Es schellt - es bellt -> es nervt! Unser Trainingstagebuch
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MrsFrontAngel -
17. Juni 2013 um 22:38
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Wenn das mal so einfach wäre.... Eine Ansage reicht hier nicht. Die müsste wirklich schon mit Gewalt gepaart sein, und selbst dann wüsste ich nicht, ob die Message "du darfst nicht bellen wenn es schellt" ankäme...
Motte ist so schon sehr unsicher - klappert der Löffel in der Tasse zuckt sie schon weg, fällt mir mal ein Schlüssel runter habe ich ein Häufchen Elend hier sitzen
Sie wurde vermutlich mit Klapperdose, Wurfkette und Co "erzogen", was man ihr deutlich anmerkt. Als ich mal ein leichtes Kettenhalsband testen wollte (praktischer zum Schwimmen) lief sie mit eingezogenem Schwanz wie ein geprügelter Hund hinter mir her, wie auf rohen Eiern. Nachdem ich es ihr wieder abgenommen hatte - das blühende Leben.Dazu kommt, das ich sie nun mal nicht von klein auf habe und anfangs noch einiges schief lief, was ich erst später herausfand - die Nachbars"jugendlichen" klopften und bollerten teilweise stundenlang an die Wohnungstür, sobald ich raus war und sie alleine; ich hatte nach einigen Tagen eine Videoüberwachung eingerichtet, weil sich andere beschwerten mein Hund wäre zu laut :censored: .
Natürlich ist es MEINE Wohnung, das akzeptieren beide auch ohne Wenn und Aber. Außer beim Schellen an der Tür....
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Zitat
Was ist das denn für eine Aussage? Das ist absoluter Blödsinn. Vielleicht ist Dir oder manchen anderen hier das einfach nicht so wichtig.
Ich wohne in einer relativ großen Wohnanlage, für mich war immer ganz wichtig, wir wollen hier nicht auffallen, und erst recht nicht durch unnötiges Gekläffe. Mein Hund hat von klein auf die Ansage bekommen, Bellen geht hier gar nicht. Und sie hat es kapiert. Sie hat bei Klingelsituationen einfach hinter mir zu bleiben und ruhig zu sein und kommt jemand Fremdes hat sie auf ihren Platz zu gehen, auch ohne Leckerchen. Dafür hat es noch nie ein Leckerchen gegeben, das sind einfach einfache Verhaltensregeln, die sie lernen mußte. Und das geht auch. Ich habe einen Hund mit recht hohem Schutztrieb, vielleicht bin ich auch deshalb schon anders an die Sache rangegangen. Diese Aussage ist für mich ein absolutes No-Go, das spricht nur für Deine Unfähigkeit. Wie kann ich so ein Verhalten ignorieren, wenn ich es nicht will. Ignorieren heißt, ich bin einverstanden mit dem was Du machst. Vielleicht hilft da auch mal eine klare Ansage.Für den Hund ist es kein unnötiges Gekläffe. Es hat für ihn einen Sinn, und wenn es "nur" selbstbelohnend ist.
Ignorieren kann ein Weg sein, dem Hund zu sagen, dass man es nicht okay findet. Dazu muss man sich aber bemühen, herauszufinden, WARUM ein Hund bellt, seine Motivation.
Je nach Motivation würde ich eine andere Strategie wählen. -
Ah ja... zwar geht es nicht um Bellen an der Tür, aber beim Bellen, wenn jemand im Hausflur unterwegs war...
Ich kannte die Problematik beim Ersthund nicht, aber er ist generell sehr leise. Der Zweithund jedoch nicht. Er hat alles gemeldet. Ich fand das auch sehr nervig, weilich es nicht gewöhnt war. Die Nachbarn waren mir aber eher egal, denn ich bin, trotz Hunde, einer der Leisesten im Haus (die anderen Hundebesitzer hier haben bei Weitem lautere Hunde, die Kinder sind noch lauter und die Partygänger...).
Gut, mich selbst hat es gestört, dann habe ich mich in die Thematik eingelesen, denn eine "Ansage" hat überhauot nicht geholfen.
Irgendwann bin ich nach Beobachten zu dem Schluss gekommen, dass er mir sagen will, dass da jemand ist. Ich habe ihn dafür belohnt und mich drum gekümmert, ihm gezeigt, was er stattdessen machen kann und ihm immer das Gefühl gegeben, dass er mich nicht warnen braucht. BEI IHM (!) hat das geholfen.
Mittlerweile kein Thema mehr. Da kann selbst Nachbars Lumpi im Hausgang bellen.Allerdings, und ich finde es faszinierend, meldet er in bestimmten Situationen immer noch. Wir haben hier eine sehr alte Tür, die manchmal nicht richtig ins Schloss fällt. Ist dann jemand im Hausgang, gibt er sofort ein Warnbellen. Anfänglich dachte ich mir, "NEIN, NICHT SCHON WIEDER!", aber ich habe mich besonnen... "Warum macht er das? Ich gucke nach."
Die Tür steht einen Spalt offen.
Und erst vorher hat er wieder gemeldet, die Tür war nicht ganz richtig verschlossen, zwar zu, aber nicht eingerastet.Ich bin ihm dankbar. Warum sollte ich ihn für - aus seiner Sicht - richtiges Verhalten abstrafen. Er kann ja sogar sehr fein unterscheiden. Ich bin froh, ihn nicht gestraft zu haben.
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Ich wohne im vierten Stock - dass die Dicke da die untere Haustür im "Ohr" hat beweifle ich stark.
3. Tag
Männe mit Indi raus, er schellt. Motte liegt auf dem anderen Platz und bellt, bekommt dafür ein "nö, falsch".
Dann schicke ich sie auf ihre Decke rüber, siehe da - Hunde lernen definitiv ortsbezogen: Sie wufft nur. Bekommt ein C plus 1 Futterstückchen. Ab da nur noch Stille!! Selbst längeres Schellen wird mit Klappehalten quittiert.
Ich gehe weiterhin alle paar Schellen einen kleinen Schritt zurück. Beim letzten Click war ich sogar schon knapp und soeben aus der Sicht!! Und sie war dennoch ruhig!Tschakka!!!
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Ich habe drei und da habe ich echt null Chance sie erstmal zu beruhigen, ins Körbchen zu schicken, an die Leine zu nehmen oder sonst was - da würde ich ja erst nach Stunden an die Tür kommen.
Zum Glück stört sich hier keiner im Haus daran

Hätte ich nur einen Hund, würde ich auch dran arbeiten - aber so :/
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Wo ist das Problem bei mehreren Hunden? Meine waren immer zu zweit und ich kann sie beide auf ihre Plätze shcicken

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Ich trainiere sie auch erst getrennt (v.a. da ich ja ursprünglich davon ausging, dass Indi auch alleine selbstständig bellt) und wenn da dann alle Möglichkeiten so sind wie ich mir das vorstelle (also auch ein Klopfen, ein Gespräch im Hausflur, nicht nur schellen, nicht mehr kommentiert werden) dann nehme ich beide wieder zusammen.
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4. Tag
In Angetracht der Hitze und der damit verbundenen massiven Lustlosigkeit für Aktivitäten aller Art von seiten aller Hausbewohner hier und dem anschließenden Panikgezittere wegen des Gewitters fiel das Training gestern aus.
Das machte sich heute sehr bemerkbar. Sie bellte wieder mehr. Also zwei Stufen zurück und wieder ganz vor's Körbchen gestellt. Dann ging es wieder ganz gut.
Bisher schellte Männe ja oben direkt an unserer Wohnungstür. Da die jedoch einen leicht anderen Klang hat als die Schelle von unten hab ich ihn heute nach unten geschickt (so konnte er den bestellten Pizzaservice auch gleich abfangen
).
Wie erwartet reagierte Motte die ersten 3, 4 Male darauf, als hätten wir nie was getan
.
Sie bekam sich aber recht schnell wieder ein und wir konnten am laufenden Band wieder Erfolge verzeichnen. Wie gehabt: Bellen = "Nö, falsch", Wuff = C+1 TroFu, ruhigsein = C+Party; zwischendurch "spielte" ich mit dem Abstand zu ihr, ging heute allerdings nicht außer Sicht.
Sie fing zwischen den Schellern nun sogar an, das Verhalten aktiv zu testen - stand auf, setzte sich. Wuffte. Bellte. Legte sich. Sprang auf die Decke. Bellte. Wuffte. Sie schaute mich die ganze Zeit dabei an, nach dem Motto "für irgendwas muss die Alte doch endlich mal was rausrücken!". Zu süß :) .
Wir konnten sogar noch mit einem riesen Erfolg abschließen, denn unbeabsichtigt blieb die Schelle beim letzten Klingeln stecken und es schellte etwa 8-10 Sekunden am Stück! Und Motte blieb ruhig und knabberte ihre verdienten Futterstückchen
.Es wird!
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Das klingt doch toll!

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Ich habe das bei meinem Hund Monchichi so geschafft.. Ich habe das Wort "Danke" benutzt, zum einen wenn er etwas im Maul hat & es fallen lassen soll. & dann habe ich es beim bellen auch so gemacht, es hat geklingelt, ich hatte schon die Leckerchen in der Hand (Dank Freundin), ich sagte Danke, machte mich groß & er schaute mich an, war wohl verwirrt, so bekam er sofort das Leckerchen & so habe ich es immer gemacht, die Tür habe ich nur geöffnet, wenn er dann ruhig war & mein Beuch darf generell die Hunde zunächst nicht begrüßen oder anschauen... Vll klappt das ja wenn du einzeln mit ihnen traunierst, oder dir den Dominanten zuerst schnappst zum Training, meist kopiert ja ein Hund den anderen...
"Danke" heißt bei uns nichts tun, stehen bleiben, alles ausspucken, nicht bewegen quasi.... & mich anschauen was zu tun ist (oder ob ich ein Leckerli hab)
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