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Verhalten eures Partners/Eltern usw. gegenüber euren Hunden?

  • Hallo !


    Es gibt da ein Thema was mir schon länger auf der Seele brennt; mich würde einfach mal interessieren wie sich andere die euren Hunden auch nahe stehen mit Ihnen umgehen. Ich meine jetzt vorallem, Partner, Eltern, erwachsene Kinder o.ä. !


    Wir haben nämlich immer und immer wieder Diskussionen.
    Mein Freund ist an sich total lieb zu den Hunden, aber ehrlich gesagt, in vielen Punkten hat er schlichtweg keine Ahnung. Das ist gar nicht böse gemeint von ihm, aber manchmal ärgere ich mich dermassen über ihn wie er in dieser und jenen Situation mit beiden umgeht.
    Ich könnte euch hier echt etliche Beispiele nennen, Kleinkram aber auch recht wesentliche Sachen.


    Mich würde einfach mal interessieren wie das bei euch ist. Seit ihr mit anderen die eure Hunde ebenfalls erziehen oder mitbesitzen immer einer Meinung ? Müsst ihr euch da manchesmal durchsetzen ? Oder klappt das ganz ohne Probleme ?


    Bitte antwortet mal, mir liegt das sehr am Herzen... Und es kann ja sicherlich fast jeder was dazu schreiben.


    Danke, Caro

    Be all you can be

  • Hallo


    Da hab ich es einigermaßen gut. Fly war von Anfang an ein Angsthase und ich war immer zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Sie ist so auf mich fixiert, dass sie nix macht, wenn ich außer Haus bin. Auf meinen Bruder hört sie manchmal.
    Lyn ( 9 Monate) ist seit ca. 8 Wochen ( oh schon so lange..) bei uns. Sie hat sich super eingelebt und hört auf jeden. Ist auch gut so soll ja auch so sein.


    Wenn wir spazieren gehen ( Bruder mit Mischling, Bekannter mit labbi und ich mit meinen 2 BC´s) dann werde ich oft sauer, weil der Bekannte Stöckchen wirft oder mein Bruder irgendeinem meiner Hund Befehle gibt. Er kann es nicht lassen, also gehe ich alleine mit meinen belden spazieren. BC´s sind sowie so Rassisten, also icst es ja auch egal wer noch mit geht...


    Gruß
    Kathrin & Mädels

  • Hi,


    nur ich arbeite mit Sherry. Mein Freund geht mir ihr normal spazieren oder Fahrrad fahren. Er schreit, bzw wird viel schneller laut als ich. Vor allem ist er ein absoluter Morgenmuffel und wenn dann die Maus sich im ständig aufdrängt wird es sehr schnelle ziemlich grantig.
    Das stört mich halt, ich sage es auch immer mal, aber abstellen kann ich es nicht.
    Befehle verwenden wir beiden dieselben und eigentlich gibt es auch nie auf Spaziergängen Probleme. Wir einigen uns immer irgendwie, wer denn nun den Befehl gibt.
    Eigentlich beachtet er auch immer, wenn ich irgendetwas neues ausprobieren will.


    Meine Eltern hatten auch schon immer Hunde und sind auch sehr konsequent. Da habe ich keine Probleme.


    Das einzige Problem ist mein Schwiegerpapa in spe. Da kann man sagen, was man will, er weiß es besser und/oder macht es trotzdem.
    Das fängt beim vom Tisch füttern an (schnell mal was geben, wenn keiner hinschaut) und hört bei der Erziehung deren Hundes auf.
    Da ich mit deren Hund Hundesport mache, würde ich mir wünschen, wir würden Erziehungsmäßig am gleichen Strang ziehen. Leider klappt das gar nicht, weil sein Hund ja nicht korrekt Fuß gehen muß und zu fremden Leuten hin darf etc.
    Das kotzt mich dann so richtig an, aber ändern kann ich es auch nicht.
    Habe nur schon Horrorvorstellung, was mal bei meinen zukünftigen Kindern da an Erziehung rauskommt, wenn sie Opa besuchen dürfen. :gruebel:


    Gruß Nadine

  • Hm, interessante Frage.


    Also, mein Freund hat ebenfalls absolut keine Ahnung von Hunden. Er hat sie lieb und kuschelt gerne mit ihnen, aber er würde nie mit ihnen arbeiten wollen.
    Anfangs war das so, dass er dreimal "Sit" gesagt hat, und wenn dann der Hund immer noch nicht gesessen hat, hat er mich verstohlen angeschaut und dann heimlich das Leckerlie dem stehenden Hund ins Maul gestopft*g*.
    Aber ich musste immer feststellen, dass die Monster immer sehr nett zu ihm waren, wenn er mit ihnen unterwegs ist. Ok, vielleicht wird da nicht so schnell reagiert wie bei mir, aber sie sind zuverlässig und sind nicht so frech wie bei mir manchmal :flower: . Die wirklichen Ungezogenheiten sparen sie sich stets für mich auf, die frechen Kröten.


    Mittlerweile hat er schon ziemlich viel "gelernt" und überrascht mich manchmal mit Aussagen, die wirklich ein Animal-Learn-Ausbilder nicht besser formulieren könnte.
    Vielleicht gerade, weil er nie eine Ahnung von Hunden hatte und daher nicht diese typische Einstellung von wegen Dominanz&Alpharolle, die Worte hat er noch nie gehört, denke ich. Vielleicht ist er da einfach "unbefangener" und dadurch objektiver, ich weiss es nicht.
    Er ist auch ruhiger und besonnener als ich, das ist sicher auch ein Vorteil.
    Auf jeden Fall verstehen die Monster immer ziemlich gut, was er von denen möchte, auch, wenn er einge Dinge anders macht als ich.



    Bei meinen Eltern habe ich aufgehört, mich durchsetzen zu wollen. Sie freuen sich immer über meine Hunde und nutzen die paar Tage schamlos aus, um sie völlig zu verwöhnen (Enkelkiddies sind ja nicht da, daher muss man die Vierbeiner betüteln :flower: ).
    Aber Hunde sind ja wie Kiddies nicht doof: Die wissen genau, dass die das da dürfen und bei mir einfach nicht. Das ist dann auch ok.
    Aber anfangs hat es mich schon immer ein bisschen geärgert. Heute denk ich eher, dass ich mich freuen sollte, dass sie meine Hunde so gerne haben-was bei meinen 3 Hunden plus gelegentlichen Pflegehunden sowie der nun mitreisenden Katze nicht selbstverständlich ist.
    Mittlerweile grinse ich still in mich rein, wenn meine Hunde kauend mit meiner Mom aus der Küche kommen und sie eine "Ich hab denen nichts gegeben"-Unschuldsmiene drauf hat, anfangs bin ich da aber ein bisschen wütend geworden.


    Der Rest der Familie bzw die Familie meines Freundes ist da eher befangenen. Sie mögen die Hunde zwar, aber das wars auch schon. Meist nehme ich gar nicht alle mit, weil ich immer den Eindruck habe, dass schon die Anzahl der Hunde ein bisschen stressig für sie ist. Seid ein kleines Kind da ist, erst recht. Ist ok, das akzeptiere ich eben.


    Kathrins Stockproblem habe ich auch bei einigen Freunden. Nachdem Ronja rausgefunden hat, dass ich nach "Jetzt ist Pause" (nicht, dass man nicht regelmässig ausprobieren müsste, ob Frauchen sich nicht doch überzeugen lässt) wirklich keinen Ball oder sonstiges werfe, versucht sie, andere Menschen als Ballwurfmaschine zu verwenden. Solange es im Rahmen bleibt, isses auch okay, ansonsten unterbrech ich das Spiel. Aber einige sind da hartnäckig ;) .

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den kostenlosen Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • ja ich habe weder mit meiner frau oder sohn auf diesem gebiet probleme. ohne das meine familie hinter mir stehen würde und mit mir gemeinsam an einen strang ziehen würde, könnte ich meine arbeit und den hundesport sowie die ausbildung von hunden nicht durchführen. wir waren uns vor 18 jahren einig als unser 1 hund eingzogen ist, da ich damals schon aktiv im hundesport tätig war.


    MfG BC Momo

    Obwohl der Mensch mit der Gabe der Sprache gesegnet ist, nutzt er sie zum Teil ohne Sinn und falsch. Tiere haben nur eine Sprache, setzten sie aber nützlich und ehrlich ein und ein geringes aber wahres Wissen ist besser als eine grosse Lüge. Leonado da Vinci um 1500

  • Hallo,


    unser (mein) Hund ist sehr auf mich fixiert, vielleicht weil ich
    einigermaßen weiß mit ihm umzugehen.
    Meine Freundin kennt sich dafür aber gut mit Katzen aus, wir
    haben vier davon.
    Trotzdem sie mit Tieren aufgewachsen ist, hat sie keine Erfahrung
    mit Hunden. Nun ist es so , dass unser kleine Fratz ja
    auch ca. 14 Jahre mit uns zusammen leben soll und deswegen
    eine einheitliche Erziehung wichtig ist.
    Deswegen bestimme ich grundsätzlich die Richtung und meine Freundin
    fragt mich, wenn sie sich unsicher ist (wenn ich mir unsicher bin frage ich euch...),
    wie sie sich in manchen Situationen verhalten soll.


    Ich denke es geht auch nicht anders, weil der Hund seine Sicherheit
    braucht (was darf ich was nicht usw.) und die Familienangehörigen
    auch, damit diesbezgl. kein Stress entsteht. Ist ja fast so wie mit Kindern.


    Also: derjenige der sich auskennt sollte sich bei der Hundeerziehung
    auch durchsetzen (soweit moglich).


    Grüße, Islay

  • Hi,


    kann stolz berichten, dass durch 5 Jahre Border Collies ( besonders unser Stehohr, die einem Fehler schahmlos vor Augen führt ;-) ) auch Oli viel gelernt hat und sich nun im 5. Jahr echt mausert :respekt:


    Viele Dinge hat er von selbst eingesehen, die einen Umgang und die Erziehung der Mädels einfach manchmal "behindert" haben....aber nun liebt er seine Schafe und hat sogar angefangen ernsthaft mit unsere Trico Maus an den Schafen zu trainieren, was ihm für viele früher Diskussionspunkte doch die Augen geöffnet hat ;-)


    Zur Belohnung hat er jetzt auch definitiv SEINEN Hund Celly, die ihn dafür jetzt auch anbetet !!!


    Indi war schon immer NUR mein Hund und Jet wird es ebenso ( so sollte es aber auch sein ).


    Diese beiden Damen lieben ihr Herrchen aber ebenfalls sehr und machen gerne jeden erdenklichen Quatsch mit ihm. Gearbeitet wird aber mit Frauchen und hat man Angst ist auch Frauchen die bessere Wahl ;-)


    Bin sehr stolz auf alle und es klappt jetzt vieles einfach besser :schaf:


    Fröhliche Grüße
    Alexandra

  • Danke für eure Antworten -das ging ja schnell ! :gut:


    Wir haben immer wieder dieselben Probleme. Das Problem für mich ist dann auch immer wieder das ich probiere was durchzuziehen und er ignoriert es.
    Beispiel:
    Mara durfte bei mir lange Zeit nur mit Leine laufen, da sie immer abgehauen ist (bis auf die Strasse und quer über die Willi-Allee (manchen sagt das ja was)), davon habe ich ja auch schonmal hier geschrieben. Irgendwann erzählt er mir dann, er lässt sie laufen, wenn ihr was passiert wird sie es schon merken ! DA KÖNNTE ICH AUSRASTEN !


    Beipiel:
    Stöckchen werfen bei der Fliege. Er wirft es immer wenn sie ankommt ! Mittlerweile diskutieren wir kurz und er lässt es, aber ich weiss wenn ich nicht da bin dann wirft er trotzdem.


    Beispiel:
    Essen vom Tisch. Gibt es bei uns schlichtweg nicht -bei ihm schon sobald ich mich umdrehe !


    Beispiel:
    Wenn wir über die Strasse gehen oder an einer Ampel stehen usw. da haben sich die Hunde hinzusetzen, das mach ich immer. Er meint das ist unnötig.



    ...und so könnte ich ewig weitermachen ! Mich belastet das, da er ja nunmal den Mäusen schadet. Ich kann mir da allerdings den Mund fusselig reden, er versteht nicht worum es geht. Er macht diese Dinge nicht weil er mich ärgern will, sondern einfach weil er meint ich stell mich da an und seh das viel zu eng. Ich mach mir ja eh immer zu sehr nen Kopf und die Hunde, er meint immer ich interpretiere zuviel in ihr verhalten hinein (wie voralllem bei dem Stöckchen, denn seiner Meinung nach ist das normales Spielverhalten).


    Es nervt mich, wir sind seit 6 Jahren zusammen und alles wunderbar, aber das ist bald ein Trennungsgrund. Mich nervt das dermaßen !
    Ich weiss aber auch langsam nicht mehr was ich noch machen oder sagen soll -aber er kommt ja zu dem Seminar in 2 Wochen mit, da können das einige ja mal "live" erleben.


    Musste mir das nur mal von der Seele schreiben...

    Be all you can be

  • Hallo,


    ja, das kenne ich auch nur zu gut von früher.... mich hat es auch wahnsinnig gemacht. Wider besseren Wissens anders mit dem Hund umzugehen.... Mittlerweile hat sich mein Freund da unglaublich gebessert, sieht ganz viele Dinge jetzt auch im Ansatz. Das hat aber auch zwei Jahre gut gedauert und die waren hart mit vielen Streitereien...
    Auf meine neunjährige Tochter bin ich extrem stolz, sie hat viele Dinge durch bloßes Zuschauen bei mir, bzw. aus den Diskussionen gelernt, sodaß ich manchmal komplett baff bin, wenn sie völlig trocken im Fernsehen oder auf dem Feld ein Mensch-Hund Team, bzw. eine Situation desselben beurteilt. Sie ist damit groß geworden und hat gewisse Dinge einfach wie ein Schwamm aufgesogen. Natürlich darf sie mit unseren nicht allein raus, große Hunde und sie würden sie wohl kaum in jeder Situation ernst nehmen.
    Naja und Schwiegermutter ist halt ne andere Sache. Zumindest bekommt der Hund jetzt nicht mehr für gar nix die Leckerchen, nach massiven Einsprüchen, muss der Hund nun zumindest "Sitz" oder "Schäm Dich" machen. Trotzdem nimmt unsere Benda sie überhaupt nicht ernst, macht dort den Larry an der Leine und ist ein Ausbund an Ignoranz. Für mich ganz klar, sie nimmt sie überhaupt nicht für voll. Leider ein Hund der gnadenlos JEDE Schwäche ausnutzt.... der uns aber auch gelehrt hat was Konsequenz bedeutet ;o))

    Trickdogging und Hunde-Spiele für Jederman

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den kostenlosen Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen kostenlosen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens kostenlose Futterproben!


    Liebe Grüße Paul hugging-dog-face


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