Wieso treffen wir kaum Hunde?
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Eyla2013 -
7. August 2013 um 12:07
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Leider ist es so, dass Hundehalter mit Garten - ich sag mal vorsichtig - etwas faul werden und nicht drei mal am Tag raus gehen. Ich rede nicht von allen, gibt auch genug Ausnahmen. Aber ich kenne mehr Leute, die ihre Hunde mehrmals täglich in den Garten lassen und nur maximal eine kleine halbstündige Runde mit ihm gehen.
Dieser Prozentsatz an Leuten überwiegt leider über denen, die tatsächlich trotz Garten mind. drei mal raus gehen.
Manche von denen gehen sogar nur einmal die Woche raus. Machen kann man da meistens nichts, außer mit dem Kopf zu schütteln.
Genau solche Leute wundern sich dann, dass der Hund unausgelastet ist und irgendwann Stresssymptome zeigt.Ähnliches gibts auch bei den Schön-Wetter-Gassigängern. Schau mal an Regentagen, wieviel Hunde dir da begegnen. Bei uns fast gar keine. Nur der kleine hartgesottene Kern unserer Nachbarschaft wirft sich in seine Regeklamotten und Gummistiefel und dreht tapfer seine Runden.
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Hätte ich einen Garten, würde ich auch nur einmal am Tag gehen. Genauso wie ich jetzt nur 1x am Tag ne große Runde mache und der Rest nur aus 10 min pinkeln besteht. Das würde mit Garten wahrscheinlich ausfallen und da hätte ich auch kein schlechtes Gewissen dabei.
Genauso bei Regen. Mein Hund hasst es abgrundtief, nass zu werden. Der will da keinen Meter laufen, ich kann nur hoffen, dass er überhaupt sein Geschäft macht und sich nicht nur von mir durch die Gegend ziehen lässt und dabei jammert, als würde man ihm sein Fell abziehen. Ohne Leine laufen geht bei Regen gar nicht, da kennt er nämlich nur eine Richung und die ist nach Hause.
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In dem Ort, aus dem ich komme gibt es auch rund herum sehr viel Natur. Das führt dazu, dass sich die Spaziergänger gut verteilen und man in bestimmten Gegenden niemanden trifft. Wer Hundekontakt sucht, geht dort in den Flussauen spazieren. Da sammeln sich dann alle - auch die Hunde, die in wildreichem Wald- und Wiesengebiet nicht von der Leine dürfen können dort rennen.
Man konnte es sich dort also aussuchen: Entweder wochenlang spazieren und Hunde nur mal in der Entfernung, oder jeden Tag eine Vielzahl von Hundebegegnungen.In dem Ort, in dem ich jetzt wohne, wurde ich schonmal auf meiner Morgenrunde mit den Worten angesprochen: "Ihr Hund braucht wohl nicht so viel Auslauf!?" Ich war irritiert, weil sie durchaus für jeden erkennbar ein junger agiler Hund ist und habe zurückgefragt "Wieso?"
"Na, ich sehe sie hier so selten..."Meine Zeit morgens ist 6 Uhr an Tagen, an denen ich arbeite und 9 Uhr, wenn ich nicht arbeite. Die Leute hier (alles Hausfrauen und Rentner) treffen sich immer um 8 Uhr. Außerdem bin ich mit Smilla ständig anderswo unterwegs: Bei den Schafen, beim Mantrailing und vor allem bei den den Pflegehunden.
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Zitat
Leider ist es so, dass Hundehalter mit Garten - ich sag mal vorsichtig - etwas faul werden und nicht drei mal am Tag raus gehen. Ich rede nicht von allen, gibt auch genug Ausnahmen. Aber ich kenne mehr Leute, die ihre Hunde mehrmals täglich in den Garten lassen und nur maximal eine kleine halbstündige Runde mit ihm gehen.
Dieser Prozentsatz an Leuten überwiegt leider über denen, die tatsächlich trotz Garten mind. drei mal raus gehen.
Manche von denen gehen sogar nur einmal die Woche raus. Machen kann man da meistens nichts, außer mit dem Kopf zu schütteln.
Genau solche Leute wundern sich dann, dass der Hund unausgelastet ist und irgendwann Stresssymptome zeigt.Ähnliches gibts auch bei den Schön-Wetter-Gassigängern. Schau mal an Regentagen, wieviel Hunde dir da begegnen. Bei uns fast gar keine. Nur der kleine hartgesottene Kern unserer Nachbarschaft wirft sich in seine Regeklamotten und Gummistiefel und dreht tapfer seine Runden.
Die halbstündige Runde für einen Hund der sich sonst täglich im Garten aufhält find ich jetzt gar nicht so verwerflich. Bei uns im Dorf kommen 50% der Hunde niemals zu einem Spaziergang raus und weitere ca. 30% nur einmal die Woche.Janosch ist bei entsprechendem Wetter (also kühl und nicht wie zur Zeit) sehr viel im Garten unterwegs. Sehr oft auch mit uns bzw. meinem Mann zusammen. Und da gibt es tatsächlich Tage an denen wir nur einmal eine halbe Stunde mit ihm gehen. Auch allgemein gibt es bei uns normalerweise nur eine große Runde am Tag.
Ich sehe es aber auch durchaus wie Brizo - es kommt auf den Hund an, es kommt auf den Garten an. Bei einer Jagdhundrasse in einem 300 m²-Garten ist es doch was anderes als bei einer Wachhundrasse mit über 3000-m² Grundstück. Auch wenn es zwei oder mehr Hunde sind, ist das doch ein wesentlicher Unterschied. Ebenso wenn mit den Hunden gearbeitet wird und diese eigentlich immer im Auto das Grundstück verlassen (kriegt man ja meist nicht mit).
In den letzten Wochen bin ich z.B. morgens um 5 Uhr mit Janosch spazieren gegangen und dann abends nur nochmal für 10 Minuten. Mehr mag er bei der Wärme nicht. Um 5 Uhr sieht mich meist niemand und wer mich abends sieht, mag meinen, dass Janosch nie länger raus kommt. Andererseits, die die mich abends sehen, sind dann meist die deren Hund nie oder fast nie zum spazieren geht.
Beim angesprochenen Regenwetter bin ich mit Janosch auch allein unterwegs..aber das ist dann genau unser Wetter und dann drehen wir entsprechend große Runden...und werden meist wieder nicht gesehen

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Ich bin gestern von einer Hundehalterin aus der Nähe angepampt worden, ich würde ja immer nur so Minirunden laufen...
Das bei diesen Sommertemperaturen unsere größeren Runden zu Zeiten stattfinden, zu denen sie noch/schon im Bett liegt und wir ja nicht immer nur in direkter Nachbarschaft unterwegs sind sieht sie ja natürlich nicht.Aber hier gibt es auch jede Menge Schön-Wetter-Gassigeher, im Herbst wird es hier schlagartig leerer.
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Ich gehe fast nie drei Mal am Tag mit den Hunden raus, OHNE Garten. Zwei Mal reicht vollkommen, dafür aber dann 1 x 1 Stunde und 1 x 2 Stunden.
Ich treffe im Schnitt im Freilauf 2 Hunde, wenn ich denen nicht begegnen will, dann umrunde ich.
Im Sommer treffe ich ganz andere Hunde als im Winter (sozusagen der "Kern") - abe rich urteile nicht wirklich darüber, weil ich selbst Zeiten hinter mir hatte, als ich nur gegen 1 Uhr nachts richtig mit den Hunden gelaufen bin und den Tag über Pinkelrunden.Erstaunerlicherweise (haha...) ist das am Wochenende anders.
Seither suche ich vereinsamte Stellen auf. -
Vielleicht hast du unkonventionelle Gassigeh Zeiten?
Ist bei mir jedenfalls so und wohl deshalb treffe ich auch kaum andere Hunde. Ich gehe morgens meist zwischen 9 und 11 Uhr spazieren. Da ist der Otto-Normalhundehalter aber schon fertig mit der Morgenrunde und auf der Arbeit.
Abends wenn der Otto-Normalhundehalter dann nach Hause kommt und wieder Gassigeht, gehe ich aber wieder nicht. Ich gehe dann erst wieder ab 20 Uhr noch ne Runde.
Oft fahre ich aber auch weg und treffe mich zum Gassigehen oder gehe bei der Hundeschule Gassi.
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Zitat
Leider ist es so, dass Hundehalter mit Garten - ich sag mal vorsichtig - etwas faul werden und nicht drei mal am Tag raus gehen.
Dazu zähle ich mich. Wenn wir in der Stadt sind, gehen wir viermal am Tag. Da genieße ich es richtig, wenn ich im Garten bin und faul sein kann. Allerdings gehen wir da auch zweimal - eine Morgenrunde um den See und abends eine Stunde aufs Feld.
Den ganzen Tag im Garten herumliegen und einmal am Tag aufs Feld oder in den Wald (aber nicht zu lange), das wäre Ylvis Traum. Allerdings haben wir auch 2000m², da kann sie schön ihre Runden drehen.
Resa würde es nicht reichen.Ich kenne bei uns im Dorf (wo wir den Garten haben) aber einige Hunde, die wirklich nie rauskommen. Die tun mir wirklich leid. Eine davon ist inzwischen gestorben, und ich bin froh, dass die Leute sich keinen neuen Hund angeschafft haben.
Ich verstehe nicht, weshalb die Leute freiwillig drauf verzichten - ich liebe es, mit den Hunden durch die Wiesen zu streifen. -
Ich zähle mich aktuell auch zu den "fauleren" Hundemenschen.
Bin derzeit zu Besuch bei Verwanten wo ich eine Ein-Zimmer-Wohnung mit direktem Gartenzugang bewohne.
Ich gehe aktuell auch nur einmal am Tag ne große Runde. Allerdings verbringe ich sehr viel Zeit damit, mit meinem Schnurzelchen zu trainieren was das Zeug hält. So eine reizarme Umgebung hab ich selten um diverse Dinge zu üben bis sie 100% sitzen. Von daher nutze ich das sooft es geht aus. So fehlen uns die zwei Runden auch nicht
Am schlimmsten sind halt die Leute, die selten bis gar nicht raus gehen, weil der Garten ja ausreicht nach ihrer Auffassung. Der Hund hat doch genug Auslauf
Aber diese Hunde sind dann irgendwann draußen kaum noch zu halten, weil ja alles so spannend ist, die ganzen unterschiedlichen fremden Gerüche, andere Menschen- und Hundebegegnungen usw.
Meine Trainerin erzählte mal, dass sie eine ganze Weile lang ganz oft Fälle hatte, wo die Verhaltensstörungen aus mangelnder Beschäftigung und mangelnden Sozialkontakten herührten.
So was muss nicht sein, wie ich find. -
Geht mir im Prinzip genauso.
Ich habe keine starren Zeiten zu denen ich gehe. Zwar auch bei jedem Sauwetter, aber nicht unbedingt bei 30° am Nachmittag, da eher am frühen Morgen oder am Abend. Auch die Runden selbst variieren, je nachdem wieviel Zeit ich habe, un wann, mal drei kleine, mal eine kleine und eine große, mal zwei mittlere.
Ich habe auch einen Garten, sogar ziemlich groß, so dass der Hund sich ordentlich austoben könnte, was er aber ohne Animation nicht tut.
Die meisten laufen mit ihren Hunden nur in den Tälern, ich gehe auch die Berge hinauf.
Manche sieht man mit einen neuen Hund zunächst häufig, dann weniger, dann gar nicht mehr.
Viele laufen täglich die selbe Strecke, ich finde die Abwechslung nett, mal Wald, mal Wiese, mal an Kühen vorbei, mal an Pferden, mal Fischreiher und Krähen gucken, mal Rehe und Eichhörnchen.
Es wimmelt von Hunden in den Gärten, aber die die man trifft sind immer die selben. Und selbst die trifft man meistens nur an bestimmten Stellen im Tal.Warum das so ist - keine Ahnung.
Gruß
Prunus - Vor einem Moment
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