Leichte Startprobleme mit Banjo

  • Zitat

    Jimmy Jazz:


    Wenn mein Hund keine 8 Stunden in der Box verbringt, dann schreibe ich: Sie ist zwar nie 8 Stunden in der Box, .... aber mal 3-4 Stunden.

    Die Aussage: Sie ist zwar nie 8 Stunden am Stück in der Box, bedeutet, dass die 8 Stunden durch Pause(n) unterbrochen werden.


    Aha.

    Da meine Glaskugel :clairvoyance: derzeit zur Überholung auf dem Blocksberg weilt,
    konnte ich das nicht so glasklar erkennen.

    Deine scheint ja zu funktionieren.

    Komisch, aber. Manche geben den Rat, den Zwerg auf eine Decke zu legen, da er
    ja eh 20 von 24 Stunden ratzt, dergleichen in einer Box ist aber indiskutabel... ?

    Na ja, egal. Ich finde beides Bullshit. Da der Thread aber eh nicht ernst zu nehmen ist,
    spielt es auch keine Rolle.

  • Zitat

    Seid doch froh, dass wir keine von denen schlechten Menschen sind die ihren Welpen vom Polen-Markt oder ähnliches holen. :kopfwand:


    Da kannste mit dem Kopf gegen die Wand schlagen solange Du willst. Aber mit der unüberlegten Hundeanschaffung und dem Abgabealter brauchst Du Dich gar nicht über die Polenmarkt-Käufer zu echauffieren. Da stehste definitiv mit denen auf einer Stufe.

    Und es hat auch nichts damit zu tun, dass ein Hund auch mal 8 Stunden allein sein muss. Muss unserer auch. Allerdings nicht täglich (was ich bei anderen Hunden okay finde, für meinen aber nicht möchte) und er ist 2,5 Jahre alt und wurde langsam an das Alleinbleiben gewöhnt.

    Im Übrigen, verabschiede Dich von der Vorstellung, dass der Hund später im Hof toben wird. Unser läuft morgens sein Revier ab und legt sich dann hin und döst (und bewacht). Da er ein sehr hoftreuer Hund ist, gibt es da auch keine Probleme. Wir hatten aber auch schon Hunde in der Familie, denen selbst ein 2m-Zaun nichts ausgemacht hat. Wenn denen langweilig war, haben die sich ihre Beschäftigung gesucht. Und wenn sie dazu den Zaun durchgebissen haben.

    Zitat

    wir suchen einfach nach ein paar gut gemeinten Hinweisen und Ratschlägen.


    Gib den Hund in verantwortungsvolle Hände. Ein wesentlich besserer Ratschlag fällt mir nicht ein.
    Und wenn der Hund unbedingt bleiben soll, dann sucht Euch einen Sitter oder eine Tagesstätte. Wird sicherlich nen Welpenaufschlag kosten, denn er müsste ja dann dort alles lernen.

    Zitat

    Ich frag mich grade ob hir fast alle nur nen lieben Wohnungshund haben.
    Das soll mal ein Hofhund werden und keiner der mit im Bett schlafen darf.
    ...
    Früher hat man doch Hunde nie so verhätscheld die waren von anfang an draußen deswegen versteh ich nicht warjm hir wieder jemand gesucht wird den man an Pranger stellen kann.


    Nein. Ich würde unseren Hund auch als Hofhund bezeichnen. Wir haben 4.500 m² und die hat er zu bewachen.
    Sind wird nicht da, ist er draußen...naja, außer es ist zu warm, denn das hasst er. Bei Schnee und Kälte mag er abends dafür manchmal gar nicht mit rein kommen. Aber seine Schlafstätten hat er drin im Haus. Zum Einen weil es mir absolut gar nichts nutzt, wenn der Hund nachts wegen einer Katze auf dem Grundstück bellt, während ein Einbrecher einsteigt. Zum Anderen, weil der Hund an sich ein soziales Lebewesen ist und Nähe zu seiner Familie braucht. Hofhund hin oder her.

    Janosch darf auch nicht mit im Bett schlafen, aber er darf tatsächlich auf die Couch. Hofhund und Familienanschluss schließen einander nämlich aus.

    Und zu letzterem widerspreche ich Dir. Mein Großvater hatte einen großen Bauernhof und hat Hunde gezüchtet. Ja, die Hunde (die erwachsenen!) waren alle draußen oder im Zwinger. Aber niemals wäre er auf die Idee gekommen, einen 7 Wochen alten Welpen allein auf dem Grundstück zu lassen. Die Frage hat sich sicherlich auch nie gestellt, da ja immer andere Hunde herum da waren. Aber dennoch gehörten die Hunde (damals auch schon) in dem Alter noch ins Haus und in die Nähe des Züchters, der den Knirpsen die Welt gezeigt hat und sie aufs Leben vorbereitet hat.

    Und die Hunde, die tatsächlich als 7 Wochen alte Welpen gleich in der Zwinger gesetzt oder an die Kette gelegt wurden (ja, die gab es auch) die hat man lieber nicht rausgelassen. Der Nachbarstochter meines Großvaters hat ein solcher Hund das komplette Gesicht zerbissen.

    Zitat

    Vielleicht hätten wir ihn ja als Tierquäler und Tierschützer ihn unter den oben genannten Umständen dort lassen und in drei Wochen holen sollen :headbash:


    Ja, hättet Ihr. Oder noch besser, Ihr hättet ihn gar nicht geholt. Denn ein 10 Wochen alter Welpe passt genauso wenig in Eure Planung.

    Im übrigen muss ein Welpe der von der Mutter nicht mehr beachtet wird (was in dem Alter absolut nichts ungewöhnliches ist) nicht allein in einer Pferdebox sitzen. 1. Die Geschwister sind in der Regel noch da. 2. Ein verantwortungsvoller Züchter kümmert sich um den Welpen. Der verantwortungsvolle Züchter wird ihn aber nicht in eine Box sperren und sich selbst überlassen, sondern der ist mehr oder weniger rund um die Uhr da und sozialisiert ihn.

    Naja, Einsicht ist scheinbar nicht zu erwarten.
    Ich wünsche Dir viel Spaß mit einem nicht-sozialisierten Hund (Kangal-Mix...doppelt Spaß!).

    Und les Dich doch schon mal in der Thema Deprivationsschäden ein. DAS ist das was auf Euch zukommen wird.

  • So nun aber ernsthaft zur Sache ...... sicher will ich nicht "draufhauen" und es damit noch schlimmer machen, das ganze Thema .....
    aber ich habe bereits Ansätze angebracht wie einen Sitter, oder evtl. einen anderen der Welpenkäufer, an die man sich wenden kann ..... evtl. auch den Verkäufer wenn's ja ein Freund ist.
    Egal welche Lösungsansätze gebracht wurden, auf nichts wurde eingegangen, immer nur Ausflüchte !
    Und was soll man denn sonst raten ?

    Ich finde den Tipp mit Decke und anbinden genauso unangebracht wie den, den Welpen in eine Box zu sperren ..... genauso die Abstellkammer usw.

    Einziger wirklich hilfreicher Rat ist eine andere Familie für den Kleinen zu suchen oder mit der Arbeit etwas umstrukturieren um die 8 Stunden zu minimieren !
    Alles andere wäre für mich in dem Fall einfach nicht denkbar :roll:

  • Vieleicht kannst Du ihn in Deiner Nähe an einer langen Leine ( bis 5m z.B.) anbinden, so das er Dich sieht aber ihm nichts passieren kann, eine Kuschelecke machen und ein bißchen Spielzeug zu Beschäftigung hinlegen, wenigstens vorübergehend bis eine bessere Lösung gefunden ist Lg Törtchen

  • Also mal rein aus Interesse .... ein 7 oder 8 Wochen alter Welpe ist sicher nicht leinenführig ..... wie bitte gestaltet sich ein Anbinden ?

    Muss zugeben das ich mir da nun noch nicht so die Gedanken bisher gemacht habe aber es mir eben durch den Kopf ging das nicht leinenführige Welpen ansich versuchen aus der Leine dem Halsband zu entkommen :roll:

    Also bei den Ponys/Pferden ist es so das sie die Halfterführigkeit erst erlernen müssen, danach erst schrittweise das Anbinden :smile:

  • Anbinden hat mit Leinenführigkeit doch eigentlich nichts zu tun. Solange der Hund Halsband und Leine kennt und akzeptiert, kann man ihn anbinden. Aber das hat nichts damit zu tun, ob der Hund an der Leine auch vernünftig laufen kann (was die Leinenführigkeit ja inpliziert).

  • Zitat

    Anbinden hat mit Leinenführigkeit doch eigentlich nichts zu tun. Solange der Hund Halsband und Leine kennt und akzeptiert, kann man ihn anbinden. Aber das hat nichts damit zu tun, ob der Hund an der Leine auch vernünftig laufen kann (was die Leinenführigkeit ja inpliziert).

    Naja wie gesagt ich habe mir da eben bei Hunden noch ne Gedanken drüber gemacht ..... weiß aber von meinen Ponys bzw. deren Fohlen das ein Anbinden nicht möglich ist solange sie nicht ordentlich an den Strick und das Halfter gewöhnt sind und daran gehen ;)

    Nunja wenn meine Kleine da ist stellt sich die Frage auch nicht ..... und nein sie darf auch nicht im Bett schlafen, dennoch wird sie genauso wie meine verstorbene Hundeomi, ein Familienmitglied :D

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