Hündin seit gestern gelähmt-Hilfe!
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Hallo,
wir haben eine 11 jährige Neufundländerin, die so noch absolut fit war.
Gestern ist sie mit einer ihrer Krallen (Pfote rechts) in einer Art Regengitter am Boden hängengeblieben und gefallen.
Sie war eingeklemmt und bis wir sie befreien konnten, war sie schon fast unansprechbar (nicht bewusstlos)
Der Tierarzt hat ihr Infusionen gegeben (Schocktherapie), alles geröntgt, Ultraschall gemacht und Blut abgenommen. Alles sah gut aus.
Sie blieb bis nachmittags dort am Tropf, dann haben wir sie nach Hause geholt.
Sie hat sich nicht aufrichten können, nur mit dem Oberkörper, hat aber gefressen und getrunken.
Nach einiger Zeit ging es ihr schlechter, die Atmung wurde immer lauter und sie hat gehustet.
Nachts haben wir sie in die Tierklinik gebracht (inwiefern ihr der Transport jetzt noch den Rest gegeben hat, darüber möchte ich gar nicht nachdenken..)Dort wurde dann festgestellt, dass an der Wirbelsäule im unteren Bereich ein Nerv was abbekommen hat.
Sie wurde an den Tropf gehängt (Schmerzmittel und Cortison). Es geht ihr heute schon besser, jedoch meint die Tierklinik, dass es nicht gut aussieht.
Entweder muss sie in einer anderen Klinik sofort operiert werden oder es muss die Infusionstherapie weiter gemacht werden.
Von der OP rät die Tierklinik aber aufgrund des Alters, der momentanen Konstitution und der Schwere des Eingriffs eher ab. Die Infusionstherapie wird aber evtl zu schwach sein, es stehe 50:50.
Sie zeigt aber noch überall Reflexe und hat nun auch Urin abgesetzt.
Unser TA, der sie kennt, rät auch von der OP ab, meint aber, dadurch, dass sie Reflexe zeigt, hat er Hoffnung.Hat jemand schon mal so etwas mitgemacht? Wie hoch sind die Chancen der Infusionstherapie?
Ich habe im Internet auch gerade was von einer Nasenschleimhaut-Zellspritze gegen Lähmung gelesen?
Das Schicksal ist so... da ist sie 11 und für ihr Alter noch so fit, alle Werte und Organe ok und dann muss so etwas total Dummes mit einer Ablaufrinne passieren...
LG
Jumpie - Vor einem Moment
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Hallo,
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Ach je,als ich das jetzt gelesen habe ,hatte ich Gänsehaut

Leider ,oder GsD hab ich mit sowas keine Erfahrung aber ich wünsche euch alles,alles Gute!!!!
Hoffe das dein Mädchen wieder auf die Beine kommt .LG
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Ach herrje...
Angesichts von 50:50 würde ich es machen.
Es gibt hier Berichte (zB Thinha mit ihrem Odin und eine andere Frau, deren Namen ich nicht erinnere) von Hunden, die ähnlich plötzlich zusammen gebrochen sind, es ganz schlimm aussah - und die sich wieder berappelt haben!
- Mal so zum Mutmachen.Vielleicht kannst/magst du auch mit der Züchterin telefonieren und dich austauschen? Sie hat vielleicht auch Erfahrungen beizusteuern, sowohl medizinische als auch "mentale", wie man mit so einer Situation und Entscheidung umgeht.
Alles alles Gute euch und berichte gerne weiter.
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also ich würde es auch versuchen.
Meine alte Neufi-Hündin (wird demnächst 15) konnte vor 8 Wochen auch nicht mehr aufstehen. Sie ist nur noch umgefallen und dabei auch die Kellertreppe mit 15 Stufen hinunter. Dank Infusionstherapie rennt sie wieder. Ich war auch skeptisch. Aber unser TA war sich sicher, dass er sie wieder hin bekommt. Und er hatte recht.
Wünsche gute Besserung.Liebe Grüße
Elke -
Danke Euch schon mal.
Ja, wir werden die Infusionstherapie auf alle Fälle machen lassen bzw läuft diese ja schon seit heute Nacht.. ich hoffe nur so, dass sie auch anschlägt..
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Hier sind auf jeden Fall alle Daumen und Pfoten gedrückt, dass ihr das wieder hinkriegt!
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Auch ich drücke ganz fest die Daumen, daß sich eure alte Dame noch mal berappelt und ihr eine gute Zeit miteinander haben werdet.
Gaby und ihre schweren Jungs
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Zitat
Ich habe im Internet auch gerade was von einer Nasenschleimhaut-Zellspritze gegen Lähmung gelesen?Ich vermute, Du meinst damit, dass es gelungen ist (ich meine in Japan), Zellen der Nasenschleimhaut soz. umzupfriemeln, dass sie als Stammzellen fungieren, d.h. also zu jeder Zellart werden können.
Das ist noch absolut experimentell. Nix für den Einsatz.ZitatDas Schicksal ist so... da ist sie 11 und für ihr Alter noch so fit, alle Werte und Organe ok und dann muss so etwas total Dummes mit einer Ablaufrinne passieren...
Wie hat der Nerv denn "etwas abbekommen"?
Einfach so? Oder gab es doch einen Bandscheibenvorfall o.ä.? (Da würde die Infusionstherapie auch dazu passen.)
Dann würde ich mal suchen, ob es vielleicht auch im Vetbereich einen TA gibt, der wie beim Mensch Spritzen direkt in die Nähe der Bandscheibe setzt, damit diese da wegschrumpft. Es gibt bei den Humanmedizinern mittlerweile viele Möglichkeiten. Je nach Problem. Auch eine Schmerzbehandlung direkt an der Nervenwurzel kann helfen.Viel Glück!
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Ich würde die Hündin einem Physiotherapeuten zeigen. Es gibt bei solchen Geschichten oft Wirbelblockaden, Verkantungen etc. Die können im schlimmsten Fall auch böse auf die Nerven drücken.
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In der Tierklinik war nun Schichtwechsel.
Die Tierärztin meinte, sie müsse definitiv das WE am Tropf bleiben (unser TA meinte nämlich, sie könne das evtl in Tablettenform zuhause bekommen ab morgen), die ersten drei Tage wären die entscheidensten.
Allerdings hat sie uns kaum Hoffnung gemacht
Morgen können wir sie besuchen.yane: Die Klinik hat eine Physiotherapeutin.
@kaham:Ich meine den Bericht:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m…n-a-868086.html
Die Klinik hat davon aber noch nichts gehört.
Ich denke, der Nerv hat etwas abbekommen, als sie gefallen ist... - Vor einem Moment
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