Parvovirose beim Welpen
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Ich suche gerade nach möglichst viel konzentrierter Information über diese Krankheit.
Bitte gebt mir persönliche Erfahrungen, Links, alles was es gibt.
Wie ist das nach überstandener Infektion im Umgang mit anderen Hunden? Besteht für diese Ansteckungsgefahr?
Spätschäden, wie oft und und wie "sicher" treten sie auf?
Vielen Dank schon mal.LG, Friederike
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Hallo,
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Nur 10% der Hunde haben Symptome, die restlichen 90% entwickeln Antikörper und bleiben Ausscheider, was ist denn eigentlich Deine Frage? Hast Du einen Welpen mit Diagnose und Symptomen? Oder ist der Welpe geimpft? Oder ungeimpft und symptomlos?
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Ich interessiere mich für einen Welpen/Junghund mit überstandener Parvovirose und habe im Kopf, dass
die Hunde lebenslang Überträger sein können und andere Hunde (ungeimpft) anstecken können.
Dazu hätte ich gerne mehr Information und Klarheit.Dann interessieren mich die möglichen Spätschäden Herzinsuffizienz und Blindheit.
Und überhaupt möchte ich mehr wissen, als ich bis jetzt weiß.
LG, Friederike
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Hartnäckig wie ich bin:
????WÜRDET IHR EUCH EINEN WELPEN MIT ÜBERSTANDENER PARVOVIROSE HOLEN?????
!!!!!
!!!!!
!!!!!
Erleichtert euch und tut Gutes dabei.
Friederike
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Ich finde es gut, dass Du nicht unüberlegt handelst, sondern hartnäckig nachfragst
Zitat????WÜRDET IHR EUCH EINEN WELPEN MIT ÜBERSTANDENER PARVOVIROSE HOLEN?????
Infos an sich habe ich nicht, aber diese Frage kann ich beantworten: Wissentlich eher nicht, eben weil ich so gut wie keine Infos zu Parvovirose und deren Spätfolgen habe. Dennoch besteht bei einigen meiner Hunde, die ich ja als erwachsene Tiere aus dem Ausland bekam, die Möglichkeit, dass sie als Welpen an Parvovirose erkrankt waren und es eben überlebt haben.
Wenn ich jetzt einen Hund mit überstandener Parvovirose unbedingt würde haben wollen, dann würde ich es so handhaben wie Du und mich im Vorfeld so gut wie möglich informieren und auf jeden Fall auch ein Gespräch mit dem Tierarzt meines Vertrauens führen.
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Nein, ich würde mir keinen Welpen mit überstandener Parvovirose holen. Ganz einfach aus dem
Grund: es gibt genug gesunde Welpen.
Ich bin da egoistisch, ich möchte mit meinem Hund Spaß haben, nicht ständig beim TA hocken.
Aber ich würde mir auch nie einen blinden, oder dreibeinigen Hund holen.
Etwas anderes wäre es, wenn ein bei mir lebender Hund durch Alter oder Krankheit blind oder
anders behindert würde. So ein Tier würde ich natürlich niemals abgeben.
Aber ganz bewußt würde ich nie ein krankes oder behindertes Tier aufnehmen. -
Zitat
Aber ganz bewußt würde ich nie ein krankes oder behindertes Tier aufnehmen.
Wir haben bislang vor der Aufnahme kranker Tiere zuvor mit unserem Tierarzt besprochen, was bei dieser oder jener Krankheit auf uns zukommt, was die Behandlung selbst betrifft, was es für Risiken gibt. Und uns war klar, dass wir außer der Schutzgebühr weitere Kosten haben werden. Somit kam ich gut damit klar und wir haben auch bewusst diese kranken Tiere aufgenommen.
Bei einem behinderten Tier kann ich mir nun gar nicht vorstellen, dass mir die Behinderung etwas ausmachen würde. Ich komme mit blinden Hunden klar, mit tauben und eine dreibeinige Hündin habe ich schon lange im Blick
Aber solch ein Hund muss eben auch zum eigenen Lebensstil passen und man selbst muss gewillt sein, gewisse Einschränkungen hinzunehmen. Mitleid alleine ist ein schlechter Ratgeber, von daher finde ich Deinen Egoismus vollkommen ok. -
Ich sehe das ähnlich wie harry97 es gibt soviele gesunde Hunde warum ausgerechnet ein kranker?
Woher soll der Welpe denn stammen? -
Ja, ich würde so einen Hund bei mir aufnehmen nachdem ich mich gründlich informiert hätte und die Risiken (gerade für andere Hunde) abschätzen kann.
Aber ich würde auch einen Leishmaniose + Hund oder einen blinden Hund bei mir aufnehmen. Zwingend danach suchen würde ich wohl nicht nach einem behinderten Hund, aber wenn DER Hund bei dem es klick macht, blind ist, so what?

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Ich habe vor fast zwei Jahren eine 6monatige Tornjakmixhündin aus dem Tierschutz aufgenommen (sie kam aus Kroatien).
Erst einige Wochen später erfuhr ich durch eigene Nachforschungen, dass sie in Kroatien an Parvo erkrankt war und nur knapp überlebt hat. Im ersten halben Jahr bei uns war sie ständig krank (Giardien, Husten, Bindehautentzündung, Vereiterungen, Ehrlichiose).
Ich hab sie auf Barf umgestellt und versuche ihr Immunsystem so gut es geht zu stärken.Sie ist jetzt gute zwei Jahre alt und an sich gesundheitlich stabil. Bei körperlicher Belastung ist sie allerdings sehr schnell erschöpft. Sie spielt und tobt zwar ganz normal mit den anderen, braucht dann aber deutlich länger für die Erholung, obwohl sie mit einigem Abstand die Jüngste meiner 4 Dogs ist.
Ich habe meine TÄ darauf angesprochen und nach einer möglichen Spätfolge der Parvo gefragt. Sie meinte das passt schon, machte mir in dem Moment allerdings auch keinen sehr kompetenten Eindruck.Ich finde allerdings auch, dass es nicht wirklich viele fundierte Informationen im Internet gibt. Wenn dem nicht so ist, wäre ich dankbar für Quellen.
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