Welpenschule ohne Spielen??
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Sehe es wie Frank.
Gleichaltrige Hunde tmmeln sich an jeder Ecke und wenn der Spielpartner ein halbes Jahr älter oder erwachsen ist, bringt das Welpi auch nicht um.
Aber in kontrollierter Umgebung trainieren, dass eben nicht bei jeder Hundesichtung sofort und ohne Kontrolle getobt und gespielt werden kann, die Möglichkeit hat man als Hundehalter heute deutlich seltener.... versuch mal beim Gassigehen mit einem 5 Monate alten Hund dem entgegenkommenden Hundehalter mit gleichaltrigem Hund zu verklickern, dass du grad nicht willst, das deiner jetzt spielt.....Der Großteil winkt ablässt seinen von der Leine und los gehts, grad in dem Alter der Hunde ist das im Moment leider Gang und Gebe. Da finde ich es sehr begrüßenswert, dass eine Welpenstunde mal den anderen Weg geht und sagt, Welpe lernt bei uns eben, dass nicht der Hund da gegenüber das Tolle ist, sondern dass die Bindung zu Herrchen/Frauchen TROTZ potentiellen Spielkameraden vor der Nase interessant bleibt.
Also was hat das eine mit dem anderen zu tun? Die Kunst ist es doch aus einer spielenden Gruppe den Hund abrufen zu können, interessant zu sein und mit dem Hund was tolles zu machen. Aber genau das ist doch der Sinn des Freispiels, dass Hund lernt, auch abrufbar zu werden. Wenn man das nicht übt, klappt es auch nicht im Alltag.
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Hi,
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....oder du hast einen der vielen Hunde die in einer angeblich so guten Welpenstunde gelernt haben, wie man richtig schön mobbt oder sich gegen andere Hunde verteidigt, der wird dann weder mit kleinen noch mit großen Hunden jemals spielen wenn er erwachsen ist.
Es gibt einfach zuviele schlechte Welpengruppen nd ich lehne mich jetzt einfach mal aus dem Fenster und behaupte bei den Welpenspielstunden kommen nur deshalb so viele Hunde ohne Knacks wieder raus, weil die Vierbeiner erblich ein sehr starkes Nervenkostüm und gutes Selbtsbewusstsein haben.
Ich habe es damals erlebt, bei einer eigentlich sehr fähigen Trainerin, ich habe drei Jahre Welpenspielen mit erlebt.... eta die Hälfte steckte das ganz gut weg, aber es gab genügend Welpen die nach dem den Spielstunden erst recht Dauergast im Training waren, weil unkontrollierbar bei Hundesichtung. Nicht im aggressiven Sinne, aber auch nicht besser...Ich behaupte mal, ein Welpe der die normale Welpenspielstunde wegsteckt, würde auch ohne ein gutes Sozialverhalten entwickeln, weil er einfach charakterfest ist. Jene für die das nicht zutrifft, die das Training in sozialen Umgangsformen unter gleichaltrigen braucht, dem wird die Welpenschule so wie sie heute größtenteils stattfindet, nicht weiterhelfen.
Der bräuchte eine wirklich gut geführte, moderierte und überwachte Trainingsstunde mit kontrollierten Spieleinheiten und die sind erfahrungsgemäß so einfach zu finden wie die Auster mit der Perle. Darum plädiere ich persönlich nach qualvoller langjähriger Erfahrung mittlerweilen wirklich für lieber gar nicht frei spielen in der Welpenstunde, als so wie es zu oft gemacht wird.
Unzählige Trainer beweisen in tausenden Welpenstunden immer wieder auf's Neue, dass sie das Thema einfach nicht im Griff haben und daher finde ich es lobenswert, wenn einer daher kommt, der eben nicht versucht es irgendwie auf die Reihe zu kriegen, sondern sagt, nö machen wir eben nicht. -
@Schopenhauer
Meinungen gibts zu jedem Hundethema viele *lach*
man kann sich nur alle anhören und sie für sich überprüfen
und was den Abruf angeht:
erst muss Hund lernen, dass ICH toll bin
denn wenn er nur spielt, wird er es nie lernen
also bringe ich ihm bei, dass es sich immer lohnt, zu mir zu kommen
dann klappts auch irgendwann in ner Hundegruppe -
Mir scheint, dass ihr alle noch keine gute Welpengruppe kennenlernen durftet. Sehr bedauerlich. Eine die alles vereint, das Hundespiel und die gute Mensch-Hundebeziehung plus Training der Alltagsdinge.
Ich kann nur sagen, was mich meine Erfahrung gelehrt hat, und das System macht dann gut sozialisirte alltagstaugliche Hunde, die später gerne und gut arbeiten. Mobbing bei Hunden, was für ein Mist? Immer diese menschliche Sichtweisen.
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wie gut, dass du die Weisheit mit Löffeln gefressen hast
nur schade, dass du zu geizig warst, einem anderen Menschen etwas abzugeben und wir nun dumm sterben müssen
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Mir scheint, dass ihr alle noch keine gute Welpengruppe kennenlernen durftet. Sehr bedauerlich. Eine die alles vereint, das Hundespiel und die gute Mensch-Hundebeziehung plus Training der Alltagsdinge.
Oh, ich gehöre auch zu den Erleuchteten

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Also ich finde auch, dass in einer Stunde nicht nur gespielt werden sollte, da ich nun ja wirklich gutes Geld zahle, damit ich und mein Hund was lernen. Das mit dem erst üben, dann spielen stimmt in unserer jetzigen Hundeschule, da ziehen schon fast alle wie blöd an der Leine und flippen aus weil sie spielen wollen. Das finde ich doof.
Aber nur trainieren?? unsere ist 20 Wochen alt und ein Berner Sennen d.h. ich würd jetzt mal behaupten, wir sind über das Welpen sein hinaus, das Slalom laufen durch die anderen Teilnehmer und verschiedene Untergründe etc haben wir nun bis zum umfallen geübt. Der Trainer sagte aber selber, dass unsere 2 Stunden Training nicht durchhalten würde. Ich würde jetzt einfach einen Schritt weiter gehen im Training.
Leider ist es bei uns wirklich sehr schwierig eine vernünftige Hundeschule / Trainer zu finden. Eine finde ich nicht schlecht. Wobei bei der auch schon wieder fast zu viel gespielt wird(min. die Hälfte der Stunde) und das bei den Junghunden. Zumal sind das einfach 40 km Fahrt und ich brauch jedes Mal einen Babysitter, wenn mein Mann arbeitet.
Was macht denn ihr mit den Junghunden für Übungen?? bzw was sollt da schon gemacht werden??
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Mir scheint, dass ihr alle noch keine gute Welpengruppe kennenlernen durftet. Sehr bedauerlich. Eine die alles vereint, das Hundespiel und die gute Mensch-Hundebeziehung plus Training der Alltagsdinge.
Doch... aber das ist eben eine von 300....und dass man eine von den anderen 299 erwischt hat, merken gerade Erstwelpenbesitzer meist erst dann, wenn es bereits zu spät ist und man massive Probleme hat.
Drum im Zweifelsfall lieber ohne Spielen. -
Zitat
Mir scheint, dass ihr alle noch keine gute Welpengruppe kennenlernen durftet. Sehr bedauerlich. Eine die alles vereint, das Hundespiel und die gute Mensch-Hundebeziehung plus Training der Alltagsdinge.
Ich kann nur sagen, was mich meine Erfahrung gelehrt hat, und das System macht dann gut sozialisirte alltagstaugliche Hunde, die später gerne und gut arbeiten. Mobbing bei Hunden, was für ein Mist? Immer diese menschliche Sichtweisen.
Da kann ich Dir die gegenteilige Erfahrung erzählen. Ich war so doof, meinen die Erfahrung machen zu lassen, dass das Hundespiel "die grösste Rocker-Party seines Lebens" sein kann. Meiner hat überschiessendes Temperament, ist der grösste und stärkste und frechste in der Welpengruppe gewesen. Die einzige, die eingeschritten ist, war ich ;), wenn er sich irgendeinen rausgesucht hat, ihn angebellt hat oder in den Hintern gebissen. Wie würdest Du das nennen, wenn nicht Mobbing. Und dann bin ich nicht mehr hin. Denn das Hirn meines Junghundes, das ausserhalb eingeschaltet ist, wird dort am Eingang an der Garderobe abgegeben und er ist nur noch ein A***.
Die Welpengruppe hat meine gesamte Mühe, alles Training, was ich die Woche über mit ihm gemacht habe, sämtliche schon gelernte Impulskontrolle einfach torpediert. Jetzt langsam trainieren wir, zu diesem Platz hinzugehen, bis jetzt noch, wenn keiner da ist, ohne das Herr Hund sich in einen wild gebärdenden Berserker verwandelt. So ist er an keinem anderen Ort.
Ich war so deppert, zu spät auf mein Bauchgefühl gehört zu haben, welches mir deutlich sagte, da nicht mehr hinzugehen.

Ich bin dagegen, dass Welpen, besonders, wenn sie so sind wie meiner, zu viel und vor Allem unkontrolliert spielen. Viel besser sind kleine Übungen, in denen er Ruhe und Abwarten lernt bzw. mit souveränen, gutartigen Grossen ein angemessenes Benehmen. Kommt aber natürlich auch auf den Charakter an.
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Ich bin mit unserer in der Junghundegruppe und da werden Übungen gemacht und dazwischen immer wieder gespielt. Allerdings nicht mit den anderen Hunden, sondern wir mit ihnen. Manchmal denke ich...hmm..schon wieder spielen, haben doch grad erst eine Übung gemacht und diesen Samstag hat sie mir gezeigt, dass sie dazwischen gar nicht spielen möchte. Sie hat verweigert

Sie hätte lieber geschnüffelt und sich umgeschaut, wäre lieber die Agilitystrecke gelaufen usw.
Ich muss aber auch sagen, dass ich nicht für die Hundeschule geeignet bin. Ich will zuviel auf einmal, ich erwarte zuviel und ich bin einfach zu nervös.
Aber wenn man da in einer Gruppe von 10 (manchmal mehr, manchmal weniger) Hunden ist und alle 5 Minuten mal drankommt, dann kann es langweilig werden. Dem Hund auch! - Vor einem Moment
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