Schleppleinentraining-jetzt wird's gefährlich :/
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Tierli -
2. September 2013 um 08:13
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Dazu kommt noch das die meisten Hunde zu gut im Futter stehen und deshalb so viel Power/Elan haben .
.Witzig, ich habe genau die gegenteilige Beobachtung gemacht. Nämlich dass die Hunde viel kribbeliger sind, wenn sie Kohldampf schieben.
(Was ich nachvollziehbar finde, geht mir auch so - nur dass ich richtig ungemütlich werde, wenn ich richtigen Hunger habe.) - Vor einem Moment
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man kann sich auch eine Flexileine vor den Kopf schlagen
oder beim Gassi gehen stolpern und sich das Bein brechenPasst grade so schön:
Ich hab mir schon öfter den Ball an der Schnur volle Lotte ins Gesicht gedonnert, weil er dem Hund beim Zergeln aus dem Mund geflutscht ist. Gongt auch ganz gut je nach Ort des Einschlags. -
Zitat
Witzig, ich habe genau die gegenteilige Beobachtung gemacht. Nämlich dass die Hunde viel kribbeliger sind, wenn sie Kohldampf schieben.
(Was ich nachvollziehbar finde, geht mir auch so - nur dass ich richtig ungemütlich werde, wenn ich richtigen Hunger habe.)Mag schon sein , ist aber nur die erste Zeit so , das Mensch und Hund so reagieren
Jetzt mal davon abgesehen das man für den Hund eine weitere Motivation hat , wenn er Hunger hat . -
Zitat
@ Luna 77
Du redest von einem Hund mit dem du spazieren gehen willst , er aber Jagdverhalten zeigt .
Ich kann es gar nicht oft genug sagen , die größe des Radius legt der HB/in fest . Bedeutet nur , der Hund muss lernen darauf zu achten , was macht eigentlich mein Herrchen/Frauchen . Und dies tun die wenigsten Hunde , weil sie Wissen , Herrchen/Frauchen läuft ja eh hinter mir her . Dazu kommt noch das die meisten Hunde zu gut im Futter stehen und deshalb so viel Power/Elan haben .
Um dies zu erreichen , das der Hund schaut und achtet was man macht , hat sich die nonverbale Kommunikation bewährt . Dies arbeite ich an der 5 Meter Leine ... das einzige was ich mache ist Loben .. wenn er schaut .. stehen bleibt oder zu mir kommt . Ich gehe eine gerade ... der Hund wird mit Elan nach vorne gehen . Naht das Ende der Leine , bleib ich stehen ... der Hund steht dadurch auch . Jetzt warte ich 1-2 Minuten .. dreh mich um und geh wieder ... wenn ich merke der Hund überholt mich , bleibe ich stehen . Dies übe ich solange bis er schaut .. zu mir kommt . Ist eigentlich die Stop and Go Methode . Damit schaltet man das Ziehen an der Leine aus .. der Hund schaut/achtet .
Wenn der Hund dann so weit ist dann beginnt das üben des ab-rufens .
Dies ist das Einzige , was ich mit Leckerli arbeite ... vor allem wenn der Hund schnell kommt . Überlegt er , wird er nur mündlich gelobt . Er hat es schnell raus , wie er zu den Leckerli kommen kann ..
Ich weiß nicht ob und was du evtl falsch verstanden haben könntest? Ich habe doch gar nicht geschrieben, wie ich das "Ende" aufgebaut habe.

Die Methode, die du beschriebst, praktiziere ich schon seit Langem. Anfangs gabs es Gassigänge, wo ich kaum 200m weit kam, ohne dass ich mich umdrehen und in einer andere Richtung gehen musste, also nonverbale Kommunikation mit dem Hund betrieben habe. Mittlerweile muss ich meine Maus nur noch ab und an mal dran erinnern mehr auf mich zu achten.
Das hat aber nicht direkt was mit meinem aufgebautem radiusbeschränkendem Kommando zu tun, nur indirekt.
Es gibt mehr als oft Situationen, wo man eben nicht die Möglichkeit hat sich umzudrehen und einfach mal die Richtung zu wechseln oder querfeldein zu gehen. Dazu kommt noch, dass Hund auch gern mal völlig gedankenversunken vor sich hin schnüffelt, und möglicherweise einfach ein paar Sekunden zu lange braucht um zu reagieren, um zu merken "Ups, Frauchen geht ja woanders lang, schnell hinterher". Dafür ist das Kommando für mich sehr hilfreich, weil ich mit richtigem Timing einen schnelleren Effekt erziehle und kurz und knackig im Notfall auch mal meinen Hund stoppen kann, um dann weite Vorgehensweisen umzusetzen.
Das Kommando "Ende" wird bei uns nur noch ab und an mal benutzt, wenn Ashanti mal einen "schlechten" Tag hat und ihr Freiheitsdrang über meinen Kommandos steht. Im Grunde ist es aber hauptsächlich nur eine kleine Erinnerung an "Hey, du bist weit genug weg, bleib mal mehr in meiner Nähe."@ Krüümel
Wie lang übst du das denn schon? Bei uns hat es eine gefühlte Ewigkeit gedauert, bis es gut funktioniert hat.
Ich glaube anfangs hatte Ashanti es nicht so richtig begriffen, was ich von ihr wollte. Da sie insgesamt ein unsicheres Wesen ist, kam sie auch immer gleich mit Beschwichtigungsverhalten. Das tut sie oft, wenn sie eben nicht genau weiß, was nun richtig wäre. Dass ich von ihr einfach nur ihren Schritt verlangsamen und zu mir schauen, oder stehen bleiben, warten und zu mir schauen verlangte, hat länger gedauert bis sie es begriffen hatte.
Das ist als Mensche auch recht schwer dem Hund begreiflich zu machen, da ich dem Hund ja zwei Handlungsmöglichkeiten überlassen und er nicht unbedingt stehen bleiben muss. Zwei Handlungen als Alternativverhalten aufzubauen ist immer schwerer als nur eine klare Handlung wie ein Stehenbleiben zu fordern.
Anfangs musste ich die Übung auch fast im Minutentakt wiederholen, was für uns beide ziemlich anstrengend war.
Aber so nach und nach wurde es automatisch weniger, weil sie von sich aus immer öfter in dem von mir gewünschten Radius blieb. Außerdem kann ich so den Radius fleixibel gestalten, muss sich also nicht immer auf 10 oder 15 m beschränken.
Zusammen mit Aufmerksamkeitsübungen klappte es dann irgendwann recht gut. Bevor Ashanti weiter weg laufen möchte, oder eine andere Handlung außerhalb unseres gewohnten Rahmens machen möchte, nimmt sie jedes mal erst Kontakt zu mir auf um sich ein "Ok" abzuholen. -
Hab ich vergessen klar zu erwähnen iim obigen Posting:
Für mich sind Radiusbeschränken mittels Kommando und allgemeines Aufmerksamkeitstraining zwei verschiedenen paar Schuhe, die sich aber an gewissen Punkten miteinander verbinden lassen.
Nicht dass da noch was missverstanden wird. Hab ich oben nicht so klar geschrieben. ;-)
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