Darf sowas passieren?
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Gast70366 -
2. Oktober 2013 um 11:50
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Also ich kenne auch Menschen und Hunde, wo ich denke, dass die Leute ihren Hund eigentlich problemlos halten können müssten, können sie aber nicht.
'Hund unter Kontrolle halten' im Ausnahmezustand ist reine Technik und nicht koeperkraft - von daher geben sich Mann und Frau nichts. Durch reine Zugkraft kann auch ein normal gebauter Mann einen Hund ab gewisser Groesse nicht mehr halten wenn dieser mit aller Vehemenz zum Objekt der Begierde gelingen moechte.
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- Neu
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Woran soll denn ein HH noch erkennen wer gut ist und wer nicht? Im Normalfall kannst du das doch nur wirklich beurteilen, wenn du selber Ahnung hast und dann gehst du nicht zum Trainer ( außer in Sonderfällen). Die HH die sich einen Trainer suchen, haben doch meistens keine bis wenig Erfahrung mit Hunden. Denen kannst du als “Experte“ doch sonst was erzählen und man glaubt es, weil du ja vom Fach bist. Auf Empfehlung find ich halt auch schwierig, da ja jeder eine andere Auffassung von gut hat und jeder Hund ja anders auf dieses oder jenes anspricht.
Da hat man doch als Neu HH die Ar***Karte und muss sich darauf verlassen, das man in guten Händen ist. Das finde ich ätzend.Hallo?! Niemand lernt je aus... einfaches Beispiel: ich reite schon mein Leben lang, dennoch nehme ich Unterricht, weil man einfach nie auslernt und das trifft auch auf HH zu :-) aber - und da gebe ich Dir recht, nicht jeder "empfohlene oder mal gesehene Experte" ist tatsächlich einer und da muss man schon etwas eigene Erfahrung haben, um das unterscheiden zu können. Leider ist Hundetrainer ja kein geschützter Beruf und damit ist leider solchen Erfahrungen wie der der TE nichts erspart.
Ich wohne in diesem Fall "glücklicher weise" in einer Großstadt, man sieht und trifft sich, redet miteinander, tauscht sich aus - und als HH erst recht... aber leider muss man auch da unterscheiden können...
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Steve verfaellt in kritischen Situationen in einen typischen Kasernenton....das beeindruckt jeden Soldaten der vor ihm stuende - die meisten Hunde sehen das aber eher als Herausforderung und zeigen ihm wo der Hammer haengt

Hihi, da gab es doch mal diesen Soldaten in einer Fernsehsendung, der seine Hunde immer mit "HUNDE" angebrüllt hat, das hat die überhaupt nicht interessiert.
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Das ist eine wirklich schreckliche Geschichte und ich hoffe, dass es dem kleinen Hund bald wieder besser geht.
Irgendwie scheint der ganze Hundetrainer-Hype ziemlich aus dem Ruder zu laufen. Es gibt zu viele unfähige Trainer und genauso viele HH, die sich zu sehr auf den jeweiligen Trainer verlassen, ohne ihren gesunden Menschenverstand anzuwenden.
Die Situation liest sich für mich so, als hätten die Halterin und auch die Trainerin sich zu sehr darauf verlassen, dass der jeweils andere die Sache regelt und haben dabei ihr Bauchgefühl ausgeschaltet. Wäre die Besitzerin des großen Hundes alleine unterwegs gewesen, hätte sie wahrscheinlich richtig gehandelt und wäre früher aus der Situation rausgegangen und hätte mehr Abstand zwischen ihren Hund und den kleineren gebracht.Ich will hier garnicht über Trainer schimpfen, ganz bestimmt gibt es auch sehr gute. Trotzdem bin ich der Meinung, dass die meisten nicht über genügend Wissen verfügen und wie dieser Fall hier zeigt ist es sehr gefährlich sich auf solche Trainer in irgendeiner Form zu verlassen. Trainer geben gerade Hundeanfängern eine trügerische Sicherheit, weil viel zu wenig hinterfragt wird.
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Weil diese Hunde zeigen ob der Trainer auch wirklich "Trainer" oder nur Hundehalter mit gesteigertem Selbstwertgefühl ist. Ausserdem zeigen Dir die Hunde in ihrem Verhalten wie der evtl. Trainer mit ihnen arbeitet. Sind sie fröhlich, offen oder ängstlich, unterwürfig, meidend?
Ich persönlich würde keinen Trainer mehr engagieren von dem ich nicht die eigenen Hunde gesehen hätte.
Ist aber ein anderes Thema.Da kann ich nicht ganz zustimmen, denn ein Trainer ist bei seinen eigenen Hunden emotional und übersieht eventuell Dinge, die er bei anderen sieht. Auch kann die Körpersprache usw. eine Rolle spielen.
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So, mal die neueste Information. Das beste zuerst: der Kleine Hund ist zwar schwer verletzt, wird aber wieder gesund.
Die Halterin des Großen hat zwischenzeitlich mit der Trainerin gesprochen und mir erzählt, das diese alle Schuld von sich weist. Sie gibt der Halterin selbst und der Halterin des Kleinen die Schuld. Sie meinte wohl, das die Halterin selber verursacht hat, das der Hund außer Kontrolle gerät. Sie hatte ja entsprechende Anweisungen gegeben, die die Halterin aber nicht befolgt hätte. Bei den Anweisungen ging es wohl darum, das die Halterin nach dem dritten oder vierten mal clickern lieber beide Hände zum halten der Leine benutzt hat. Das fand die Trainerin wohl nicht so gut und hatte sie aufgefordert weiter zu clickern.
Ich habe die Halterin gefragt warum der Hund nicht mit Maulkorb gesichert gewesen wäre und die sagte, das die Trainerin meinte er sei gefestigt genug, so dass es auch ohne geht.
Die Halterin will jetzt Anzeige wegen Fahrlässigkeit erstatten. Bringt das was?Zu der Hunde-von-Trainern Theorie: Die Trainerin hat drei Hunde und alle sind absolut super erzogen.
Vielleicht haben wir hier ja doch einen Fall von klassischer Selvstüberschätzung.
Nach,ja, Hauptsache der Kleine wird wieder gesund und erholt sich von dem Schreck. -
Wieso muss das nun über Anzeigen geregelt werden? Und was ist schwer verletzt?
Die Halterin ist immer und überall für den Hund verantwortlich, die Trainerin nun rechtlich zu belangen, ist also nicht so einfach.Hat die Frau noch nie was von Markerwort gehört?
Aber so nebenbei. Wenn sie doch schon sieht, dass die Fau den Hund kaum mehr halten kann, wie soll man da weiterlickern? Was wurde geclickert? Clickersalve?Man hätte den Hund auch mit einer Leine um den eigenen Bauch sichern können, damit der Hund eben nicht einfach davonprescht. Und man hätte notfalls sogar beide Hände frei...
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Ja nee - ist klar - der kleine Hund bzw ihre Halterin hat Schuld, weil sie es gewagt haben, dort spazieren zu gehen oder wie

Wenn die Trainerin wirklich so gut wäre, hätte sie in der Situation den Hund genommen und der Halterin gezeigt, wie sie mit der Situation umgeht.
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...klar, ich bin froh und erleichtert, dass der Kleine es überlebt - ABER durch falsch-Einschätzung der vermeintlichen Trainerin ist das entstanden und sie "verteilt die Schuld auf andere" - das geht garnicht!!!!! Aus meiner Sicht ist sie inkompetent!!!! Ich wäre als Halter des Kleinen oder des "trainierten" Hundes mehr als wütend, dass das geschehen ist...
Drücke dem Kleinen und dem vermeintlich"bösen" Hund die Daumen, dass alles gut aus geht!!!!!!
Der vermeintlichen Trainerin wünsche ich, dass sie ihre Grenzen erkennt und verantwortungsbewusst handelt!!!!
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Kareki, woher kommt es eigtl, dass du dich immer gleich angegriffen fühlst?lol - kleine Betriebsblindheit? Vielleicht weil Dein Kommentar im ersten Teil sachlich fraglich ist und im zweiten sexistisch?
ZitatGenau solche Vorfälle, die sich leider immer mehr häufen, bestärken mich in meiner Meinung.
Ich halte nichts davon mit dem Clicker bei Problemhunden zu arbeiten. Bisher kenne ich auch keinen einzigen bei dem es funktioniert hat.
Du darfst gerne deine eigene Meinung dazu haben, nur werde ich da nicht weiter mit dir diskutieren.Und immer noch keine Zeit gehabt, die Frage im anderen Thread zu beantworten?
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