Welpenschule ohne Spielen??
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Dass junge Säugetiere im Spiel viel lernen, ist klar. Das bezweifelt keiner (ich zumindest nicht), beantwortet aber nicht die Frage, warum es unbedingt Gleichaltrige sein müssen.
Dass es Gleichaltrige sein müssen, bezweifle ich, so ganz forsch.

Das Verhalten ist verschieden. Ich würde zum Beispiel nie einen Welpen zu den rüpeligen Junghunden packen, das könnte mächtig in die Hose gehen. Und nur mit erwachsenen Hunden kann man sich nicht entsprechend austoben. Im Spiel mit Gleichaltigen lernen Hunde verdammt viel.
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Hallo,
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Ich finde man sollte das weniger am Alter, sondern eher am Spielverhalten der jeweiligen Hunde festmachen. Irgendwer hatte hier von einer Gruppe geschrieben, bei der genau ausgewählt wird, welche Hunde spieltechnisch zueinander passen - das finde ich gut und sinnvoll.
In der Welpenstunde in der ich mit Aki war wurde zwar nur selten gespielt (die fand nicht auf dem Platz, sondern im "echten Leben" statt), aber ich konnte trotzdem feststellen, dass Aki mit der Spielweise der anderen Welpen dort nix anfangen konnte, es war einfach nicht seine Art zu spielen. Mit der 5-jährigen Beaglehündin meiner Eltern hingegen hat er von Anfang an super gespielt und die ist heute auch die einzige, mit der er wirklich richtig gerne und ausdauernd spielt. -
Zitat
Und nur mit erwachsenen Hunden kann man sich nicht entsprechend austoben.
Das stimmt gar nicht. Meiner, da sehr gross, darf gar nicht so viel rumtoben - ist schlecht für die Knochen
. Da werden Hunde die Treppe hoch- und runtergeschleppt und die 5-Minuten-Regel pro Monat eingeführt, aber wenn ich sehe, wie die aufeinander drauf und auf den Boden knallen, Haken schlagen, Sprünge übereinander etc. - beim Spiel gilt das alles nicht, denn der Welpe muss ja "sozialisiert" sein.
ZitatIm Spiel mit Gleichaltigen lernen Hunde verdammt viel.
Was ist denn dieses "verdammt" viel, was sie mehr lernen, als mit Ausgewachsenen?
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Nun ja, es gibt Vorsicht, die den Hund schützt und Vorsicht, die den Hund kaputt macht. Ist meiner Meinung nach ein gutes Beispiel dafür

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Zitat
Nun ja, es gibt Vorsicht, die den Hund schützt und Vorsicht, die den Hund kaputt macht. Ist meiner Meinung nach ein gutes Beispiel dafür

Welches Beispiel ist wofür gut?
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Das von dir genannte Beispiel.
Treppen tragen, nicht lang spazieren gehen, nicht mit anderen Spielen lassen, etc.Es gibt einfach Maßnahmen, die dafür da sind den Hund in einem gewissen Maß zu schützen - klar.
Aber genau diese Maßnahmen sind letztlich zum Nachteil des hundes, wenn man es übertreibt.
Die Dosis macht das Gift. -
Na, hab ich ja auch nicht behauptet, das gar nicht zu machen.
Was ist die Dosis Deiner Meinung nach? Und warum sollten - wie du schriebst - nur/hauptsächlich Gleichaltrige miteinander spielen. Was ist der Sinn dahinter? Mal konkret.... ausser, dass "man" landläufig der Meinung ist.
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ZitatAlles anzeigen
Schopenhauer hat geschrieben:
Und nur mit erwachsenen Hunden kann man sich nicht entsprechend austoben.Schade, dass du Bandit und Mücke nie zusammen erlebt hast...Mücke war 3,5 Jahre alt, als Bandit einzog und da steppte so manches Mal der Bär
:cooler:Das stimmt gar nicht. Meiner, da sehr gross, darf gar nicht so viel rumtoben - ist schlecht für die Knochen . Da werden Hunde die Treppe hoch- und runtergeschleppt und die 5-Minuten-Regel pro Monat eingeführt, aber wenn ich sehe, wie die aufeinander drauf und auf den Boden knallen, Haken schlagen, Sprünge übereinander etc. - beim Spiel gilt das alles nicht, denn der Welpe muss ja "sozialisiert" sein.
Im Spiel mit Gleichaltigen lernen Hunde verdammt viel.
Was ist denn dieses "verdammt" viel, was sie mehr lernen, als mit Ausgewachsenen?
Interessiert mich auch brennend
Bandit hatte relativ überschaubaren Konakt zu " Gleichaltrigen" , da gabs auch mal ne kurze Toberunde , aber nie regelmässig und auch nie besonders lange.
Dafür viel Kontakt zu Althunden und zu solchen, die sich eher nicht für ihn erwärmen konnten
, geschadet hat es ihm nicht... 
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Na, hab ich ja auch nicht behauptet, das gar nicht zu machen.
Was ist die Dosis Deiner Meinung nach? Und warum sollten - wie du schriebst - nur/hauptsächlich Gleichaltrige miteinander spielen. Was ist der Sinn dahinter? Mal konkret.... ausser, dass "man" landläufig der Meinung ist.
Bist Du sicher, dass Du meine Beiträge auch gelesen hast? Ich habe nie geschrieben, dass die Hunde hauptsächlich mit Gleichaltrigen spielen sollen - eher schrieb ich das genaue Gegenteil
Nämlich das ICH große (durchaus u15 Hunde), gemischte Konstellationen vorziehe, wo Hunde jeden Alters und jeder Größe zusammentreffen.
Damit die Hunde eben AUCH dem Umgang mit Gleichaltrigen erlernen.Die Dosis hängt von recht vielen Faktoren ab - das ist so allgemein halt nicht zu sagen, weil es auf den Hund, das Alter, die Größe, den Körperbau, Genetik, etc. ankommt.
Deshalb finde ich auch Regeln wie die 5-Minuten-Regel, das Treppentragen, etc. schwachsinnig - ein Hund muss Dinge lernen, damit sie später funktionieren und muss Muskeln aufbauen, damit es nicht irgendwann zum großen Crash kommt. -
Zitat
Das von dir genannte Beispiel.
Treppen tragen, nicht lang spazieren gehen, nicht mit anderen Spielen lassen, etc.Es gibt einfach Maßnahmen, die dafür da sind den Hund in einem gewissen Maß zu schützen - klar.
Aber genau diese Maßnahmen sind letztlich zum Nachteil des hundes, wenn man es übertreibt.
Die Dosis macht das Gift.Richtig, ein Hund der keine Höhenunterschiede lernt, der das alles nicht tun darf, und zwar bis acht Monate, wird kein räumliches Sehen bekommen und nur zweidimensional Sehen. Das ist nicht reparabel.
Ähm, ich habe übrigens nie gesagt, dass Welpen nicht mit älteren Hunden spielen sollen. Aber mit Welpen spielen ist in meinen Augen extrem wichtig. Und ich würde nicht jeden Welpen zu jedem Hund lassen.
Meine Althündin ging mit meinem Zwerg nicht zimperlich um. Aber unter Welpen wird die so wichtige Beißhemmung erlernt, man merkt, wanns weh tut. Man kommt mit verschiedenen Hundetypen zusammen. Und lernt mit ihnen umzugehen. Und dann kann später auch der Großhund mit dem Kleinhund.
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