Schleppleinentraining-jetzt wird's gefährlich :/
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Tierli -
2. September 2013 um 08:13
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Guten Morgen.
Da Jack gedacht hatte "immer der Nase nach" und auch meinen Rückruf gekonnt ignoriert hatte,
kommt der kleine Kerl jetzt wieder nur mit Schleppi zum Spielen auf die Wiese.
Das Training hatte jetzt auch wieder richtig gut funktioniert.
Bis auf Gestern.Wie immer: Wir auf der Wiese, Schleppleine dran und übten wieder das Apportieren,
was er vorher so toll gemacht hat..
Naja, zeig ich ihm es eben nochmal wie es funktioniert-kein Problem.
Beim ca. 10ten Wurf rannte er hin, holte das Apportierteil,
als ich ihn rief und lief in meine Richtung.Dann kam ein Vogel vorbei und Jack lief weiter-in die andere Richtung.
Ich hab ihn zweimal gerufen-nichts.
Als dann von der 26m Schlappleine nur noch ca 3m dalagen,
griff ich ihn-ich hätte ja auch meinen Fuß bloß drauf stellen können
Wie auch immer, Jack jaulte und ich schrie "Schei*e".
Jack humpelte zu mir.
Am Abend lief er wieder ganz normal und auch heute Morgen lässt er sich nichts mehr anmerken.
Allerdings, als er zu mir kam, war die Schleppleine um seine Pfote und um den Hals (!) gewickelt!Glück im Umglück-hätte sich die Schleppleine sich nicht um die Pfote gewickelt,
dann wäre der Hals dran gewesen
Ich möchte das ehrlich gesagt nicht, dass sowas noch einmal vorkommt und weiß jetzt nicht wie ich weiter machen soll, denn die Blasen an allen meinen 5 Fingern tun auch höllisch weh.
Er trägt ein gepolstertes Geschirr-wenn er die Schleppi trägt immer!
Was meint ihr, was bzw. wie wir jetzt weiter machen sollen?
Bin dankbar für jede hilfreiche Antwort

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Du solltest Handschuhe tragen und dem Hund beibringen, nicht in die Schlepp zu laufen. Er wirds überleben...
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An Handschuhe hab ich da dann auch gedacht ;-)
Hab nur "normale" Handschuhe, halte aber nach Ausschau nach Handschuhen mit Gumminoppen.Ich weiß nur nicht, wie ich Jack beibringen soll,
nicht in die Schleppleine zu laufen. -
Ich kann dir dünne Reithandschuhe empfehlen. Einfach mal in ein Reitsportfachgeschäft gehen.
Was machst du denn im Moment, wenn er in die Schlepp läuft?
Wir haben das so trainiert: ca. 1 Meter bevor die Schlepp zu ende ist, habe ich Ende gesagt. Wenn Hund sich umorientiert habe ich geklickt und ihm ein Leckerli gegeben. Wenn er sich nicht umorientiert hat und in die Schlepp gelaufen ist, bin ich stehen geblieben und habe gewartet, bis er zu mir zurück gekommen ist, um dann weiter zu gehen. Nach kurzer Zeit hat Diego angefangen sich auch ohne das Ende umzuorientieren.
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Zitat
Ich kann dir dünne Reithandschuhe empfehlen. Einfach mal in ein Reitsportfachgeschäft gehen.
Was machst du denn im Moment, wenn er in die Schlepp läuft?
Wir haben das so trainiert: ca. 1 Meter bevor die Schlepp zu ende ist, habe ich Ende gesagt. Wenn Hund sich umorientiert habe ich geklickt und ihm ein Leckerli gegeben. Wenn er sich nicht umorientiert hat und in die Schlepp gelaufen ist, bin ich stehen geblieben und habe gewartet, bis er zu mir zurück gekommen ist, um dann weiter zu gehen. Nach kurzer Zeit hat Diego angefangen sich auch ohne das Ende umzuorientieren.
Ja, an das hab ich auch gedacht
Muss Morgen zum Reifeisen-die haben solche :)Wenn er wieder zurückkommt?
Dann liegt die Schleppi auf dem Boden.
Beim Rückruf läuft Jack einen Bogen, wodurch die Schleppi sich jetzt nicht um sein Hals oder so gewickelt hatte.Das mit dem Klicker ist eine gute Idee.
Ich habe mir, als ich ihn bekam, einen Klicker gekauft.
Aber "Da kannst du viel falsch machen".."Dann musst du immer Klicken und was ist, wenn er kaputt ist?!",
haben mich dann doch dazu getrieben das Training nicht zu starten.Wäre es denn schon zu spät für das Klickertraining?
Also, mir ist schon klar, dass ich es erst aufbauen muss und dass es auch dauern wird.
Ich würde erst Kommandos mit dem Klicker ausführen (wenn er die Verknüpfung verstanden hat)
die er auch zu 100% kann. (sitz, Platz, Peng, Durch, Pfote)Würde ich mit dem Klickertraining beginnen,
dann würde ich ihn nur im eingezäunten Grundstück laufen lassen.
Damit ich ihn dann nicht mit Kommandos und Klicker verunsichere. -
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Reithandschuhe, Schleppleine in der Hand und schauen, dass da nichts wo drum gewickelt ist
die Schleppleine ist ja nicht dazu da zum Hund bremsen, sondern nur zum Absichern
ich hätte z.B. STOPP gerufen, bevor er da rein brettert
hätte wenigstens den Lerneffekt gehabt, dass er gemerkt hätte, wenn ich nach dem Stoff weiter bretter, wirds doof -
Zitat
Reithandschuhe, Schleppleine in der Hand und schauen, dass da nichts wo drum gewickelt ist
die Schleppleine ist ja nicht dazu da zum Hund bremsen, sondern nur zum Absichern
ich hätte z.B. STOPP gerufen, bevor er da rein brettert
hätte wenigstens den Lerneffekt gehabt, dass er gemerkt hätte, wenn ich nach dem Stoff weiter bretter, wirds doof
Ja, die Geschwindigkeit hatte er wohl mit genommen, als er zu mir rannte.
Stopp kennt Jack nicht.Meine Mutter meinte "Da weiß Jack ja beim nächsten Mal, was passiert, wenn er nicht hört".
Okay, selbst beim normalen Gassi, mit kurzer Leine lief er heute vorsichtig.
Die Leine war nicht einmal gespannt.hab schon überlegt, ob ich nicht irgendwas an Gewicht an die Schleppi hänge,
zum Beispiel Senkblei, damit es ihn "ausbremst". -
Der Hund geht davon doch nicht kaputt..
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er kann ein Stopp-Kommando ja kennen lernen
wäre ja nicht unsinnvoll
Was soll er lernen?
Dass er an dir vorbei rennen kann?
Dass die Schleppleine böse ist und Schmerzen macht?Er hat doch keinen Bezug zum nicht hören und weh tun.
Und das, was du dran hängst, musst du den ganzen Spaziergang mit dir rum schleppen, also überleg es dir gut

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Du musst dazu nicht klickern. Sag einfach immer "Stopp" kurz bevor er in die Schleppe brettert. Er wird die "Warnung" auch so begreifen, die Belohnung ist dann quasi das "nicht-in-der-Bewegung-eingeschränkt-werden".
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