Kastration Ja oder Nein?

  • Zitat

    Da liegst du falsch. Wenn man bis nach der dritten Läufigkeit wartet, dann hat die Kastration keinerlei Auswirkungen mehr auf das Krebsrisiko. Dann geht der Aspekt der Gesundheitsvorsorge fast vollständig flöten und die Kastration macht fast keinen Sinn mehr. Schon nach der zweiten Läufigkeit steigt das Krebsrisiko auf 25%. Bei einer unkastrierten Hündin liegt das Risiko bei 33%. Deshalb ist es auch ungesund, wenn Hündinnen läufig werden ohne gedeckt zu werden.

    Diese Fakten stammen von Prof. Dr. Ingo Nolte von der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Ein offenbar sehr angesehener Fachmann auf seinem Gebiet.

    MfG Switched

    Du redest ständig von Krebs, nie von den Verhaltensveränderungen. Ich hoffe, du weißt, dass die Ernährung eines Hundes da weitaus eine größere Rolle spielt. Ein Hund, der im ersten Lebensjahr zu fett ist, begünstigt ebenso das Krebsrisiko. Les doch mal die Bücher oder die Bielefelder Studie.

    Ich hab nichts gegen Kastration, aber man muss wissen, wann, warum, und was sich dann ändert, egal um welches Krebsrisiko es geht.

  • Wieso lenkst du nun plötzlich vom eigentlichen Thema ab und redest über das Krebsrisiko durch Übergewicht?

    Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass du vom vermeintlichen Übergewicht durch Kastration sprichst. Großartige negative Verhaltensänderungen gibt es nicht, jedenfalls sind sie nicht von Dauer und eher der Ausnahmefall. Nach der Kastration sind eben noch Hormone im Körper, die dann zu einem speziellen Verhalten führen. Das legt sich aber nach einiger Zeit wieder. Man muss einfach nur die Ernährung umstellen, da der Hund nicht mehr so viel Energie wie zuvor benötigt, dann wird der Hund auch nicht übergewichtig. Gegen einen etwas ruhigeren Hund habe ich sowieso nichts :smile:

    MfG Switched

  • Zitat

    Wieso lenkst du nun plötzlich vom eigentlichen Thema ab und redest über das Krebsrisiko durch Übergewicht?

    Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass du vom vermeintlichen Übergewicht durch Kastration sprichst. Großartige negative Verhaltensänderungen gibt es nicht, jedenfalls sind sie nicht von Dauer und eher der Ausnahmefall. Nach der Kastration sind eben noch Hormone im Körper, die dann zu einem speziellen Verhalten führen. Das legt sich aber nach einiger Zeit wieder. Man muss einfach nur die Ernährung umstellen, da der Hund nicht mehr so viel Energie wie zuvor benötigt, dann wird der Hund auch nicht übergewichtig. Gegen einen etwas ruhigeren Hund habe ich sowieso nichts :smile:

    MfG Switched

    Nein, sondern von anderen Faktoren, die Krebs begünstigen. Du scheinst echt von Hormonen und Verhalten keinen Plan zu haben. Kauf dir nen alten Hund, der ist dann vermutlich ruhig. Auch Kastraten sind quirrlig. Ne, Ahnung hast du echt keine, kein Kastrat wird automatisch dick.

  • Also wolltest du tatsächlich nur von der Tatsache ablenken, dass ich Recht habe, indem du plötzlich komplett aus dem Zusammenhang gerissen über Übergewicht redest?

    Ich habe sehr wohl Ahnung. Alles was ich gesagt habe, entspricht der Wahrheit. Ich habe nie behauptet, dass ein kastrierter Hund dick wird, ganz im Gegenteil, ich habe es verneint. Das mit dem ruhigen Hund habe ich nur geschrieben, weil das die verbreitetste Verhaltensänderung von Kastrationen ist.

    MfG Switched

  • Zitat

    Das Krebsrisiko steigt mit jeder Läufigkeit bis zu einem bestimmten Niveau, darum ist es ungesund. Ihr könnt ja gerne mit dem Leben eurer Hündin spielen, wenn ihr glaubt, dass ihr Glück habt. Ich gehe lieber auf Nummer sicher. Die Läufigkeit/Periode ist auch nichts Tolles. Die Hündin verpasst ja nichts. Ich kenne zumindest keine Frau, die ihre Periode gern hat, außer vielleicht wenn sie dachte, dass sie schwanger ist :lol:

    MfG Switched

    Das Niveau deiner "Diskussion" wird langsam unterirdisch... Frauen mit Hunden zu vergleichen, das sind wirklich glaubhafte Argumente!

  • Zitat

    , Ahnung hast du echt keine, kein Kastrat wird automatisch dick.

    Natürlich gibt es Kastraten, die trotz reduzierter Fütterung und ausreichend Bewegung dick werden. Ich kenne persönlich einige Fälle.

    Allein durch die veränderte Stoffwechsellage kann der Hund nach der Kastration fett werden.

  • Zitat

    Ein kastrierter Hund muss halt in sehr vielen Fällen wirklich hungern, um sein Gewicht zu halten, und das ein Leben lang.

    Und selbst das nützt bei einigen Hunden nichts. Dies schreibt Dr. Gabriele Niepel:

    Zitat

    Was den vermehrten Hunger und die Gewichtszunahme nach einer Kastration betrifft haben die Studien gezeigt, dass nahezu die Hälfte der kastrierten Hunde mehr Hunger entwickeln. Ein reduzierte Fütterung wirkt einer Gewichtszunahme entgegen. Jedoch kommt es häufig trotz reduzierter Fütterung zu einer Gewichtszunahme. Hier ist der direkter Einfluss der veränderten hormonellen Situation auf das Stoffwechselgeschehen ist denkbar. Dafür spricht die Erfahrung mit vielen Hundehaltern, die ihre kastrierten Hunde sogar reduziert füttern und deren Hunde dennoch an Gewicht zunehmen.
    Eine Kastration muss nicht notwendigerweise dick und faul machen, sie kann aber dazu führen.

    http://www.homoeotherapie.de/tiergesundheit…kastration.html

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