Welpenschule ohne Spielen??

  • Ich möchte mal hier eine Frage/Behauptung in den Raum stellen:

    Woher kommt eigentlich die Ansicht, Welpen/Junghunde müssen unbedingt oder möglichst viel mit Ihresgleichen verkehren/spielen?

    Ist das nicht zu sehr von uns Menschen übertragen? Kindergarten etc.

    Ich weiss z.B., dass Welpengeschwister - je nach Temperament - sich gegen Schluss vor der Abgabe ordentlich bekriegen können und das eher kontraproduktiv ist für den einzelnen Welpen.

    Woher also der Schluss, dass gleichaltriges Spielen wertvoller ist als das Spielen mit Hunden verschiedenen Alters?

  • Ich habe keine Ahnung.
    Die ehemaligen Welpen, die ich so kenne und die eindeutig mehr Kontakt mit sauber funktionierenden Althunden als mit gleichaltrigen Hunden hatten, haben meiner Meinung nach deutlich mehr der "Hundeknigge" abbekommen.
    LG von Julie

  • Zitat

    Ich habe keine Ahnung.
    Die ehemaligen Welpen, die ich so kenne und die eindeutig mehr Kontakt mit sauber funktionierenden Althunden als mit gleichaltrigen Hunden hatten, haben meiner Meinung nach deutlich mehr der "Hundeknigge" abbekommen.
    LG von Julie

    Die Erfahrung habe ich auch gemacht.zwar waren wir auch immer in einer Welpenspielgruppe (wirklich fast nur toben unter Beobachtung),aber ich bin schnell in die "Erwachsenenspielgruppe" gewechselt.Die älteren normal tickenden Hunde haben wirklich viel zur Sozialisierung meiner Hunde beigetragen,sodass ich meinen Hund wirklich mit jedem anderen Hund zusammen lassen kann (es sei denn das Gegenüber beisst,da halten wir lieber Abstand) :smile: .Wenn es Ärger gibt,weicht meiner aus.Das hat er durch das Zusammensein mit den Älteren gelernt/abgeguckt.
    Schön fand ich bei der Welpenspielstunde allerdings,dass die großen und kleinen Rassen zusammen waren,da wurde der richtige Umgang super gelernt.

    Zur Ausgangsfrage:Wenn der Hund woanders toben kann,finde ich das Training nicht soo schlimm ohne Spielen.Aber das muss jeder selbst wissen? :???:

  • Zitat

    Ich möchte mal hier eine Frage/Behauptung in den Raum stellen:

    Woher kommt eigentlich die Ansicht, Welpen/Junghunde müssen unbedingt oder möglichst viel mit Ihresgleichen verkehren/spielen?

    Ist das nicht zu sehr von uns Menschen übertragen? Kindergarten etc.

    Ich weiss z.B., dass Welpengeschwister - je nach Temperament - sich gegen Schluss vor der Abgabe ordentlich bekriegen können und das eher kontraproduktiv ist für den einzelnen Welpen.

    Woher also der Schluss, dass gleichaltriges Spielen wertvoller ist als das Spielen mit Hunden verschiedenen Alters?

    Das sagt die neueste Hundeforschung. Hierzu empfehle ich das Buch “Forschung trifft Hund, neue Erkenntnisse zu Sozialverhalten, geistigen Leistungen und Ökologie“ von Udo Gansloßer und Kate Kitchenham, Seiten159 - 176, Kapitel Spielzeit. Es wird sehr schön dargestellt, wozu das alles gut ist.

  • Zitat

    Das sagt die neueste Hundeforschung. Hierzu empfehle ich das Buch “Forschung trifft Hund, neue Erkenntnisse zu Sozialverhalten, geistigen Leistungen und Ökologie“ von Udo Gansloßer und Kate Kitchenham, Seiten159 - 176, Kapitel Spielzeit. Es wird sehr schön dargestellt, wozu das alles gut ist.

    Interessant - sagt jetzt aber eigentlich gar nix zur Sache ;) Vielleicht kannst Du was inhaltliches drüber sagen?

  • Zitat

    Interessant - sagt jetzt aber eigentlich gar nix zur Sache ;) Vielleicht kannst Du was inhaltliches drüber sagen?

    Nö, selber lesen, das würde hier vermutlich den Rahmen sprengen. Aber der Titel sagt es ja schon, zur Schulung des Sozialverhaltens, der geistigen Leistung...

  • Schade, wenn man nicht hingeht und offen ist für neue Erkenntnisse und sie sofort als fragwürdig abtut. Ich kann und werde den Inhalt weder abschreiben noch zitieren. Dafür ist es zu komplex.

    Dass das Spiel für junge Säugetiere für die Erlangung bestimmter Fähigkeiten wichtig ist, ist hinlänglich bekannt.

    Hunde dagegen spielen sogar mit dem Menschen und ein Leben lang.

    Das Spiel im ersten Jahr ist wichtig, auch dann oder gerade dann, wenn es auch mal heftiger zugeht. Abbruchsignale zu erlernen geht besonders im Spiel. Und dass es manchmal heftig zugeht ist normal und gesund. Es sind oft die Menschen, die es nicht aushalten.

  • Dass junge Säugetiere im Spiel viel lernen, ist klar. Das bezweifelt keiner (ich zumindest nicht), beantwortet aber nicht die Frage, warum es unbedingt Gleichaltrige sein müssen.

    Dass es Gleichaltrige sein müssen, bezweifle ich, so ganz forsch. :D

  • Ich bin der Meinung, dass es keine gleichaltrigen sein MÜSSEN, aber das es welche sein SOLLTEN.
    Ich bin immer noch ein Fan von sehr großen Spielrunden wild gemischter Konstellationen, damit die Hunde eben alles kennenlernen - auch das Spiel mit gleichaltrigen.

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