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Ergänzung: Hunde sind auch zur sekundären Emotionen fähig.
Übrigens ist meiner Meinung nach Frust oftmals Auslöser. Oder eine Mischform aus mehreren Emotionen.
Und dann hätten wir da noch den Schmerz, der keine Emotion ist.
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Zitat
Welche der 6 primären Emotionn, als die da sind: Angst, Ärger, Ekel, Traurigkeit, Freude, Überraschung, lösen denn im Verhalten Aggression aus.
Also im meine subjektiv: es ist immer ANGST.
Das heisst nicht, dass die Hundepersönlichkeit insgesamt ängstlich ist. Die Emotion ist "nur" ein Auslöser, und die handlungskette läuft "ohne zu denken" also automatisch ab.
Naja, Angst löst nicht einfach mal eben Aggression aus. Da gehört schon bisschen mehr dazu.
Frust/Ärger z.B. Bei Angst alleine wäre eher Flucht naheliegend - wenn möglich natürlich, das kann ein Problem sein.
Vielleicht ist die Aggression schon erlernt als Ausweg aus der Angst bereitenden Situation. Oder man hat die Vorstellung, dass man mit Aggression eine Chance hat.
Evtl. ist auch Aggression erlernt als funktionierendes Verhaltensmodell, um ein Ziel zu erreichen (wäre ddan instrumentelle Aggression, also als Mittel zum Zweck). Oder wurde am Modell erlernt (ich persönlich bin sicher, dass Hunde das können, keine Ahnung, ob es dazu "offizielle Lehrmeinungen" gibt).Ganz interessanter Link:
http://mybrainnotes.com/brain-rage-violence.html -
Zitat
Ergänzung: Hunde sind auch zur sekundären Emotionen fähig.
Übrigens ist meiner Meinung nach Frust oftmals Auslöser. Oder eine Mischform aus mehreren Emotionen.
Und dann hätten wir da noch den Schmerz, der keine Emotion ist.
Frust ist eine Sekundär-Emotion.
Es gibt eben die angeborenen Emotionen, die im limbischen System AUTOMATISCH ablaufen.
Angst als primäre Emotion kann FLUCHT oder ANGRIFF auslösen...mehr erstmal nicht oder in Todesnähe auch Erstarren.
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Zitat
Naja, Angst löst nicht einfach mal eben Aggression aus. Da gehört schon bisschen mehr dazu.
Frust/Ärger z.B. Bei Angst alleine wäre eher Flucht naheliegend - wenn möglich natürlich, das kann ein Problem sein.Die primären Emotionen sind die angeborenen Emotionen, die auch wir Menschen haben.
Bei Angst laufen Automatismen ab: Fluch oder Angriff oder auch Erstarren.
Wenn das Individuum Zeit hat und sicher im Sozialverhalten ist, geht nicht jeder der Angst hat los und greift an. Das ist individuell und auch eine Sacher der Perönlichkeit.Hunde und Menschen die das tun: also angreifen bei Angst oder AGGRESSIV werden, müssen /sollten lernen vor der Handlung zu denken!
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Zitat
Die primären Emotionen sind die angeborenen Emotionen, die auch wir Menschen haben.Nun, welche das sind, dazu gibt's wohl nicht nur eine Meinung.

(Hat meinen Link noch net angeschaut, gell?
)ZitatBei Angst laufen Automatismen ab: Fluch oder Angriff oder auch Erstarren.
Ist auch bisschen am Link drin. Wenn man links in den Frame schaut, sieht man auch den Link zu Panksepps Forschung zu FEAR. Z.B. dass FEAR und RAGE recht nahe beiander laufen.
ZitatWenn das Individuum Zeit hat und sicher im Sozialverhalten ist, geht nicht jeder der Angst hat los und greift an. Das ist individuell und auch eine Sacher der Perönlichkeit.
Ohje, jetzt wird es noch komplizierter, wenn auch noch Persönlichkeit dazu kommt, nature/nurture und so.

Ebenso spielt nicht nur Zeit und bisher erlerntes Sozialverhalten eine Rolle, sondern auch die momentane Verfassung des Individuums.ZitatHunde und Menschen die das tun: also angreifen bei Angst oder AGGRESSIV werden, müssen /sollten lernen vor der Handlung zu denken!
Das wäre von Vorteil. :)
(Wobei ich das oder zwischen angreifen und AGGRESSIV werden nicht verstehe. Meinst Du jetzt Verhalten vs. Gefühlslage oder was?) -
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Hat der Hund bereits via negative Verstärkung gelernt (!), dass Angriff die beste Verteidigung ist, rutschen sie ins "Hinterhirn" ab und dieses Verhalten wird reflexiv abgespult. Die können dann gar nicht mehr wählen. Da ist der Mensch unterstützend gefragt. Sind die Hunde über der Reizschwelle, ist es zu spät.
Die vier Fs sind nicht auf Angst beschränkt; das ist Konfliktlösung für Hunde. Ein Hund. der Angst hat und merkt, dass der Auslöser sich entfernt, sobald er erstarrt, wird diese Taktik immer wieder anwenden. Angstaggression ist nicht selten das Ergebnis von "Durchprobieren" - hat der Hund mit Aggression Erfolg, wird er öfters dazu greifen und dafür weniger fliehen oder erstarren (flirten lasse ich mal außen vor).
@Liv
Ich weiß nicht, wieso du mich nun belehren musst, was primäre Emotionen sind - darum ging es nicht. Es ging darum, warum Hunde aggressiv reagieren. Ich meine, dass Frust als zugrundeliegende Emotion (vielleicht auch gepaart mit anderen) bei Haushunden wesentlich häufiger ist, als es einem lieb ist. -
Zitat
Das wäre von Vorteil. :)
(Wobei ich das oder zwischen angreifen und AGGRESSIV werden nicht verstehe. Meinst Du jetzt Verhalten vs. Gefühlslage oder was?)Angriff ist die Handlung
Agression ist die sekundäre EmotionPS: Welche und wie viele primäre Emotionen angeboren sind, ist wirklich uneinheitlich in der Literatur.
Beim Menschen gehört Scham mit dazu, wobei sich diese erst in den ersten Lebensjahren entwickeln. -
Zitat
Angriff ist die Handlung
Agression ist die sekundäre EmotionEieiei, kein Wunder, wenn man sich dann nicht versteht.
Aggression als Emotion ist mir jetzt bei wissenschaftlicher Literatur (worauf Du Dich zu berufen scheinst) nicht geläufig- was aber nichts zu heißen hat. Klar gab/gibt es auch Autoren, die alleine schon Gedanken, die in Richtung Aktivität gehen, als Aggression betiteln. Aber - so mein Stand - der häufigste Konsens ist, dass Aggression das Verhalten bezeichnet, welches auf Schädigung (körperlich und emotional) eines anderen abzielt.
Oft wird nichtmal der Gedanke, aggressive Handlungen zu vollstrecken, als Aggression bezeichnet.ZitatPS: Welche und wie viele primäre Emotionen angeboren sind, ist wirklich uneinheitlich in der Literatur.
Beim Menschen gehört Scham mit dazu, wobei sich diese erst in den ersten Lebensjahren entwickeln.Du stellt das so als unumstößlichen Fakt hin. Das würde mich schwer, schwer wundern, wenn es als solcher feststünde. Gerade bei Scham! Etwas so dermaßen gesellschaftlich Beeinflussbares.
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Smidolon
Wie kommst du bitte auf sowas. Gerade für unsichere Hunde ist es GENAU das Richtige... welche "Restspannung" bitte? Gegenkonditionieren und Desensibilsieren mit Alternativverhalten baut Spannung ab, weil der Hund lernt, wie er mit den Situationen umgehen kann.Ich muss Smidolon hier leider zustimmen!
Clickertraining ist eine ganz tolle Sache im Bereich der Ausbildung (da nutze ich es auch fast ausschließlich). Im Bereich der Erzeihung/Problemhundetrainings kann es keine Reizneutralität hervorrufen.
Leider gibt es kaum Hundetrainer die sich mit der. Restspannung auskennen und es vermeiden diese zu bestätigen.
Schade, dass der Trend immer mehr zum "Probleme wegclickern" geht - erfolglos.ZitatEs reicht ein Mensch, der Wege aufzeigen kann - am Reiz vorbeiführen halte ich für unwirksam. Der Hund muss sich mit den Reizen auseinandersetzen dürfen (und zwar so, ohne auszurasten), um damit "klarzukommen"!
Hunde müssen lernen Umweltreizen absolutreizneutral zu begegnen (also weder ängstlich, noch aufgeregt oder gar aggressiv). Hierzu müssen sie lernen mit diesen Reizen aus der Bewegung und in der Ruhe umzugehen.
ZitatFür 40€ kannst du einen guten Hundetrainer finden. Bei 50€ wär für mich die Grenze.
Ich habe damals 3x 40€ ausgegeben und es nie bereut. Dafür hab ich leider an andere Trainer Geld ausgegeben, wo mir das Training nicht so viel gebracht hat.Über diese Aussage musste ich schon gerade schmunzeln.
Ein guter Trainer ist also absolut vom Preis abhängig? Also ich zahle lieber 4x etwas mehr, statt 15x nur 40€
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Hab ich doch nicht gesagt
Ich habe gesagt wo für mich die Grenze ist und dass man mit 40€ einen guten Trainer finden kann. Ich habe nicht gesagt, dass man nur für den Preis einen guten Trainer findet.Ich find allerdings diese Geschichten wo das Erstgespräch 100€ kostet + Anfahrtsweg, evtl. muss es dann noch länger als 2 Stunden dauern und die Folgestunden, die ewig gehen, kosten 50 €, das find ich nicht ok und das ist leider sehr oft bei den Cumcane Leuten anzutreffen.
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