Wie habt ihr es euren Partnern gesagt......

  • ich weiss etwas was mein Mann noch nicht weiss, unser Kurzer möchte auch gerne seinen eigenen Hund aber etwas kleines! :D und wenn er das in 2 Jahren auch noch möchte (dann ist er 10), warum nicht und nein es wird kein Spielzeug für ihn sein und ja ich kümmere mich um alles!

    Aber da muss ich meinem Mann entweder mal lieb reden oder den Hund holen und fertig, da kann er nix mehr machen, einmal angesprochen (als Artas einzog) meinte er nur, Schatz wir haben noch die 11 Meerschweinchen und ich dann eben so ja?! und?! einer mehr oder weniger fällt doch nicht mehr auf.

  • Zitat

    ... am zweiten tag war mein mitbewohner auf einmal weg und kahm mit mali wieder und ich so ehm was macht mali denn hier und er sagte nur weib sei ruhig ich hab sie vermisst sie bleibt bei uns !!! und so zog mali ganz bei uns ein :)

    :hust: :lachtot:

    Ich habe ein paar mal beim lesen wirklich lachen müssen, schmunzeln sowieso........... alles schöne Geschichten.

  • Zitat

    Was mir aber auffällt: Ziemlich viele hier wollen einen Zweithund, ne? :D

    Dann kann es doch nicht NUR und TOTAL anstrengend, schlimm, arbeitsintensiv, schrecklich, nervenaufreibend sein mit Zweien, hm? ;)

    Normalerweise wird man ja immer gewarnt, zwei machen Arbeit für drei etc., man kriegt keine Urlaubsunterkunft mehr, man kriegt keine Mietwohnung mehr, man kommt zu nix mehr, die Kosten, das Erziehen, die separaten Spaziergänge etc... ?

    Wir haben auch zwei, und es macht Spass. Im Alltagsleben ist die extra Arbeit und der finanzielle Mehraufwand auch gut wegzustecken.

    Mietwohnung - Ich habe extra gewartet mit dem Zweithund bis ich nicht mehr zur Miete wohnen musste. Bei uns war es nicht so, dass jeder Vermieter, der einen Hund erlaubt haette, auch mit zweien einverstanden gewesen waere. Ich hatte schon genug Probleme, mit Max alleine eine Unterkunft zu finden, zwei Listenhunde waeren wohl fuer die allermeisten Vermieter zuviel des Guten gewesen.

    Urlaubsbetreuung - Auch Fremdbetreuung ist bei uns eindeutig schwieriger geworden. Wir fahren eh sehr sehr selten mal ohne Hunde weg, aber wenn es doch mal absolut sein muss sind beide zusammen deutlich schwieriger unterzubringen als Max allein. Wir haben sie auch schon einmal getrennt und bei verschiedenen Freunden gelassen. Mir macht das nicht so viel aus, weil ich eh am liebsten die Hunde um mich habe, aber ich glaube, mein Freund haette schon mal wieder Lust auf Fernreisen...

    Erziehen - Max war schon aus dem Groebsten raus, deshalb war es eher "wieder von vorn anfangen" als "doppelte Arbeit". Was allerdings sehr auffaellig ist: beide haben getrennt voneinander nur maessig Jagdtrieb. Sind sie aber zusammen freilaufend unterwegs kommt es schon mal vor, dass sie sich gegenseitig anstacheln.

    Getrennte Spaziergaenge - waere kein Problem (bzw gaebe es nicht viele) wenn Nova gesund waere. Seit der Kreuzbandgeschichte haben die Beiden aber schon unterschiedliche Anforderungen an Auslauf. Nova darf noch nicht so lange und man muss sie eher bremsen. Max braucht von Natur aus schon mehr Auslauf als sie, und jetzt ist der Unterschied noch groesser. Ich mach das meistens so, dass ich beide mit zum Pferd nehme (das momentan auch lahm ist :P ) und dort spazierengehe, dann heimfahre und Nova bei meinem Freund lasse, waehrend ich mit Max noch ein Abendruendchen am Fahrrad drehe.

    Es geht schon alles, aber so ganz ohne die Hilfe und das Einverstaendnis meines Freundes waere es schwierig. Ihm gehoert unser Haus, er macht Kompromisse, was die gemeinsamen Flugreisen angeht, er kuemmert sich um Nova, wenn ich mit Max allein unterwegs bin, und er musste Nova ertragen, als sie komplett unerzogen und nciht stubenrein zu uns kam. Ich weiss das auch sehr zu schaetzen, zumal er den Zweithund ja nicht wirklich wollte...

  • Wir ergänzen uns super: Ich sorge für die Wünsche und Träume.....und er für die Erfüllung. :lol: ...das ist ne Art running Gag bei uns.
    Geht aber auch andersherum, je nach "Gebiet", hier hat ja jeder seine "Spezialitäten", die er gut kann.


    Sowas ist bei uns immer völlig unspektakulär, als Beispiel:

    Ich: "Wir "brauchen" noch nen Hund."
    Er: "Echt? Na, wenn wir dringend einen brauchen...."

    Thema erledigt. :D

    Mein Gatte ist eben einfach der weltbeste Ehemann der Welt.

    Wobei ich natürlich nicht wahllos massenhaft Viecher rankarre, dann wäre es wahrscheinlich was anderes...es muss in unser "Gesamtkunstlebenswerk" passen.

    Früher (vor ein paar Jahren) gab es da ein bissel mehr Gesprächsbedarf (vor allem zu der Zeit, als ich als PS tätig gewesen und mir besonders die hoffnungslosen bzw. sehr durchgeknallten am Herzen lagen, eher nicht sein Fall), aber wir sind mittlerweile schon so lange zusammen (über 15 Jahre), da kennt man sich irgendwann sehr gut und auswendig, er hat "gelernt", dass ich sowieso nicht übertreibe, meine/unsere Grenzen kenne und es nicht zu nennenswerten Einschränkungen kommt bzw. immer eine Bereicherung ist.

    Edit:
    Wir haben vier Hunde, zwei oder nur einer wären natürlich manchmal einfacher, billiger, weniger Arbeit, aber die Freude und der Spaß überwiegend.
    Gemeinsam mit den vier Kids, bedeutet das ne Menge Freude und Spaß.
    Anstrengend/stressig ist das im übrigen nicht bzw. nur selten...wir haben uns das ja selbst eingebrockt. *grins*

  • Mietwohnung haben wir auch nicht, wir leben im abbezahlten Haus. Aber wir wissen nicht, wohin uns die Arbeit meines Mannes noch mal führen wird... :sad2:

    Und er (er)trägt viele Wünsche und Träume, aber ich kann und möchte ihn auch nicht vor vollendete Tatsachen stellen, immer überrumpeln, übergehen usw. :/

    Vom dritten (Wunsch-)Kind bzw. von dessen Temperament ist er auch äußerst positiv überrascht, auch wenn vor zwei Jahren ein Drittes noch gar nicht vorstellbar war. :D (für uns beide nicht so recht).

    Den Hund wollte er selber nicht, hat meinen Wunsch aber akzeptiert, aber er ist konsequent in seiner "Hunde-sind-doof-und-der-Köter-ist-Deine-Sache-Einstellung". Er geht nur mit ihm raus, wenn es ABSOLUT nötig ist (d. h. im Kreißsaal liegen zählt nicht als Ausrede) und auch nur fünf Minuten. Aber es ist okay - wir teilen uns alles was mit den Kindern zu tun hat, er wechselt Windeln, kocht, geht einkaufen, alles - aber der Hund ist 100% meine Angelegenheit. Für mich völlig okay. So war das vorher auch vereinbart.

  • Wenn's zu OT ist sorry, aber wie ist denn das bei euch?
    Wenn bei euch der/die PartnerIn den Hund nicht will bzw. sagt: "dein Ding". Zahlt ihr dann alles aus eigener Tasche? Bzw. habt ihr euch vorher mal durchgerechnet was im schlimmsten Fall passieren würde, wenn die Partnerschaft zerbrechen würde und man dann mit 2-x Hunden zurück bleibt?

  • Ja, ich zahle alles selbst. Und mein Alltag ist auch so geplant, dass ich alles selbst mit den Hunden mache. Mietwohnung läuft auf mich, damit ich nach einer Trennung nicht mit 3 Hunden dastehe und eine Wohnung suchen muss :headbash:
    Das klingt für viele sehr rational und kalt und als wenn man sich nicht lieben würde, weil man nicht alles teilt etc. Aber ist nicht der Fall. Ich bin einfach für geklärte Verhältnisse (sind übrigens seit 8 Jahren zusammen...) :D

  • Ich wollte Schara, also hab ich auch gesagt, dass ich alles zahle. Mittlerweile werden Vers. und Steuer beim Mann abgebucht. An den großen OP Kosten hat er sich beteiligt, ansonsten zahle alles ich. Aber das ist bei uns sowieso anders, weil wir beide getrennt selbstständig sind und jeder sein eigenes Konto hat und beim andern nicht reinschaut.

  • Aufgrund der Nachfragen muss ich jetzt mal vom Stand der Dinge bei uns berichten.

    Am Samstag, 11.5. bin ich mal wieder ins TH um mit einem Kandidaten Gassi zu gehen. Ins Auge gefasst hatte ich diesen:
    http://www.tierheim-landsberg.de/kartei_hunde/h306_Blacky.htm
    weil alt und schon ewiger TH-Insasse. Bin mit ihm Gassi gegangen. Was ich nicht wusste ist, dass er schwere Arthrose hat, zudem HD, nicht länger als maxim. 15 min. am Stück laufen darf, nur mit Gittermaulkorb geführt werden darf und bei Fremden beisst. Beissen wollte er mich dann auch sofort. Er ist extrem schlecht gelaufen. Aufgrund der Arthrose konnte er beim kacken nicht richtig in die Hocke gehen und die ziemlich flüssige Kacke lief ihm hinten runter.

    Bei mir machte es nicht klick und es kam keine Liebe zum Hund auf.

    Gefallen hätte mir auch noch diese Hündin:
    http://www.tierheim-landsberg.de/kartei_hunde/h601_Angie.htm
    aber Hündin geht zu Schara gar nicht und ich wurde auch belehrt, dass sie ebenfalls HD hätte und nicht lange laufen sollte.

    Dann wurde ich gefragt obs denn auch ein älterer kleiner Hund sein darf. Ja meinetwegen, bin ja allem gegenüber offen. Hunde fangen bei mir zwar erst bei Kniehöhe an, aber nun ja......
    Diesen: http://www.tierheim-landsberg.de/kartei_hunde/h319_Sammy.htm
    hatten sie grad "reinbekommen". Quasi abgegeben, aus schlechter Haltung, komplett verfloht und mit entzündeten Ohren.
    Ich bin gleich zu ihm ins Aussengehege (Flöhe? Das hatte ich irgendwie überhört.) Der arme Kerl schaut lang nicht so hübsch wie auf den Bildern aus. Es musste ihm viel Fell rausrasiert werden um den Flöhen Herr zu werden. Auch hat er überall Flohbisse und die Ohren schauten auch noch schlimm aus.
    Trotz all der Schmerzen ist er ein ganz zutraulicher Kerl, kam gleich zu mir her und weinte und weinte und weinte..... Ich hätt fast mit geheult. Er wollte unbedingt da raus und verstand die Welt nicht mehr. Schaute immer nach den andern Hunden und hoffte, dass sein Mensch ums Eck käme.
    Gassi gehen durfte ich noch nicht, da er noch nie geimpft wurde. Also verbrachte ich einige Zeit mit ihm im Aussengehege.

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    Schon putzig so ein kleiner Hund. Aber so ein richtiger Hund ist das ja nicht. Und eigentlich wollen wir sowieso keinen Zweithund.

    Am Dienstag war ich wieder im TH. Sammy war frisch geimpft und durfte aufgrund des ganzen Stresses nicht Gassi gehen. Ich verweilte also wieder im Gehege.
    Am Mittwoch bin ich mit ihm Gassi gegangen. Er lief prima, zog nicht an der Leine, war fit wie ein Turnschuh und man konnte auch mit ihm rennen. Seinen Namen scheint er nicht zu kennen.

    Hier sieht man das Fell am Rücken. Das schwarze ist Dreck, weil er sich gleich mal gewälzt hat.

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    Zähne hat er gute und macht daher auf mich einen jüngeren Eindruck, als die geschätzten 11 Jahre.

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    Zurück im TH füllte ich mal einen Bewerbungsbogen für Sammy aus und machte einen Termin für Samstag um Sammy mit Schara zusammen zu führen.

    Meinem Mann zeigte ich die Fotos. "Ach so ne Fußhupe, das ist doch kein Hund". Weiter: Ich kann keine zwei Hunde mitnehmen. Wie willst du das machen? Mit zwei Hunden in die Stadt und im Laden?
    Nun ja, das Thema kam immer wieder auf und mein Mann gewöhnte sich schon an die Gespräche um es mal vorsichtig auszudrücken.

    Samstag bin ich wieder ins TH und habe woanders dann diesen Bericht geschrieben:

    Wir sind mit Schara und Sammy angeleint in ein großes Freilaufgehege gegangen und haben dann sofort abgeleint. Schara hat Sammy nicht sonderlich beachtet, war aber auch nicht agressiv. Schara hat viel geschnüffelt, lauter neue Gerüche.

    Sammy war sichtlich an ihr interessiert und hat ihr ständig am Hintern gehangen. Schara hat das eine Weile mitgemacht, aber dann wurde es ihr zu blöd und sie hat nach Sammy geschnappt.

    Ich denke Schara würde ihm bestmöglichst aus dem Weg gehen und er würde es wohl auch irgendwann kapieren, aber es wäre für beie Parteien kein Gewinn.

    Die Tierpflegerin meinte es wäre keine gute Idee. Na ja, mehr oder weniger habe ich das auch gesehen. Habe dann schweren Herzens abgesagt. Ich denke Sammy hat das Recht einen Platz zu finden wo es besser für ihn passt. Bin aber trotzdem traurig. Sollte halt nicht sein.

    Nun ja, es ließ mir natürlich keine Ruhe und Dank Pfingsten hatte das TH am Montag auch offen. Also bin ich wieder hin und diesmal war der Trainer da (zert. Tierpsychologe/ staatl. gepr. Hundetrainer ).

    Wir sind die Zusammenführung dann ganz anders angegangen. Sind ausserhalb mit den Hunden zügig gelaufen. Er hat dann beide genommen. Hat mal leicht Kontakt aufnehmen lassen, mehr nicht. Der Trainer hat eine ruhige aber resolute Art die für Schara gut gepasst hat. Sie war lammfromm und ist mit ihm mitgelaufen wie eine Eins.
    Auch Sammy hat sich nur von der besten Seite gezeigt. Zweimal hat der Trainer ihn ein bisschen schnüffeln lassen, mehr aber auch nicht.
    Zurück im TH war das große Aussengehege frei und Schara durfte darin frei laufen, während Sammy in diesem Gehege beim Trainer blieb (der in der Hocke saß) und ich bin auch rumgelaufen. Schara konnte alles beschnüffeln und war entspannt. Hat sich ein paar mal Sammy zugewandt, aber mehr so "aha du bist auch noch da".

    Der Trainer sieht das ganze total problemlos. Er möchte aber die Hunde nicht einfach aufeinander loslassen, sondern wir werden weiterhin üben und jedesmal ein bisschen mehr Kontakt erlauben.

    Hab wieder einen Bewerbungsbogen für Sammy ausgefüllt, weil ich ja damals schon abgesagt hatte. Ich glaube die halten mich bald für verrückt............ Von meinem Mann ganz zu schweigen.....


    Mittlerweile fragt mein Mann aber auch schon nach ob ich wieder ein Date mit dem weisshaarigen Mann hatte. Oder er sagt zu Schara "so, dann möchtest du gerne nen Kumpel", usw. Große Fortschritte!!!

    Morgen vorm. haben wir wieder einen Termin mit Trainer und weisshaarigem Mann. Mal sehen was ich danach sagen kann......

  • Zitat

    (...)
    Der Trainer sieht das ganze total problemlos. Er möchte aber die Hunde nicht einfach aufeinander loslassen, sondern wir werden weiterhin üben und jedesmal ein bisschen mehr Kontakt erlauben.
    (...)
    Mittlerweile fragt mein Mann aber auch schon nach ob ich wieder ein Date mit dem weisshaarigen Mann hatte. Oder er sagt zu Schara "so, dann möchtest du gerne nen Kumpel", usw. Große Fortschritte!!!
    (...).


    Danke für deinen ausführlichen Bericht! Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
    Die rauskopierten Sätze haben mir Gänsehaut gemacht - und Hoffnung auf ein Happy End für alle :smile:

    Der Vorteil von so einem kleinen Hund ist auch, dass er (fast) nirgends stört. Ich hab ja jetzt das erste Mal einen kleinen Hund und die Reaktionen sind fast durchgängig gut - sag ich jetzt auch wg Laden und Publikumsverkehr.
    Und für einen tauben Hund kann ein hörender Hundepartner ein großer Gewinn sein. Deshalb finde ich ganz toll, dass du dir mit dem Trainer Zeit nimmst, ob sich die beiden wirklich verstehen - weil sie dann (und ggf nur dann) ein super Gespann werden können.

    Und Gaby, ich finde es ganz toll, dass dir die Optik des Hundes und sein Alter so unbedeutend sind, du wirklich auf "die inneren Werte" schaust :gut:

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