Welpenschule ohne Spielen??
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Dass das Spiel mit Artgenossen wichtig für die Entwicklung von Hunden ist, wird hier wohl kaum jemand bestreiten. Aber man muss sich meiner Meinung nach vor Augen halten, dass das echte Leben eben nicht in den - im Vergleich zur restlichen Woche - wenigen Minuten Hundeschule stattfindet. Und wenn da eben nicht gespielt wird, ist das halt so.
Je länger ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir der Gedanke, weil die lieben Kleinen dort eine Lektion lernen können, die meiner Meinung nach für den Hund in unserer heutigen Zeit wichtiger denn je ist und dennoch häufig viel zu kurz kommt: Manchmal fallen Dinge aus wegen "Is nich" und trotzdem geht am nächsten Tag die Sonne wieder auf.
Viele Grüße
FrankSchön,nur wann trifft mein Hund Gleichaltrige? Hunde kämen besser klar, würden sie in Welpenstunden auch spielen. In dem Alter so wichtig. Junghunde müssen sich austoben. Wie bei den Kindern, spielen und merken wann es weh tut. Später brauchen es die Hunde nicht mehr.
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Hi,
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Ich halte auch wenig von diesen Spielstunden.
Mir gefallen Welpenstunden am besten, wo der Welpe lernt, dass sein Mensch toll ist.
Gerne mit Leckerlies ...Nicht zwingend Sitz und Platz, sondern viel eher, Wasser, Bällebad, kleinen Podest etc. kennen lernen.
Zwischendurch dann Pausen, wo Theorie erklärt wird, oder gerade gesehenes analysiert wird und erklärt.
Sitz und Platz kann ein Hund auch später noch lernen und gespielt werden kann ja zum Schluss oder kann ein Hund sonst auch ohne dass ich teuer Geld zahle.
Zumal ich wichtig finde, dass der Welpe sich nicht nur mit Gleichaltrigen misst, sondern auch mind. ein souveräner Althund dabei ist, der den Zwergen auch mal klar sagt, was sich gehört oder eben nicht

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Ich finde die Stunden am besten, wo der Welpe lernt, wann was gefragt ist und er auf den Alltag hin trainiert wird. Meist hat das Training auf dem Hundeplatz wenig mit dem Alltag der Welpen zu tun...
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Ich finde die Stunden am besten, wo der Welpe lernt, wann was gefragt ist und er auf den Alltag hin trainiert wird. Meist hat das Training auf dem Hundeplatz wenig mit dem Alltag der Welpen zu tun...
Was wären für dich Alltagsdinge? Pfuiübungen, Radfahrer, Wackelbretter, Plastiktüten, Klapperdinger,...? Oder was ganz anderes?
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Schön,nur wann trifft mein Hund Gleichaltrige? Hunde kämen besser klar, würden sie in Welpenstunden auch spielen. In dem Alter so wichtig. Junghunde müssen sich austoben. Wie bei den Kindern, spielen und merken wann es weh tut. Später brauchen es die Hunde nicht mehr.
In den meisten Welpenstunden wird aber doch gespielt. Wenn ich mich dann aber draußen so umschaue, sehe ich einfach unglaublich viele Hunde, die fast durchdrehen, wenn sie mal einen Artgenossen sehen und einfach mal nicht gespielt werden darf. Mir fällt es ehrlich gesagt schwer, da keinen Zusammenhang zur "Hunde müssen toben"-Mentalität zu sehen.
Gleichaltrige Hunde hatte der Welpe bis zur achten Woche (oder länger) 24 Stunden am Tag um sich. Und Rumtoben kann ein Welpe auch durchaus mit erwachsenen Hunden oder Junghunden. Auch den ein oder anderen Welpen trifft man hier und da mal. Ich bin der Meinung, dass man sich im Allgemeinen mit dem Thema Hundekontakte viel zu sehr unter Druck setzt und es eben nicht schadet, wenn es 45 Minuten in der Woche gibt, in denen sich Hundi halt mal nicht so entfalten darf, wie er es gerne hätte.
Viele Grüße
Frank -
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Was wären für dich Alltagsdinge? Pfuiübungen, Radfahrer, Wackelbretter, Plastiktüten, Klapperdinger,...? Oder was ganz anderes?
bin zwar nicht gefragt, aber für mich wäre es:- unterschiedliche Orte (Stadt, Wald, Bahnhof etc.) nach und nach kennen lernen
- verschiedene Untergründe und Gerüchedazu gehören dann sicherlich auch andere Leute mit Fahrgestellen etc.
genaudazu ein Trainer, der dafür sorgt, dass die jungen Hunde langsam rangeführt werden und nicht reizüberflutet werden
und da mit Tipps etc. zur Seite steht -
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In den meisten Welpenstunden wird aber doch gespielt. Wenn ich mich dann aber draußen so umschaue, sehe ich einfach unglaublich viele Hunde, die fast durchdrehen, wenn sie mal einen Artgenossen sehen und einfach mal nicht gespielt werden darf. Mir fällt es ehrlich gesagt schwer, da keinen Zusammenhang zur "Hunde müssen toben"-Mentalität zu sehen.
Gleichaltrige Hunde hatte der Welpe bis zur achten Woche (oder länger) 24 Stunden am Tag um sich. Und Rumtoben kann ein Welpe auch durchaus mit erwachsenen Hunden oder Junghunden. Auch den ein oder anderen Welpen trifft man hier und da mal. Ich bin der Meinung, dass man sich im Allgemeinen mit dem Thema Hundekontakte viel zu sehr unter Druck setzt und es eben nicht schadet, wenn es 45 Minuten in der Woche gibt, in denen sich Hundi halt mal nicht so entfalten darf, wie er es gerne hätte.
Viele Grüße
FrankSehe es wie Frank.
Gleichaltrige Hunde tmmeln sich an jeder Ecke und wenn der Spielpartner ein halbes Jahr älter oder erwachsen ist, bringt das Welpi auch nicht um.
Aber in kontrollierter Umgebung trainieren, dass eben nicht bei jeder Hundesichtung sofort und ohne Kontrolle getobt und gespielt werden kann, die Möglichkeit hat man als Hundehalter heute deutlich seltener.... versuch mal beim Gassigehen mit einem 5 Monate alten Hund dem entgegenkommenden Hundehalter mit gleichaltrigem Hund zu verklickern, dass du grad nicht willst, das deiner jetzt spielt.....Der Großteil winkt ablässt seinen von der Leine und los gehts, grad in dem Alter der Hunde ist das im Moment leider Gang und Gebe. Da finde ich es sehr begrüßenswert, dass eine Welpenstunde mal den anderen Weg geht und sagt, Welpe lernt bei uns eben, dass nicht der Hund da gegenüber das Tolle ist, sondern dass die Bindung zu Herrchen/Frauchen TROTZ potentiellen Spielkameraden vor der Nase interessant bleibt.
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In den meisten Welpenstunden wird aber doch gespielt. Wenn ich mich dann aber draußen so umschaue, sehe ich einfach unglaublich viele Hunde, die fast durchdrehen, wenn sie mal einen Artgenossen sehen und einfach mal nicht gespielt werden darf. Mir fällt es ehrlich gesagt schwer, da keinen Zusammenhang zur "Hunde müssen toben"-Mentalität zu sehen.
Gleichaltrige Hunde hatte der Welpe bis zur achten Woche (oder länger) 24 Stunden am Tag um sich. Und Rumtoben kann ein Welpe auch durchaus mit erwachsenen Hunden oder Junghunden. Auch den ein oder anderen Welpen trifft man hier und da mal. Ich bin der Meinung, dass man sich im Allgemeinen mit dem Thema Hundekontakte viel zu sehr unter Druck setzt und es eben nicht schadet, wenn es 45 Minuten in der Woche gibt, in denen sich Hundi halt mal nicht so entfalten darf, wie er es gerne hätte.
Viele Grüße
FrankAlso Kinder leben auch nicht nur mit Erwachsenen und Großeltern. Kinder müssen mit Kindern zusammen sein. Sie müssen lernen wie man spielt, wann es weh tut, wie man klettert, und sie müssen lernen Frust zu ertragen. Sie müssen lernen auch mal ruhig zu sitzen, gerne zu kommen, ....und so sehe ich es auch beim Hund.
Kein Mensch käme in der Krabbelgruppe auf die Idee dem Kind schreiben zu lehren. Und kein Kind macht in der Grundschule das Abitur.
Warum also soll ein Hund gerade in der Welpengruppe nicht den Umgang mit den Artgenossen lernen? Nicht nonstop, aber auch. Aber vielleicht definieren wir mal Welpenalter? Welpe ist bei mir bis ca 16 Wochen.
Und später sagt dann jeder Kleinhund und Großhund können nicht mitinander spielen, die machen sich platt. Blödsinn, wer in der Welpengruppe das lernt, der kann es. Hunde müssen lernen, wie man mit anderen Hunden umgeht, wenn nicht da, wann dann?
Du verwechselt wohl Ausbildung mit Erziehung, das sind zwei paar Schuhe.
Und nein, es tummeln sich eben nicht gleichaltrige Hunde überall.
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bin zwar nicht gefragt, aber für mich wäre es:- unterschiedliche Orte (Stadt, Wald, Bahnhof etc.) nach und nach kennen lernen
dazu ein Trainer, der dafür sorgt, dass die jungen Hunde langsam rangeführt werden und nicht reizüberflutet werden
und da mit Tipps etc. zur Seite stehtAndere Orte? So hat man es lange gesagt. Inzw gibt es Meinungen, so wenig in dem Alter wie möglich. Der Hund verlässt nicht weit sein Nest. Die erste Zeit war meiner fast nur im Garten und Welpengruppe. Sicherheit ist gefragt. Er muss lernen wo er hingehört.
Und meine Hunde können alltagsmäßig trotzdem fast alles. Alleine auf dem Feld, Fähre, Gondel, Menschenmassen....dunkle Tunnel, es geht alles, denn ich gebe Sicherheit, und wo ich bin gehen meine Hunde mit, egal ob sie es als Welpe oder Junghund kennenlernten oder nicht.
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Was wären für dich Alltagsdinge? Pfuiübungen, Radfahrer, Wackelbretter, Plastiktüten, Klapperdinger,...? Oder was ganz anderes?
Dort trainieren, wo die Welpenbesitzer ihren Familiienbegleithund später auch überall mit hinnehmen wollen. Und dort das trainieren, was denen am schwersten fällt: Leinenführigkeit, Leinenführigkeit, Leinenführigkeit in allen Umweltsituationen (stehend, laufend, mit allem was einem da entgegenkommt im Alltag, im Feld, im Wald, auf Radweg, in Grünanlagen, in der Stadt, an stark befahrenen Straßen, Supermarktparklätzen, Unterführungen...)
Dann noch Freilauf im Spaziergang, damit Hundekind gleich lernt, dass man auch dann noch auf seinen Mensch achtet.
Abbruchssignal, Rückruf, Abgeben von Beute, Angebunden warten...
Ich habe mit meiner Rasse Hunde, die massiv auf Außenreize reagieren, daher ist der Fokus in dem Alter genau auf diesen Dingen. Sitz und Platz übe ich nicht.
Viele Grüße
Corinna - Vor einem Moment
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