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@Liv
Das Markersignal ist mehr als nur "Marken".
Schrieb ich das so?
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Hallo,
hast du hier Pöbeln schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Klang so, weil du den Clicker indirekt auf ds "punktgenaue Bestätigen" reduziert hast. Habe nicht nur ich so verstanden.

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Ein Hund der sich in einer Reizlage befindet, sei es eine Katze oder eben ein Hund baut immer bei der Konfrontation eine Spannung auf. Diese Spannung befindet sich eine zeitlang im Hund, der Mensch nimmt dies aber oft nicht wahr! Wenn ich jetzt clickere, bestätige ich IMMER diese Restspannung und nicht ein sogenanntes erwünschtes Verhalten. Dies passiert allerdings genauso, wenn ich mit Leckerchen arbeite.
Dieser Trend, Aggression wegzuclickern, ist fatal!
Alle diese Hunde kommen zu mir, weil Reizlagen immer weniger gemeistert werden und sich das Fehlverhalten immer mehr steigert!
Hunde werden nur neutral einem Reiz begegnen können, wenn in der Bewegung passiert wird! Und zwar souverän mit aller Konsequenz und Beharrlichkeit!Nein. Das Markersignal ist bereits mit Emotionen besetzt. Du kannst keine "Spannung" bestätigen. Du kannst gerademal Aufregung mit dem Clicker versehentlich verknüpfen, und das kann man relativ leicht vermeiden. Das wirkt sich aber nicht auf die Aggression aus, sondern lediglich auf das Markersignal selbst, WENN es passiert. Die Aggression wird durch einen Clicker nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Und nein, dies passiert auch nicht beim Leckerli - Kauen beruhigt sogar. Was du bestätigen kannst, ist das Verhalten, das der Hund in diesem Moment zeigt. Steht er in diesem Augenblick, bestätigst du das Stehen.
Und nein, dieser "Trend" ist sogar ganz wunderbar - wenn man weiß, was man tut. Ich clickere übrigens auch nichts weg, ich füge Glückshormone in eine Situation hinzu, die den Hund stresst.
Ich kann beispielsweise Adrenalin nicht noch verstärken, indem ich Dopamin hinzufüge.Der Hund soll einem Reiz gar nicht neutral begegnen (wie soll das gehen? Es gibt keinen Auskopf für Gefühle!). Ich kann aber erreichen, dass der Hund nicht mehr "aus der Haut fährt" --> also "ruhig bleibt".
Wenn du noch dazu einen Hund hast, der ohne Unterstützung nur mit Gewöhnung NICHT erfahren kann, dass ihm der Reiz nichts tut, hast du mit deiner "Leader"-Herangehensweise ein richtiges Problem.AnjaNeleTeam
Und warum sollte das nicht funktionieren? -
Weil es Hunde gibt die in die Konfrontation möchten. Bei denen find ichs auch fast etwas fahrlässig sich ewig Zeit zu lassen. Die sehen auch durch 1000 Clicks und Leckerlies nicht ein warum sie einen Hund in ihrem Revier dulden sollen. Ich bin einfach der Meinung, dass nur positiv nicht bei jedem Hund funktioniert.
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Weil es Hunde gibt die in die Konfrontation möchten. Bei denen find ichs auch fast etwas fahrlässig sich ewig Zeit zu lassen. Die sehen auch durch 1000 Clicks und Leckerlies nicht ein warum sie einen Hund in ihrem Revier dulden sollen. Ich bin einfach der Meinung, dass nur positiv nicht bei jedem Hund funktioniert.
Von welchen "Revier" sprechen wir?
Und warum sollten die durchs Clickern nicht lernen können, dass sie statt Hunde anzugehen, was anderes machen könnten? Jagdersatztraining funktioniert wunderbar über positive Verstärkung, warum das nicht?
Es muss ja nicht unbedingt Z&B sein.
Aber dem Hund beim Anblick des Auslösers eine Alternative beizubringen - und zwar ohne Strafe - funktioniert doch. -
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Hier wäre zunächst zu klären aus welcher Motivation heraus der Hund das Verhalten zeigt. Vielleicht spielen auch mehrere Motivationen eine Rolle. Danach richtet sich das Training. Meiner Ansicht nach geht daher kein Weg an einem Hundetrainer vorbei. Bis dahin muss der Hund gesichert werden.
Viele Grüße
Corinna -
Niemand sagt was gegen alternativen beibringen, aber durch ne klare nicht nette Ansage ist der hund unter Umständen eher/schneller dazu bereit sie anzunehmen. Wie corinna sagt sollte man dafür aber die Ursache kennen.
Gesendet von meinem HTC One S mit Tapatalk 2
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Jeder Thread mit Clicker läuft gleich
Nein! mit Clicker gehts nicht.
Ja! mit Clicker gehts.
Nein! immer positiv geht nicht....Erziehung ist nicht eine Einzelsequenz. Erziehung ist nicht ein inkonsequentes Bestechen mit Leckerchen.
Erziehungsmethoden kann man nicht wechseln wie ein Hemd.
Heute "nur positiv"
Ab morgen beim andern Trainer dann mit Methode XYZ
Jeder Hundehalter muss sich auch selbst orientieren.
Hier geht es , wie so oft, um einen Hund, der pöbelt.Wie stellt man sich das nun vor? Ich kaufe einen Clicker und dann?
Der Clicker alleine in der Hand eines Menschen ist erstmal ein vollkommen lebloses Teil. Es geht im weitesten Sinne um eine Verhaltenstherapie beim Hund. Also ein UM-erziehen.
Nun haben wir oft das Problem, dass die Hunde, die UM-erzogen werden sollen, nicht mal ER-zogen sind...
Das machts natürlich nicht einfacher.
Also steht erstmal eine Basis-Erziehung auf dem Plan und dann kann man an das "Problem-Verhalten" rangehen.
Und je nachdem, was der Hundeführer für ein Persönlichkeit ist, wird er sich orientieren.Und der Hund muss es schlucken. ein Hund mit Persönlichkeit und dennoch Unsicherheit, der "nach vorne geht" ist im weitesten Sinne ein "Angsbeisser"...
Die zugrunde liegende Emotion beim Hund ist (überwiegend) Angst...daraus entsteht an der Oberfläche Aggression.
Dieser kann man nun begegnen wie man will. Da hat jeder Trainer seinen Weg.
Ich empfehle zur Zeit bedingungslos das Z und B. Weil es nach 14 Jahren Hundetraining mit und ohne Clicker mir eine ganz neue Dimension eröffnet hat.
Mit absoluter Sicherheit gibt es auch andere Wege. -
Es geht nur um zugrundelegende Emotionen. So oder so.
Und endlich hat mir mal jemand beantwortet, warum "territoriale Aggression" nicht mit Clickern beizukommen sein soll. Ich finde das interessant. Und wenn halt vone inem User behauptet wird, dass man irgendwelche "Spannungen" bestätigt, kann ich das persönlich nicht stehen lassen, weil es nicht stimmt. Niemand muss mit dem Clicker arbeiten, denn zum "Wegclickern" ist er nicht geeignet. Ich kann kein Verhalten mit positiver Verstärkung weniger "machen", das ist genau das Gegenteil der Definition von "Verstärkung".
Aber "Reinclickern" kann ich. -
Welche der 6 primären Emotionn, als die da sind: Angst, Ärger, Ekel, Traurigkeit, Freude, Überraschung, lösen denn im Verhalten Aggression aus.
Also im meine subjektiv: es ist immer ANGST.
Das heisst nicht, dass die Hundepersönlichkeit insgesamt ängstlich ist. Die Emotion ist "nur" ein Auslöser, und die handlungskette läuft "ohne zu denken" also automatisch ab.
Und hier heisst es ein Bein reinzubekommen.
Okay, ich schliesse mich letzt lich Corinna an. Das wird ohne kompetente Hilfe in den seltensten Fällen klappen.
Aber verstehen und drüber sprechen kann man in einem Forum ja dennoch....Helfen können wir praktisch vom Schreibtisch natürlich nicht!Wenn der Hund hier vorher
ZitatDer Kamm steht, die Rute nach oben (manchnal schwanzelt sie sogar) und dann "Gib ihm."
Vorwiegend Männer und wehe die reden dann noch, dann is man gar nicht mehr zu halten.
"drüber nachdenken" könnte und das alte limbische System erstmal nicht aktiviert, kann der Hund lernen, dass Jogger und Radler ect...ihn nicht angreifen, ihn nicht bedrohen.
Dann erst hat der Hund die Chance zu LERNEN-UMzulernen - Vor einem Moment
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