Lilly zerstört viel
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Hallo,
ich brauche dringend euren Rat. Ich weiß gerade echt nicht mehr weiter.
Mein Lilly ist jetzt 8 Monate alt und zerstört ohne Ende.
Lilly muss zusammen mit unserer Großen 4-5 Stunden Vormittags allein bleiben. Das ist seit 01.07 so. Anfangs hat sie ein ganz klein bissen Tapete abgefetzt.Wir haben dann die Wand mit Tabasco eingeschmiert und einen Karton zum zerstören hingelegt. Zur Beschäftigung haben die beiden 2 so Geweihstücke. Dann war es eine ganze Zeit auch super. Der Karton zerfetzt aber alles andere heil. Seit letzter Woche Monat zerstört sie wieder ohne Ende. Es wird eigentlich von Tag zu Tag schlimmer. Außerdem hat sie jetzt auch schon zwei mal rein gemacht, was sie vorher noch nie gemacht hat.
Ich frage mich, ob das nun reiner Protest ist oder ob sie einfach überfordert ist. Mittlerweile belaufe sich unsere Renovierungskosten nämlich auf fast 1000 € und das ist echt heftig. Ich möchte das natürlich ändern, damit es meiner Kleinen auch gut geht, wenn es Streß sein sollte.
Vielleicht noch so als Info, damit ihr eine Vorstellung habt wie es bei uns so ist. Lilly haben wir das allein bleiben auch kleinschrittig beigebracht (hat ja auch ne Zeit geklappt). Während unserer Abwesenheit haben sie nur unseren Flur zur Verfügung. Mein Mann geht morgens mit beiden noch so 30 Minuten spazieren bevor er zur Arbeit geht (mit Kopfarbeit), wenn ich wieder komme gehe ich nochmal mit beiden (einzelnd) spazieren.
Ich weiß nicht was ich noch machen soll. Sie macht einen fröhlichen Eindruck wenn ich nach Hause komm. Habt ihr Tips?
Unsere Züchterin meinte wir sollen sie in einen Zimmerkennel sperren wenn wir weg sind, aber das möchte ich nicht.
LG
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Hi,
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Das ist ja doof.
Filme das doch mal oder skype mit den beiden. Dann bekommst Du vielleicht eine bessere Vorstelllung woran es liegt.
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Naja, es gibt ja ziemlich große Kennels in denen sich Hundi trotzdem bewegen kann, allemal besser als ihn z.b. in eine Box zu sperren.
So etwas minimiert zwar die Renovierungskosten aber es löst euer Problem ja nicht.
Da du aber so schnell keine Lösung finden wirst, sondern vermutlich das Alleine bleiben wieder bei NULL anfangen musst, halte ich einen sehr großen Kennel oder "Laufstall" garnicht für so schlecht, ihr könnt euch bis zur Lösung ja nicht die Wohnung komplett zerstören lassen. Außerdem kommen manche Hunde besser zur Ruhe wenn sie nur einen begrenzten Platz und nicht die komplette Wohnung zur Verfügung haben.
Wie wäre es mit einem Hundesitter oder einer HuTa? Habt ihr niemanden der den Hund vielleicht die 4-5 Stunden betreuen könnte so dass ihr langsam wieder anfangen könnt mit dem Hund das alleine bleiben zu üben? -
Hm, das ist ja echt blöd. Filmen ist eine gute Idee. Oder hast Du schon mal versucht den beiden die Wohnung und nicht den Flur zur Verfügung zu stellen? Unserer bleibt bei geöffneten Türen super allen (allerdings erst ca. 3 Stunden), sobald er irgendwie "eingesperrt" ist, winselt er und hat Stress. Ich glaube die offene Wohnung ist ihm einfach vertrauter. Allerdings wäre so das Risiko groß, dass noch mehr kaputt geht...

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ich glaube eine gewisse Zerstörungswut in dem Alter ist vollkommen normal, meiner konnte auch super bis zum 6-7 Monat alleine bleiben, und dann hat er nen halbes Jahr lang dauernd was zerstört.
Hat sie was zum Rumtragen, und wenn sie an die Wand geht, fehlt ihr vielleicht was im Futter? -
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Zitat
Mein Lilly ist jetzt 8 Monate alt und zerstört ohne Ende.
Lilly muss zusammen mit unserer Großen 4-5 Stunden Vormittags allein bleiben. Das ist seit 01.07 so. Anfangs hat sie ein ganz klein bissen Tapete abgefetzt.Lilly war also gerade mal 5,5 Monate alt, als sie so lange allein bleiben musste. Zwar nicht ganz allein, aber vermutlich war das zu früh eine zu lange Zeit.
Ich würde den Gedanken an eine Box (spricht aus meiner Sicht nicht für eine Züchterin, wenn sie so einen Vorschlag macht) gar nicht weiter verfolgen, sondern mich um eine Betreuung kümmern. Denn ein Mini-Zwinger ändert ja nichts daran, dass Lilly Probleme mit dem Alleinsein hat. Im Schlimmsten Fall vergrößert eine Box das Problem. Ich hätte auch keine ruhige Minute, wenn ich nicht zuhause wäre und meinen Hund in so eine Box sperren würde. So mancher Hund, der unbedingt aus der Box rauswollte, hat sich da schon böse verletzt, selbst an einer sicher aussehenden Gitterbox.
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In diesem Alter ungefähr tritt die sogenannte Unsicherheitsphase auf.
Das kann dazu führen, daß alles, was bisher okay und gewohnt war, plötzlich zum "bösen Feind" mutiert.Mülltonne in der Küche? Du lieber Himmel, die stand ja noch nie da!
Kühlschrank brummt? Hey, seit wann denn das? Ist sicherlich ein böser Wolf!
Draußen sind komische Geräusche!
Laternenpfahl, nie gesehen.......In so einer Phase wird schon mal einiges an Erlerntes "vergessen", bzw. der Streßlevel steigt dann auch gerne und etwas schneller an.
In so einem Zustand ist nichts ungewöhnliches, wenn Hunde wieder unsauber werden, oder gar als "Raumumgestalter" fungieren.
Da hilft nur eines, wieder "neu" mit der Erziehung anfangen, bwz. einen Plan B herzaubern.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Mit 6 Monaten musste Lilly allein bleiben ja. Wie gesagt, wir hatten es schrittweise aufgebaut und sie zerstört ja auch nicht immer bzw. auch wenn wir da sind fängt sie manchmal damit an. Von Mitte Juli bis letzen Montag hat sie nichts zerstört gar nichts. Das fing jetzt erst an.
Also wenn sie allein sind, haben sie halt den Karton und jeder so ein Geweihstück zum kauen.
Mit dem Futter hoffe ich mal nicht, ich barfe sie. -
Moin,
Boxen find ich auch inakzeptabel, am Ende ist es nichts anderes, als ein weg gesperrter Hund.
Tagespflege fände ich vielleicht eine gute Idee? Ich stell mir vor, das es schwierig für Euch ist, das Allein bleiben von vorn zu beginnen und erneut einzuüben. Gäbe es jemanden, der Lilly in der Zeit nimmt, in der sie allein bleiben müsste?
Das Alter find ich hingegen ganz okay,als ich damals meinen ersten Hund holte hab ich über vieles nicht nachgedacht und ihn einfach allein gelassen....... ohne üben, ohne Verabschiedung, ohne Terz, vorher natürlich raus und beschäftigt und hinterher auch. Wichtig war mir, das er Stubenrein ist und das war er auch, ich denke, er war auch so um die 5 Monate wo ich ohne ihn einkaufen ging, mit den Kindern unterewgs war oder sonst meiner Wege ging. Wir hatten nie Probleme damit.
Meinen Zweithund hab ich angebunden (ja ja, ich weiß, aber es ging nicht anders) und nachdem er raus hatte, das ich immer wieder komm, war auch alles gut und er legte sich in seinen Korb und schlief, wenn ich mit der Unitasche an ihm vorbei ging. Mir ging es damals darum, ihm beizubringen, eben nichts kaputt zu machen, wenn ich nicht da bin. Den die ungebremste Zerstörungswut ist erziehrisch ja kontraproduktiv. Aber nachdem er ein halbes Bücherregal ausgeräumt und zerfetzt hatte, war es auch gut. Heute bleibt er stundenlang allein ohne jegliche Probleme.
Ansonsten? Mitnehmen? Wäre das möglich?
LG Sundri
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Mitnehmen ist leider keine Option, mein Chef kriegt so wie so schon immer Anfälle wenn er Hund hört :-)
HuTa, ja da besteht auf jeden Fall die Möglichkeit, aber ungern. Nicht wegen dem Geld. Zum einen ist sie für den Rest des Tages fertig wenn ich sie Mittags hole und zum anderen laufen alle Hunde da im Rudel und damit kommt die Maus nicht klar.
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