Meinung zu Hundeverhalten und Einstellung der Menschen

  • Mich würde Eure Meinung zu fogendem Szenario interessieren:
    Ein intakter Riesenschnauzerrüde bewacht einen Bauernhof.
    Es findet eine Feier mit vielen Menschen und Hunden statt. Dabei sind u.a. zwei kastrierte Rüden.
    Diese beiden werden von dem Schnauzer "im Auge behalten" und immer wieder unterworfen. Der größere der beiden Rüden unterwirft sich, sobald der Schnauzer in seine Nähe kommt. Der kleinere, ein mittelgrößer Pudel, tut dies nicht und wird von dem Schnauzer reglementiert. Mit dem Ergebnis: Ratscher am Ohr.
    Folgende Aussagen sind zu hören:
    -Pudel ist selber Schuld, weil er sich nicht unterwirft.
    -Besitzer des Schnauzers sollten die Situation im Griff haben, das es gar nicht soweit kommt.
    -Schnauzerbesitzer sollten entscheiden, wer das Grundstück betritt, und Hund hat das zu akzeptieren.
    -Schnauzer macht doch nur seinen Job.

    Bin auf Eure Einschätzung gespannt.

  • Ganz einfach: ICH entscheide, wer auf mein Grundstück kommt und wer nicht. Mein Hund hat da gar nichts zu regeln. Weder mit anderen Hunden, noch mit anderen Menschen.
    Dem Schnauzer an sich kann man da keinen Vorwurf machen, wenn er es nicht anders kennt und sie ihn immer gelassen haben. Ich hätte das schon im Ansatz unterbunden. Es ist mein Grundstück, nicht das meines Hundes. Und wenn dann eben mal - wie hier offensichtlich passiert - ein Hund auf's Grundstück kommt, der sich nicht so einfach grundlos unterwirft, kann das böse Folgen haben. Der Ratscher am Ohr ist da noch glücklich gelaufen, würd' ich behaupten.
    Also: Schuld haben für mich die Menschen, die nicht eingegriffen haben. Trotzdem hätte der Hund für mich nichts "zu regeln".

  • Da sind BEIDE Hundebesitzer schuld.

    Ich kann nicht fremde Hunde in das Terroritorium eines Hundes setzen, der schon aus Rassegründen dazu neigt ein Territorium zu bewachen und zu verteidigen und dann wohl auch noch in seiner rassegegebenen Aufgabe lebt.
    Wenn ich als Halter da nicht regulierend eingreife, muss es mich nicht wundern, dass dieser Hund die Angelegenheit selber regelt und den Eindringlingen klar macht, dass das "sein" Hof ist und sie zu kuschen haben.

    Der Hund hat sich normal verhalten, die Hundehalter und zwar beide Seiten, hätten acht geben müssen.
    Möglichkeit eins: Jeder hält seinen Hund unter Kontrolle - bei so einem Fest vermutlich nicht das was man will.
    Möglichkeit zwei: Wenn man nicht aufpassen will, keine Besucherhunde
    Möglichkeit drei: Wenn man nicht aufpassen will, Hofhund sichern

  • Wenn der Schnauzer die Aufgabe bekommt, den Hof zu bewachen, dann
    - sind die besis selbs schuld, wenn sie Hunde mitbringen
    - tut der Schnauzer nur seinen job

    Normalerweise hat ganz klar der Besitzer zu regeln, wer kommt und wer nicht und dass der Hund da nicht mitredet, aber NICHT, wenn er dem Hund genau diese Aufgabe überträgt- wie soll der Schnauzer denn wissen, dass an diesem tag nix zu regeln ist?! Da hätte er weggesperrt werden müssen!!!

  • 1. ich hätte meinen Pudel zuhause gelassen, wäre es meiner gewesen.
    2. ich hätte den Schnauzer weggesperrt, wäre es meine Feier gewesen.

    3. So, wie es ist, muss der Schnauzerbesitzer für den Schaden aufkommen.
    4. So ein Quatsch, der Pudel hätte sich unterwerfen müssen *kopfschüttel*

  • Helfstyna, darauf wollte ich hinaus.

    Wenn der Schnauzer zu dem Hof gehört und ich die Location für eine Feier miete,hätte ich abgeklärt ob es möglich wäre,meine Hunde mitzubringen und der Schnauzer evtl. für die Zeit gesichert wird.

    Ist die Feier von den Hofbesitzern,hätte ich das ebenso geklärt buw. hätte den Hunden und mir den Stress gespart und die Fremdhunde zu hause gelassen

  • Zitat

    Gehört der Schnauzer zu dem Hof oder auch zu Gästen? Dort hat dann eine Feier statt gefunden...von den Hofbesitzern oder konnte man die Location mieten?

    Der Schnauzer gehört zum Hof und den Gastgebern.

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