10 Wochen alter Welpe knurrt etc

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    Ab wann sollte man denn anfangen einen Welpen die Grenzen aufzuzeigen bzw. ab wann verstehen sie was man von ihnen möchte? Ist das nach 10 Wochen schon möglich?

    Ein Welpe von 10 Wochen ist ein Baby - gerade eben 10 Wochen auf der Welt.
    Da kann man noch nicht viel erwarten. Jedes "nein" oder "aus", jede Grenze muss man ihm liebevoll beibringen, in vielen, vielen Wiederholungen.

    Wenn ein Welpe z. B. am Teppich knabbert, hilft in diesem Alter am besten ein Ablenken mit einem Spielzeug. Die Bedeutung von "nein" muss er erst lernen.

  • Wenn man Layla beim spielen hört, könnte man auch denken, sie zerfleischt einen. Sie spielt sehr laut und ist generell sehr "geräuschvoll" und benutzt ihre Stimme mehr, als manch anderer Hund.

    Ich sehe das auch als normales spielen. Aus dem heraus wird dann im Endeffekt die Beißhemmung geübt. Wie soll er es lernen, wenn von vornherein keine Situationen entstehen, in denen es dazu kommt.

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    Ab wann sollte man denn anfangen einen Welpen die Grenzen aufzuzeigen bzw. ab wann verstehen sie was man von ihnen möchte? Ist das nach 10 Wochen schon möglich?

    das erste sanfte nein lernen die welpen schon so ca in der 5. woche wenn die Frau Mama sie von einer Zitze abzupft oder sie rügt wenn sie es beim spielen mit ihr zu arg treiben. sie wissen also schon sehr genau was ein Nein ist wenn sie mit 8 Wochen in ihr neues Zuhause umziehen und sie können es auch verkraften. Handling abbrechen und sofort wieder lieb sein was anderes würde die Mama auch nicht tun.

    Ich weiß auch nicht warum immer alle sagen man muss es oft wiederholen bis ein welpe eine bestimmte Verhaltensweise nicht mehr zeigt. Hier war es immer so dass die Babys es spätestens bei der 2. ansage kapiert hatten dass es nicht ok war und danach haben sie sich schon von einem ä-ä von der betreffenden Schandtat abhalten lassen. Was wichtig ist man muss sofort beim ersten Mal reagieren und nicht erst wenn der leidensdruck zu groß wird und man das Gezerre und totschütteln der menschlichen Hand nicht mehr erträgt.

    Ansonsten spielen meine Jungs teilweise auch sehr laut. andiamo macht gerne Chewbacca-Geräusche, der Kleine ist nen Kläffer, Heuler und Motzbär aber das war er schon im welpenställchen...

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    Ab wann sollte man denn anfangen einen Welpen die Grenzen aufzuzeigen bzw. ab wann verstehen sie was man von ihnen möchte? Ist das nach 10 Wochen schon möglich?


    Sicher ist das möglich - wenn man es welpengerecht tut. Sie verstehen noch keine Worte und Befehle, aber bei guter Aufzucht haben sie schon Grenzen kennengelernt von ihrer Mutter und mehr noch von andern erwachsenen Hunden beim Züchter. Sie haben ein rudimentäres Verständnis unserer Körpersprache.

    Wenn bei mir ein Welpe einzieht, lernt der die allerwichtigsten Grenzen schon am ersten Tag. Sind nur ganz wenige, und ich erwarte nicht, dass die schon einwandfrei sitzen. Aber wir schaffen gute Grundlagen, und für den Welpen ist es auch einfacher, wenn ich die Hausregeln nicht ständig ändere.

  • Es ist wie immer , es ist eine Sache der Sichtweise .

    Ich kann " naijra " nur zustimmen .
    Sobald ein Hund einzieht muss man ihm zeigen , was man will bzw eben nicht will und somit zeigt man Grenzen auf .

    Es stellt sich nur die Frage , ist .....
    ... Knurren .... " Spielen " , oder ist
    ... Knurren .... ein androhen/bedrohen/Aggression .

    Kann man wirklich sagen , das diese Kommunikation des Hundes , Spiel ist bzw der Hund es nur als Spiel sieht . ?

    Ich zB würde meine Hand einem Hund nicht zur verfügung stellen , damit er daran rum-beißt wie auf einen Kauknochen oder das der Hund an meiner Hand die Beißhemmung lernt . Denn wie soll er sie lernen ? Ein Quieken ermuntert ihn meistens eher und ignorieren , sprich dieses Beißspiel unterbrechen hat den Nachteil , er lernt dadurch nicht das er einen Fehler gemacht hat , jetzt mal abgesehen davon das er ja alles versuchen wird das dieses " Spiel " fortgesetzt wird .
    Bei Hunden unter sich , siehts da schon etwas anders aus . Den wird der kleine lästig/zu grob , wir er verwarnt durch brummen/knurren/Lefzen hochziehen und hört er nicht auf , dann staubt ihn dieser Hund zusammen .

    Wie gesagt , jeder hält Knurren für etwas anderes .
    Nur man sollte sich klar werden , was Hundesprache bedeutet . Da gibt es sogar ein Buch , Körpersprache des Hundes .

    LG .

  • hier bei den Püs ist es wirklich das erste Mal ganz ganz sanft, später wirds auch etwas deutlicher. Ich habs mal bei ner Mali-Mama gesehen, wie sie ihre Kinder zurechtgewiesen hat- Holla die Waldfee- die Pükinder hätten danach in Reihe und Glied gesessen aber diese Malikinder haben es nicht krumm genommen.

  • Es kommt immer drauf an was man zuläßt und was nicht.
    Wir haben z.B. Hose beissen von Anfang an unterbunden, aber beissen in die Hände durfte er, aber nur bei mir.
    Und wir spielen heute noch so, dann beisst er auch in meine Hand und würde gern schütteln, macht er aber nicht wirklich sondern nur andeutungsweise. Fasst jedoch mein Sohn oder meine Frau mit der Hand dazwischen hört er sofort auf und geht weg.

  • Zitat

    Ich zB würde meine Hand einem Hund nicht zur verfügung stellen , damit er daran rum-beißt wie auf einen Kauknochen oder das der Hund an meiner Hand die Beißhemmung lernt . Denn wie soll er sie lernen ? Ein Quieken ermuntert ihn meistens eher und ignorieren , sprich dieses Beißspiel unterbrechen hat den Nachteil , er lernt dadurch nicht das er einen Fehler gemacht hat , jetzt mal abgesehen davon das er ja alles versuchen wird das dieses " Spiel " fortgesetzt wird .
    Bei Hunden unter sich , siehts da schon etwas anders aus . Den wird der kleine lästig/zu grob , wir er verwarnt durch brummen/knurren/Lefzen hochziehen und hört er nicht auf , dann staubt ihn dieser Hund zusammen .

    Genau dieses Thema hatte ich mit meiner Freundin, als es um ihren Welpen ging. Ihr als Hundeanfängerin war es nicht möglich, dem Welpen ( damals 9 Wochen alt ) irgendeine Art von Grenze aufzuzeigen.
    Sie fragte mich, ob sie das Händebeissen zulassen solle.

    Die Kleine kaute dann auch an meinen Fingern rum und ich interagierte mit dem Hund, so dass sie sofort verstand, dass ich das nicht okay finde, und ich hab ihr gezeigt , WAS ich okay finde.

    Mit meiner Körpersprache und meiner Stimmlage ( ohne Quietschen) .

    Ihr war das nicht möglich, weil ihr auch einfach die Erfahrung fehlt und die das nötige Timimg, und da würd ich auch raten, es dem Hund nicht zu erlauben.

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