Injektionen bei Tieren - Hygiene
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Hallo Ihr,
ich hab ja derzeit eine Vertrauenskrise zu Tierärzten ( zumindest denen, die ich kennengelernt habe)
Eine Bekannte erzählte mir heute, dass sie es nicht gut fände, wie unser Tierarzt ( haben denselben)
Injektionen verabreichen würde.
Er zieht mit derselben Injektionsnadel aus der Flasche auf, mit der er dann spritzt.
Als sie ihn ansprach, dass das in der Humanmedizin ein No Go sei sagte er, dass würde bei Tieren nichts ausmachen?!
Was haltet ihr davon?
Lg, Linda
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Hallo,
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Hab ich noch nie drüber nachgedacht. Aber die Nadeln sind doch alle steril. Ich kenne nur TAs, die das so machen und das war auch noch nie ein Problem. Bei unserer Diabeteshündin haben wir die Nadel sogar mehrmals nutzen dürfen (bevor sie eben stumpf war). Vermutlich macht das wirklich nichts. Sie hatte jedenfalls nie ne Entzündung oder dergleichen. Allerdings hab ich das beim Impfen auch schon beim Arzt selbst so erlebt. Mein ich zumindest so in der Erinnerung zu haben.
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Hallo Linda!
Ich kann mich noch erinnern wie es bei unserem Zwergkaninchen war. Das ist allerdings gut 15 Jahre her.
Die Spritzen lagen zum Teil einfach offen ohne Abdeckhülle der Nadel umher und die Tierärztin griff danach.
Auch wenn diese erst 15 Minuten vorher hergerichtet wurden, finde ich das extrem unhygienisch.
Doch damals, als Kind, habe ich mir nicht so viele Gedanken darüber gemacht.Jetzt würde ich so eine Spritze nicht in meinen Hund kommen lassen!
Meine jetzige Tierärztin ist da zum Glück auch nicht so - sonst wäre ich längst nicht mehr bei ihr!

Und ich denke nicht, dass es einen Unterschied macht ob Mensch oder Tier - Bakterien kommen allemal in die Enstichstelle wenn die Spritze nicht steril gehandhabt wird.
Bei unserem Zwegkaninchen ist nichts passiert aber ich würde es jetzt nicht mehr drauf ankommen lassen.Liebe Grüße!

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Mal ne blöde Frage, wie soll es denn dann richtig gehen?

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Zitat
Mal ne blöde Frage, wie soll es denn dann richtig gehen?

Wenn man eine Nadel benutzt hat um ein Medikament durch das Verschlussgummi aufzuziehen, nimmt man eine frische Nadel (Kanüle) um dem Tier das Medi zu spritzen.
Wir handhaben das immer so. -
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Das frag ich mich auch. Ist doch eigentlich normal oder

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Aus der Humanmedizin kenne ich es nur so, dass die Injektionslösung mit einer Kanüle aufgezogen wird, die danach entsorgt wird. Erst danach kommt eine Kanüle auf die Spritze, mit der die Injektion durchgeführt wird.
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Hm, die Fläschchen bei unserem Tierarzt reichen nicht für viel mehr als eine Injektion. Das sind sehr kleine Glasfläschchen und die Nadeln werden mitsamt der Spritze aus der Einwegverpackung gepellt - direkt vor der Injektion. Die Flaschen haben eine Membran, durch die die Nadel dann gestochen wird. Ich hab bei unserem Tierarzt noch nichts Unhygienisches gesehen. Ich wüsste auch nicht, wie das Hinzunehmen einer zweiten Nadel das hygienischer gestalten sollte, wenn die Fläschchen dann leer sind. Die Fläschchen sind doch vorher auch hygienisch versiegelt oder ist das Siegel nicht steril?
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Achso, doch: bei one-dose-Flaschen kann man es mit einer Nadel machen. Also auch spritzen.
Aber die Kanüle ist dann ein bisschen stumpfer beim 2. Pieksen (2. Pieksen = ins Tier) und bei sensiblen Tieren ist das gemein.^^Bei multi-dose-Flaschen nehmen wir grundsätzlich eine frische Kanüle.
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Es ist so, dass sich die Spitze der Nadel beim Durchstechen des Fläschchens verbiegen kann.
So wäre die Spritze natürlich schmerzhafter.Die Ampulle an sich ist steril, vor dem Durchstechen mit der Nadel wird sie auch nochmal desinfiziert.
Falls ein Fläschchen jedoch öfter benutzt wird, können durch das Loch Keime gelangen.Warum das bei Tieren also anders gehandhabt wird als bei Menschen, verstehe ich nicht so recht...
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