Mit Garten oder ohne.....pro und contra

  • Jetzt ist mir das schon ein paar mal aufgefallen, es scheint so richtige Gartengegner zu geben.
    Für mich völlig unverständlich, Hundehaltung ohne Garten käme für mich niemals in Frage.
    Jetzt las ich ...Besitzer mit Garten beschäftigen sich weniger mit ihren Hunden??????
    Ist das so? Ich beschäftige mich denke ich nicht weniger mit meinen Hunden, aber eben völlig anders.

  • Naja, ich denke mal, dass es da bloß um die Bequemlichkeit geht..
    Manche Leute kriegen halt bloß Hunde aus Tierheimen o.ä. nicht, weil sie halt kein Haus und/oder mit Garten haben.
    Find ich persönlich auch schwachsinnig.
    Ein Garten ist vielleicht ein schöner Nebeneffekt, aber ich finde, ein hund gehört nicht in den Garten oder Hof oder sonst was.. Und ersetzt nix.

    - Handy getippsel - via Tapatalk 2

  • Ich hab Garten und finde nicht das ich mich weniger mit meinem Hund beschäftige. Ein großer Vorteil ist für mich, das ich Pino einfach mal in den Garten lassen kann, wenn ich krank bin. Ansonsten gegen wir ganz normal Spazieren, machen Ausflüge usw. Das ist nicht weniger wie ohne Garten.
    Nur Im Sommer (wenn es denn mal Sommer wird :headbash: ) sind wir nur morgens unterwegs und den Rest der Zeit zusammen im Garten, da Pino einfach Probleme hat bei Temperaturen über 25 Grad. Da finde ich den Garten super. Er hat da seinen Hundepool und Meerschweinchenkino und im Sandkasten lässt es sich wunderbar nach Spielzeug buddeln, das mein Sohn vorher vergräbt. Er hat also jede Menge Beschäftigung die ohne Garten nicht möglich wäre.

  • Ich finde das man pauschal nicht sagen kann der Hund mit, oder der ohne Garten hat es besser.
    Ich hatte lange Zeit einen Hund und einen Garten,
    die Vorteile waren, das ich nur 2 mal am Tag Gassi gehen musste, Abends konnte der Hund kurz in den Garten.
    Gleichfalls wenn ihm schlecht war/ Durchfall etc.
    Natürlich lag der Hund auch so manchmal im Garten.

    Jetzt habe ich einen Hund und keinen Garten, ich glaube nicht das es meinem Hund schlechter
    geht, als dem vorherigen.
    Klar, ich muss öfter Gassi gehen weil der Hund nicht mal eben zum pinkeln in den Garten kann.
    Und da ich selber gerne draussen sitze, gehe ich halt öfters an den Kanal, oder den Wald um mich da zu sonnen.
    Das heißt der Hund hat auch die möglichkeit draussen zu liegen.

    Also mein Fazit ist:
    Für eine artgerechte Haltung und zufriedenheit des Hundes ist es egal ob er einen Garten zur Verfügung hat.
    Nur für den Besitzer finde ich ist Hundehaltung mit Garten bequemer.

    P.S. es gibt aber finde ich ausnahmen je nach Rasse, einen Bernhardiner würde ich jetzt nicht unbedingt ohne Garten halten wollen.

  • Wenn ich die Möglichkeit hätte zu wählen - Hund mit oder ohne Garten, würde ich mich natürlich immer für den Garten entscheiden. Die Entscheidung hat der durchschnittliche Hundehalter in der Stadt aber nicht.

    Die meißten Hunde die einen Garten benutzen können, gehen alleine nur raus um sich zu lösen oder um ein Geräusch zu kontrollieren, sonst sind sie sowieso in der Nähe ihrer Menschen. Im Sommer wenn man draußen sitzt natürlich toll und man kann die Abend/Nachtrunde ausfallen lassen. Deshalb machen wir ja jedes Jahr Urlaub in Ferienhäusern mit eingezäumten Gärten. Außer bei ganz trockenem Wetter läßt sowieso niemand seinen Hund rein und rauslaufen wie er will.

    In unserer direkten Nachbarschaft lebt eine Familie mit einem Airedale. Ein Garten ums Haus und fertig ist die Hundebespaßung. Traurig. Der Hund verläßt das Grundstück nie und dementsprechend laut macht er Rabbatz wenn die Türe aufgeht und er raus darf, so daß sich schon Anwohner beschwert haben. Also ist die Tür nur kurz offen.

    Für mich gibt es die perfekten "Hundeumstände" nicht. Das ganze Bild ist wichtig. Deshalb sind für mich die Aufschreie: Hund 7 Stunden alleine lassen, oder: Hund ohne Garten geht gar nicht, der allergrößte Käse. Es gibt viel Wichtigeres für einen Hund!

  • Ich kann mich tixi6 nur anschließen.
    Toni und ich haben auch keinen Garten, hätte ich aber die Wahl, würde ich gerne einen haben wollen.
    Wir machen auch jedes Jahr Urlaub im Ferienhaus mit eingezäunten Garten und Toni findet das toll :smile:
    Rein, raus laufen wie er mag, in der Sonne liegen etc., also für den Hund finde ich es schon nicht schlecht.
    Allerdings ist ein Garten für mich kein Muss, um sich einen Hund halten zu können.
    Auf das Rundumpaket kommt es an, ich würde auch mit einem Garten nicht anders mit Toni spazieren gehen, weil ich der Meinung bin, Hunde müssen auch mal anderes sehen, schnüffeln, erleben, als das heimische Umfeld :smile:

  • Wir haben einen großen Garten und vor dem Haus einen Vorgarten, und ich als HH finde das sehr bequem.
    Früh morgens und spät abends/ nachts vor dem Schlafengehen lösen sich die Hunde im Vorgarten. Dadurch gehe ich nur zwei große Runden (ca. eine Stunde) pro Tag Gassi.
    Natürlich gibt es bei gutem Wetter Tage, an denen wir stundenlang im Garten sind. Deshalb fallen die Gassirunden aber nicht kürzer aus, es sei denn es hat über 35 Grad wie neulich mal.
    Toll war der Garten, als ich kürzlich nach einer Bauch-OP nicht Gassi gehen durfte. Da sind wir eine Woche lang kaum spazieren gegangen. Da war ich dankbar für den Garten und habe die Hunde eben im Haus mehrmals täglich beschäftigt.
    Ansonsten seh ich es wie die anderen: Vor allem für den HH ist ein Garten von Vorteil, weil es einfach bequemer ist.
    Für die Hunde macht es sicher keinen so großen Unterschied. Meistens bleiben sie nicht lang allein im Garten, sondern suchen meine Nähe.

    Bei Coco ist es allerdings so, dass sie ihr großes Geschäft nicht gern im Garten erledigt, sie hält so lange ein, bis wir Gassi gehen. Übrigens dürfen meine Hunde nur in den Vorgarten machen, der ist klein und übersichtlich und die Haufen werden gleich gefunden. Hinterm Haus der Gartenteil ist riesig, und ich habe keine Lust, dort in Haufen zu treten, und dort spielen auch unsere Kinder.

  • Zitat

    Für eine artgerechte Haltung und zufriedenheit des Hundes ist es egal ob er einen Garten zur Verfügung hat.
    Nur für den Besitzer finde ich ist Hundehaltung mit Garten bequemer.

    P.S. es gibt aber finde ich ausnahmen je nach Rasse, einen Bernhardiner würde ich jetzt nicht unbedingt ohne Garten halten wollen.


    Dem Erstem stimme ich teilweise zu, weil ich dem Zweiten voll und ganz zustimme. Ich bin ein Freund von Lager- bzw. Hofhunden. Also Berner Sennen, Bernhardiner, Leonberger, Hovawart und Co. Daher war für mich klar, dass ein Grundstück unbedingt sein muss (zusätzlich dazu, dass ich dieses ja auch für mich privat gern habe).

    Meinem Goldie - da hab ich noch zu Hause gewohnt bei meinen Eltern - war ein Garten nie wichtig. Obwohl es schon schön war. Aber für Janosch ist der Garten wichtig. Er läuft morgens erstmal sämtliche Ecken auf dem Grundstück ab ob auch alles in Ordnung ist, setzt sich ein paar Minuten zu den Hühnern und beobachtet diese und dann legt er sich so hin, dass er - auch beim Dösen - über alles wachen kann.

    Zitat

    Die meißten Hunde die einen Garten benutzen können, gehen alleine nur raus um sich zu lösen oder um ein Geräusch zu kontrollieren, sonst sind sie sowieso in der Nähe ihrer Menschen. Im Sommer wenn man draußen sitzt natürlich toll und man kann die Abend/Nachtrunde ausfallen lassen. Deshalb machen wir ja jedes Jahr Urlaub in Ferienhäusern mit eingezäumten Gärten. Außer bei ganz trockenem Wetter läßt sowieso niemand seinen Hund rein und rauslaufen wie er will.


    Das würde ich so nicht verallgemeinern. Unser Hund ist eben nunmal ein Wächter. Das heißt er geht nicht nur um zu schauen, wenn ein Geräusch ist sondern er legt sich am liebsten direkt vor die Eingangstür, so dass ihm gar nichts entgeht. Allerdings gilt das nur für kalte Temperaturen. Ab 15 Grad plus hat unser Hund das mit dem Bewachen vergessen und verzieht sich den ganzen Tag ins kühle Arbeitszimmer, da guckt der nicht mal bei nem Geräusch um die Ecke :lol:

    Außerdem darf unser Hund rein und raus wie er will, egal bei welchem Wetter - denn ob er mir Sand und Kletten mit reinschleppt oder schlammige Pfoten hat, ist dann auch egal :lol:

    Ich hab mich übrigens bewusst dazu entschieden, dass ein Hund erst kommt, wenn ein Grundstück da ist. Oder anders gesagt, ich habe mich in den vorigen Jahren bewusst gegen die Hundehaltung entschieden. Eben weil ich diese Rassen mag.

    Das soll nicht heißen, dass Hundehaltung in der Stadt nicht möglich ist. Ich finde aber, dass es durchaus Rassen gibt, die weniger für eine Haltung in der Stadt geeignet sind. Z.B. kenne ich einen Bernhardiner der lebt im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses mitten in der City und schaut den ganzen Tag aus dem Spalt zwischen Balkonbrüstung und Bodenplatte des Balkons. Hinzu kommt, dass grade diese Rassen Menschen gegenüber oft recht misstrauisch sind und man merkt ihm förmlich an wie unwohl er sich bei seinen Gassirunden fühlt, wenn hinter ihm und seinem Herrchen jemand gelaufen kommt. Und in der Innenstadt läuft nunmal ständig jemand hinter ihm. Der Hund wird nicht gequält und er wird nicht vernachlässigt - und dennoch glaube ich, dass er sich auf einem großen Hof mit einer überschaubaren, ihm bekannten Menschenanzahl und mit vielen Ecken wo er schauen kann und nicht nur dem kleinen 1,20 m langen Spalt wesentlich besser aufgehoben wäre.

    Wird mein Hund nun anders beschäftigt als in der Stadt? Natürlich. Das fängt damit an, dass bei uns im Winter morgens und abends kaum ein Spaziergang möglich ist. Wir haben ca. 200 m beleuchtete Straße, der Rest ist totale Dunkelheit, außer der Mond scheint hell. Ich gehe mit ihm also meistens morgens und abends jeweils nur schnell zum Pinkeln diese 200 m ab und er bekommt vormittags eine große Runde von meinem Mann. Im Sommer wiederum gehe ich früh morgens und spätabends mit ihm, zwischendrin gehts nur zum Pinkeln in den Garten.
    Insofern gehen wir eben nicht 4 mal am Tag eine Runde mit ihm wie wir dies in der Stadt machen würden.

    Was aber eben auch nicht heißt - so wie es den Gartenhunde-Besitzern gerne mal vorgeworfen wird - dass der Mensch total faul ist und mit seinem Hund nie spazieren geht. Janosch wartet jetzt im Sommer genauso auf seinen Abendspaziergang und verkneift sich sein Häufchen solange wie es geht, weil er eben zwar durchaus auf dem Grundstück machen kann und auch macht, aber das doch lieber noch beim Spaziergang erledigt.

  • Ja ich finde auch das sich viele Menschen es einfach mit Garten bequemer machen und ihren Hund zum Pisi raus lassen anstatt mit ihm Gassi zu gehen (natürlich nicht alle aber einige)

    Ich kenne beide seiten. Wir haben früher in einer 40qm Wohnung gewohnt und nun wohnen wir zusammen im Haus mit Terasse und Garten.

    Ich sehe kaum einen Unterschied. Mira schläft halt anstatt in der Wohnung auf der Terasse aber ansonsten ist alles gleich geblieben

  • Beim ersten Hund gabs keinen Garten und sie hat es überlebt. :smile:

    Ich finde es mit Garten schöner und kann es mir nicht mehr anders vorstellen.Ich gehe deshalb aber nicht weniger spazieren oder lasse sie dauernd ihm Garten machen.Mein Großer liegt allerdings nach dem Gassi gehen oft lange Zeit auf der Terrasse.Schäferhunde sind einfach gerne draußen.Ich denke aber,er würde auch auf einem Balkon liegen-hauptsache frische Luft. :D

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!