Agressionsverhalten zwischen Hunden
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Ah wunderbar - hab ich mir schon fast gedacht, dass es hier in Richtung "es kann nicht sein, was nicht sein darf" geht. Ich habe eben auf der Morgenrunde den Schäfihalter getroffen - er kam vom Tierarzt. Der Schäfi hat wohl eine sehr tiefe Verletzung an der Kehle. Der Tierarzt (!!) hat beim Ordnungsamt angerufen - anscheinend ist ein Amstaff in diesem Farbschlag nicht registriert. Ah ja.
Aber da sist ja alles normal und sowieso. Sicher.

Wobei wir wieder bei dem Thema sind, war es ein Amstaff? War es ein Mix? Welcher Farbschlag?
In NRW wird auf den OÄmtern das gleiche System genutzt und da kann man nicht nach Farbschlägen suchen
Ich behaupte mal ganz dreist das n Oamtsmitarbeiter nicht alle Hunde auswendig kennt die registriert sind
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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MajorTom dem kann ich nur zu stimmen.
Das habe ich auch schon des öfteren erlebt. Vor meinem damaligen Boxer hatten alle Angst, der Terrier daneben war der eigentliche "Teufel" aber der ist doch soooo süß!:) -
Hi,
ich hab das Gefühl du bekommst nicht die Antworten die du gerne haben wolltest. Es wurde mehrmals vorher genau nach den Verletzungen des Schäfis gefragt - du bist überhaupt gar nicht darauf eingegangen. Und jetzt hat er eine tiefe Wunde am Hals.
Hunde sind nunmal irgendwo Raubtiere und haben Zähne. Damit es zu einer Auseinandersetzung kommt reichen oftmals Blicke, und ganz zarte Gesten die wir oftmals gar nicht wirklich registrieren.
Leider habe ich auch nur die Erfahrung gemacht das auf diesen eingezäunten Freilaufflächen ausschliesslich Hundehalter sind, die sich meisten eher sehr wenig mit dem Thema Hund beschäftigen. Da wird das Lieblingsbällchen geworfen und sich gewundert das es riesen Ärger gibt, da wird Futter verteilt etc pp.
Wenn Rüden sich richtig in die Wolle kriegen - dann wollen sie auch beschädigen. Das ist ganz normal. Wenn Hündinnen sich richtig in die Wolle kriegen, dann gehts es meistens noch viel schlimmer aus.
Wenn der Staff den anderen hätte richtig richtig ernsthaft beschädigen wollen, dann wäre er vor dem Kopfauflegen schon drauf gegangen.
Und dieses Kopfauflegen ist schon eine arge Geste unter Hunden. Wenn da zwei Macker aufeinander treffen und es greift keiner Frühzeitig ein dann kracht es wegen dem Kopf auflegen schon mal gewaltig. Vor dem Kopfauflegen kommt ja schon oft was anderes. Meist die T Stellung wo schon mal abgecheckt wird.
Genereller Rat - diese unkontrollierten Ausläufte meiden!
Das mit den Kindern finde ich auch blöd - was haben Kinder dort zu suchen? Es kann immer mal was passieren - kommt natürlich darauf an wie alt die Kinder waren.
lg
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Warum hast Du uns nicht gleich alle Infos mitgeteilt?
Interessant ist auch ob der Hund beim Griff an die Kehle geschüttelt, gerissen oder sontwas hat, oder ob der tiefe Riß entstanden ist als sie im falschen Moment von den Besitzern voneinander gezerrt wurden...? So entstehen schnell Rißwunden, die sonst nicht entstanden wären.
Aber wie auch immer - ich war nicht dabei, Deine Erzählweise ist mir zu einseitig und deshalb bin ich hier raus.Immer mehr hasse ich "Hundespielwiesen".
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LilaElvis
Genaus so ist es.
Bei uns gibt es nur eine "Art" Hundewiese nicht eingezäunt und vom Bauern geduldet. Die meisten leinen den Hund ab sobald die Wiese erreicht ist, dann wird lustig losgelaufen, hauptsächlich mit anderen HH gequatscht und eigentlich schaut keiner auf seinen Hund, da heißt es die machen das schon !
Ich denke auch das es bei dem Vorfall schon Signale voraus gingen, die aber nicht richtig gedeutet wurden und dann ist es halt zur Rauferei gekommen. -
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Gerade wenn man weiß, dass der Hund so schnell hochfährt - was hat der auf so einer Hundewiese dann zu suchen?? Wie geschrieben - es gab dort noch nie Vorfälle. Sicher mal eine Streiterei, aber nie ernst mit Beschädigungsabsicht. Ich fand den HH an sich auch extrem rücksichtslos. Statt nach dem Vorfall zu gehen, blieb er dort. Es liefen auf dem oberen Teil der Wiese noch 2 Mischlinge frei und es waren dort auch Kinder anwesend. Was auch immer da zwischen den Hunden gelaufen ist - ist das okay, so einen Hund (unabhängig von der Rasse) als "friedlich" zu titulieren und in den Freilauf zu lassen?? ICH finde es nicht okay...
Ich verstehe unter "Beschädigungsabsicht" etwas ganz anderes als du... meine ich...
Zum "Spielen" lassen. Es gibt unter Hunden eben "erwachsene Typen", die vielleicht mal Toben aber dieses Spieli-Spieli wird unterlassen. Dann gibt es Typen, die das hin und wiede rnoch nach der Reife tun mit vertrauten Hunden oder sehr sympathischen Fremdhunden und es gibt die "Dauerspieler".
Wenn solche unterschiedlichen Typen zusammenkommen, gerade noch ein "Neuling", kann es gut und gerne zum Konflikt kommen.
Kann auch sein, dass der Schäferhund ihn wegmobben wollte. (Akuma macht das auch gerne, deshalb verabschiede ich mich immer, wenn ein neuer Hund dazu kommt - außer es ist eine Hundefreundin. Ich mache aber diese Hundehalter-stehen-im-Kreis-und-lassen-ihre-Hunde-"spielen"-Geschichten äußerst selten) -
Ich weiß nicht ob man überhaupt sagen kann das ein Hund mit " Beschädigungsabsicht" handeln kann!?
Er handelt, denke ich, aus der Situation heraus und in der Intensität die er für angemessen hält!
(Wenn man das so sagen kann) -
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Ich weiß nicht ob man überhaupt sagen kann das ein Hund mit " Beschädigungsabsicht" handeln kann!?
Er handelt, denke ich, aus der Situation heraus und in der Intensität die er für angemessen hält!
(Wenn man das so sagen kann)Von "Absicht" kann bei Hunden in diesem menschlichen Sinne auch keine Rede sein. Wenn ein Hund mit "Beschädigungsabsicht" handelt, versucht er den Gegner im Endeffekt töten.
Das unterscheide ich ganz klar von einem Hund, der vielleicht ordentlich zubeißt, weil er es für "angemessen" hält, so zu reagieren.
Der Hund stand über dem Schäferhund und hielt ihm die Kehle - so wurde es beschrieben. Hätte er den Hund beschädigen wollen, wäre das so wie vom TS beschrieben nie passiert. Beschädigungskämpfe sind in der Regel lautlos und schnell.
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Ich versuche mal, neutral zu bleiben
Mein DSH-Rüde mag auch nicht viele andere Rüden, aber er fängt keine Beißerei an. Wir hatten zwei Vorfälle, da ist er (oder sind wir) angegriffen worden, da ging er nach vorne und im Zusammentreffen verbissen sich jeweils beide Kontrahenten (einmal großer Labbi, einmal großer Mix, evtl. mit Anteil AmStaff) am Hals ineinander.
Ich bin beide Male hin, habe mir die zwei Rüden an den Halsbändern gepackt (ja, ich weiß, mal soll nicht dazwischen gehen, aber ich hänge an meinem Hund und bin mir zudem ziemlich sicher, dass er so klar im Kopf dabei ist, dass er mich nicht beißt
) und auf mein laut gebrülltes "Aus" ließen jeweils beide los. Ein "Aus" auf Distanz nahm mein Rüde vorher nicht an (obwohl er im SD gut trennt
ich denke, da war er sich nicht sicher, ob es der andere auch tut (und dann würde ich auch nicht loslassen). Aber mit mir direkt neben sich war er sicher genug das "aus" zu befolgen. Keiner der Hunde wollte anschließend wieder in eine Kampfhandlung.
Den nervtötend-vom-Balkon-runter-kläffenden Nachbarscollie hat er auch einmal gestellt, der hat sich sofort unterworfen, da stand er einfach nur über ihm. Damit war das geklärt und er lies sich anschließend problemlos abrufen.So viel zum Thema "nicht auslassen" und nicht abrufbar", das ist doch immer situationsbedingt...

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kareki das denke ich auch.
Ich denke auch das die Verletzungen vielleicht durch das auseinander reißen der Besitzer entstanden sind, was jetzt nicht mehr genau heraus zu finden ist.
Ich habe auch die Erfahrung gemacht, je lauter es zwischen den Hunden zu geht desto weniger gefährlich ist es letzten Endes. - Vor einem Moment
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