geschlafen haben.

    Hast Du einen Plan B und besser auch noch Plan C, wenn Welpi vormittags topfit ist und bereit dazu, Deine Wohnung umzudekorieren? Wenn er alle 2 Std. raus muss und vermutlich (logischerweise) auch ein bisschen beschäftigt werden will während er wach ist - Du jedoch schlafen willst/musst?

    Hast Du Familie/Freunde/Nachbarn, die ihn Dir abnehmen können während Du schläfst?

    Bedenkt bitte auch die Eventualitäten ;)

  • Danke dafür :gut:
    Ich hatte gerade auch ein wenig Bauchweh beim Lesen, da hier viele vom Idealfall geschrieben haben (z.B. Welpe bzw. Junghund ist mit 4 Monaten stubenrein und kann von 19 Uhr an bis zum nächsten Morgen durchhalten - beides war und letzteres ist bei uns mit knappen 8 Monaten (!!!) nicht der Fall).

    Es kann sein, dass er schnell stubenrein wird. Meine Hündin hat leider etwas länger gebraucht um es zu verstehen und trotzdessen sie es jetzt kapiert hat, geht immernoch mal was rein. Sie kann zwar eigentlich(!) ca. 6 Stunden durchhalten, aber manchmal trinkt sie halt auch sehr viel auf einmal und muss dann doch nach einer Stunde schon wieder raus.

    Das nächste wäre wirklich das Thema mit dem Schlafen. Wenn der Welpe in der Nacht schläft, während du arbeitest, wird er mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht nochmal bis 13 Uhr mittags schlafen, auch nicht, wenn man ihn morgens "ausgepowert" hat. Er wird dann zwar sicherlich auch nochmal schlafen, aber nicht durchgehend bis 13 Uhr.
    Man kann es einfach nicht pauschalisieren. Meine Hündin hat bis vor Kurzem morgens immer Programm verlangt (was wir ihr aber nicht gaben, weil ich ihr halt antrainieren wollte, dass morgens nach wie vor Ruhe herrscht - Nachmittags und Abends gibts bei uns Programm) und gar nicht bis sehr wenig geschlafen. Man kann nicht wissen, wie der Hund ist.

    Natürlich möchte ich hier nicht den Worst Case "heraufbeschwören", aber ich möchte auch einfach sagen, dass es nicht so ideal laufen könnte, wie es hier z.T. geschildert wird, auch wenn ich es dir, lieber TS, echt wünschen würde, weil deine Bedingungen wirklich gut klingen.

    Also ich würde den Welpen an deiner Stelle aufnehmen. Aber mit dem Gedanken, dass man eben (wie jeder andere Welpenbesitzer auch) in den ersten Wochen wenig Schlaf bekommt, was natürlich echt suboptimal ist, wenn man arbeiten muss.

    Und wegen der Pubertät würde ich mir an deiner Stelle keine zu großen Gedanken machen.

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