Kastration Ja oder Nein?
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Ich habe einen fast 2Jährigen Rüden, er benimmt sich eigentlich super gegenüber Hündinnen aber auch mit Rüden hat er kein Problem , leider haben die meisten Rüden die wir treffen ein Problem mit Ihm. Nun höre ich von allen Seiten das ich Ihn doch Kastrieren lassen soll. Aber warum?Warum solltest DU deinen Hund kastrieren lassen, weil andere Hundebesitzer ihre Rüden nicht kontrollieren können?
Sollen DIE ihre Hunde doch kastrieren lassen.....Manche Leute haben echt schräge Ansichten....hier "beschweren" sich z.B. diverse Rüdenbesitzer laufend über ne unkastrierte Hündin, weil deren Rüden immer jaulen, wenn sie läufig ist. Zum Glück sagt sich die Besitzerin auch: "Nicht mein Problem"
Zudem kann es Dir durchaus passieren, dass die Probleme nach der Kastration noch schlimmer werden.
Teddybär war auch kastriert und "roch" nicht mehr nach Rüde.
Ende vom Lied war, dass jeder daher gelaufene potente Rüde der Meinung war, ihn besteigen zu müssen.
Das war irgendwann einfach nur noch purer Stress. - Vor einem Moment
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Hi,
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Hier auch noch ein sehr guter Artikel zu dem Thema:
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Wir wissen wohl alle, dass eine OP Risiken birgt. Allerdings liegt die Chance auf solche Risiken so verdammt niedrig, dass man sie vernachlässigen kann. Nach deinem Gedankengang sollte man gar keine Operationen durchführen, auch nicht beim Menschen. Es existiert bei fast allem im Leben ein Risiko. Ich gehe lieber ein vernachlässigbares Risiko ein, anstatt mit einem verdammt hohen Krebsrisiko für meine Hündin zu leben.
MfG Switched
Ich kenne zwei Hunde persönlich, die bei der Kastration gestorben sind, nein, das ist nicht zu vernachlässigen. Schon gar nicht bei der Hündin, das ist eine Totaloperation. Wie gesagt, man soll es sich gut überlegen. Ich bin übrigens kein Kadtrationsgegner, aber ich rate dazu, es sich gut zu überlegen. Man muss wissen, was man tut.
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Wenn der Hund unter einem enormen Druck leidet, der eben von Hund zu Hund unterschiedlich empfunden wird - so wie alle Triebe je nach Hund unterschiedlich ausgeprägt sind - dann muss man im Sinne des Hundes überlegen ob eine Kastration IHM hilft. Und selbst dann wenn der Leidensdruck vom Hund durch eine Kastration genommen wird darf man die Gegenargumente und die evtl. Folgen nicht ignorieren. Ein Hund der mit 3 Jahren noch fit wie ein Turnschuh ist könnte in späteren Jahren durchaus Probleme mit seinem Skelett, womöglich der Wirbelsäule bekommen. Da der Muskelaufbau bei kastrierten Rüden aber nicht mehr so gut funktioniert wird ihm genau die schwächere bzw. fehlende Stützmuskulatur später Probleme bereiten.
Wie ich vorher bereits geschrieben habe befinde ich mich jetzt genau vor der Frage:"...was mache ich bloß richtig...?"
Einerseits glaube ich, dass der Hund in einem Dauerstress lebt wenn ich ihn unkastriert lasse, der ihn sicher ein bis zwei Jahre seines Lebens kosten wird (zumal die Lebensqualität unter solchen Umständen auch fraglich ist!). Andererseits würde ich mir große Vorwürfe machen, wenn er eben durch die Kastration - die ich ja zu verantworten habe - später mal gesundheitliche Probleme bekommt.
Ich kann leider nicht in die Zukunft sehen und Erfahrungen macht man meistens kurz nachdem man sie gebraucht hätte.
Nur einfach mal so od. aus Bequemlichkeit geht gar nicht, finde ich!Tschüss
RalfGenau das ist der Punkt. Wie geht es dem Hund? Leidet er unter der Hypersexualität? Wenn der Hund nicht mehr zur Ruhe kommt, abnimmt, nur noch hechelnd durch die Gegend rennt, die Weiber sucht, unterwegs bei läufigen Hündinnen Durchfall bekommt, dann ist der Zeitpunkt gekommen zu überlegen, was besser ist. Und genau dafür gibt es jetzt den Kadtrationschip/ Suprelorin. Damit kannst du testen, ob eine Kastra was bringen würde.
Und ob tatsächlich die gesundheitlichen Probleme in späteren Jahren wirklich mit der Kastration zusammenhängen, kann man schlichtweg nicht überprüfen.
Ich kann dir nur raten, den Chip zu testen, damit du weitere Entscheidungen treffen kannst.
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Meine Meinung zu dem Thema hab ich ja schon einige Seiten vorher ausführlich geschrieben. Auf meine Frage hatte ich da leider keine Antwort bekommen, deshalb frage ich einfach nochmal, weil ich denke, sie wurde wohl übersehen.
Wenn man seine Hündin nach der ersten Läufigkeit (und vor der zweiten) kastrieren lässt, kann man dann die Gebärmutter drinlassen? Ich weiß, dass das bei einer Frühkastra so gemacht wird (welche allerdings bei mir nicht in Frage kommt). Ich frage deshalb, weil ja das Risiko, dass eine Hündin inkontinent wird nach einer Kastration deutlich höher ist, wenn die Gebärmutter mit rauskommt. Stimmt doch, oder hab ich da was falsch verstanden?
(Und bitte nicht fragen, wieso, weshalb, warum .. einfach bitte ein paar Seiten vorher schauen, da steht der Grund, warum mich das interessiert und warum ich meine Hündin eventuell (!!!) kastrieren lassen möchte)
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Das Krebsrisiko ist nicht besonders hoch. Die Nachteile überwiegen deutlich. Wenn man ein Organ entfernt kann es nicht erkranken, klar. Aber deswegen würde man doch seinem Kind auch nicht vorsorglich den Blinddarm entfernen lassen (wobei hier das Risiko einer gefährlichen Entzündung deutlich höher liegt als das Krebsrisiko bei einer unkastrierten Hündin). Schau dir bitte Mal dieses Video an, der Tierarzt erläutert da ganz gut Pro und Contra.
http://www.tiergesundheit-aktuell.de/videos/kleintiervideo-9.php
Das Krebsrisiko bei einer unkastrierten Hündin steigt bereits nach der zweiten Läufigkeit auf 25%. Das ist meiner Meinung nach nicht wenig

MfG Switched
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Die wenigsten Gesäugetumore sind hormonell bedingt,
dass heißt eine Hündin kann trotz Kastra an einem Mammatumor erkranken,
es sei denn man würde konsequent sein und ihr auch die Gesäugeleisten entfernen. -
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Die wenigsten Gesäugetumore sind hormonell bedingt,
dass heißt eine Hündin kann trotz Kastra an einem Mammatumor erkranken,
es sei denn man würde konsequent sein und ihr auch die Gesäugeleisten entfernen.Also ich möchte mich hier nicht, wie andere, hinstellen als hätte ich sonst wie viel Ahnung. Aber ich habe auch mehrmals gelesen, dass diese von dir genannten Mammatumore schon deutlich reduziert werden können, wenn man seine Hündin früh kastrieren lässt. Allerdings habe ich ebenso gelesen, dass diese Tumore sowieso generell nicht wirklich häufig vorkommen und man unter diesem Gesichtspunkt garantiert keine Frühkastration durchführen sollte!
Also ich würde meine Hündin niemals vor der ersten Läufigkeit kastrieren lassen. Wozu denn auch? Ich kann doch erstmal abwarten, bis sie einmal läufig war und schauen wie wir so damit zurechtkommen. Ich würde dann, wenn überhaupt, erst nachdem sie einmal läufig war, kastrieren lassen.
Meine Frage wird hier aber offenbar leider nicht beantwortet und auch in anderen Themen werden meine Beiträge irgendwie z.T. ignoriert. :abschied: -
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Also ich möchte mich hier nicht, wie andere, hinstellen als hätte ich sonst wie viel Ahnung. Aber ich habe auch mehrmals gelesen, dass diese von dir genannten Mammatumore schon deutlich reduziert werden können, wenn man seine Hündin früh kastrieren lässt. Allerdings habe ich ebenso gelesen, dass diese Tumore sowieso generell nicht wirklich häufig vorkommen und man unter diesem Gesichtspunkt garantiert keine Frühkastration durchführen sollte!
Also ich würde meine Hündin niemals vor der ersten Läufigkeit kastrieren lassen. Wozu denn auch? Ich kann doch erstmal abwarten, bis sie einmal läufig war und schauen wie wir so damit zurechtkommen. Ich würde dann, wenn überhaupt, erst nachdem sie einmal läufig war, kastrieren lassen.
Meine Frage wird hier aber offenbar leider nicht beantwortet und auch in anderen Themen werden meine Beiträge irgendwie z.T. ignoriert. :abschied:Also, ich versuch mal das wiederzugeben, wie ich es in meinem Kopf abgespeichert habe. Frühkastration bei der Hündin ist nicht gut, weil man dann, falls sie inkontinent würde, später nichts machen kann. Erst mit der ersten Läufigkeit passiert irgendwas in der Hündin, das dazu führt, dass man später evtl Inkontinenz (auch per Homöopathie) behandeln kann.
Mein TA rät dazu die Gebärmutter drin zu lassen, und nur die Eierstöcke zu entnehmen. Die Op ist nicht so groß, der Hund erholt sich schneller und die Gebärmutter bildet weiterhin etwas Östrogene. Die sind wiederum gut, damit die Hündin nicht so vermännlicht, sprich über dann zuviel Testosteron zu aggressiv wird, was bei manchen Hündinnen sehr heftig werden kann.
Außerdem sollte man eine Hündin nie vor der ersten Läufigkeit kastrieren, da das Knochenwachstum erst dann abgeschlossen wird. Eher sogar später. Es geht nicht alleine um die Größe, sondern auch um die Verknöcherung. Es passiert bis dahin noch sehr viel.
Auch gibt es Theorien, die besagen, dass das Gehirn in der Pubertät zur Reifung die Hormone braucht.
Wenn deine Hündin und du mit der Läufigkeit gut klar kommen, besteht meiner Meinung nach kein Grund sie kastrieren zu lassen.
Die Hündinnen, die ich mit Mammatumore kenne, wurden alle gedeckt und hatten Welpen. Finde ich zum Beispiel sehr seltsam.
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Die Hündinnen, die ich mit Mammatumore kenne, wurden alle gedeckt und hatten Welpen. Finde ich zum Beispiel sehr seltsam.Vielleicht einfach Zufall, dass du nur die Sorte Hündinnen kennst.....
Meine Hündin hatte mit 5 Jahren einen bösartigen Mammatumor. Sie war nicht kastriert und hatte nie Welpen. Es wurde nur der Tumor entfernt (einschließlich einer Zitze) und anschließend Kastration. Danach hatte sie nie wieder ein Problem in diese Richtung.
Mit 11 Jahren ging sie über die Regenbogenbrücke wegen Epilepsie. - Vor einem Moment
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