Erfahrungen bei Tierarzt mit Naturheilverfahren?
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Hallo Leute!
Mir ist vor kurzem eine Tierärztin empfohlen worden, die viel mit Naturheilverfahren behandelt.
Ich würde hierzu gerne mal eure Erfahrungen wissen.
Wie wurden eure Hunde behandelt und wie zufrieden wart ihr damit?Danke schon einmal!
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Hallo,
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Ich habe sowohl mit Naturheilverfahren, als auch mit alternativen Verfahren sehr gute Erfahrungen gemacht - seit ungefähr 30 Jahren.
Angefangen bei Kräutern, Tee, Pflanzenextrakten bis hin zu klassischer Homöopathie und Bioresonanz.
Kräuter, Tee und Pflanzen probiere ich oft einfach aus. Für alle anderen Behandlungen habe ich eine Tierheilpraktikerin.
Wichtig ist mir eine gute Ausbildung der THP oder auch eines Tierarztes.Viele Tierärzte schreiben sich "Naturheilkunde" auf das Praxisschild, nur weil sie mal Echinacea bei einer Erkältung geben.
Auch ein Tierarzt sollte m. E. eine gute fundierte Ausbildung in der Naturheilkunde oder alternativen Heilkunde haben, weil die Behandlung auch hier Fachwissen erfordert.
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Meine Tierärztin macht "beides" und ich bin sehr zufrieden damit.
Es wird schulmedizinisch behandelt, aber bei manchen Sachen wird erstmal naturheilkundlich/homöopatisch versucht. So hatten wir z.B. bei leicht erhöhten Leberwerten ein pflanzliches Mittel bekommen und es hat gewirkt, bei einer Halsgeschichte was homöopatisches usw.
Ich finde dieses "zweigleisig" gut weil dann nicht gleich der Hund mit "Hammermitteln" vollgepumpt wird, wenn man es auch erstmal anders versuchen kann.
Suse
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Ich halte von der sog. Alternativmedizin (Homöopathie, TCM, usw.) sehr viel. Aus meiner Sicht ist sie eine gute Ergänzung zur klassischen Schulmedizin. Was mich stört ist die oftmals betriebene Schwaz-Weiß-Malerei von beiden Seiten. Denn es geht m.M. Nach nicht um ein Entweder-Oder, sondern das eine kann das andere - wie gesagt - sinnvoll ergänzen/unterstützen.
Positive Erfahrungen haben wir z.B. gemacht, als RÜBE (nach dem Toben auf einer "Naturwiese") kleine Eiterpickelchen an der Brust und unter den Achseln hatte. Die haben wir binnen drei Tagen homöopathisch "wegbekommen". Und auch bei ihrer Blasenentzündung im vergangenen Jahr haben wir den halben Tag vor dem TA-Besuch "homöopathisch vorgearbeitet", sodass kein Blut mehr im Urin war und der ständige Harndrang verschwand. In Absprache mit dem TA haben wir das Ganze auch parallel zur AB-Gabe in der darauffolgenden Woche fortgesetzt.Und die Moral von der Geschicht': Wer heilt, hat Recht!

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Zitat
Wie wurden eure Hunde behandelt und wie zufrieden wart ihr damit?Hi,
ich entscheide je nach Befindlichkeitsstörung, ob ich die klassische Schulmedizin hier an der Vet-Uni in Anspruch nehme oder mit dem Hund in die Naturheilkundesprechstunde gehe.Mir persönlich liegt die ganzheitliche Methode näher

Homöopathie ist eine ganzheitliche Heilmethode, was bedeutet, dass sie den Patienten in seinem gesamten Lebenskontext betrachtet. Bei der Suche nach dem geeigneten Mittel fließen neben der exakten Beobachtung der körperlichen Symptome auch Persönlichkeit, Veranlagung und Schicksalsschläge mit ein. Was bei Tieren nicht immer einfach ist. Der Besitzer muss stellvertretend für sein Tier Auskunft geben. Das richtige Einzelmittel zu finden, ist aufwendig und erfordert Zeit, denn nicht jedes Mittel ist für jedes Tier passend.
In der Regel ist da Jemand, der kennt meinen Hund, seine Vorgeschichte, Abstammung und gesundheitliche Schwächen und kann ensprechend nach genau diesen Kriterien auch behandeln. Wenn es also darum geht, das Immunsystem zu stärken, den Hund emotional zu stabilisieren, aufzubauen o.ä. , auf unnötige Chemie, Medikamente usw. zu verzichten, dann ist die Naturheilkunde eine gute Sache

LG
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Ich habe eine schulmedizinisch ausgebildete Tierärztin, die sich auf alternative Heilverfahren spezialisiert hat. Sie arbeitet auch gerne Hand in Hand mit Schulmedizinern, verteufelt erstmal nichts, versucht natürlich aber gerne, Medikamente zu vermeiden, wenn es denn auch anders geht.
Ich bin mit meinen Hunden also ergänzend immer bei beiden. So finde ich es am besten.Was Homöopathie angeht muss ich ehrlich zugeben, dass ich da noch nie etwas angewendet habe, was mich überzeugt hat. Ich bin dann eher TCM zugetan, weil da eine jahrundertelange Erfahrung dahintersteckt. Womit ich aber sehr gute Erfahrungen gemacht habe, ist Akupunktur! Aber das muss der Arzt sehr gut beherrschen (meine kann das glücklicherweise wirklich).
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Vielen lieben Dank für eure Beiträge!
Ich denke ich werde bei dieser TÄ mal einen Termin machen und mir die Praxis und ihre Methoden mal ansehen.
Bobby hat in seinem Leben schon so viele Antibiotika bekommen und das völlig unnötig, wie wir später feststellen mussten. Er hat nun mal sein Alter. Im Moment ist er zwischendurch nicht so gut drauf und mag nicht wirklich laufen. Wir behelfen uns dann mit einem Buggy und fahren ihn zwischendurch. Weil Emma will ja laufen!
Ich kann ihn leider auch nicht mehr alleine lassen. Er hat plötzlich so große Verlassensängste in meiner Wohnung, dass er wirklich erbärmlich Kreischt! Ganz schlimm! Das hatte er früher nicht.
Da diese TÄ nur mit Terminen arbeitet (außer bei Notfällen) gehe ich davon aus, dass sie sich bei unserem ersten Besuch Zeit nehmen wird. Ich werde mich mal überraschen lassen, wie es wird und dann berichten.
LG Yvonne -
Moin,
Zitat
Mir ist vor kurzem eine Tierärztin empfohlen worden, die viel mit Naturheilverfahren behandelt.
Ich würde hierzu gerne mal eure Erfahrungen wissen.
Wie wurden eure Hunde behandelt und wie zufrieden wart ihr damit?
Das steht und fällt damit, was in der jeweiligen Praxis als Naturheilverfahren "verkauft" wird.
Ich bin ja Schulmediziner durch und durch, sowohl wenn es um Menschen geht als auch bei Tieren.
Aber das Schulmedizin und Naturheilverfahren im Gegensatz zueinander stehen ist ein Gerücht, das auf Mißverständnissen beruht.
Klassischerweise versteht man unter Naturheilverfahren erstmal all das, was dem Organismus bei der Selbstheilung hilft und natürlichen Ursprunges ist. Dieser Weg ist vernünftigerweise ein Teil der Schulmedizin, denn es gibt massenweise Naturheilverfahren und Naturheilmittel deren Wirkung wissenschaftlich anerkannte ist.
Darunter fällt dann z.B. die Behandlung von Durchblutungsstörungen durch Bewegung, Bäder oder Massagen. Bzw die Bewegungstherapie generell. Auch die sogenannte Phytotherapie, also der Einsatz von Pflanzen zum Zwecke der Nutzung ihrer Wirkstoffe ist Teil der Naturheilkunde und von der Schulmedizin anerkannt.
Ebenfalls fällt die Diätetik, also das Ausrichten der Ernährung auf die Erkrankung in diesen Bereich.
Für mich macht es einen guten Tierarzt aus, dass er diese "Hausmittelchenmedizin" wo möglich immer einer weitergehenden Therapie voranstellt oder begleitend einleitet, denn auch wenn eine schwere Magenschleimhautentzündung einer medikamentösen Behandlung bedarf, so ist diese wenig sinnvoll, wenn nicht auch die Ernährung, zumindest zeitweise auf den Umstand ausgerichtet wird.
Ein Tierarzt, der damit "wirbt" viel im Naturheilverfahren zu machen kann also entweder ein äußerst fähiger Schulmediziner sein, der sich die Zeit nimmt vor jeder Therapie abzuwägen ob sie aus dem Bereich der pharmazeutischen Möglichkeiten kommen sollte oder aus dem Bereich der Hausmittel.Leider trifft man in letzter Zeit aber auch immer wieder einen "Mißbrauch" der Begriffe "Naturheilverfahren" und "Naturheilmittel" an.
Darunter werden dann Bachblüten, Homöopathika und andere Dinge, die aufgrund fehlender, wissenschaftlicher Wirkungsnachweise dem Bereich der Esotherik zuzuschreiben sind angepriesen, obgleich diese Themengebiete rein gar nichts mit Naturheilkunde zu tun haben.Welche Erfahrungen ich Dir da nun mitteilen kann hängt also davon ab, was Dir unter diesem Etikett "verkauft" werden soll.
Mit klassischer Naturheilkunde habe ich nur allerbeste Erfahrungen, denn die gesamten, zum Teil tatsächlich großartigen Möglichkeiten der mordenen Pharmakologie mögen ja schön und gut sein, ein guter Tierarzt ist für mich aber nur derjenige, der auch erkennt, wenn ein Tier einfach mehr/andere Bewegung, eine Massage, eine andere Ernährung oder ein anderes Handling braucht. Das macht eine gute Schulmedizin aus.Esotherische Praktiken, wie Homöopathie, Bachblüten, Pendeln usw haben für mich persönlich keinen Wert und ich habe auch weder privat noch beruflich je von auch nur einem einzigen Fall gehört dessen Heilung sich zweifelsfrei auf irgendwelche esotherischen Praktiken zurückführen ließ. Einen Tierarzt, der Esotherik als Naturheilverfahren bezeichnet empfände ich als hochgradig unseriös.
lg
Fraukie -
Esotherische Praktiken, wie Homöopathie, Bachblüten, Pendeln usw haben für mich persönlich keinen Wert und ich habe auch weder privat noch beruflich je von auch nur einem einzigen Fall gehört dessen Heilung sich zweifelsfrei auf irgendwelche esotherischen Praktiken zurückführen ließ. Einen Tierarzt, der Esotherik als Naturheilverfahren bezeichnet empfände ich als hochgradig unseriös.
Fraukie du schreibst mir so was von aus der Seele, das ist genau das was ich auch denke. Ich habe selten so einen guten Beitrag gelesen. Tausend Dank
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Yvonne, ich kann Dir auch noch Kräuter empfehlen.
http://www.naturheilkunde-bei-tieren.de/
Wenn Du links in den Themen schaust, musst Du auf "Ältere Tiere Behandlung" klicken.Ich habe nun schon von so vielen Hundehaltern gehört, dass diese Kräuter sehr gut sein sollen.
Kannst mal Motte hier aus dem Forum fragen, die hat sich auch sehr positiv geäußert.
In einem anderen Forum wurde der alte Hund genauso beschrieben, wie Deiner.Nach 2-3 Wochen Kräutergabe ist der wieder richtig fit und verspielt geworden.
Hast Du Deinen Hund mal checken lassen? Ich lasse bei alten Hunden regelmässig ein Blutbild machen (geriatrisches Profil). Evtl. müsste auch mal das Herz untersucht werden.
PS: Die klassische Homöopathie ist wirklich sehr, sehr wirksam.
Ob das hier nun angezweifelt wird oder nicht.
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