"Probleme",wo sich rausstellte,es liegt nur am Menschen
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Huhu,
Ich wusste vor meinem Rüden garnicht das Hunde überhaupt so extrem Sensibel auf Menschen reagieren können. z.B.
-Im Treppenhaus Bellen. Ich hatte soviel daran Trainiert und soviel versucht, bis ich die Schnautze voll hatte und mich damit abgefunden hatte. Mir wars dann einfach egal und innerhalb kürzester Zeit fiel ihm ein das es fürs im Treppenhaus Sitzen doch nen Leckerlie gab (hatte ich ganz viel mit ihm Trainiert, aber brachte nie was, weil ich so Erwartungsstress wegen des Bellens hatte).
-Bellen beim Autofahren. Hab ich auch Monatelang dran Trainiert, sogar mit TellingtonTouch. Klappte auch irgendwo, doch mir fiel auf: Wenn unser Fahrer gestresst war, das das Hundetier sofort wieder aufsprang und Nervös wurde.
Mit egal welcher Person fährt der ohne Bellen Auto und liegt entspannt. Aber bei dieser einen Person merkte er schon bei mir in der Wohnung "Ohje, wir fahren wieder mit dem Auto" und wurde schon Nervös und er Bellt mit der Person im Auto ununterbrochen. Umso generveter die Person umso Schlimmer wurde es, bis zum Wolfsheulen
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Hab mich an Ampeln immer ganz klein gemacht, das mich niemand sieht, wenn wir mit dem gefahren sind
.-Ein anderes Problem, das Bellen in der Öffentlichkeit, wenn ich stehen geblieben bin. Da Fühlt man ja richtig die Blicke der anderen Menschen. Ist gestresst, genervt oder schämt sich weil der Hund sich so daneben benimmt.
Hab mir da zum Training Orte ausgesucht, wo grad niemand Arbeitet und gestört wird. Dadurch war ich ruhiger, lernte auch das es klappt und das Hundetier ist mittlerweile ein super Shopping Hund, den ich gerne überall mit hin nehme
. - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Ich müsste auch mehr an der Frustrationstoleranz meines Mannes beim Autofahren arbeiten, damit Red etwas entspannter ist

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Zitat
...an der Frustrationstoleranz meines Mannes arbeiten...
uih, das klingt interessant, bitte massig Tips, wie das geht, ich lerne sofort eifrig mit
dann sind hoffentlich beide entspannter, Hundi und Frauchen
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Oh ja! Das hab ich erst zu spüren bekommen mit meiner Kleinen. Arbeite ja mit ihr in der Rettungshundestaffel (geprüft seit 2010). Seit Mitte letzten Jahres war mit uns in der Suche nix mehr anzufangen. Wir haben alles Mögliche ausgetestet, mal hat der Hund angezeigt, mal net, dann lief sie über Fährten zum Ziel und zeigte dafür nicht mehr an, wenn sie die Versteckperson über den Hochwind bekam (tausend Frageezeichen bei mir!!), oder sie ließ mich mal stump einfach stehen und machte Halligalli (und fand zu allem Überfluß auch noch - obwohl sie NULL mit mir zusammengearbeitet hatte, sprich wurde dann auch noch belohnt für ihren Alleingang.....).
War schon vollkommen verzweifelt. Echt, ein halbes Jahr - ich hab ernsthaft überlegt, was ich noch tun könnte ;-( Die war vorher immer die Zuverlässigkeit in Person gewesen, hatte noch NIE jemanden nicht angezeigt oder so, immer in meiner Nähe, mit mir zusammengearbeitet - eigentlich ein Traum! Und dann auf einmal sowas.....
Dann kamen die Weihnachtsferien (4 Wochen Trainingspause)- und siehe da: ich hatte eine Idee... Ein Schalter in meinem Hirn umgeklappt, mit anderer Einstellung zum Training im Januar, und schon flutschte es wieder. Seit Januar ununterborchen, als wär nie etwas verkehrt gewesen, inzwischen Wiederholungsprüfung erfolgreich bestanden und wieder einsatzfähig. Eine unglaublich tolle Teamarbeit wieder wie ehedem - daran war das halbe Jahr vorher gar nicht zu denken......
Und das alles nur, weil ich in meinem Kopf die falsche Einstellung zur Arbeit hatte - das hat die Maus gemerkt, und infolgedessen gemacht, was SIE wollte, statt mit mir zusammenzuarbeiten. Ich war net bei ihr, also hat sie auch die Zusammenarbeit mit mir verweigert! Einfach unglaublich, wie die das merken.....
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Zitat
uih, das klingt interessant, bitte massig Tips, wie das geht, ich lerne sofort eifrig mit
dann sind hoffentlich beide entspannter, Hundi und Frauchen
Also passt auf:
Das übt man erstmal ohne Hund, und auf verkehrsarmen Straßen, damit die Ablenkung nicht zu stark ist und das Erregungslevel eures Mannes nicht über die mittlere Stufe hinaus geht. Wenn er sehr aufgeregt ist, lernt er ja nix mehr, dann macht das auch keinen Sinn.

Ihr braucht nun eine für euren Mann hochwertige Belohnung, je nach Ehemann ist das unterschiedlich, das kann Schokolade sein, Gummibärchen oder sogar Banane sein. Viele haben großen Erfolg mit Kotelett (das muss man dann aber in kleine Stückchen schneiden).
Ihr setzt euren Mann ans Lenkrad und sagt ihm, er soll losfahren. Verhält sich euer Mann ruhig, schiebt ihr ihm eine Belohnung in den Mund. Die Abstände zwischen den Belohnungen sollten zeitlich immer weiter ausgedehnt werden.Impulsives und aggressives Verhalten sollte schon im Ansatz unterbrochen werden. Da müsste ihr die Körpersprache eures Mannes genau studieren. Runzelt er die Stirn, streicht er sich nervös durch die Haare oder knetet er aufgeregt das Lenkrad, macht er sich evtl. schon für eine verbale Attacke bereit. Deshalb: Seht ihr das Stirnrunzeln müsste ihr das sofort mit einem energischen "Nein" oder "ää" unterbrechen. Schaut euer Mann euch dann verdutzt an, gibt es sofort wieder eine Belohnung und weiter geht die Fahrt.
Wenn das alles gut klappt, können nach und nach wieder stärker befahrene Straßen genutzt werden. Schafft es euer mann eine halbe Stunde Auto zu fahren und dabei ruhig und gelassen zu bleiben, dürft ihr den Hund wieder mit ins Auto nehmen.
Klappt das nicht, seid ihr in eurem Training sicher zu schnell vorgegangen und ihr müsst wieder eine Stufe zurück.Viel Erfolg!

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@Loremaa genial beschrieben.
Hab direkt nen Fehler entdeckt den ich gemacht hab. Als mir aufgefallen ist das es am Mann liegt, hab ich es mit Vernunft versucht. Nicht mit Belohung
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Zitat
@Loremaa genial beschrieben.
Hab direkt nen Fehler entdeckt den ich gemacht hab. Als mir aufgefallen ist das es am Mann liegt, hab ich es mit Vernunft versucht. Nicht mit Belohung
.Jaja, man darf einfach von seinem Mann nicht zu viel erwarten, damit überforderst du ihn vielleicht und dann bekommt er Stress!

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Also passt auf:
Das übt man erstmal ohne Hund, und auf verkehrsarmen Straßen, damit die Ablenkung nicht zu stark ist und das Erregungslevel eures Mannes nicht über die mittlere Stufe hinaus geht. Wenn er sehr aufgeregt ist, lernt er ja nix mehr, dann macht das auch keinen Sinn.

Ihr braucht nun eine für euren Mann hochwertige Belohnung, je nach Ehemann ist das unterschiedlich, das kann Schokolade sein, Gummibärchen oder sogar Banane sein. Viele haben großen Erfolg mit Kotelett (das muss man dann aber in kleine Stückchen schneiden).
Ihr setzt euren Mann ans Lenkrad und sagt ihm, er soll losfahren. Verhält sich euer Mann ruhig, schiebt ihr ihm eine Belohnung in den Mund. Die Abstände zwischen den Belohnungen sollten zeitlich immer weiter ausgedehnt werden.Impulsives und aggressives Verhalten sollte schon im Ansatz unterbrochen werden. Da müsste ihr die Körpersprache eures Mannes genau studieren. Runzelt er die Stirn, streicht er sich nervös durch die Haare oder knetet er aufgeregt das Lenkrad, macht er sich evtl. schon für eine verbale Attacke bereit. Deshalb: Seht ihr das Stirnrunzeln müsste ihr das sofort mit einem energischen "Nein" oder "ää" unterbrechen. Schaut euer Mann euch dann verdutzt an, gibt es sofort wieder eine Belohnung und weiter geht die Fahrt.
Wenn das alles gut klappt, können nach und nach wieder stärker befahrene Straßen genutzt werden. Schafft es euer mann eine halbe Stunde Auto zu fahren und dabei ruhig und gelassen zu bleiben, dürft ihr den Hund wieder mit ins Auto nehmen.
Klappt das nicht, seid ihr in eurem Training sicher zu schnell vorgegangen und ihr müsst wieder eine Stufe zurück.Viel Erfolg!

Gut, dass das auch mal einer auf die positive Tour macht, ich finde Teletakt am Steuer nämlich echt zu gefährlich.Zum Thema: Ja, sowas hatte ich auch schon, und zwar ganz klassisch beim Leinenpöbeln.
Es ist nicht NUR die Haltung/Einstellung des Hundeführers wenn der Hund dieses Verhalten erstmal verinnerlicht hat, aber ein ganz großer Teil davon.
Es macht einen gigantischen Unterschied ob die Person am Ende der Leine einfach gelassen und selbstbewusst weitergeht und einem ausflippenden Hund kommuniziert "Mein Freund, halt mal die Füße still, hier gibts nix zu sehen und du hast hier sowieso nix zu melden"; oder ob sie noch drauf eingeht, unsicher ist, vielleicht Angst hat den Hund nicht halten zu können, es ihr peinlich ist wie schlecht der Hund sich benimmt, sie das Gefühl hat irgendwas falsch gemacht/bei der Erziehung versagt zu haben...Wenn ich überlege, wie lange ich beim ersten Hund gebraucht hab, um die Pöbelei mit gezieltem Training in den Griff zu kriegen... ja, das hat auch was gebracht und hat funktioniert, so ist es nicht.
Aber hätte ich das Selbstbewusstsein von heute im Umgang mit dem Hund, dann wäre das wahrscheinlich a) gar nicht erst soweit gekommen oder b) in ein paar Tagen erledigt gewesen. Nicht, dass ich heute ein Musterbeispiel an Führungsqualitäten wäre oder so
, aber immerhin besser als vor ein paar Jahren. -
Ich hab die Erfahrung auch schon gemacht - aber WARUM ist das so??
Wenn ich den ganzen Tag denke: Boah, heute früh warste nicht sooo lange mit dem Hund raus wie sonst, jetzt müsstest du eigentlich noch was für die "geistige Auslastung" machen, aber Mist, die Kinder spielen verrückt, wann gehste denn jetzt noch mal mit ihm raus, das wird doch nix, die Kleinen kannste doch bei dem Wetter niemals motivieren, och jetzt steht er schon wieder total erwartungsvoll vor mir, warum tigert er denn die ganze Zeit so nervös durch die Bude, guck mal auf die Uhr, okay wenn sie schlafen kannste vielleicht noch ne Runde drehen, okay Futterball, versuchen wirs damit, dann hat er wenigstens ETWAS zu tun, gut jetzt kümmer ich mich mal um den Haushalt, mal sehen, oh da steht er ja schon wieder, was kann ich denn jetzt mal tun, er will bestimmt beschäftigt werden, AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAARRRRGGGHHH!
-- dann ist mein Hund genau so!
Wenn ich denke: Okay, heute hab ich nicht soo viel Zeit, die große Runde morgens muß reichen. Heute nachmittag ist Langeweile angesagt. Da muss er durch.

-- dann liegt er völlig entspannt rum und chillt.
WARUM?
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Einfach, weil sich deine innere Gelassenheit auf den Hund überträgt.
Machst du dich selbst kirre, merkt das der Hund.
Siehst du Situationen einfach als gegeben, kann man halt nichts machen/ ändern
schwupps klappt es.
Je mehr du dich selbst stresst, umso gestresster ist dein Hund.
Keep cool !Tobi
- Vor einem Moment
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