Welpenschule ohne Spielen??

  • Zitat

    Und hier die Preisfrage, warum soll ich es mir unnötig schwer machen, wenn es ach anders geht :D


    hey, ich bin nicht der Meinung, dass die Hunde auf dem Platz toben müssen

    es bezog sich eher auf den vorhergehenden Beitrag, wo Falbala meinte, dass sie den Fehler gemacht und nun das Problem hätte

  • Zitat

    Ja, es geht, absolut. Hundi kann das lernen. Ziemlich schnell sogar. Da es aber verschiedene Ansichten der Ausbildungsmethoden gibt, kann sich das so manch einer nicht mal vorstellen.

    Und? Wie machst Du das denn, so schnell und locker aus dem Handgelenk?

    Jetzt mal Butter bei die Fische: sag doch mal und bring ein wenig Erleuchtung in "manch einen ohne Vorstellungsvermögen". Bin gespannt!

    Immer vorausgesetzt, Du hast kein liebes, leicht zu beeindruckendes Hundchen, sondern eine schutzdienstgeeignete Triebsau im Lockenkostüm wie ich. Da würde ich dann gerne Mäuschen sein.... :lol:

    Weisste, schon alleine, dass dieses "ziemlich schnell sogar" von Dir kommt, ohne dass Du meinen Hund kennst, disqualifiziert Dich. ;)

    @all: dass das umzupolen geht, weiss ich schon. Aber es ist mühsam, unnötig und dauert auch und das hätte ich mir sparen können, wenn ich mehr auf mein Bauchgefühl gehört hätte.

  • Ohne jetzt etwas werten zu wollen, jeder Hund kann lernen. Ob schneller oder langsamer liegt an der Güte des Lehrenden (und ein wenig auch am Charakter des Hundes). Allerdings habe ich in diversen Welpengruppen gesehen, dass Hunde in diesem Alter tatsächlich :D schnell lernen.

    Ein Hund kann auch ganz schnell lernen, dieser Platz ist blöd, und ihn meidend betreten und sich entsprechend auf dem Platz verhalten.

    Ich denke, Corinna hat es doch ganz am Anfang zusammengefasst, was eine gute Welpenschule ausmacht. Dem würde ich gar nicht mehr viel hinzufügen wollen.

    Den meisten Informationsbedarf hat der (Neu?)- Hundehalter, das WIE mache ich WANN WAS.

    Und ich würde schon auch sagen, dass es gute Welpenschulen gibt. ;)

  • Ich seh schon, ich muss alles falsch gemacht haben. Ich war mit Splash ab 10 Wochen in der Welpengruppe, und da durften die Welpen skandalöserweise sozialen Umgang miteinander pflegen, was in dem Alter spielen bedeutet. Unter Aufsicht selbstverständlich, und Anleitung, wann wie eingegriffen werden soll. Und dann wurden doch tatsächlich auch altersgerechte Übungen am selben Ort gemacht, oder es gab generelle Pausen, während ein Thema theoretisch erläutert wurde, und irgendwie hatte keiner der Welpen deswegen Frustattacken. Nicht nur Splash liess sich aus dem Spiel abrufen, sondern die anderen Welpen auch. Muss irgendwie total falsch gelaufen sein.... :???:


    Die meisten Welpenbesitzer haben es allerdings geschätzt, dass ihre Welpen direkt lernen durften, auch unter Ablenkung auf sie zu achten. Ich würde sogar sagen, es geht nie so einfach wie in dem Alter. Sie hatten Spass mit anderen Hunden, UND Spass mit ihren Menschen. Und haben gelernt, dass mal Zeit ist für das Eine, und mal für das Andere. Am selben Ort, und vergleichsweise mühelos.

    Warum man diese Zeit nicht nutzen möchte, vorerst alles strikte trennt und erst nachher mühsam dem Junghund beibringen möchte, dass Spiel und Gehorsam am selben Ort gefragt sein können, leuchtet mir nicht ein. Aber jedem das Seine. Ich mache es mir gern angenehm, und den Welpen hat es gutgetan. Werde es beim nächsten Welpen wieder so machen.

  • Warum Polemik, vielleicht gibt es zum Einen unterschiedliche Ansprüche und zum Anderen eben gute und schlechte Erfahrungen.

    Und hier kann sogar was der Eine gut findet, der andere schlecht finden.

    Mir wäre nur Übungen genauso zuwider, wie nur Spiel; wenn ich lese: erst spielen, weil dann ausgepowert zur Konzentration, "hauts mir die Fragezeichen raus"; weil wie soll sich ein Welpe konzentrieren, wenn platt? Aber es scheint Leute zu geben, die das gut finden. What shalls.

    Bedenklicher finde ich, wenn man fragen muss, ob dies oder jenes besser ist, weil das kann ich doch nur für mich selbst entscheiden. Gefällt mir es nicht, und dann kann es noch so "pädagogisch wertvoll", zu "laissez faire" oder zu grob sein, dann geh ich.

    Es ist schade, dass so viele schlechte Erfahrungen machen. Mein Pudel musste übrigens auch vorzeitig in der 14. Woche die Welpenschule verlassen :-)

  • Zitat

    Also Kinder leben auch nicht nur mit Erwachsenen und Großeltern. Kinder müssen mit Kindern zusammen sein. Sie müssen lernen wie man spielt, wann es weh tut, wie man klettert, und sie müssen lernen Frust zu ertragen. Sie müssen lernen auch mal ruhig zu sitzen, gerne zu kommen, ....und so sehe ich es auch beim Hund.


    Das meiste davon lernen Kinder aber nicht von anderen Kindern, sondern von den Erwachsenen.
    Krabbelgruppen sind übrigens in meinen Augen sowas von unnötig, Stress für die Kinder und auch für viele Mütter. Es gibt wenige Orte wo man soviele Lügen aufgetischt bekommt und wo einem so dermaßen ein schlechtes Gewissen gemacht wird wie in Krabbelgruppen.
    Und in vielen Welpenstunden läuft es inzwischen ähnlich ab, das bringt einem auch nix außer Stress.

    Welpen müssen nicht lernen Hund zu sein. Das wissen sie.
    Welpen müssen lernen der Hund eines Menschen zu sein. Das kann ihnen aber nur ein Mensch beibringen.

    Zitat

    Mobbing bei Hunden, was für ein Mist? Immer diese menschliche Sichtweisen.


    Fällt jemand das noch auf? Einerseits Kinder-Hunde Vergleich, andererseits menschliche Sichtweisen, ja was denn nun?

    Und vor allem: Was bitte haben denn die ganzen Familienhunde vor 15, 20 Jahren gemacht? Da gabs keine Welpentreffs, keine Welpenstunde und alles.
    Die sind auch alle groß geworden ohne das man sie ständig irgendwohin geschleppt hat zur "Auslastung" oder "Sozialisation".

  • Zitat


    Welpen müssen nicht lernen Hund zu sein. Das wissen sie.
    Welpen müssen lernen der Hund eines Menschen zu sein. Das kann ihnen aber nur ein Mensch beibringen.

    :gut: :gut: Sehr geil!

    Darf ich das klauen? :smile:

  • Also ich ignoriere mal die Diskussion auf den Seiten vorher (sorry) und sage meine ganz persönliche Laien-Meinung zum Ausgangpost: Wenn ich etwas mit dem Hund mache, muss das auch mir Spass machen. Sonst fahr ich da nicht stundenlang hin und wieder zurück und warte zwischendurch die ganze Zeit.

    Ich war ab und zu in einer Welpenstunde, die beides hatte: biss toben, bissi üben. Pben war vor allem Rückruf aber auch über Leitern gehen etc.Da das Ganze bei mehreren Grad Minus stattfand wäre was anderes gar nicht möglich gewesen. Insgesamt war ich 5 Mal bei einer Welpenstunde plus einmal bei einer, die ich ganz furchtbar fand (sinnloses Rumtoben in einem völlig überfüllten Ladenraum). Ich hab nen Junghundekurs besucht, der auch mehr zum Spass war - so richtig doll was gebracht haben mir nur ein paar Einzelstunden bei einer guten Hundetrainerin. Die war übrigens recht streng - zu mir :hust:

    Solange der Trainer nicht mit Alphawurf, Sprühhalsband, extremen Leinenruck arbeitet kann Dein Mann, wenn ihm das Spass macht ja gerne dahin und Du gehst dann mit dem Welpenwutz in den Park und läßt ihn die Welt entdecken oder übst 'braver Hund sein' in Cafe, Bus und Kaufhaus.

  • Zitat

    Und später sagt dann jeder Kleinhund und Großhund können nicht mitinander spielen, die machen sich platt. Blödsinn, wer in der Welpengruppe das lernt, der kann es. Hunde müssen lernen, wie man mit anderen Hunden umgeht, wenn nicht da, wann dann?

    In den Jahren, die ich nun Kleinsthunde halte, habe reichlich Exemplare kennengelernt, die in den "ach so harmonischen" Spielstunden, in denen alle Größen zusammengeschmissen wurde, für immer und ewig so traumatisiert wurden, daß sie für alle Zeiten angsagressiv auf größere Hunde reagierten.
    Das passierte jeweils bestimmt, nicht, weil es so wahnsinnig viele kompetente Trainer und vernünftig angeleitete Stunden gibt...
    LG von Julie

  • Mir war das immer sehr wichtig dass Alana in der Welpenstunde auch spielen darf.
    Aber nicht weil ich dachte dass sie nur so ausgelastet ist oder nur so den richtigen Umgang mit Artgenossen lernen kann sondern weil es einfach unglaublich schön war, sie mit gleichaltrigen Hundebabys durch die Gegend toben und dabei ihr glückliches Gesichtchen zu sehen... :fondof:

    Sie arbeitet heute auf genau dem selben Platz hochkonzentriert mit, obwohl da als Welpe immer Halli Galli angesagt war. In dem Erziehungskurs nach der Welpenstunde hat sie schon ziemlich sehnsüchtig zu den Welpen geschielt, aber nach zehn Minuten war das Ding durch. ;)

    Also wenn's dir nicht passt, würde ich dort nichtmehr hingehen, wenn du dir unsicher bist, würde ich es nochmal ausprobieren.
    Ich war mit auf dem Platz wo ich bin, nie unsicher.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!